Vereinszeitung - 1.084x gelesen Ausgabe 30/14 23.07.2014 Ottweiler Kneipenblättchen Jetzt registrieren

Das ist der Rest

Im Rahmen einer PR-Aktion – „Dein Verein hautnah“ wird es Zeit dem geschätzten Leser auch die kleinsten Rädchen im Uhrwerk des Vereins vorzustellen, ohne die auch eine Weltmannschaft wie der Trinksportverein Ottweiler nicht rundlaufen würde.

Heute möchten wir Ihnen, werter Leser, all die komischen Gestalten näher bringen, die Ihnen möglicherweise begegnen wenn Sie das Training oder ein Spiel des TSV besuchen.

Beginnen wir also mal mit den beiden Herren die für das leibliche Wohl am Spieltag sorgen:

Rostwurst-Rudi und Fritten-Franky, zwei Drillinge die inzwischen langjährige Mitglieder unserer Ü50 Mannschaft sind. Zwei Drillinge werden sich nun manche fragen? Ja zwei, es waren einst drei doch leider ist ihr Bruder Klaus nicht mehr bei ihnen.

Klaus war lange Jahre mit den beiden im mobilen Imbisswagen unterwegs, er betreute die Fischabteilung. Es gab also immer frische Fischbrötchen wenn „Barschgesicht“ wie ihn seine Brüder spaßeshalber nannten dabei war.

Klaus war leidenschaftlicher Sportangler und hatte sich auf Barsche spezialisiert. Dieses Hobby aus der ferne betrachtete denk man es sei ziemlich risikofrei, sollte aber sein Verhängnis werden…

Er angelte schon überall auf der Welt, einen Anglerurlaub verbrachte er in Norwegen. Dort wollte er seine enorme Barschsammlung erweitern. Er hatte den Eberfisch, eine Spezies der Barschartigen, ins Auge gefasst. Meist sind diese Fische mit einer maximalen Länge von 30 Zentimetern ziemlich ungefährlich, doch Klaus hatte Pech.

Er angelte in einem kleinen etwas modrigen Gewässer vor sich hin als plötzlich etwas anbiss. Er zog und zerrte an der Angelschnur und wollte das Biest zähmen… als da plötzlich ein enormer Eberfisch von 2 Metern länge und mindestens 83,6 kg Gewicht aufs dem Wasser hechtete. Dieses Monster bis erst die Angelschnur durch und dann in die Wade von Klaus… danach machte es platsch, platsch, platsch und der Fisch war verschwunden…

Aber er hinterlies Klaus ein Souvenir. Neben der klaffenden Fleischwunde an der Wade und der Tollwut die er übertragen hatte lies er noch etwas zurück, Klaus würde es schon bald merken.

Nach zwei Wochen setze die Mutation ein, Klaus bekam Kiemen und eine Schwanzflosse, zwischen seinen Fingern spannten sich seit dem Schwimmhäute und da er mutierte und von einem Eberfisch gebissen wurde wuchsen ihm auch noch zwei große Hauer.

Er bekämpfte für ein halbes Jahr Umweltverbrechen unter Wasser als der gefürchtet Eberschweinfischmann! Dann entdeckte ihn aber der Betreiber von Seaworld und seit dem plantscht er nur noch in Seaworld in San Diego. Seine Brüder besuchen ihn immer noch einmal im Jahr und bewerfen ihn mit rohem Fisch, nette Familie muss ich sagen.

Über die anderen beiden gibt es recht wenig zu erzählen außer, man beleuchtet vielleicht ihren fußballerischen Werdegang bevor die ewige Ödnis und Tristesse des Braten und Brutzelns oder des „Kommt auf der Pommes noch was drauf“ über sie kam…

Alle drei spielten 15 Jahre lang zusammen in Österreich bei den Old Men Bern in Liga 6. Nach Aus- oder vor Einwechselungen verkauften sie aber durchgängig Essen aus ihrem Imbisswagen.

Abonnieren Sie auch weiterhin wenn Sie die unglaublichen Geschichten vom Platzwart oder auch vom Fanshopkerl nicht verpassen wollen, irgendwann vielleicht hier in dieser Zeitung… bestimmt… oder so…

(to be continued... maybe...)
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Hoher Besuch oder als der böse Investor kam...

Vor gar nicht all zu langer Zeit hat es sich zugetragen, dass ein Russe Langeweile bekam.

Um es genauer auszuführen es handelte sich um den Gas-Milliardär Vladimir Rostowskayevich. Als besagter Rostowskayevich so auf seiner Gaspipeline hockte und das eine oder andere Gläschen Wodka kippte kam ihm eine Idee…

Warum nicht diesen lustigen neuen Sport der Superreichen mal ausprobieren und sich einen eigenen Fußballclub zulegen.

Gesagt, getan!

Vladimir Rostowskayevich schnappte sich die Europakarte, pinnte Sie an die Wand und warf einen Dartpfeil. Wie sollte es auch anders sein wenn man ziemlich in die Mitte zielt, er traf Deutschland.

Da Deutschland aber entschieden zu groß war als Kriterium, um einen Fußballverein auszusuchen ließ er sich eine Deutschlandkarte bringen.
Zack der nächste Dartpfeil, da es schon etwas später geworden war und die Wodkapulle fast leer war, war das mit dem Zielen gar nicht mal mehr so einfach und er traf nur noch links den Rand der Karte, ganz zufällig den Rand und die Ecke in der das Saarland liegt.

Kurze Rede langer Sinn er orderte eine Liste mit saarländischen Teams. Erst wollte er sich eins aussuchen.
Aber als er sich unter so tollen Mannschaften wie dem FSV Wustweiler, Blau-Weiß Dörsdorf oder der SG Krikel-Limbach einfach nicht entscheiden konnte ließ er Nummern vergeben.

Dazu rief er seinen Sekretär Boris Ballusikov. Dieser schrieb alle Nummern einzeln auf Zettel und ließ seinen Boss aus einem Hut eine Nummer ziehen.

Rostowskayevich : Die Nummer 88 gewinnt! Wer hat die 88?

Ballusikov: Moment, ähm… der Trinksportverein Ottweiler….

Rostowskayevich: Ist das wirklich ein Fußballverein?

Ballusikov: Steht zumindest mal in der Liste…

Rostowskayevich: Ok, was solls ich hab eh zuviel Zeit…

So kam es das sich der gute Rostowskayevich in Ottweiler ankündigen lies um Vorstellig zu werden.

Damit brach das Chaos über Ottweiler herein…

08:47 Uhr Ottweiler

Vereinszentrale TSV Ottweiler

Dosenfisch: Chääääääääääääääff!!!

Die Bürotür von Vereinslenker Grigi flog auf und sein Co. Detlef Dosenfisch stürmte hinein, wobei er den Garderobenständer sowie den Mülleimer umwarf und erst einmal mit dem Gesicht voraus auf dem Teppich platznahm.

Er richtete sich hin ähm.. ich meine natürlich auf und fing von neuem an…

Dosenfisch: Chef, Chef, Chef!

Grigi: Was, was, was?

Dosenfisch: Die Russen kommen!

Grigi: Scheiße, ist Krieg?

Dosenfisch: Ach Blödsinn, superreiche Russen kommen! Mit ganz viel Geld und so…

Grigi: Soso… will heißen?

Dosenfisch: Die wollen mitmachen.

Grigi: Wie mitmachen?

Dosenfisch: Bei uns mitmachen, voll und ganz und vollganz und so mit ganz ganz vielen Credits und Werbung und und…

Grigi: WAS? Die wollen meinen Verein kaufen?

Dosenfisch: Ne, also im Fax hier steht…

Detlef holte erst mal Luft während er hysterisch mit seinem Stück Papier wedelte…

Dosenfisch: Hier steht ähm… Geldgeber sein, Logenplatz immer reserviert, in der Presse von mein Verein labern, mehr Erfolg haben als der blöde Roman aus dem Nachbardorf mit seinem doofen Londoner Verein…

Grigi: Das ist doch genial! Wir könnten endlich mal in die erste Liga aufsteigen wenn das wirklich stimmt…

Dosenfisch: Es gibt nur ein Problem… Sie wollten morgen vorbeikommen und sich das Vereinsgelände ansehen…

Grigi: WAAAASSS?????

Beim Aufspringen warf Grigi seinen Stuhl um, beim Rausrennen warf er den Putzmann um, das war ihm aber herzlich egal. Er rannte zum Trainingsgelände.

Dort angekommen hagelte es Anweisungen:

Fritten-Franky sofort das 3-Wochen-Fett gegen frisches austauschen!

Rostwurst-Rudi morgen will ich in den Rindsbratwürsten gefälligst Kobe Rind!

Fanshopkerl mach mir ein Trikot mit dem Namen Rostowskayevich in Goldschrift!

Platzwart! Platzwarte deines Amtes und so... aber ähm... besser als sonst eben!

Detlef! Hol die Mannschaft heute nix Trainig! Fegen! Fegen! Fegen! Es muss alles blitzen und blanken wenn die Russen kommen!

Alle waren Emsig am Arbeiten und bereiteten alles für den vermeintlichen Geldgeber vor…

Der neue Tag kam! Pünktlich um 3:00 Nachts machten sich Grigi und Detlef auf den Weg zu Flughafen um Rostowskayevich und Ballusikov vom selbigen abzuholen.
Mit ein bisschen Smalltalk verbrachten sie die Fahrt zum Vereinsgelände, in einer extra gemieteten Protz-Limousine.
Endlich waren sie da, Grigi öffnete den zwei Russen die Autotür und zeigte Richtung Tor:

Grigi: Da ist es!

Er schaute in die selbe Richtung in die er zeigte und musste durchatmen, das Tor am Eingang hing völlig schief in den Angeln.

Wird schon nicht so schlimm sein dachte und ging mit den Russen hinein.

Was er dort vorfand war das reine Chaos! Überall lagen leere Bier- Wein- und Schnapsflaschen! Der Mannschaftsbus hatte statt seiner gewohnten Räder Panzerketten dran und der Platzwart pflügte damit gerade den ehemals saftig Grünen Trainingsplatz.

Grigi: Was zur Hölle machts du da??

Platzwart: Pflügen!

Grigi: Warum?

Platzwart: Ich bau Kartoffeln an und mach dann Wodka für den Russen draus!

Grigi und Detlef führten ein Telepatisches Gespräch:

Grigi: Scheiße, der Kerl liebt seinen Rasen und ist trocken seit 1999, den kann nur einer zum saufen überredet haben…

Detlef: Jep, das kann nur Horst der dämliche Humpen gewesen sein…

Grigi: Aber warum?

Detlef: Scheiße was für ein Tag ist heute?

Grigi: Dienstag, wieso?

Detlef: Horst ist heute 30 geworden, dieser dämlich Humpen hat wahrscheinlich mit dem ganzen Verein gefeiert…

Grigi: Oh, Kacke!

Während sich Rostowskayevich verwundert das Denkmal für Ralle Radkappe ansah, mit zugehaltener Nase muss dazu gesagt werden, jemand hatte darüber gekotzt, versuchte Grigi den Fanshopkerl zu finden vielleicht kann man mit dem Trikot was rausreißen, dachte er…

In der Vereinskneipe wurde er fündig. Er packte den Fanshopkerl am Kragen und zerrte ihn vom Tresen weg, er solle sofort das Trikot holen. Er hatte es natürlich vergessen…
Er flitzt los um es zu noch schnell zu beflocken…

Grigi ist derweilen wieder bei den Russen und hält sie mit Vereinsanekdoten hin.

Der Fanshopkerl kommt mit dem Trikot, Grigi und Detlef atmen erleichtert auf. Rostowskayevich nimmt das Trikot in empfang, schaut darauf und wirft es dem Fanshopkerl an den Kopf.
Der Grund dafür ist sehr simpel auf dem Trikot stand nicht „Rostowskayevich“ sondern „Rostbratwurst-Gesicht“ und das auch noch mit Bindestrich in zwei Zeilen…

Jetzt blieb nur noch eine Möglichkeit die beiden Russen wenigstens etwas zu besänftigen. Die Stadionspezialitäten sollten die Wende bringen.

Leider hatten Fritten-Franky und Rostwurst-Rudi, im von Horst dem 5-Liter-Humpen verursachten Suff, ihre Arbeitsplätze vertauscht und so gabs gegrillte Fritten mit frittierter Kobe-Rindswurst.

