22.05.2013 Top News Jetzt registrieren

Buchbesprechung: Mein Dampf - A. Schwonkhonkler

In der heutigen Ausgabe des Literaturcafes präsentiert Ihnen heute Literaturpapst Kassowart von Sondermühlen eines der dunkelsten Kapitel der spagackenkaakischen Geschichte, das sogenannte Reich der 1000-jährigen Leberwurst, welches Adolf Schwonkhonkler im Jahre 2013 während der Pfingstturniere (Komparation: Turnier, Tuniere, Tunesier) zu errichten versuchte. Sein mittlerweile auf dem Indexverlag erschienenes Machwerk Mein Dampf wurde nun in Excerptionen öffentlich gemacht. Ein unbegreifliches Stück Zeitgeschichte.

pıǝ üqǝɹɯǝusɔɥןıɔɥǝu ɐusʇɹǝuɓnuɓǝu pǝɹ ןǝʇzʇǝu ʇɐɓǝ ʌǝɹnɹsɐɔɥǝu ɯıɹ qןäɥnuɓǝu nup ǝʌɐ sɐɓʇ, ıɔɥ ɥɐqǝ ɯnupɓǝɹnɔɥ.

Ist das nicht ergreifend? Adolf Schwonkhonkler lässt uns an seinem ganz normalen Alltag teilhaben. Der ehemals einfache Kunststoffstudent gerät während seiner Regierungszeit nach der Machtergreifung so sehr unter Druck, dass ihm sein Leibarzt beginnt Mortadella mit Pistazien zu verschreiben. Schwonkhonkler kommt in der Folge für den Rest seiner kurzen Herrschaftszeit von der Mortadellaabhängigkeit nicht mehr los.
Der Verständlichkeit halber und eingedenk der Tatsache, dass die wenigsten hier noch Althochspagackisch beherrschen folgen die weiteren Textauszüge in die Moderne transkribiert. Die Situation ist folgende: Nachdem Schwonkhonkler erfolgreich den Feldzug gegen die gelbrussische Kernfruchtfront abgeschlossen zu haben schien, wendete er sich fataler Weise der Pfingstoffensive zu. An der Heimatfront in der Liga wurden einige Seeschlachten gegen die alliierten Tabellenführer und designierten Vizemeister gewonnen, doch zuviele einzelne Luftscharmützel gegen aufständische der Achselmächte gingen verloren, sodass man sich wiederrum nur mit der Teilnahme an der Europa League zufrieden geben hatte müssen.

...ɥɐqǝu ʍıɹ znuäɔɥsʇ ǝɹɟoןɓɹǝıɔɥ pǝu ʍǝɓ üqǝɹ ǝıuǝu sʎsʇǝɯsdıǝןǝɹ ʌoɹʍäɹʇs ʇɹǝıqǝu ʞöuuǝu. pıǝ qɐsןǝɹ sɔɥʍɐqǝu ʞouuʇǝu ǝqǝuso uǝnʇɹɐןısıǝɹʇ ʍǝɹpǝu, ʍıǝ pıǝ sʇɹɐɯɯǝu ʍɐpǝu ʌoɯ 1. ɟɔ sʇɹɐɯɯǝ ʍɐpǝ. pıǝ unu ǝıusǝʇzǝupǝu ǝɹqıʇʇǝɹʇǝu ɐqʍǝɥɹsɔɥןɐɔɥʇǝu ɓǝɓǝu pǝu ɯoןpǝuıʇǝɹ sʌ nup pǝu ʌɟן 1946 pnʇʇʍǝıןǝɹ ʞouuʇǝu ǝqǝuso ǝɹɟoןɓɹǝıɔɥ ɓǝʍouuǝu ʍǝɹpǝu, ʍıǝ pıǝ zɐuɓǝuqǝʍǝɓnuɓ ɓǝɓǝu pǝu ןǝɓǝupäɹǝu ɟɔ ɯnןsnɯ 02. unɹ uoɔɥ sɔɥןǝddǝup ʌoɹɐu ɓǝɥʇ ǝs unu ɐu pǝu ɐupǝɹǝu ɟɹouʇǝu ɓǝɓǝu 1.ɟɔ ɹɯ qǝɹןıu 09 nup sʌ ɓɹüu ʍǝıß nʇɥןǝqǝu. ʍǝuu ɥıǝɹ uıɔɥʇ ɐןןǝɹsdäʇǝsʇǝus sɔɥןnss ısʇ, ʍǝɹpǝu ʍıɹ pǝɯ ɓǝʍıuu ǝıuǝɹ ʇɹodɥäǝ uıǝ ɯǝɥɹ so uɐɥǝ ʞoɯɯǝu, ʍıǝ ɥǝnʇǝ!

