Viel Erfolg
Glückwunsch und alles Gute für die Ligazuweisung. Da kann auch eine Katastrophenstaffel zusammenkommen, das wünsche ich Dir nicht.
Der vereinseigene Komiker ist schon ein tolles Alleinstellungsmerkmal. Gute Idee!
Meine Bande braucht das nicht, da sind alle komisch drauf. Ganz vorne der Manager.
Der EFC Werl hat es tatsächlich geschafft. 3. Tabellenplatz, 48 Punkte – punktgleich mit dem SV Gartenstadt 25. Der Unterschied: Ein einziges Tor. 40:39. Man könnte sagen: ein Tor fürs Glück. Oder für die Geschichtsbücher.
Vor dem finalen Spieltag war die Lage… nennen wir sie vorsichtig: kompliziert.
Ein paar Ergebnisse mussten passen. Ein kleines Wunder wäre hilfreich gewesen. Und ein klarer Sieg – bitte.
Was folgte, war alles – nur nicht klein: 7:0 gegen Cosa_Nostraa. Schon nach dem dritten Tor schaute man sich auf der Tribüne vorsichtig an. Nach dem fünften Tor begann das große Rechnen. Nach dem siebten Tor fragte niemand mehr – da wurde einfach nur noch gebrüllt.
Die Spielzeit des EFC Werl hatte alles:
Spiele, bei denen man dachte: „Das läuft!“
Spiele, bei denen man dachte: „Was läuft hier eigentlich?“
Und Spiele, bei denen beides gleichzeitig zutraf.
Konstanz war eher ein Gerücht. Aber am Ende war sie genau dann da, als sie gebraucht wurde.
Vereinskomiker Jochen Krönich meldete sich direkt nach Abpfiff zu Wort – und natürlich hatte er es kommen sehen. Irgendwie. „Ich hab’s gesagt: Wenn wir sieben Tore schießen und die anderen ein Tor weniger haben, dann steigen wir auf. Das ist einfache Mathematik.“
Zwischenzeitlich soll Krönich während des Spiels mehrfach die Tabelle neu berechnet haben – auf einem Bierdeckel, der laut Augenzeugen „immer optimistischer aussah“. Sein größter Moment kam jedoch beim Stand von 6:0, als er lautstark rief: „Eins noch! Für die Geschichte! Oder für die Nerven!“ Beides trat ein.
Während beim SV Gartenstadt 25 vermutlich noch gerechnet wird, wird in Werl längst gefeiert. Denn dieses eine Tor Unterschied ist mehr als nur Statistik – es ist der Unterschied zwischen „knapp gescheitert“ und „ab in die 3. Liga!“.
Der EFC Werl ist aufgestiegen. Nicht geschniegelt, nicht gestriegelt – sondern typisch Werl: ein bisschen chaotisch, völlig unerwartet und am Ende genau richtig. Oder, um es mit Krönich zu sagen: „Wir haben die Saison nicht verstanden – aber sie hat uns verstanden.“
⚫⚪ EFC Werl – 3. Liga – wir kommen. Und keiner weiß so genau, warum.
geschrieben von Meister_Torsten
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