Als ob das alles nicht genug gewesen wäre kam beim obligatorischen Verdauungsschnäpschen auch noch Horst der 5-Liter-Humpen vorbei und kotze dem Oberrussen auf die Schlangenleder Stiefel welcher daraufhin ohne ein weiteres Wort abreiste.

Alles in allem bleibt es also wohl Horst unserem treuen dauerblauen Maskottchen zu verdanken, dass der Trinksportverein Ottweiler weiter in der Bedeutungslosigkeit der 2. und 3. Liga herumgeistern wird.
Dafür aber weiter, ein stolzer Traditionsverein bleibt und keine emotionslose leere Hülle mit erkaufter und erlogener Vergangenheit wie es leider schon so viele gibt.
Bleibt also nur eins zu sagen zum Abschluss, danke Horst du versoffener alter Penner! Manchmal kann man dich ja doch für was gebrauchen!

Auf das sein Bierdurst niemals erlöschen werde.

PROST!
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Die Pause in der Pause… Unverschämtheit!

Wie kann es sich die 2. Bundesliga Nr.3729 im F-Cup-Land nur erlauben ausgerechnet in der stink langweiligen Länderspielpause ebenfalls einfach Pause zu machen?

Wenn schon keine 1. oder 2. Bundesliga dann doch wenigstens pure Spannung im Abstiegskampf der Fahrstuhlmannschaft aus Ottweiler aber NEIN! Anstatt dessen muss man sich schon den Wikipedia Artikel über die Färöer Inseln zu gemühte führen, aus lauter Verzweiflung und so…

Wenigstens weis ich jetzt, dass Österreicher Angst vor Färörerern haben… oder wie die heißen.

Seit dem historischen 1:0 über Österreich 1990 von Torkil Nielsen sind die Färöer unter den europäischen Fußballfans bekannt. „ Behauptet Wikipedia… nicht das es daran liegt, dass sich jeder Nachrichtensprecher oder Sportmoderator bei dem Versuch die richtige Bezeichnung der Bewohner der Insel zu artikulieren fast die Zunge bricht… nein das wär ja zu einfach…

Weiter heißt es: „Der damalige Nationaltorhüter Jens Martin Knudsen ist international bekannt für seine weiße Wollmütze, die er bei jedem Spiel trägt.“ AHA! (vielleicht bin ich auch nur zu jung um den zu kennen)

Spielte besagter Torhüter doch auch für international bekannte und erfolgreiche Clubs wie:

NSÍ Runavík, GÍ Gøta oder auch Leiftur! Eine unglaubliche Karriere die nur durch seinen atemberaubenden Job im Privatleben übertroffen werden kann (laut Wiki):

Jens Martin Knudsen war bekannt als Kraftfahrer einer Fischfabrik in Runavík.“ Unglaublich!

Herrlich was die fußballfreie Zeit aus einem ganz normalen Fußballsuchti macht…

Aber dann gibt es ja auch noch die geballte Fußball-Fachpresse die wird einen dann doch wohl über diese Durststrecke retten…

Weit gefehlt!

Im Onlineportal einer bekannten Fachzeitschrift muss Mann dann auch noch von Haxerln und Würsten lesen! Nein ich hatte nicht zufällig die Speisekarte eines bayrischen Wirtshauses vor mir sondern ein sogenanntes Fußball Fachblatt.
Österreich nimmt den Kampf um die Wurst an“! Wie darf ich mir das Duell Österreich gegen Deutschland denn nach so einer Überschrift vorstellen??

Da ich eine ausgeprägte Phantasie besitze versuche ich das mal:

Reiner Calmund im Wurst-Wettfuttern mit dem Duo Toni Polster und Hans Krankl… da hatten die armen Würste keine Chance und wurden von Calli doch gleich noch als Nachtisch verputzt!

1:0 Deutschland!

Kaiser Franz jagt Sissis Höschen!

1:1 Diesen Keuschheitsgürtel kann der alte Franz dann doch nicht knacken.

Andi Möller gewinnt den Schwalbenweitflug!? Natürlich!

2:1 Deutschland gewinnt knapp aber verdient durch eine Wurstlänge Vorsprung

Na dann Prost Mahlzeit!

Bitte Bitte komm ganz bald zurück liebe Bundesliga nicht mal die Sommerpause ist so nervig wie diese doofen Länderspielwochen gegen Gurkentrupps!
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Immer wieder Ärger mit Herpes

Es regnete in Strömen…

Mika Heulkinen der TSV-Mannschaftsbusfahrer konnte nicht schlafen, irgendwie hatte er ein ungutes Gefühl in der Magengegend.

Er rollte von links nach rechts wieder nach links, auf den Bauch und PENG voll auf die Fresse, weil das Bett auf dieser Seite zu Ende war. Entnervt steht Heulkinen auf und schlurft in die Küche zum Kühlschrank. Als er gerade ein haariges etwas das höchstwahrscheinlich mal ein Apfel oder etwas ähnlich ekelhaft Gesundes gewesen sein könnte entsorgen will, klingelt das Telefon, um 3:15!

Heulkinen: Ja?
Unbekannter No.1: Mika, ich bin dein Vater!
Heulkinen: Was is los?
Unbekannter No.1: Oh verdammt falscher Text… ich ruf nochmal an!

….Gespräch beendet
Das Telefon klingelt erneut
Heulkinen: Ja?
Unbekannter No.1: Mika, ich bin… verdammt… egal… Was ich sagen will, wenn du deinen Vereinsvorstand jemals wieder sehen willst musst du tun was ich sage! Weitere Anweisungen folgen per Express….

….Gespräch beendet
Mika kratzt sich am Kopf und überlegt ob er nicht vielleicht doch träumt doch in diesem Moment zerbricht klirrend ein Fenster und ein Backstein an dem mit einer Schnur ein Paket befestigt ist landet vor seinen Füßen.
Irgendwoher kam ihm das bekannt vor aber woher nur? Auf dem Paket war ein Aufkleber: Falls nicht genügend frankiert bitte zurück an den Herpes Versand. Gez. Herpes Versand.
Da wurde Mika einiges klar, hektisch öffnete er das Paket und fand darin eine Videokassette (wie altmodisch jeder anständige Kriminelle benutzt doch wohl heutzutage DVD’s)…
Heulkinen sucht den alten Videorekorder im Keller, schließt ihn an und legt das Band ein…
Video:
Eine ziemlich kleine, ziemlich fette Gestalt versucht auf einen hohen Stuhl, der einem Barhocker ähnelt zu steigen, scheitert daran läuft zur Kamera zurück und filmt damit ein Stück weiter nach unten, dann erscheint die Gestalt wieder im Bild. Sie trägt einen etwas zu engen Anzug und einen schief angeklebten, künstlichen Schnauzbart. Abgerundet wird das Auftreten des kleinen Mannes durch einen Zylinder und ein Monokel… dann beginnt er zu reden…
Hallo Herr Heulkinen, ich möchte ein Spiel spielen…
Erlauben Sie mir, dass ich mich vorstelle ich bin Hermann H. Herpes Junior, der Sohn des Mannes den Sie ausgenommen haben wie eine Weihnachtsgans.
Heute ist der Tag des jüngsten Gerichts gekommen, heute werde ich meine Rache erhalten.
Wie schon gesagt ich möchte ein Spiel spielen…
In einer stillgelegten Fabrikhalle in der Nähe des Vereinsgeländes erwarten dich dein Vorstandschef und die andere Pappnase Detlef Dosenfrisch oder so. Wenn du Sie retten willst solltest du dich beeilen es bleibt nur Zeit bis die Sonne kommt….
Ach ja, wenn ich wüsste wie würde sich das Band in 5 Sekunden selbst zerstören also denk es dir einfach.
Danach wird der Bildschirm schwarz…

Heulkinen ist sich zwar dem Ernst der Lage bewusst kann aber nicht anders als erst mal herzhaft zu lachen. Das Erscheinungsbild der kleinen, fetten Person war einfach Urkomisch. Er erlangt aber relativ schnell die Fassung wieder und schnappt sich seine Kampfausrüstung (neben der Wikingerstreitaxt natürlich auch die Silberpfeile und Bogen) und macht sich auf die Suche.
Da es nur eine einzige Fabrikhalle in der Nähe des TSV Geländes gibt war Heulkinen schnell am „Tatort“. Inzwischen war die Sonne aber bereits halb aufgegangen. In der Fabrikhalle fand er die beiden Vereinslenker mit dem Kopf in einer Guillotine vor deren Seilzug durch einen Eisblock gehalten wurde der aber durch die Sonne langsam anfing zu schmelzen.
Heulkinen stürmte natürlich sofort los um die beiden zu befreien (ohne auf Verstärkung zu warten, er hatte natürlich zuvor eine Hundertschaft der Polizei alarmiert) und da schnappte die Falle zu! Hermann H. Herpes Junior hatte sich hinter einem massiven Betonpfeiler versteckt und als Heulkinen an eben diesem vorbei rannte stellte er ihm ein Bein und Heulkinen landete voll auf der Fresse…
Herpes lachte und nahm die Wikingerstreitaxt Heulkinens in beide Hände und holte zum Schlag aus…
In diesem Moment flogen die riesigen Fabriktore auf und ein Einsatzkommando stürmte in die Halle. Ausgerechnet der Polizeipolizist der vor einiger Zeit vom Backstein der bösen Herpesfirma niedergestreckt wurde (Der aufmerksame Leser, erinnert sich vielleicht noch) traf den Herpes mit einer Kugel ins Kreuz und brachte ihn zur Strecke, tja, Ironie des Schicksals oder so ….
Im Großen und Ganzen kamen alle unbeschadet aus der Sache raus, außer Heulkinen der hatte ne fette Beule am Kopf wegen dem aus dem Bett fallen und so…
Am Ende der Geschichte bleibt zu Bemerken das durch viel KlimmBimm PiPaPo und Heija-die-Geija wenigstens die Fans des TSV mal wieder erfolgreich von der desolaten Leistung der Mannschaft abgelenkt wurden und der Trinksportverein ohne viel Aufsehen zu erregen schon jetzt den Abstieg wieder voll im Visier hat. Na dann Prost!
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Namenlos

Die Unaufsteigbaren so nannte man sie, die Männer aus Ottweiler. Nach 8 Saisons in der 3. Liga wohl auch zu recht. Die letzten 3 Saisons beendete man mit einem 7. und zwei 4. Plätzen. Doch knapp einen Monat vorm zweijährigen Vereinsjubiläum ist es vollbracht mit 4 Punkten Vorsprung am letzen Spieltag geht’s ab in die 2. Bundesliga!

Nur eine Frage bleibt…
Wie soll man sie jetzt nennen. Jeder Verein der was auf sich hält hat ja wohl einen Spitznamen. Eben so etwas wie Rekordmeister, Fahrstuhlmannschaft oder auch 4-Minuten-Meister, die Roten, die Blauen, Red Devils oder die Esel, nein Pferdchen, äh, Fohlen so jetzt hab ich’s.
In Ottweiler wurden alle Vereinsangehörigen Personen des TSV zu einer außerordentlichen Brainstorming Runde einbestellt. Jeder sollte sich sofort Gedanken machen, denn was kann es wichtigeres geben als einen Spitznamen!
Das Training wurde abgebrochen und die Spieler sofort in voller Montur und ungeduscht in den Besprechungssaal geschickt. Grigi, der Vorstandsvorschwitzende wurde frühzeitig aus dem Tiefschlaf geholt, er erschien im Schlafanzug. Zwei Vorstandsmitglieder wurde aus dem Bordell geholt, einer immer noch mit Plüschhandschellen an den Handgelenken. Sogar Horst der 5-Liter-Humpen wurde aus der Vereinskneipe geschleift und in den Saal befördert, fiel aber bei Eintreffen ins Delirium.
Erstmal ging es zu wie auf einem Teppichbasar in der Happy Hour, alles schreit kreuz und quer durcheinander. Als man so, nach einer Stunde, heiser war und immer noch keine Vorschläge hatte, sollte jeder der einen Vorschlag hatte ihn aufschreiben und abgeben. Dann wurden alle Vorschläge auf eine große Tafel geschrieben und es sollte abgestimmt werden.