Übersetzung
...haben wir zunächst erfolgreich den Weg über einen Systemspieler vorwärts treiben können. Die Basler Schwaben konnten ebenso neutralisiert werden, wie die strammen Waden vom 1. FC Stramme Wade. Die nun einsetzenden erbitterten Abwehrschlachten gegen den Moldeniter SV und den VfL 1946 Duttweiler konnten ebenso erfolgreich gewonnen werden, wie die Zangenbewegung gegen den legendären FC Mulsum 02. Nur noch schleppend voran geht es nun an den anderen Fronten gegen 1.FC RM Berlin 09 und SV Grün Weiß Uthleben. Wenn hier nicht allerspätestens Schluss ist, werden wir dem Gewinn einer Trophäe nie mehr so nahe kommen, wie heute!

Adolf Schwonkhonkler, der sich bekanntlich von seinen Anhängern gern der Fühler titulieren liess, zeigt hier erstaunliche Weitsicht: Das Finale gegen The Legend of Ruffy, sofern es erreicht hätte werden können, konnte nicht auf herkömmlichen Wege gewonnen werden, denn schließlich würde der Fühler in seiner schwersten Stunde schließlich von seinem engsten Generalstab verraten und im Stich gelassen werden. Offensivgeneral Gerhard Kaiser, die militärischen Abwehrspezialisten General Andre Kunz, Oberst Andree Wichmann und Generalstabsmajor Uli Schneeberger würden ihn kurz vor Erreichen des Endsieges verraten und auch die befreienden Zangenbewegungen durch die Aussenverteidigungslinien unter der Leitung von Generalfeldmarschall Mathias Schriebl und Admiral Benno Sonnleitner würden ausbleiben. Schwonkhonkler droht der Untergang in die Diktatur der Zweitklassigkeit, weit entfernt von seinen ehemaligen Zielen und Träumen von einer grillbaren Brühwurst.
In seiner Verzweiflung ruft der Fühler zur sogenannten Volkswurst auf und tritt mit einer Verbandsligastärke gegen die Übermacht der ELOierten an, indem er sich ganz auf die Unberechenbarkeit der Spielberechnung konzentriert. Eine Verzweiflungstat, die er im Mai 13 in seinem Fühlerhauptdampfbad entwickelte. Eine Verzweiflungstat, die viele tapfere spagackische Mannschaftskameraden ihre Karriere kosten sollte.

...ʇɹösʇǝʇ ɯıɔɥ ıu pıǝsǝɹ pnuʞǝןsʇǝu sʇnupǝ unɹ pǝɹ ɓǝpɐuʞǝ, pɐss pǝɹ ɹänqǝɹısɔɥǝ ʞüɹqıs nup sǝıuǝ ʞǝɹuɟɹüɔɥʇǝ ɟoɹʇɐu uıɔɥʇ ɯǝɥɹ pɐs sdıǝןɓǝsɔɥǝɥǝu qǝsʇıɯɯǝu ʍǝɹpǝu...

Übersetzung
...tröstet mich in dieser dunkelsten Stunde nur der Gedanke, dass der räuberische Kürbis und seine Kernfrüchte fortan nicht mehr das Spielgeschehen bestimmen werden...

Doch wir wissen alle, was aus dieser dramatischen Fehleinschätzung übrig bleiben sollte. Ein ehemaliges Weltreich in Trümmern und ein Onlinefussballmanager, dem jegliche Kontrolle über sich selbst abhanden gekommen ist.
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geschrieben von Honkyschwonky ( Zeitung abbes... )

TED: Fragen wir doch das Publikum

Qualitätsjournalismus hat seinen Preis. Deswegen ist Ihr Kommentar unter diesem Artikel absolut kostenlos (Mobilfunkverbindungen wesentlich abweichend, fragen Sie bitte bei Ihrem Anbieter nach). Wir stellen Ihnen Ihnen eine Auswahl der Themen der kommenden Ausgaben zur Wahl. Natürlich werden wir alle davon veröffentlichen, aber Sie bestimmen die Reihenfolge. Das ist Demokratie.

Themenvorschlag A) Voliam Vollendce
Eine episch historisch-colorierte Aufarbeitung der Geschehnisse auf einem schottischen Fussballfeld um den Lokalpatriot und >>Manager<< Voliam Vollendce, der versucht mit einer virtuellen Ein-Mann-Armee von röcketragenden Vollendsidioten der englischen Besatzungsmacht des schottischen Zeitungsmarktes Herr zu werden. Da sowohl die Übermacht, als auch die eigene Anhängerschaft nur eingebildet und virtuell ist, gipfelt alles in einer gewaltigen Schlammschlacht, während der der heutige Fussball erfunden wird. Wird Vollendce die englische Besatzungsmacht am Spaßhaben hindern können und doch noch gegen die Übermacht triumphieren, oder werden ihm auf einem öffentlichen Marktplatz bei lebendigem Leib die Gedärme mit Wurstwaren gefüllt?

Themenvorschlag B) Der Untergang
Fortsetzung des ebenfalls historisch angehauchten Prachtschinken um die neu entdeckten geheimen Taschentücher des Fühlers, in dem es darum geht, wie Adolf Schwonkhonkler in der zweiten Weltliga gegen die Eloierten verliert und seine letzten Tage im Fühlervollbadquartier in der Hauptstadt Spagackenkaak als geschlagener Mann vor sich hinvegetiert und sein eigenes Scheitern nicht wahrhaben will. In der Hauptrolle als Schwonkhonkler der beeindruckende Nasenhaarschnauzbartträger Gustav Gans.

Themenvorschlag C) Deutschland sucht den Multistar (DSDM)
Eine mitreissende Familienshow, in dem sich viele Mannschaften als vollkommen talentfreie und selbst mit dem Verfassen eines selbstgeschriebenen Artikels in der eigenen Fussballzeitschrift wie von einer Mathematikarbeit in der 6. Klasse überforderten Fussballmanageranwärter vorstellen. Die gnadenlose Jury um Tommy Olliver, Balthasar und der bezaubernden Kringelino versucht die verschiedenst angeschafften Multiaccounts den jeweiligen Managern zuzuordnen und nominiert die Offensichtlichsten zur Abwahl durch die GOs und Mods. Wer kommt in den Recall? Für wen ist in der nächsten Ausgabe Schluss? Spannend!

Themenvorschlag D) Das Fuzzykappcamp - Ich war ein Fuzzykappmanager, ich flog hier raus!
Eine heiter unterhaltsames Showformat in dem sich ehemalige Fuzzykappmanager den Fussballprüfungen stellen müssen. Hier werden Kröten geschluckt, Bugs gefressen und die leidige Spielberechnung wählt in jeder Folge einen Manager aus, der das Camp verlassen muss, weil er beim Multiaccounting oder anderen fiesen kleinen Betrügereien erwischt worden ist. Wenn Sie Spaß daran haben, Menschen, die am Boden liegen und sich nicht wehren können, noch ins Gesicht zu spucken, dann sind Sie in dieser Show ebenfalls gut aufgehoben.

Themenvorschlag E) Stein, Papier, Schere (Ching Chang Chong) (Schnickschnackschnuck)
Spielshow für die ganz Kleinen. Als Manager kleiner virtueller Fussballmannschaften dürfen Kinder bis 99 Jahren auf dem Fuzzykappfeld bis zum Umfallen Schnickschnackschnuck spielen. Ehemaliger Showpraktikant Elton Honklimone stellt bisweilen Fragen aus dem Bereich Fussball und die Kinder müssen versuchen durch das Springen auf die richtigen Felder (Stein, Papier und Schere) wertvolle Länderpunkte und Obstsalatbestandteile zu gewinnen. Am begehrtesten ist hierbei die Kiwi.