Von Grenzdebil bis völlig daneben trafen alle Bezeichnungen auf die Vorschläge zu:

Vorschlag (Einreicher)

Bierstüberlbolzer (Ignaz Messner)
Horstiboyz (Horst der Humpen)
Die Alkis (Anonym)
Dosjefikks Best (Detlef Dosenfisch)
Drunk Boys (Statist No. 27)
Ralles Friends (in Gedenken an Ralle Radkappe)

Diese Vorschläge schafften es zumindest in die Endrunde.

Da nach 32 Wahlgängen aber immer noch kein Spitzname die erforderliche Mehrheit erzielt hatte und alle ernüchtert oder im Fall von Horst ausgenüchtert waren, brach man die Suche ergebnislos ab.
Nachdem sich die Aufregung in Resignation verwandelt hatte fragten sich die Offiziellen des TSV: Was sollte der Scheiß eigentlich? Was hat ein verdammter Spitzname überhaupt mit Fußball zu tun und wer hat diese Sitzung einberufen?
Alles Fragen auf die es niemals eine Antwort geben wird. Außer auf die mit der Sitzung, das war der Hausmeister weil er keine Lust hatte den großen Saal zu wischen, dies kam jedoch nie ans Tageslicht.
Da es aber zu keiner Endlösung kam müssen die Trinksportler nun für alle Ewigkeit als „die Namenlosen“ ihr alkoholisiertes Unwesen im Fussballcup-Land treiben…
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Die Wanderhure

Der Titel lässt vielleicht auf ein Filmdrehbuch schließen, doch die heutige Geschichte ist die eines guten bekannten von Detlef Dosenfisch. Der aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht noch an Detlefs Geschichte als er mit 24 sein Heimatdorf verließ. Zu dieser Zeit wohnte ein kleiner Junge in diesem Dorf. Er hieß Jasper van den Klumpenfus. Er war gerade 14 als Detlef nach Den Haag zog. Aber er hatte Detlef stets bewundert als er noch im ortsansässigen Fußballverein kickte.
Als der kleine Jasper hörte, dass Detlef sein Glück auf den Fußballplätzen dieser Erde suchte wollte er es ihm natürlich gleichtun und trainierte jede freie Stunde und wurde mit 18 Jahren der jüngste Mannschaftskapitän seines Heimatdorfs.
Nur ein halbes Jahr später tat er es Detlef gleich und ging nach Den Haag. Allerdings spielte er dort für den Stadtrivalen Käsfitjes Den Haag.
Detlef war seinerzeit jedoch schon in Japan also wollte der junge van den Klumpenfus dort ebenfalls hin. Wie es der Zufall wollte bot ihm sich zur neuen Saison die Möglichkeit dazu.
Yuki Tomokomoto, der gleiche Talentscout der auch Dosenfisch damals ja noch Dosjefikk entdeckt hatte, sah ihn spielen und bot auch ihm einen Vertrag bei Kamikaze Fukushima an.

Dort traf er Detlef nach Jahren wieder und wollte ihm beweisen, dass er genauso ist wie er. Doch Detlef war nicht gerade begeistert, na ja, geschmeichelt schon, wer hätte nicht gern jemanden der einen für den Größten hält. Aber er brachte Jasper bei, seinen eigenen Weg zu gehen. So kam es das Jasper nach nur einem Jahr einen neuen Weg einschlug und so begann die Geschichte der „Wanderhure“. So jedenfalls sein Spitzname. In Fachkreisen wurde Jasper van den Klumpenfus auch gerne als Vereinshure bezeichnet oder einfach nur Klümpje.

Bevor er aber seinen eigenen Weg in der Fußballwelt gehen sollte versprachen sich die zwei Holländer sich eines Tages wieder zu treffen und sich ihre Geschichten zu erzählen. Nun war es soweit und was Jasper dem Detlef bei einigen Flaschen Bier in dieser regnerischen Nacht in der Vereiskneipe erzählte war folgendes:

Er wechselte aus Japan nach Ägypten wo er für Oase Abu Simbil spielte. Er spielte zwar nur 20 Spiele für den Verein schoss aber 25 Tore (5 davon leider ins Eigene), das war Vereinsrekord. Da es ihm aber in Ägypten zu heiß war wechselte er lieber in kühlere Gefilde. Sein neuer Verein der eher unbekannten Iceman Quebec FC konnte ihn aber auch nur ein Jahr halten da es ihm in Kanada einfach zu kalt war. Er wollte lieber wieder nach Europa. In der Schweiz fand er eine neue Heimat bei Austria Worb einem 4. Ligisten aus der Nähe von Bern. Da er aber das Arbeitspapier nicht richtig gelesen hatte und die Gehaltsangabe keineswegs € oder Schweizer Franken waren musste er sich eine halbes Jahr lang mit monatlich 150 kg Appenzeller begnügen. Nach diesem halben Jahr wechselte er fast wieder zurück in seine Heimat verfehlte diese aber um ein Land und spielte ein Jahr für Napoleon Waterloo in Belgien. Doch leider blieb er dort allzu glücklos. Seine traurige Bilanz: 27 Spiele, 69 Torschüsse, 1 Eigentor.
Schon nach einer Saison ging die Reise weiter nach Frankreich um genau zu sein ging es zu Olympic Moule Sète. Ein Küstenort der vom Muschelfang lebt. Dort schaffte er in 30 Spielen 20 Tore, beeindruckend! Und sogleich ging die Reise weiter nach Portugal. Zum Klub mit dem längsten Namen in seiner Karriere, benannt nach einem portugiesischen Seefahrer der Verein hieß: FC Alexandre Alberto da Rocha de Serpa Pinto Santiago do Cacém. Wobei Santiago do Cacém der Name der Stadt war. Mehr gibt es zu diesem Jahr seiner Karriere aber nicht zu berichten er saß lediglich auf der Bank.
Danach folgten zwei Ausleihen von jeweils einem halben Jahr. Er saß bei Drammen Ulf in Norwegen, sowie bei Lenin Novosibirsk ein halbes Jahr auf der Bank.
Doch nun wollte er nach 2 Jahren in denen er lediglich 2 Kurzeinsätze von 5 Minuten zu verzeichnen hatte (genau genommen einmal nur 4 Minuten er wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt), endlich wieder spielen also ging er nach Nordkorea zu den Pyongyang Atoms, am Ende dieser Saison flüchtete er nach Südkorea da er in Nordkorea zum Tode verurteilt wurde, weil er in der Nähe des Staatspräsidenten gehustet hatte.
Gerade noch so entkommen zog er so schnell er konnte weiter und landete in Australien. Dort spielte er die längste Zeit die er je bei einem Verein war, 2 Saisons! Er war aber insgesamt 5 Jahre in Australien. Er spielte je eine Saison für Koala Wagga-Wagga, für den FC Flood Wollongong eine Küstenstadt und für Paradise Eden, er spielte in jedem Verein alle Saisonspiele und erzielte so in 93 Spielen 78 Tore aber er wurde 3 Jahre hintereinander nur zweiter mit seinen Vereinen.

Danach kam sein längstes Engagement über 2 Jahre bei den Kangaroo Jack’s aus Ulladulla (nein nicht der Kerl der in Spagackengaak vor sich hin sinniert, das hier ist ne Stadt). Er erzielte weitere 37 Tore in 42 Spielen und schaffte in seiner letzen Saison endlich die lang ersehnte Meisterschaft. Mit nun 32 Jahren und diesem Erfolgserlebnis beendete er seine Karriere als Spieler und machte den Trainerschein.
Nur ein Jahr nach dem Detlef Dosenfisch seinen Trainerschein gemacht hatte, wovon er jedoch nichts wusste.
Vorerst sammelte er Erfahrung in der Heimat, er trainierte in Holland kleinere Teams wie VV Apeldoom, NAC Roosendaal oder die Tilburg Käskäppjes, leider waren alle nach seiner Amtzeit insolvent.
Aber auch das konnte ihn nicht abschrecken er wechselte nach 3 Jahren ins Ausland.
Man kann es kaum glauben, doch er fand sein Glück und hat seinen neuen Verein bis heute nicht verlassen. Er wechselte nach Island in ein kleines sympathisches Dorf. Er ging zu Geysir Eyrarbakki. Er feierte dort einige Erfolge der größte war wohl der Gewinn des nationalen Pokals. Leider bleibt zu erwähnen, dass er dort bis heute immer nur Platzwart war.
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Winterromanze

An einem schönen Abend im Winter ergab es sich, dass Detlef Dosenfisch einmal frei hatte und so besuchte er einen Weihnachtsmarkt.
Detlef der sich an die Gepflogenheiten beim Trinksportverein natürlich längst gewöhnt hatte, begann auch sogleich sich einen hinter die Binde zu schütten. So torkelte er als sich das Volk lichtete noch eine letzte Runde von Glühweinstand zu Glühweinstand um überall „nur schnell noch’n letzen“ zu trinken. Am letzen Stand angekommen sah er sie, die junge, blonde Glühweinverkäuferin, die in ihrer Glühweinbude den Abwasch machte.
Er fragte wie auch an den Ständen zuvor „gibt’s noch’n letzen?“ Mit ihrer rauchbraunen Stimme antwortete ihm die leicht schwitzenden Dame, „für dich immer mein Süßer“ und so kamen sie ins Gespräch.
Nach 4 weiteren Tassen Glühwein entschieden sich die Zwei noch weiter zu gehen und fand auch bald eine kleine Eckkneipe. Detlef bestellte eine Runde Schnaps nach der nächsten und beide verfielen nach und nach immer weiter in den Glücksrausch.
Seine angebetete, die übrigens passender Weise Viktoria Pilsen hieß, trug ihn schließlich zum Taxi und fuhr mit ihm nach Hause.
Was nach betreten der Wohnung geschah sollte besser in selbiger bleiben, aus Rücksicht auf Jugendschutzbestimmungen sowie das seelischen Wohlergehen aller Leser wollen wir lieber den Mantel des Schweigens über die weiteren Ereignisse des Abends breiten.

So wurde es morgen,
Detlef wachte auf und fand die andere Seite seines Bettes verwaist. Er war sicht erst nicht sicher ob es nur ein alkoholgetränkter Traum war doch als er im Bad einen Zettel am Spiegel fand war er sich wieder sicher. Darauf stand „Liebe Detlef, isch muss zuruck nach Schechien aber werden nie vergessen die Nacht mit mein Detlef, isch immer werden denken an disch wenn machen Liebe mit mein Mann. Damit du nicht vergessen misch isch habe ein Foto gemacht an dein Kuhlschrank.
PS: Isch haben genommen Geld für Zug nach Heim aus dein Geldbeutel und haben genommen dein Wurst aus Kuhlschrank für unterwegs. Tschüss!

Detlef war am Boden zerstört, er schleppte sich in die Küche und sah das Foto an…
Dann rannte er… ins Badezimmer… und reiherte eine gute halbe Stunde die Toilette voll. Dann sah er sich das Bild noch mal an. Diesmal hatte er den Würgereiz im Griff und fragte sich wie über Nacht aus der hübschen, schlanken Blondine eine knapp 120 Kilo schwere schwarzhaarige um die 50 werden konnte.
Detlef ließ sich auf einen Küchenstuhl fallen und seufzte… „wenigstens wird nie ein Mensch davon erfahren“ dachte er, „wie peinlich es wohl wäre wenn das in einer Zeitung veröffentlicht werden würde“…
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Der böse, böse Herpes

+++ Eilmeldung +++ TSV Maskottchen in Klinik eingeliefert +++ Eilmeldung +++

Diese Schlagzeile läuft am unteren Bildrand des Fernsehers entlang. TSV Trainager Grigi sitzt verkatert mit einer Tasse Kaffe und in der Unterhose auf der Couch seines Büros und realisiert langsam was in den letzen Stunden passiert ist.

3:00 Uhr:
Grigi und Detlef Dosenfisch wanken zusammen, sich gegenseitig stützend aus der Vereinskneipe. An der nächsten Straßenecke wanken sie beide in unterschiedliche Richtungen davon.

3:30 Uhr:
Grigi steht vor seiner Haustür und merkt das der Schlüssel zu selbiger nicht in seinen Taschen zu finden ist. Aber sein Büroschüssel.