Bitte treffen Sie Ihre Wahl bis zum Einsendeschluss, wenn das Premiumpaket ausläuft, denn dann können Sie nicht mehr teilnehmen, weil die Kommentarfunktion geschlossen ist. Die Leitungen sind jetzt offen. Treffen Sie die Tastatur an den richtigen Stellen in der richtigen Reihenfolge und es wird sich ein sinnreicher Inhalt wie von selbst ergeben.
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geschrieben von Honkyschwonky ( Zeitung abbestellen )

Der 31. Elbe-Puszta-Pokal. Wer ist überhaupt noch da? A u s g e b u c h t !

Der HSV Sofia macht die Mücke. Ausgerechnet! Et tu, Anopheles? Man macht sich Sorgen. Wer ist überhaupt noch da?

Dies herauszufinden, ist das Anliegen unseres nächsten Turniers.

Wir erwarten den Verteidger der begehrten Trophäe, Predator's Plattling. Wir erwarten den FC Afriyie, dessen Großwildjäger nur knapp am Hattrick vorbeischrammten. Und überhaupt jeden, der die Mittagssonne nicht scheut und das Fahrgeld auch nicht.

Ab 30.5. Jeder gegen jeden. Alle Ligen können teilnehmen. Kein Paßwort! Anmeldung ab sofort.

Der Erste gewinnt neben Ruhm und Ehre 333.333 Euronen, handgeprägt, liebevoll am Rand ringsum eingekerbt, des weiteren großzügig mit echt mexikanischer Guacamole übergossen für den Bißtest. !Si, Senor!

Der Zweite darf sich über 300.000 freuen, der Dritte auf dem Treppchen erhält 275.000. Dann geht es weiter mit 250.000 und 200.000. Der Sechste bekommt 175.000, der Vorletzte 160.000, und selbst der Träger der Roten Laterne darf um 150.000 reicher nach Hause gehen.

Herzlich willkommen!
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geschrieben von mbshu ( Der Budapester Hanseat )

Die Kommission tagt

Irgendwo in Deutschland...

Neblig zog der Rauch der teuren Zigarren durch den Tagungsraum.Die Fenster waren mit den schweren Vorhängen zugezogen worden um nicht neugierige Augen Blicke in das Innere des Raumes zu gewähren.
Die Mitglieder (alles erfolgreiche Manager) der Kommission saßen entspannt in ihren Sesseln und genossen den teuersten Schnaps,den ihnen der Ausrichter dieser Versammlung bieten konnte.A.S gab sich wie gewohnt in Geberlaune.
"Nun?Was ist der nächste Tagungspunkt?" fragte einer der Anwesenden.
"Möchte jemande noch einen Erfrischung?" antwortete A.S mit dieser Gegenfrage.
Die Tür zum Saal wurde aufgestossen und ein Diener im Livree betrat den Raum.Er trug ein silbernes Tablett auf dem frisch geschnittenes Obst angerichtet wurde.
"Das sind ja Melonen!" rief ein anderes Tagungsmitglied mit weit aufgerissenen Augen.
"Sehr geehrter Herr ****!Keine Gefahr...Diese Obst jetzt absolut ungefahrlich!Vertraue!" Nickte A.S der murmelnden Gesellschaft zu.
"Bitte..bitte...nehmen!" forderte A.S seine Gäste auf und griff sich selber ein Stück.
Widerstrebend griffen die Tagungsteilnehmer zu und kauten verbittert an dem Laib der zuvor erledigten Frucht herum.
"Keine Sorgen mahen.Unser Melönche wird nie wieder störe unsere Geschäfte.Ist jetzt....." A.S flüsterte mit seinem Consigliere Gaspacho und führte dann den Satz wie folgt aus:"..iste jetzt bei unsere alte Freunde Jimmy...Hoffa!" A.S grinste sichtlich zufrieden.
"Sie haben unser Problem einfach umgelegt?"
"No!" winkte A.S ab,"iste jetzt auf Insel mit Jimmy.Allese gutte!" bekräftigte A.S
"Und nun?"
"Wisse!Imma wenn eine Problema erledigt,einen anderen komme!"
"Was meinen Sie?Welches Problem denn?"
"Nu,haben Probleme mit susse Frucht?A.S klären!keine Problema.Nu isse aber neue Mann da.Nennte sich Radlader.."Gaspacho flüsterte A.S etwas ins Ohr,"...heisse Radler.Nu,hatte wohl gerne Rad zu fahre.egal.iste nur eine gnome.aber diese mal,diese mal musse andere sich kummern um problema!capice?"
ungläubiges geraune zog durch den saal.niemand hatte je etwas von einem radelnden Radlader gehört oder gelesen!"
Ein Mitglied erhob sich von seinem Sessel um vor den anwesenden Managern....Familienoberhäuptern zu sprechen.
Es war das ehrenwerte Mitglied H.S aus S.
"Das ist nichts weiter wie ein Gnom.ich kenne mich mit Gnomen aus,bekämpfe Sie schon seit je her.Das ist mein Job!"
Der Applaus,den sich dieses Mitglied erworben hatte,verhallte erst nach mehreren Minuten.
"Bene!" nickte A.S."Bouno fortuna!"
"Betrachten Sie es als bereits erledigt!" bekräftigte H.S.
"Gnome sind nicht gut fürs Geschäft!" nickte ein anderes Mitglied.
"Noch jemande Melone?" fragte A.S grinsend.