3:45 Uhr:
Grigi wankt in die Vereinszentrale des TSV und legt sich auf der Couch in seinem Büro schlafen.

4:45 Uhr:
Es ist Blaulicht zu sehen und Martinshorn ertönt. Grigi ist hellwach!

Soweit die vergangenen Geschehnisse. Kurz darauf ging alles sehr schnell. Grigis Handy klingelt der Wirt der Vereinskneipe ist dran und bittet ihn schnellstmöglich zu kommen.

Beim Eintreffen an der Kneipe ist bereits die Pozilei vor Ort. Langsam kommt ans Tageslicht was geschehen ist. Horst-der-5-Liter-Humpen das Vereinsmaskottchen musste ins Krankenhaus.
Der erste Verdacht, Alkoholvergiftung! Lässt ein Polizeipolizist verlauten.
Gelächter rundherum trotz der ernsten Lage. „Bevor Horst eine Alkoholvergiftung erleidet wir der Papst Jude“ oder so ähnlich sagt der Wirt.
Was war also wirklich geschehen? Man hat Horst, heimlich, Bitbürger verabreicht statt des schmackhaften Ur-Pils. Das unangenehme Eifelwasser hat jedoch schlimme algerische, ähm, allergische Reaktionen wie Erbrechen, Fußschweiß und Atemnot bei Horst ausgelöst.
Wer aber steckt dahinter ist die Frage? Über das liebenswerte dauerblaue Maskottchen hat sich zwar jeder in Ottweiler mindestens einmal aufgeregt (Horst kotzt nachts gerne in Briefkasten) aber niemand würde ihm so etwas bösartiges antun.
Doch noch während sie vor der Kneipe standen und grübelten kam des Rätsels Lösung mit quietschenden Reifen um die Ecke gebraust und streckte einen der Polizeipolizisten mit einem Backstein nieder. An diesem Backstein war eine Schnur die an einem Paket befestigt war. Während der Hellblau-Weiße Lieferwagen weiterraste öffnete Grigi das Paket mit der Aufschrift, „falls nicht genügend frankiert zurück an den Herpes-Versand Danke!“
Darin fand er einen Zettel auf dem Stand: „Wir waren das! So da habt ihrs! HaHa!
Gez. Hermann Herpes, der Herpes-Versand!

Ein Racheakt also, soso, hmmm… ungefähr so waren wohl Grigis Gedanken in diesem Moment. Im nächsten Moment kam Detlef Dosenfisch, oder auch Dösje genannt um die Ecke immer noch sichtlich betrunken, ähnlich wie Grigi der es aber besser vestand dies zu verbergen. Mit Dösje zusammen machte sich Grigi auf den Weg zum Krankenhaus um nach Horst zu sehen.
Dort angekommen rief Grigi seinen neuen Busfahrer Mika Heulkinen an und beauftragte ihn die Sache mit dem Herpes zu beenden.
Horst ging es indes wieder besser er hatte zwar einen Promillewert von 5,83 diagnostiziert bekommen und kein Arzt wusste warum er überhaupt noch lebte aber er tat es eben.
Als die beiden Vereinsleiter den Raum betraten füllte Horst gerade eine Flasche Doppelkorn in seinen Infusionsbeutel.
Als er fertig war setzen sich alle 3 zusammen und riefen erneut Mika Heulkinen an. Auf Lautsprecher gestellt verfolgten sie das Geschehen.

Mika Heulkinen war in einen Lüftungsschacht geklettert und durch diesen aufs Dach des Expressfahrstuhls in die Chefetage der Herpes Organisation gelangt.
Die 5 Herpes-Leibwächter hatte Heulkinen mit in Fenistil getränkten Schrotkugeln erschossen. Dann trat er Hermann Herpes persönlich gegenüber.
Die 3 am Telefon hatten den Angstschweiß unter den Armen, äh, ich meine natürlich auf der Stirn. Erst war es still dann ein Kampfschrei auf finnisch: KUOLET HUULI KUPLIA!
Was soviel bedeutet wie ”Stirb du Lippenbläschen!”
Danach gab es ein Geräusch wie man es im Schlachthaus vernimmt wenn man einer Sau die Gedärme rausnimmt und sie dann mit Wucht auf den Boden wirft, ”Klatsch” oder so ähnlich.
Dann hörte man Heulkinen ins Headset sprechen: toteutetaan sopimuksen! Und das Gespräch war beendet.
Später stellte sich heraus das, das finnische Geschwafel soviel heißen sollte wie ”Auftrag ausgeführt” aber woher soll man das den wissen wenn man kein finnisch kann. So!
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Kaffee, Finnen und Lieferwagen

Der Tag in Ottweiler begann ganz harmlos, kleinere Nebelfelder lichteten sich mit dem Aufgang der Sonne und das Vereinsoberhaupt Grigi schlief mal wieder bis in den Mittag hinein.
Gegen 12 Uhr machte er es sich hinter seinem Schreibtisch gemütlich und lies sich einen Pott Kaffee bringen. Gerade als er die erste Vereinszeitung vom Stapel neben seinem Tisch nahm und die Lippen spitzte um genüsslich den ersten Schluck Kaffee zu schlürfen, flog die Tür mit einem lauten Knall auf und der Kaffee landete auf Hemd, Hose und Zeitung.

Während Grigi den Kaffee von seiner rechten Hand an seiner nun sowieso dreckigen Hose abwischte, begann seine bildliche rechte Hand, Detlef Dosenfisch, der Verursacher des Kaffee-Desasters, los zu poltern:

Detlef: Verdammte Scheiße! Mir reicht’s, was soll ich denn noch alles machen? Den scheiß Bus fahr ich keinen Tag mehr länger sonst Flip ich noch aus, ich muss alle 15 Kilometer irgendwas dran reparieren sonst wären wir bei den letzen 5 Spielen gar nicht mehr angekommen.

Grigi: Ok, 1. Du hast verdammt noch mal viel Glück das, das hier keine teuren Klamotten waren und 2. das ich heute einfach verdammt gut drauf bin sonst dürften die Jungs heute Mittag deine Kopf als Ball benutzen.
Aber ok ich kauf einen neues Bus und stell einen neuen Fahrer ein…


So ergab es sich das sich Detlef Dosenfisch auf die Suche nach einem Busfahrer machte. Wer wäre wohl fähig durch den Alkoholdunst der immer durch den Mannschaftsbus wabert hindurch noch den richtigen Weg zu sehen. Er selbst hatte seine Probleme damit. Just in diesem Moment ging er am Denkmal von Ralle Radkappe vorbei und dachte wehmütig an den alten Sack zurück der doch immer den Durchblick hatte, außer das einen Mal als er auf dem Schild RHEINBRÜCKE das darunter gedruckte IM BAU einfach übersah und plumps samt Team und Mannschaftsbus baden ging.
Schwermütig wendete Detlef seinen Blick ab und zog los obwohl er noch nicht wirklich wusste, wohin…

Seine erste Station war das Arbeitsamt doch diejenigen, die ihm dort vorgeschlagen wurden waren alle ehemalige Linienbusfahrer. Will heißen: Gereizt, während der Fahrt nicht ansprechbar, hat immer Vorfahrt. Nein, nein da muss es doch noch eine andere Möglichkeit geben…

Als er so Gedankenverloren vor sich hin schlenderte hörte er plötzlich gedämpfte Schreie.
Apua, Apua!
Detlef wusste sofort da ist ein Finne in Not!
Während seiner Zeit beim FC Yeti Lathi in Finnland hatte er zwar fast kein Wort finnisch gelernt doch die Schreie von verängstigten Frauen, wenn er mal wieder beim Spannen in der Sauna erwischt wurde die kannte er Apua, Apua! riefen sie, was soviel heißt wie Hilfe, Hilfe! Das war was er hörte.
Doch wo kam es her? Weit und Breit konnte er die Quelle nicht entdecken. Die Straße war völlig leer, bis auf einen hellblau-weißen Transporter. Es war ein Paketlieferant der Firma Herpes.
Glücklicherweise hatte Detlef Dosenfisch immer seine Massivholz Clogs an den Füßen und so konnte er die Türen am Heck des Herpes-Lieferwagens damit einfach niedertrampeln…

Was heraussprang überraschte Detlef dann doch sehr. Mika Heulkinen, ehemaliger Formel 1 Weltmeister hüpfte aus dem Inneren.

Wie sich herausstellte hatte er keinen Bock mehr für den Herpes-Lieferservice Werbung zu machen, da er aber das Kleingedruckte im Vertrag nicht gelesen hatte musste er seit seinem Vertragsbruch als lebendes Regal in verschiedenen Transportern mitfahren.

Als Gegenleistung für seine Befreiung vom Bösen Herpes Konzern versprach er Detlef sogleich sich zu revanchieren. Detlef wollte gerade ein Autogramm als Gegenleistung fordern als ihm eine geniale Idee kam. Er nahm Heulkinen mit zum TSV und lies sich ein Arbeitspapier signieren, das des neuen Busfahrers.
Heulkinen der anscheinend nie liest was er unterschreibt war zwar etwas sauer aber meinte: immer noch besser als Paketregal, wie schwer kann es schon sein Fußballer durch die Gegend zu fahren.
Wenn er sich da mal nicht getäuscht hat…
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Abschied nehmen…

Wir befinden uns in der Vereinszentrale des TSV. Auf den Gängen muckst sich nicht mal eine Maus. Doch in einem Saal, dem Konferenzsaal für Presse, Funk und Fernsehen herrscht nervöses Getuschel. Für Heute ist eine große Pressekonferenz anberaumt worden doch niemand weiß eigentlich warum.
Als die Tür aufgeht und drei Männer den Raum betreten herrscht augenblicklich Ruhe.
Der Vorstandsvorschwitzenden Grigi samt seinem Co-Quäler Detlef Dosenfisch nehmen Platz neben ihnen der im linken Mittelfeld beheimatete Erwin Knels.

Grigi: Vielen Dank, für ihr zahlreiches erscheinen meine Damen und Herren. Heute haben wir eine ernste und gleichzeitig traurige Mitteilung zu machen ich rede nicht lange drum herum sondern gebe gleich das Wort an den wichtigsten Mann heute hier weiter unseren Kapitän Erwin Knels.

Knels: Vielen Dank. Das werde ich Heute wohl noch öfter sagen. Vielen Dank einfach für alles. Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht aber es ist nun mal soweit. Nach 12 Saisons bei so einem geilen Verein fällt es natürlich schwer Adieu zu sagen. Ich weis auch nicht was ich noch anderes sagen soll außer Danke und machts gut! Was momentan in mir vorgeht kann man nicht beschreiben es sind tausende Gedanken und und… Danke…


Betretens Schweigen erfüllt den Raum und Erwin Knels kämpft mit den Tränen die anscheinend kurz davor sind wie Wasser aus einer Scheibenwaschanlage zu schießen.

Dosenfisch: Erwin nicht du sondern wir müssen uns bedanken für 12 tolle Saisons, eine Torjägerkrone und den Aufstieg in die 3. Liga.
Aber genug der Worte wir haben einen kleinen Film vorbereitet der das ganze besser veranschaulicht.


Das Licht wird ausgeschaltet und per Beamer ein Tribute-Video zu Ehren von Erwin Knels an die Wand projiziert.

Während ein Film mit seinen Besten Toren und schönsten Momenten abgespielt wird spricht die kräftige Stimme des Stadionsprechers Michael Puffer den Text dazu:

12 lange Saisons, ein Aufstieg, die Torjägerkanone seine Auszeichnungen zum wertvollsten Spieler die schon nicht mehr zählbar sind. Alle Erfolge der letzen 12 Saisons mit ihm als Kapitän, als Sicherheit, als großer Rückhalt für das gesamte Team.
Um seine Leistungen in Zahlen anzugeben 368 Ligaspiele, 160 Ligatore, beides Vereinsrekord. Der frühere größte Konkurrent, der GottClub93, heute Insolvent und nicht mehr vorhanden wurde zum ersten Mal durch 2 Tore von Knels besiegt. Unvergesslich seine 6 Tore im höchsten Ligasieg aller Zeiten (Endstand 9:0).
Die größte Vereinsehre wurde ihm bisher nicht zu Teil aber das wird sich zum Saisonstart der nun 8. Saison in Liga 3 ändern wir erwarten Erwin Knels als Ehrengast zu unserem ersten Saisonspiel und dort wird ihm die Urpils-Flasche in Gold für besondere Verdienste verliehen.
Erwin danke für alles, für dich wird immer ein Platz auf der Tribüne frei gehalten!