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geschrieben von Alfonso-Sklilatti ( Omerta - Das sizilianische Tagesblatt )

Die Irrfahrten des Lord Rattleship

Episode 2

Wütend bearbeitet Lord Rattleship einen Sessel, der unmittelbar darauf in sich zusammenfällt. Dann schreitet er mit glühenden Augen auf den ängstlichen Corporal zu. “Das war eine Demütigung! Ich stehe als Idiot dar… oder da? Ist ja auch egal! Haben sie den Artikel zurückgeholt?”
“Nun ja…”
“Haben sie, oder haben sie nicht!”
“Der Artikel ist weg, mein Lord…”
“Gottseidank!”
“Aber die Überschrift steht noch als Aufhänger da, und die ist nicht gerade sehr förderlich…” Grimmig starrt der dunkle Lord in einen Monitor, der sein Gesicht spiegelt. “Bastardolar Büchsenpfennig!”, zischt er zwischen den Zähnen hervor. “Sollte dieser Honkbefruchter je wieder einen Artikel veröffentlichen werde ich dafür sorgen, dass er in seiner Bewertung nie wieder die 4 Punktegrenze überschreitet!”
“Aber euer Griesgrämigkeit…”
“Was bildet dieser impotente Pflegefall sich eigentlich ein mir Beschiss zu unterstellen!”
“Nun ja…”
“Halten sie die Klappe! Bereiten sie einen Artikel vor und drosseln sie die Wertungen um fünfundzwanzig Prozent, oder sagen wir fünfzehn.”
“Sollen wir den Kommentarteil wieder eröffnen, euer Lordschaft?”
“Für so was gebe ich keine Credits aus, davon finanzieren die Betreiber doch nur ihre Villen!”
“Was soll mit Bastardolar geschehen?”
“Der wird sich wünschen mich nie gekannt zu haben.”

Wird der dunkle Lord sich erneut erheben, und wenn ja, in welcher Form?



14:12


PS: Radle, nimm dat alles nich so ernst, nimm wat anderes ;)
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geschrieben von Balthazar ( Schorfheidezecke )

Nochmal nachtreten, du Sau!... tschuldigung...

Episode 3

“Ich habe die Ursache für unser Scheitern, die mediale Welt des Fuzzykapp zu beherrschen gefunden, euer Lordschaft.” Lord Rattleship bohrte gelangweilt mit seinem rechten Zeigefinger im linken Nasenloch und studierte den Corporal wie eine uninteressierte Spinne, die sich mit stechwütigen, Eier tragenden Wespenweibchen herumplagen musste, deren Nachwuchs schon bald im eigenen Leib landen konnten. “Na dann klären sie mich mal auf”, empfahl der dunkle Lord und fischte einen ganz besonderen Grünling aus seiner Nase, der nach kurzer aber intensiver Begutachtung, der Unterseite des Bürosessels überantwortet wurde. “Es sind die Leser…”, antwortete der Corporal verschwörerisch, und erntete damit einen Blick der Besessenheit mit Wahnsinn kombinierte. “Dieses Pack!”, fluchte Rattleship und ersann einen neuen Plan. Mit einem unheilvollen Grinsen sah er dem Corporal tief in die Augen.

Bastardolar saß gelangweilt auf seinem Balkon und studierte immer wieder die Topf- Njus. Nichts. Selbst Lord Rattleship schien plötzlich verschwunden zu sein. “Ich geh erstmal baden!”, beschloss er lautstark, was seinen Nachbarn dazu ermunterte sich eine Zigarette anzuzünden, um anschließend die gesamte Nachbarschaft mit seinem Gehuste daran zu erinnern, dass er noch am Leben war. Es gab nicht wenige, die das bedauerten, zumal Josef selbst die unmöglichsten Zeiten dafür nutzte um seiner Lunge den nötigen Auswurf zu garantieren, aber andererseits war man auch froh darüber, dass es nicht noch schlimmer war, denn wer außer Josef hätte sich je so ein armseliges Heim leisten wollen.
Nach dem Bad fühlte sich Bastardolar gedemütigt. Wahrscheinlich würden sich jetzt die Mücken wie kleine Vampire auf ihn stürzen, nachdem er sein Winterfell in der Badewanne hinterlassen hatte. Akribisch beobachtete er die neuen Artikel. Honky hatte geschrieben und mit Barce der Warze einen Streit angefangen, oder auch umgekehrt. Außerdem hatte er eine neue Show gestartet mit Dolores Buschwild, und Katharina der Einäugigen.
Und dann noch muecke. Sie hatte gedroht einen Balthasar zu Boden zu Knutschen. Wahrscheinlich ein irreparabler weiblicher Saugreflex, dachte Bastardolar und beobachtete angestrengt den Bildschirm. Doch nichts passierte. Aber wie funktioniert ein Nichts, dachte er, und döste ein.

"Bruder Bastardolar!”
“Bruder Alfonso?”
“Ja, alter Knabe, ich rückgekehrt aus Vergangenheit bin um dich zu sagen…”, Alfonso legte angestrengt seine Stirn in Falten.
“Ja, Bruder Alfonso?”
“Nun, was ich dich sagen will ist…”
“Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an?”
“Unterbreche bitte nichte meine Gedanken!”
“Natürlich nicht, Bruder Alfonso.”
“Also wasse ich dich sagen will… Was ist das für ein Geschwür hinter deine Stirn?”
“Geschwür hinter meiner Stirn? Red keinen Scheiß, Alter!”
“Aber wenne iche es dir doch sage, da klafft so ein behinderter Möchtegernschreiber hinter deine Stirn und macht Kopfsalat wie Flasche leer!”
“Hinter meiner Stirn?”

Etwas bringt Bastardolar dazu aufzuwachen. Gebannt starrt er in den Monitor. Der Abdruck, eines Salzstreuers ist deutlich erkennbar über seinem linken Auge zu sehen. Salzrealität. “Musst du weinen?”, fragt eine unsichtbare Stimme spöttisch. Bastardolars Finger nähern sich der Ohnmacht nahe dem Ausschalter. Im letzten Moment gelingt es ihm sich von der virtuellen Realität zu trennen. “Sonst noch was?”, antwortet er schwach, aber sicher in dem Bewusstsein, dass ihn die virtuelle Welt ab jetzt nichts mehr anhaben kann. Keine Antwort. Stattdessen die Gewissheit, dass er schon bald wieder einsteigen würde in die Nonsensparade der Fuzzykappwelt.

Na dann gute Nacht…


20:50
20:55
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geschrieben von Balthazar ( Schorfheidezecke )

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