Wir verabschieden uns mit anerkennendem Klatschen aus Ottweiler und von Erwin Knels dem bisher erfolgreichsten Spieler des TSV Ottweiler…
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Sinnlose Zwischensequenz...

Grigi starrt mit Gedankenverlorenem Blick über den Rand einer Vereinszeitung durch das regennasse Fenster ins nichts…
Plötzlich fliegt die Tür auf und Detlef Dosenfisch tritt herein und reißt Grigi aus seinem Tagtraum.

Detlef: Chef, schon eine Entscheidung getroffen wegen eines Stürmers?
Grigi: Wieso?
Detlef: Ich dachte nur, da ja bald die 2. Saisonhälfte beginnt und wir zur neuen Saison dringend einen Stürmer brauchen….
Grigi: Das ist doch alles Bullshit! Mit popeligen 7,5 Millionen bekommst du ja nicht mal nen halben Stürmer, wo sollen denn das Geld herkommen? Soviel kann uns der blöde Pommes Brutzler oder dieser Schals schwingende Schreihals aus dem Fanshop niemals in einer halben Saison reinwirtschaften.
Detlef: Wir könnten doch noch weitere Spieler verkaufen oder nicht?
Grigi: Aus meinem Stammkader kann ich niemanden abgeben mit denen spielt doch sonst keiner freiwillig und dank so mancher bescheuerter Regel muss ich bis Ende November warten bis ich den doofen Jugendspielern nen Vertrag anbieten kann und dann kann ich sie erst verkaufen.
Detlef: Aber Chef wir haben doch schon zwei auf dem Markt.
Grigi: Ja und weiter wer kauft mir den nen blinden Brasilianer und nen Gegner zerstückelnden Deutschen mit Namen Stückler ab? Die blöden „mindestens Oberliga-Mannschaften“ rücken entweder gar keine Kohle raus oder nur Penauts!
Detlef: Wie meinst du das?
Grigi: Ganz einfach so wie ich es sage!
Detlef: Und warum liegt hier Stroh?
Grigi: RAUS!

……………….WTF!
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Die Stimme des TSV Ottweiler

Nun da Ihnen lieber Leser das Dümpeln des TSV in der 3. Liga dargelegt wurde wenden wir uns wieder spannenderen Themen und der Geschichte unserer Mitarbeiter zu.
Der aufmerksame Leser kennt bereits unseren geliebten aber leider verstorbenen Ralle Radkappe dessen Kopf jedes Navi in den Schatten stellte. Genauso wie unseren Co-Quäler oder unser Maskottchen. Eine wichtige Person, nämlich die, die unser geistiges Erbrochenes durch Funk und Lautsprecher in die weite Welt hinausträgt, kenne Sie lieber Leser hingegen noch nicht.

Sein Name: Michael Puffer, seine Aufgabe: Stimmung verbreiten als Stadionsprecher und Radiomoderator.

Es begab sich vor nunmehr 34 Jahren, dass sich zwei Forscher während des kalten Krieges zusammenschlossen ein Russe Andrej Vermehrov und ein US-Amerikaner Brian Majority. Beide waren besessen davon einen menschlichen Klon zu erschaffen, aus kleinsten Spuren von DNA. Der Klon sollte sich gut bemerkbar machen können und Leute mitreißen können, um seine Geschichte der Welt zu erzählen. Daher beschlossen sie, dass der Klon aus dem genetischen Material eines weltbekannten Ringansagers entstehen sollte.
So begann die Geschichte von Michael Puffer.

Der Russe Vermehrov hatte beim Streichhölzer ziehen den Kürzeren gezogen und musst also das genetische Material besorgen. Er fand kurzerhand die Privatadresse des Probanten heraus und stieg nachdem selbiger geduscht hatte durchs Badezimmerfenster in dessen Wohnung ein und stahl ein einzelnes Achselhaar aus dem Abfluss.

Das Klonen selbst war nun das kleinste Problem geht ja genauso wie mit dem Müller Milchreis Klonkammer auf Achselhaare rein einmal umrühren und fertig.
Was da nach 5 Minuten aus dem Auswurf des Klonautomaten geplumpst kam wie Münzen aus einem Spielautomat überraschte Vermehrov und Majority dann aber doch, sie hatten mit einem Erwachsenen und nicht mit einem Säugling gerechnet.

Wie das Leben spielt waren natürlich beide verheiratet, die armen Schweine, und keiner konnte einfach ein fremdes Kind mit nach Hause bringen. So kam es, dass sie sich samt Säugling in ihr Privatjet setzten und in den USA einen Platz für ihn suchen wollten. (USA da der Russe mal wieder den kürzeren gezogen hatte, ihr wisst schon blabla)

Sie überflogen gerade Deutschland und unglücklicherweise auch die Felder eines alten Bauern, der in beiden Weltkriegen dem Vaterland gedient hatte und dank einem überlebten Kopfschuss an einer Psychose litt, die ihn glauben lies, dass er Haus und Hof immer noch gegen Russen, Amerikaner und all die anderen Verteidigen muss. Noch unglücklicherer war, dass besagter Bauer ein 10,5cm-Flak 38 Flugzeugabwehrgeschützt besaß und dieses auch benutzen konnte.
Kurz um das Flugzeug der beiden wurde mit 17 Volltreffern abgeschossen und stürzte ins Maisfeld des militanten Bauern.
Pilot und Wissenschaftler hatte den Aufprall erwartungsgemäß nicht überlebt, doch der kleine Michael krabbelte wider erwarten unversehrt aus den Trümmern. Die nächsten 6 Monate seines Lebens lebte er unter Wildschweinen im Maisfeld doch dann kam der Herbst. Der militante Bauer Radetzki (ja sein Name hörte sich polnisch an) mähte mit seinem massiven Mähdrescher das Maisfeld platt.
Die Wildschweinfamilie floh in den Wald nur Michael oder Grunz wie ihn die Wildschweinmutter liebevoll nannte ritt auf dem Rücken seines Stiefbruders Oink, einem kleinen Keiler, in die nahe gelegene Stadt beziehungsweise ins nahe gelegene Dorf namens Klein Bademeusel an der polnischen Grenze. Als er den ersten Ossi dort sprechen hörte zog er erschrocken an den Ohren von Oink und ritt mit ihm schnell in die andere Richtung, nach Polen, als ihn aber der erste Pole dort samt Wildschwein kochen und verspeisen wollte zog er dem armen Oink erneut an den Ohren und ritt zurück nach Deutschland, immer weiter landeinwärts, bis er Hunger bekam.
Er war irgendwo in Hessen und traf dort ein altes Mütterchen das ihn aufnahm. Sie sagt dem kleinen, dass er gleich etwas leckeres zu esse bekäme und steckte ihn in einen ausbruchssicheren Kinderlaufstall.
Als er fertig gegessen hatte sah er auf dem Hof vorm Haus seinen Stiefbruder Oink, ausgeweidet, nach dem sich Michael mehrfach erbrochen hatte ging es ihm besser und da er ja immer noch ein Säugling war, war der Verlust der geliebten Wildsau auch bald vergessen.

Durch die Witwe Puffer bekam er nun auch seinen Namen sie nannte ihn nach ihrem Sohn Michael der genau wie sein Vater im Krieg gefallen war.
Die Witwe Puffer war arbeitslose Hausfrau und da sie nichts besseres mit ihrem Lebensabend anzufangen wusste, zog sie den kleinen groß. Michael war als Kind oft krank. Das beste Hausmittel gegen allerlei Krankheiten, das die Witwe Puffer kannte war jedoch hochprozentiger Schnaps und so neigte der kleine Michael schon mit 7 einhalb zu grobem Alkoholismus.
Im Vollrausch veranstaltete er im Hühnerstall oftmals Hahnenkämpfe durch die ihm sein in die Wiege geklontes Talent langsam bewusst wurde. Er war der geborene Moderator! Er brach mit 12 die Schule ab und bewarb sich für seinen ersten Job, Radiomoderator bei Antenne Ulfa! dem Ortsansässige Radiosender. Mit 17 Jahren wechselte er zum ersten Mal in den Beruf des Stadionsprechers.
Er war in den folgenden 10 Jahren bei einigen Vereinen tätig unter anderem bei Vereinen wie Dynamo Menden, Blau-Weiß Radevormwald, dem FSV Hellas Xanten und anderen namenhaften Größen des deutschen Fußballsports. Leider gingen die meisten seiner Arbeitgeber nach kurzer Zeit in die Insolvenz und in den unteren Klassen brauchte man keinen Stadionsprecher.
Er lernte also kurzerhand schwedisch und versuchte dort sein Glück. Er wurde Stadionsprecher bei Sverige Ockelbo wurde aber wegen Alkohol am Mikrofon entlassen. Das Selbe Schicksal ereilte ihn bei Skandinavian Gävle, IF Enköping und dem wohl bekanntesten seiner bisherigen Arbeitgeber Viking Uppsala.

Nach zwei abgebrochenen Entziehungskuren und der Rückkehr nach good old Germany klatschte ihm bei einem Waldspaziergang plötzlich ein Flugblatt ins Gesicht auf dem der Posten des Stadionsprechers und Radiomoderators beim Trinksportverein Ottweiler ausgeschrieben war. Michael war nicht dumm und so konnte er 1 und 1 zusammenzählen und dachte sich, bei einem Trinksportverein entlässt man mich sicher nicht wegen Trunkenheit und eins zwei drei wurde er in Ottweiler vorstellig und wie wir zu früherem Zeitpunkt schon erfahren haben bekam er den Job und so trinkt und lallt er noch heute im Radio und Stadion des TSV!
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Trinksportvereine und ihre Herkunkt

Um Ihnen sehr geehrter Leser diesen Verein etwas näher zu bringen wurde vor längerer Zeit über verschiedene Personen, die dem Verein zugehörig sind berichtet. Nun ist es an der Zeit Ihnen sehr geehrter Leser, die Entstehungsgeschichte des Vereins selbst näher zu bringen. Untrennbar mit der Vereinsgeschichte verbunden, ist die Lichtgestalt dieses Vereins, der Gründer, Vorstandsvorschwitzende und Trainager in Personalunion, Grigi.

Beginnen wir diese Geschichte doch wie jede zähe nicht enden wollende Geschichte die euch früher eure Oma vor Schlafengehen vorgelesen hat:

Es war einmal….

Vor vielen, vielen Jahren um genau zu sein vor knapp 2 Jahren, da wurde der Trinksportverein Ottweiler 09 gegründet. Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, er wurde 2010 gegründet aber Alkoholiker verschlafen ab und zu den Jahreswechsel und überhaupt wie hört sich denn bitte TSV Ottweiler 10 an? So da hast du!
Aber ich schweife ab. Wie kam es also überhaupt zur Gründung dieses Vereins.
Trainager Grigi war nicht immer Trainager, nein, er spielte in seiner Jugend semierfolgreich in einem ortsansässigen Verein und gründete nach Beendigung dieser großen Karriere (sie dauerte ganze 4 Jahre!) seinen eigenen Hobbyfußballverein „Die Trinkfreunde Ottweiler“ kurz „TFO“ diese Mannschaft existierte einige Zeit mindestens 2 Monate dann aber nach der Teilnahme an einem einzigen Hobbyturnier (bei dem sie sage und schreibe den 4. von 10 Plätzen belegten) zerschlug sich die Mannschaft, warum lässt sich nur vermuten, böse Zungen aber behaupteten das es an chronischer Unlust einiger Spieler lag. Nun wollen wir aber zum Hauptteil unserer Geschichte kommen (ja lieber Leser wenn du hier weiter lesen möchtest übernehmen wir keine Verantwortung mehr für möglicherweise auftretende Hirnschädigungen). So geschah es eines Nachts, dass Grigi sich entschloss, nicht mehr selbst zu spielen sondern nur noch eine Mannschaft zu befehligen. In großen Schlachten ein Team aus 11 Stahlharten Topspielern zum Sieg zu führen….
Nur all zu bald wurde ihm klar, das es einige Zeit dauern würde irgendwo auch nur 5 Topspieler aufzutreiben. Doch er ging voller Elan an die Sache ran und baute seine Mannschaft auf und sein Vereinsgelände aus.
Im Zwei-Jahres-Rhythmus arbeitet er den TSV nach oben bis in die Oberliga.
Wir schreiben die 7. Saison und das undenkbare geschah! Der Trinksportverein stieg sofort wieder auf und durfte sich nun zum erlesenen Kreis der Regionalligisten zählen. Man dachte sich beim TSV „Jetzt geht’s los“! und plante schon am 2. Spieltag die Aufstiegsfeier in die 3. Liga! Doch Obacht! Es kommt immer anders als wie man denkt! Denn Schwub-di-Wub dümpelte der TSV im Mittelfeld der Tabelle vor sich hin bis er eines schönen Tages merkte das seine Spieler alt und grau geworden waren und der Vorstand lustlos und betrunken mehr in der Vereinskneipe als hinter dem Schreibtisch rum lag.
So kam das einjährige Jubiläum des TSV immer näher und da fasste sich der Trainager zum zweiten Mal ein Herz. (das erste Originale, und das zweite also erste Spenderherz hatte er schon durch übermäßigen Genuss von Koks, Alkohol und Nutten verbraucht, aber wozu hat man denn Freunde, in der Ukraine, mit ähm… guten Kontakten zu Obdachlosen.)
Wie gesagt er fasste sich ein Herz und verjüngte die Mannschaft und so weiter bla… plötzlich war man in der 3. Liga und wollte dieses mal nicht den selben Fehler noch mal machen und plante deshalb erst am 3. Spieltag die Aufstiegsfeierlichkeiten in die 2. Liga. In der Winterpause lies man jedoch auf allen bestellten Artikeln das Auf durch Ab ersetzen um wenigstens irgendwas zu feiern. Doch nicht mal das gelang man verpasste den Abstieg um ein paar Punkte und so gab es nix zu feiern da man keine Lust hatte die Auf äh Absteiger T-Shirts noch mal in Klassenerhalt zu ändern. So wurden die T-Shirts in ein Flugzeug gepackt und an Bedürftige gespendet, der Pilot warf sie über einem der größten sozialen Brennpunkte der Welt ab, Gelsenkirchen.
Nachdem man also in der 3. Liga geblieben war konzentrierte man sich auf die neue Saison, in der man wieder zum Mittelfelddümpler wurde. Dies wiederholte sich in der Saison darauf und in der folgenden und in der danach und wieder….
Und wenn sie nicht gestorben sind dann dümpeln sie noch heute…

Achso ja

ENDE!
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Bitterballen und Amstel Gold

Lange, lange musste das OTW-Kneipenblättchen nachforschen um etwas über die Vergangenheit des meist sehr unauffälligen Co-Trainers Detlef Dosenfisch des TSV herauszufinden. Doch nach zahlreichen fruchtlosen Versuchen und einer unverschämt hohen Summe an Bestechungsgeldern ist es uns nun gelungen Licht ins Dunkel um den verschwiegenen Holländer zu bringen.
Und dies ist seine Geschichte:

Am 29. Februar 1960 erblickte der kleine Detlef das Licht der Welt im holländischen Küstenort Noordwijk, dieser liegt nicht weit von Noordwijkerhout und auch gar nicht weit entfernt von Nordwijk-Binnen, wenn Ihnen diese Städte nichts sagen ist das die Schuld von P. van Hienerfus, userem Informaten der nicht namentlich genannt werden möchte, an dieser Stelle wollen wir Ihm unseren Dank aussprechen also: Danke lieber Peter!

Nun zurück zu Detlef Dosenfisch. Er wuchs auf als Sohn eines Fischers, dessen Vater (oder Vaddern wie der Holländer zu sagen pflegt) ebenfalls schon Fischer war und der davor, und der davor, und der davor und so weiter…
Die Fischerei hatte also eine lange Tradition in der Familie Dosenfisch, (daher wahrscheinlich auch der Nachname, dies ist aber reine Spekulation) im holländischen liest und schreibt sich der Name jedoch Dosjefikk. Detlef deutschte ihn aber bei seiner Einwanderung ein damit er nicht so auffällt.

Nun endlich wirklich zurück zu DD und warum er mit der und auf die Familientradition gebrochen hatte. Als Detlef im zarten Alter von 6 Jahren das erste Mal mit seinem Vaddern Guido Dosjefikk auf See ging, gefiel ihm die Familientradition noch sehr gut und er war stolz wie Oskar als er einen 5 Kilo Barsch aus dem Netz pulte. Doch schon zwei Wochen später, er war jetzt schon zum dritten mal mit Vaddern auf See, steckte er gerade im Fischernetz um sich ein 1,20 Meter langen Seehecht aus dem selbigen zu holen als ihm eine Riesenkrabbe das linke Ohrläppchen abschnitt und sich auch am rechten Ohrläppchen vergnügt hätten wenn sein Vaddern die Krabbe nicht mit einem Kantholz auf Detlefs Rücken zertrümmert hätte.

Seit jenem Tag hat Detlef Angst vor der See und besonders vor Seehechten die riechen ihm zu sehr nach Fisch.
Als Detlef Dosenfisch 24 Jahre alt geworden war hatte sich seine Angst in tiefen Hass verwandelt und er beschloss etwas gegen die Seehechte vor seiner Heimatküste zu unternehmen. Er wurde entgegen aller Erwartungen Fischer.
Doch in seinem Leben nannte er noch nie ein einziges Fischernetz sein eigen. Anstatt sie wie jeder normaler Fischer durch illegale Fischerei und extreme Überfischung zum Aussterben zu zwingen fuhr Detlef mit seinem kleinen Kutter der „Isolde de Dorfmattratzen“, er benannte das Schiff nach seiner damaligen Freundin, regelmäßig hinaus, mit einer Bootsladung voll Altölfässern. Durch die stetige Vergiftung des Küstengebietes schaffte er es nicht nur innerhalb eines halben Jahres den Seehecht bestand zu halbieren sondern sorgte auch dafür, dass 80% aller Rentner und auch ein großer Teil der restlichen Bevölkerung seines Dorfes das zeitliche segneten. Als plötzlich aber auch sein Vaddern starb, er ertrank betrunken in der Badewanne, wurde Detlef schlagartig bewusst das er Mist gebaut hatte und so zog er weit weg bis nach Den Haag.

Dort musste er sein Geld jedoch anders verdienen und so wandte er sich wieder seiner Jugendliebe dem Fußball zu. Er kickte ein halbes Jahr in einer niedrigen Spielklasse für Emmentaler Den Haag bis in Yuki Tomokomoto, ein asiatischer Talentscout abwarb.
Er spielt daraufhin in Japan für Kamikaze Fukushima und für Torpedo Hiroschima. Mit 30 Jahren wechselte er dann nach Neuseeland zu den New Plymouth Black Sheeps von denen er nach nur einem Jahr nach Australien ging. Dort spielte er bis zu seinem 41. Lebensjahr unter anderem für Tornado Queensland und Tsunami Brisbane.
Danach machte er seinen Trainerschein um in Russland seine ersten Erfahrungen als Trainer zu sammeln. Er trainierte dort in 5 Jahren 5 Clubs mit denen er jeweils am Jahresende abstieg. Die vielleicht bekannteste Mannschaft die er trainierte war Stalin-St.Petersburg.
Nach fünf abstiegen in Folge wurde Dosenfisch von russischen Fußballverband des Landes verwiesen, vorauf hin er sein Glück in Finnland beim FC Yeti Lathi versuchte. Mit den Yetis gewann er den nationalen Pokal. Nach diesem ersten und einzigen Triumph seiner Karriere wollt sich der fliehende Holländer wie er noch heute in Russland genannt wird zu Ruhe setzen.

Doch als er nach gerade einmal 8 Monaten und 17 Tagen seine kompletten Ersparnisse versoffen, verzockt, verraucht und an der Börse verspekuliert hatte musste er sich wieder Arbeit suchen. Leider hatte ein gewisser russischer Staatspräsident jeden der ihn einstellen wollte mit einer solch hohen Summe bestochen das es schlecht für Dosenfisch aussah bis er eines Tages beim Trinksportverein Ottweiler vorstellig wurde. Er war inzwischen schon so heruntergekommen, dass sein Gesicht nur noch überhalb der Nase zu erkennen war. Seine untere Gesichtshälfte wie auch sein Kinn waren von einem dicken verfilzten schwarzen Bart bedeckt. Kurz gesagt er sah aus wie ein alter Penner.
Da aber der Vorstandsvorschwitzende Grigi seit fünfeinhalb Tagen nicht mehr geschlafen hatte und Dosenfisch der erste Bewerber auf die Seit 5 Monaten ausgeschriebene Stelle war bekam er eine Festanstellung und zwei Kasten Ur-Pils zum Vertragsabschluss, so kam es dass Detlef Dosenfisch den Assistentstrainerposten des Trinksportverein Ottweiler übernahm. In der darauf folgenden Zeit übernahm er noch einige weitere Posten beim TSV um genau zu sein ist er zum heutigen Stand neben seiner Tätigkeit als Co-Trainer ebenfalls Pressesprecher, Teamarzt und seit einiger Zeit auch Fahrer des Teambusses da der alte Fahrer im Trainingslager auf Bongo-Bongo durch Zerschnitzlung ums Leben kam.

Dies war also der bisherige Werdegang des großen Detlef D. Dosenfisch und wer es bis hierhin ausgehalten hat ohne an einer vom Kleinhirn ausgelösten Verstandssprengung zu sterben den belohnen wir mit einem Geheimnis! Nur sehr wenig Menschen kennen den zweiten Vornamen von Detlef Dosenfisch und dieser lautet:

! Detlef!

Dies aber nur weil sein Vaddern wollte das er den Namen seines Großvadderns und den Namen seines Ur-Großvadderns trägt.

Mit diesem unglaublichen Geheimnis verabschieden wir uns und wünschen ein schönes Wochenende und Prost!
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Wieder zu Hause!

Nach einem 4-Tage-Marsch quer durch Deutschland aus dem EHEC verseuchten Norden zurück bis nach Ottweiler ist der TSV endlich wieder auf dem so vertrauten Vereinsgelände auf dem Neumünster angekommen. Wie kam es dazu? Um die Geschichte im vollen Umfang zu erzählen muss ich ein wenig weiter ausholen...

Vor vielen, vielen wenn nicht sogar ganz vielen Jahren wurde ein kleiner Junge geboren er sah nicht gerade hübsch aus als er in einem Wirtshaus das Licht der Welt erblickte und wurde auch erst am nächsten Morgen von der Putzfrau ein wenig sauber gemacht (mit Mopp und Besen sie dachte es wäre einer dieser neumodischen Nackt-Hunde). Seine Mutter war so vertieft in ihre Pokerrunde das sie gar nicht bemerkte wie ihr kleiner Sprössling eins, zwei, drei einfach auf den Boden flutschte. Als sie ihren Rausch ausgeschlafen hatte und am nächsten Morgen zum Frühschoppen zurück in ihre Stammkneipe kam da fand sie den kleinen der inzwischen gezahnt hatte, diese im aber schon wieder ausgefallen waren da er die Nacht mit Bier und Zigaretten zugebracht hatte. (Die Putzfrau die ihn am Tag zuvor entdeckt hatte war starke Raucherin, hatte also immer genügend Zigarettenschachteln und Feuerzeuge dabei die sie dem Kleinen in Ermangelung von Bauklötzen zum spielen gab und Bier dachte sie sei wohl genauso wie Mutermilch sonst würde es doch die Männer nicht jeden Tag in solchen Massen in sich reinschütten).

Aber ich schweife ab, sie fand den kleinen also in ihrer Stammkneipe fröhlich sabbernd am Tresen vor. Sie sah ihn an und überlegte wie sie ihn nennen könnte, schließlich nannte sie ihn Horst, da sich ihre Gehirnzellen durch ihren groben Alkoholismus schon im zarten Alter von knapp 33 fast gänzlich verabschiedet hatten und ihr Vater genauso wie dessen Vater, ihr Mann und ihr Bruder und ebenfalls der Wirt ihrer Stammkneipe der ihr anderer Bruder und ebenfalls Cousin war Horst hießen und sie sich außer diesem Namen nur ihren eigenen keinen merken konnte nannte sie ihren neugeborenen Sohn Horst.

So also begann die Geschichte von Horst, Horst dem 5-Liter-Humpen dem heutigen Vereinsmaskottchen des Trinksportvereins. Viel mehr gibt es nicht zu erzählen außer das er im Alter von 23 der Walldorfschule verwiesen wurde weil er morgens am Morgen statt seines Namens Horst immer die Buchstaben A r s c h tanzte. Seit diesem Tag reiste er planlos und ohne eine Cent in der Tasche quer durch Deutschland, meist schwarz mit der U-Bahn oder auf dem Dach eines Liniebusses. Eines Tages als er im Neunkircher-Stadtpark aufwachte wehte ihm eine Zeitung ins Gesicht in der das Stadionfest des Trinksportvereins Ottweiler erwähnt wurde dem hiesigen Fußballclub des Nachbarorts. Er konnte zwar nicht gut lesen aber das Wort „Freibier“ erkannte er überall. So schwang er sich aufs Dach des nächstbesten Busses der nach Ottweiler fuhr und begab sich auf den Weg zum Stadion des TSV. Der Verein war gerade zum erstenmal aufgestiegen und suchte dringend neue Mitarbeiter da Horst die Vorstellung einer festen Arbeit völlig zu wieder war es aber jedes Wochenende kostenloses Bier für das Teammaskottchen gab und das Maskottchen auch noch so heißen sollte wie er bewarb er sich. Den Maskottchenjob wollte augenscheinlich niemand sonst haben und da die Vereinsoberen sowieso schon übel einen im Tee hatten stellten sie Horst ein... unbefristet....
Ein großer Fehler wie sich später herausstellen sollte...

Wie bereits am Anfang der Geschichte erwähnt, ich holte gerade etwas länger aus, eigentlich waren wir vor diesem kurzen Schwank an einem anderen Punkt stehen geblieben. Der 4-Tage-Marsch aus Spagackenkaak nach Ottweiler. Wie kam es dazu? Nun... bis hierhin habe ich euch erzählt wie es zu dem Verursacher des Marsches gekommen ist aber jetzt führen wir diese Geschichte wie auch die von Horst ein wenig weiter.
Nachdem der TSV wie erwartet in Spagackenkaak sang und klang los mit 6:0 unter die Räder kam rollten selbige die am Mannschaftsbus befestigt waren samt 5-Liter-Humpen Horst in schlafendem Zustand in einen kleinen See da der versoffene Hund die Handbremse „aus Spaß“ gelöst hatte. Die liquiden Mittel des TSV beliefen sich aber leider nur auf 32 Cent, die ausgerechnet im Aschenbecher des Busses lagen und so blieb nicht genügend Geld um die Rückfahrt zu bezahlen. So wurden die Wanderschuhe geschnürt und der nach hause Weg zu Fuß angetreten. Nach dem anfänglichen Versuch zu trampen unterließ man das nach dem Ersten der den TSV mitnahm. Dem polnischen Menschenhändler der die Spieler und die verantwortlichen des Vereins hinten zu den 72 Afrikanern in seinen LKW sperrte, die er gerade aus seinem Thailandurlaub mitgebracht hatte, konnte man nach 50 Kilometern an einer Tankstelle nur durch Glück entkommen da Horst der 5-Liter-Humpen von einem zwei Meter großen Afrikaner durch die Seitenwand des LKWs geschleudert wurde nach dem er ihn fragte ob er wüsste warum Neger weiße Handflächen hätten.

Danach ging es zu Fuß weiter (Horst wurde hinterhergeschleift, er war immer noch bewusstlos). Als sie endlich wieder nach wie bereits erwähnt vier Tagen in Ottweiler ankamen wachte Horst wieder auf. Er hatte alles seit der Abreise vergessen und wollte nur wissen ob es nicht bald losging. Alle Erklärungsversuche scheiterten denn als ihm klar wurde das er das Spiel vergessen hatte wurde er wütend und begann sich besinnungslos zu besaufen...
Das Einzige was man lang Zeit von Horst hörte, der im Halbschlaf vor sich hinbrabbelte war: „Isch gann auch ohne Spasss Alohol hamn“...

Mit diesem passenden Schlusswort breiten wir den Mantel des Schweigens über Horst und den TSV und melden uns wieder wenn der Rausch ausgeschlafen ist...
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Von Baustellen und Castings

Nach einer verhältnismäßig langen Nacht für Vereinsoberhaupt Grigi, der von seinem Wecker im Stich gelassen wurde und so den Arbeitsbeginn verpennt hatte, macht er sich nun auf, die neuste Baustelle seines Vereins zu beäugen, die Radiostadion des TSV ist endlich im Bau und während der Bau wohl in 18 Tagen erfolgt sein sollte sucht er fieberhaft nach Moderatoren ohne Sprachstörung…

Am Vereingelände angekommen besichtigt er zuerst die Baustelle und unterhält sich kurz mit dem Bauleiter von Jochens Bautrupp:

Grigi: Tach Jochen, na läufts?
Jochen: Eher schlecht als Recht, euer Maskottchen hat die Hälfte des Trupps beim Arbeitsantritt um 5 Uhr schon dermaßen abgefüllt, dass 7 von 15 jetzt von eurem Mannschaftsarzt den Magen ausgepumpt bekommen.
Grigi: WAS!? Dieser verdammte Alkoholiker na warte dem werd ich…


Da kommt Horst der 5-Liter-Humpen gerade um den Rohbau gestolpert und grinst dümmlich während er geistesabwesend vor sich hin brabbelt …

Horst: HeHe… den’n hab ischs geseigt *hicks* soso, Bauarbeiter verdragen alssso wiel hehe *hicks* lasst euch gesaagt sein, geiner gann meehr sauf’n als der Humpen hehe *hicks*

Grigis Kopf ähnelt einer überreifen Strauchtomate die kurz davor ist in die Luft zu fliegen….

Grigi: HOOOOOOOORST!!! Du völlig verblödeter….


Doch weiter kommt er nicht mehr da Horst durch den trommelfellzerstörenden Schrei des Trainagers schnell wie der Blitz herumwirbelt auf das Ende eines Kantholzes tritt, selbiges nach oben schnell und mit einem dumpfen Knall Horst ins Land der träume schickt.

Unter schallendem Gelächter verabschiedet er sich vom Bauleiter, lässt Horst auf dem Boden liegen und begibt sich zur Vereinszentrale in der heute das große SURSDTSVO-Casting beginnen soll…

Vor der Zentrale bildet sich schon eine lange Schlang von Anwärtern, die darauf warten Vorsprechen zu dürfen. An der Fassade des Vereinsgebäudes ist ein riesiges Banner angebracht mit der Aufschrift: HEUTE GROSSES STADION- UND RADIOSPRECHER DES TSV OTTWEILER – CASTINGS kurz SURSDTSVO. Nachdem er sich durch die Menschenmenge gekämpft hat wird er bereits in der Eingangshalle von seiner rechten Hand Detlef Dosenfisch sowie dem eigens aus dem Ruhrpott mit der Bahn eingeflogenen Gastjurors Heribert Grölemeiser erwartet. Gemeinsam betreten sie das notdürftig zusammengeschusterte Castingzimmer und beginnen mit der Auswahl. Als erstes betritt eine junge Blondine das Zimmer die schon einiges erhoffen lässt…

Dosenfisch: Hallo junge Frau, wie heißt du, wo kommst du her und was denkst du warum sollten wir dich nehmen .

Kadidatin: Hallo, icke bin de Chantal ick bin aus Berlin und ick denke das de Leute die euch zuguggen mich gern im Radio sehn wolln weil ick ja einiges zu bieten hab ne? Seh ja zimlick gud aus wa? Ach ja mene Zwillingsschwesta is och noch vor de Tür die is genau wie ick könnt uns gleich beide nehm!


Detlef Dosenfisch muss sich voll konzentrieren um seine Magensäfte an Ort und Stelle zu behalten, nachdem er tief durchgeatmet hat schaut er mit einem vor Verachtung triefenden Blick in das erwartungsfrohe Gesicht der jungen Berlinerin…

Dosenfisch: Danke für die Warnung, dass es noch mehr von euch gibt, aber das heißt ein Problem weniger, deine Schwester muss sich gar nicht mehr die Mühe machen uns zu quälen. Mit dieser Stimme könnte man vor Heimspielen vielleicht die Gästekabine beschallen um die Gegner zur Aufgabe zu zwingen aber das wars dann auch.

Tränen steigen der hübschen Blondine in die Augen was Grigis steinernes Herz wie Butter in der Sonne schmelzen lässt…

Grigi: Er hat leider recht aber kleine du musst nicht weinen, im 2. Stock läuft gerade ein Shooting für den neuen Sexy TSV Kalender mit deiner Schwester und der passenden Unterwäsche kannst du dich dort gerne sehen lassen.

Nach einer schallenden Ohrfeige für Grigi und seinen Assistenten rauscht die Blondine ab und hinterlässt ungläubiges Staunen zwei rot glühende Handabdrücke und einen vor Lachen auf dem Boden liegenden Heribert Grölemeiser.

Nach kurzer Pause wird der zweite Bewerber hereingebeten. Auf der Bühne erscheint Horst der 5-Liter-Humpen mit einem schief aufgeklebten Schnauzbart.

Horst: Gut’n Tag die Damen… und ähm Rest, ich bin Hajo Hopfen und gann misch sähr gewählt ausdrüggen, dessalb bin ich jetzt neuer Stadio un Radionsprecher bei eure Verein, toll was?

Grigi: Horst wir würden dich auch nüchtern nicht zum Stadionsprecher machen deine Grammatik ist nicht besser als das Englisch von Lothar Matthäus und überhaupt was soll der bescheuerte Schnauzer und der Falsche Namen…

Horst: Isch genn kein Horst un ausadem tut mein Grammatik sehr gud sein, so was muss isch misch nich bieten lassen guden Tag!


Damit verschwand Horst genauso schnell wie er gekommen war. Nach weiteren 7 Ohrfeigen von drei Blondinen, zwei Rothaarigen einem 16jährigen Transvestiten und einem dicken Rentner hatten die Juroren außer einer buchstäblichen vollen Schnauze auch einfach die Schnauze voll. Gerade debattierten sie über den Abbruch des Castings und überlegten einfach Heribert Grölemeiser einzustellen als sich jemand räuspert und mit einer tiefen, gemütlichen Stimme anfing zu sprechen.

Unbekannter No.1: Entschuldigen Sie, ich wollte mich vorstellen….
Grigi: Nur zu!
Unbekannter No.1: Guten Abend meine Damen und Herren, mein Name ist Michael Puffer ich wurde aus den Achselhaaren eines berühmten Ringansagers aus Philadelphia, Pennsylvania geklont und bin heute Abend Ihr Moderator, eine kleine Kostprobe meines Talents folgt unverzüglich

Heute Abend sehen wir das lang erwartet „Freundschaftsspiel“ des besten Ottweiler Fußballvereins des Trinksportvereins kurz TSV, gegen den vor Mittelmaß nur so stinkenden GottClub93….
Wie ich sehe sind die Spieler auf dem Weg aus der Kabine das heißt,
Let’s get ready to RUMMMMBLLLLLLEEEEEE!!!

Heribert Grölemeiser: Wahnsinn! Unglaublich! Da hab ich ein Gefühl wie Flugzeuge im Bauch, das ist wie ein Stück vom Himmel, so was hab ich das letzte Mal in 4630 Bochum erlebt, Mensch so jemanden gibt es nicht Zwo mal nur Männer können so etwas!

Grigi: Da kann ich nur voll und ganz zustimmen DU hast den Job!

Michael Puffer: Vielen Dank! Falls es noch irgendwelche Fragen gibt Sie finden mich im Vereinsheim ich muss unbedingt mal dieses „UrPils“ probieren diese regionale Spezialität die im Volksmund auch flüssiges Gold genannt wird.


Während der neu ernannte Stadionsprecher und Radiomoderator sich auf den Weg Richtung Vereinsheim macht tauschen Trainager Grigi und sein Co. Detlef Dosenfisch Blicke aus die ungefähr soviel bedeuten wie, nicht noch so ein verdammter Alki….
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Auf dem Weg nach Spagackenkaak!

Es ist 9:30 Uhr der Mannschaftsbus des TSV Ottweiler steht mit laufendem Motor zur Abfahrt bereit doch irgendwer fehlt...

Horst der 5-Liter-Humpen, das Maskottchen des TSV liegt zwar in der Gepäckablage und schläft seinen Rausch aus wurde aber beim betreten des Busses vom Vereinsoberhaupt Grigi gezählt, er zählt immer wieder und wieder...

Grigi: 22... 23... 24... 3 im Sinn... ach egal wer jetzt nicht da ist läuft halt nach Spagackenkaak, los gehts!
Als Grigi es sich auf seinem throngleichen Bussessel gemütlich macht und sich laut räuspert um den Busfahrer zu signalisieren das es losgehen soll fällt es ihm wie Schuppen von den Augen, der Teambusfahrer wurde ja im Trainingslager auf Bongo-Bongo vom einem Stamm Anti-kannibalistischer-Ökobauern filetiert und ihrem Regengott, einem 97 jährigen Braunbären ohne Zähne der übrigens Vegetarier ist als Opfergabe da geboten.
Nervös kratzt sich der Oberbrandmeister Grigi, (der der in Ottweiler immer den meisten Brand hat) am Kopf...

Grigi: Bitburger noch mal! Welche Flasche kann ich hinters Steuer setzen, wir haben gestern alle ein paar zuviel von den selbigen geleert... (spricht natürlichen von Urpils)

Doch Horst der 5-Liter-Humpen fällt in diesem Moment aus der Gepäckablage und wacht mit einem lauten Rülpser auf...

Horst: Chäääf isch gann fahrn, bin fast jarnich mehr dicht *hicks*
Grigi: klar und ich bin der nächste Kandesbunzler äh Bundeskanzler mein ich, aber wenn unser Busfahrer in mundgerechten Happen auf Bongo-Bongo vor sich hin verwest wer hat dann eigentlich den Bus gestartet....


Während Grigi gegen seine Kopfschmerzen kämpfend vor sich hin seniert taucht zimlich gestresst und stark schwitzend Detlef Dosenfisch, Co-Quäler, Pressesprecher und Mannschaftsarzt des TSV im Bus auf...

Detlef: Geschafft Boss!
Grigi: Was?
Detlef: Den Führerschein!
Grigi: Fährst du seit 5 Jahren ohne oder was?
Detlef: Wie?
Grigi: Hast du Kronkorken in den Ohren?
Detlef: Nein, den Busführerschein!
Grigi: Wieso?
Detlef: Weil du mich letze Nacht sonst entlassen hättest! Übrigens verlange ich 3 Kästen Pils mehr im Monat, wegen der Mehrarbeit als Busfahrer, die hatte Ralle ja auch im Monat!
Grigi: Ähm, ich versteh nur Bahnhofskneipe, was macht ein Busführerschein in deinem Ohr?
Detlef: Würdest du weniger saufen könntest du dich vielleicht ab und zu noch an Gespräche, die länger als 8 Stunden her sind erinnern. Aber egal ich hab doch den Online-Bussimulator Fernführerschein für Fernfahrer mit Bus und Bahn in 8 Stunden absolviert und fahre uns jetzt nach Spagackenkaak ins Trainingscamp wo wir am 7. das lang erwartet Freundschaftsspiel gegen den FC Spagackenkaak absolvieren werden, den Verein den du insgeheim gerne heiraten würdest.
Grigi: Halts Maul! Ich lese nur ab und zu deren Zeitung, aber das erklärt auch wer den Bus angemacht hat na dann los...

*Würg* Jööööööööööööööööööööööööööörg.....

Ignaz Messner: Jo mei jetzt hot die Flasch'n doch scho wieder inn Bus neigekotzt
Grigi: Stress mich nicht mit deinem Dialekt am frühen Morgen und Horst MACH DAS WEG!


Doch Grigi hat sich noch nicht zu ende artikuliert da hat Horst der 5-Liter-Humpen schon wie einst Grigis Katze das gerne tat sein eigenes Erbrochenes schnell wie der Wind wieder in Richtung Darmtrakt befördert.

Grigi: Horst du bist ekelhaft!
Horst: Was besahlt is bleibt drin sons kann ichs ja gleich sein lassssen, ausadem schmeckts im sweiten anlauf genauso *hicks* genauso *hicks* genauso gut.
Grigi: Genug! Detlef los gehts und mach ein Fenster auf hier stinkts....


Nach 37 Versuchen den Bus aus der Einfahrt des Vereinsheims zu fahren gelang es Detelf Dosenfisch endlich und so ging der TSV um 10:30 Uhr Ortszeit endlich auf die lange Reise gen Hamburg um Honkyschwonky und seinen gewursteten einen Besuch abzustatten...
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Es war verdammt knapp...

Der schon sicher geglaubte Aufstieg in Liga 3 wurde verpasst nachdem der Schiedsrichter das Spiel nach 92 Minuten abpfiff herschte ungläubiges Schweigen im ganzen Stadion. 1:1 stand auf der Anzeigetafel...

Der sicher geglaubte Dreier der den Aufstieg perfekt gemacht hätte wurde nicht eingefahren und der Sieg des FC Mediensis zeitgleich besiegelte das Schicksal des TSV Ottweiler. Der Aufstieg war zum greifen nahe. Nach dem knappen scheitern in der Vorsaison mit Platz 5 konnte man sich dieses Jahr mit Platz 4 zwar um einen weiteren Platz steigern doch diese Tatsache machte den Nichtaufstieg noch eine Spur bitterer. Doch zurückblicken kann die Mannschaft auf eine Starke Saison in der man dem suveränen Meister Black Power in der zweiten Saisonhälfte ein 2:2 Unentschieden abtrotzen konnte, der auser diesem nur einen weiteren Punktverlust aufzuweisen hatte. Mit Erwin Knels hat man den Vizetorschützenkönig in den eigenen Reihen er traf 28 mal. In der neuen Saison ist das Ziel natürlich wieder einen der Aufstiegsplätze zu ergattern und der Statistik zu folge ist dies sogar warschinlich aber der Platz hat seine eigenen Gesetze doch in Ottweiler ist man optimistisch und wird alles daran setzen den Aufstieg nach 4 Jahren Regionalliga endlich zu schaffen. Auf jeden Fall wünschen wir den Jungs viel Glück und freuen uns auf eine tolle Saison in der es hoffentlich viel zu feiern gibt...
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Alles hat ein Ende...

Die Straßen in Ottweiler sind wie leer gefegt, kein Hund bellt und kein Vogel zwitschert. Doch halt was ist das für eine riesige Ansammlung von Autos die da auf dem Neumüster steht? Anscheinend sind ausnahmslos alle Einwohner des Dorfes ins Stadion des TSV Ottweiler gepilgert, dass sich an den Neumünsterer Felsen befindet. Nun wird die drückende Ruhe durch ein ohrenbetäubendes Pfeifen unterbrochen, fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiib, Test, Test, als der Tontechnicker der Stadionakustik sich per Lautsprecher gehör verschafft zerreist die Spannung so wie die Trinksportfans ein GottClub 93 Fan(schal) unn alle Atmen noch einmal durch.

Doch nun tritt Vereinspräsident Grigi ans Mikrofon.

Grigi: Liebe Freunde, liebes Team, liebe Fans und natürliche allerliebste Sponsoren, heute haben wir uns hier versammelt um einen Mann zu verabschieden der in unserer jungen Vereinskarriere bisher den größten Dienst für die Mannschaft getan hat. Natürlich wissen alle hier bereits von wem ich spreche es ist der Mann den wir teuer bezahlt haben der uns dieses Geld aber schon 1000fach zurückgezahlt hat, ja ich rede von mir... ach nein halt, ich rede von dem Mann der uns 2 mal in folge zum Aufstieg geschossen hat und der in 3 Saison die er für den Verein spielte 70 Tore erziehlt hat was natürlich fast so wichtig ist wie meine Anwesenheit. Ja die Rede ist von Edmund 'Stoibi' Borowski. Trotz seiner Wortfindungsstörungen und seiner Vorliebe für bayrische Weißwurst, bayrisches Weissbier und bayrische Politik ist er uns allen ans Herz gewachsen und er hat bewiesen das Günther Beckstein mit seiner Aussage mit 2 Moaß kann man noch Autofahren unrecht hat doch das man porblemlos mit 4 Moaß noch Fußball spielen kann. Ob er nur traf weil er dermaßen schielte, dass er das Tor immer dreifach sah und eine Vorliebe für den Zonk hatte unser Maskotchen ist groß und rot und steht hinter beiden Toren sei dabei noch anzumerken, sei dahingestellt doch nun genug der Worte, Edmund hiermit überreiche ich dir im Namen des Vereins und deiner Fans die erste goldene Urpils Flsche die je ein Spieler als höchste Auszeichnung des Clubs verliehen bekommen hat.

Klatsch, Klatsch, Klatsch...

Stoibi: Ähm, ja heh, ja ähm heh was soll i sogn, i fühl mi geehrt unn i mog eich o sau gern homn tun oba irwann is halt oach onfach mol a schluss, i geh jeze glei noch onma in de kneip nei ja mei muss jo oach mol sei ne wor, unn doan wirds gepoackt unn oap gehts zu da saupreißen in dortmund, die zahlns halt onfach bessa gell unn i denk do gibts och guades bier und wurschdal so i sog ma servus machs guad, achso jetzt hob i fast vergessn zu froagn konn ma des gold fläschle och tringen? Ne hehe kloana spoass zum oabschied ne also servus!

'verhaltenes klatschen auf den Rängen'

Doch nun tritt der Präsident wieder ans Rednerpult.

Grigi: Für die 97,8% der Anwesenden die bayrisch nicht verstehen können, keine Angst ihr seit nicht entlassen, schreibt euch nicht ab lernt bayrisch! Oder wartet einfach bis 20 Uhr, da hat unser Dolmetscher das ganze ins reine geschrieben und ihr könnt euch die Verabschieden und die Höhrpunkte des heutigen Spieltages mit Untertitel auf unserer Website anschauen bis hier hin, Servus machs gut Stoibi und wir sehen uns spätestens zum Anpfiff wieder, ich danke Ihnen!
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Das erste mal keine 2 Jahre!

Heute um 18 Uhr beginnt unser letztes Spiel der Saison in der Verbandsliga dannach sind wir offiziel Oberligist da unser Abstand zum Tabellen ersten mit 4 Punkten bei einem verbleibenden Spiel nicht mehr aufzuholen ist wir aber 12 Punkte vor Platz 3 liegen sind wir sicher zweiter und das wird ausgiebig gefeiert aber da wir wohl zum Spiel keinen Gegner erwarten können laden wir die Fans die sich für dieses Spiel Karten besorgt hatten ein mit unserer Mannschaft den Aufstieg zu feiern!

Unser Gegner hat leider nicht eines seiner Spiele in dieser Saison bestritten so rechnen wir mit 3 Punkten und einem 3:0 wegen nicht erscheinens.

Im Zuge unseres Aufstieges wollen wir Ihnen jedoch mitteilen das uns zur nächsten Saison gleich 4 große Erfolge auf dem Transfermarkt geglückt sind! Unsere Mannschaft die ein wenig geschruumpft ist in dieser Saison wird berreichert mit:

Norman Ablinger, der mit einer Stärke von 130 ein perfekter 3. Mann im defensiven Mittelfeld sein wird, falls einer der Stammspieler ausfallen sollte kommt vom befreundeten GottClub 93 zu uns. Begleitet wird er von Harry Nassauer, Rewin Knels und Bruno Lechner, 3 vielversprechende Junge Spieler im alter von 20 bis 23 die sich mit Recht Hoffnung auf die Startelf machen können.

Das Besondere an diesem Aufstieg ist, die Menschen die unsere Vereinsgeschichte verfolgt haben werden es wissen, dass wir zum ersten Mal keine 2 Jahre für den Aufstieg gebraucht haben wir haben die Verbandsliga in einem Jahr hinter uns gelassen und hoffen das wir unsere Ziele in der neuen Saison erreichen werden und diese sind ganz klar zu aller erst der Klassenerhalt und nach der ersten Saisonhälfte werden wir weiter sehen. Das wars für erste von der Pressekonferenz des TSV Ottweiler...

na dann Prost!!
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