Eloah gibt Führung aus der Hand – jetzt wartet Spitzenreiter Sparfuchs
Verfasst am : 05.06.2026 18:58
Mit breiter Brust ging der 1. FC Eloah in das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt 1978. Erst am Vorabend hatte die Mannschaft beim 11:2-Auswärtssieg gegen LASK DE ein wahres Offensivfeuerwerk abgebrannt und damit eindrucksvoll Revanche für das 2:2 am 2. Spieltag der Regionalliga genommen. Die Euphorie rund um die playzo Arena war entsprechend groß.
Vor 43.192 Zuschauern entwickelte sich jedoch eine deutlich engere Partie als noch am Vortag. Beide Mannschaften standen defensiv kompakt und ließen zunächst nur wenige klare Torchancen zu. Die Zuschauer mussten bis zur 25. Minute warten, ehe die erste perfekt ausgespielte Standardsituation für Jubel sorgte.
Dohrn brachte eine Ecke scharf auf den kurzen Pfosten, wo Müller per Kopf clever verlängerte. In der Mitte hatte Lense den Braten längst gerochen und hielt nur noch den Kopf in die Flugbahn des Balles. Die Kugel schlug unhaltbar ein und bescherte dem 1. FC Eloah die verdiente 1:0-Führung. Während die Heimfans jubelten, dürfte Frankfurts Aufhauser noch immer rätseln, wie frei Lense dort zum Abschluss kommen konnte.
Mit diesem Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Doch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff folgte der erste Dämpfer. Nach einer Ecke von Marschall griff Hörtnagl daneben, Hopfer reagierte am schnellsten und bugsierte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie.
Eloah zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und suchte weiter den Weg nach vorne. In der 68. Minute folgte dann der wohl schönste Moment des Abends. Bettenstaedt erhielt den Ball auf Höhe der Mittellinie und startete zu einem Sololauf, der die Zuschauer von den Sitzen riss. Erst ließ er einen Gegenspieler stehen, dann den nächsten, marschierte frei auf das Tor zu und vollendete mit einem gefühlvollen Lupfer über den herausstürmenden Keeper hinweg. Ein Treffer der Kategorie Weltklasse und die erneute Führung für den 1. FC Eloah.
Die Freude währte allerdings nur kurz. Praktisch im direkten Gegenzug fing Oenning einen Angriff der Hausherren ab und leitete blitzschnell einen Konter ein. Sümnich startete perfekt in die Tiefe, überraschte die Eloah-Defensive und ließ auch Hörtnagl keine Abwehrchance. Nur eine Minute nach dem Führungstreffer stand es plötzlich wieder 2:2.
In der verbleibenden Spielzeit bemühten sich beide Mannschaften um den entscheidenden Treffer, doch am Ende blieb es bei einer Punkteteilung. Für den 1. FC Eloah fühlt sich dieses Unentschieden durchaus etwas unglücklich an, schließlich lag man zweimal in Führung. Dennoch bleibt die Mannschaft weiterhin in Schlagdistanz zu den oberen Tabellenplätzen und behauptet mit nun 26 Punkten den sechsten Rang der Regionalliga.
Vorschau: Der ungeschlagene Spitzenreiter wartet
Viel größer könnte die nächste Herausforderung kaum sein. Am 17. Spieltag reist der 1. FC Eloah zum souveränen Tabellenführer 1. FC Sparfuchs.
Der Ligaprimus marschiert bislang nahezu fehlerfrei durch die Saison. Nach 16 Spieltagen stehen beeindruckende 15 Siege und lediglich ein Unentschieden zu Buche. Mit einem Torverhältnis von 87:15 stellt Sparfuchs zudem eine der gefährlichsten Offensiven und gleichzeitig die stabilste Defensive der Liga.
Der furiose 11:2-Erfolg bei LASK DE, das jüngste 2:2 gegen Eintracht Frankfurt 1978 und die insgesamt stabile Rückrunde haben gezeigt, dass die Mannschaft an einem guten Tag jedem Gegner Probleme bereiten kann.
Die Rollen sind klar verteilt – doch genau solche Spiele schreiben manchmal die schönsten Geschichten.
Vor 43.192 Zuschauern entwickelte sich jedoch eine deutlich engere Partie als noch am Vortag. Beide Mannschaften standen defensiv kompakt und ließen zunächst nur wenige klare Torchancen zu. Die Zuschauer mussten bis zur 25. Minute warten, ehe die erste perfekt ausgespielte Standardsituation für Jubel sorgte.
Dohrn brachte eine Ecke scharf auf den kurzen Pfosten, wo Müller per Kopf clever verlängerte. In der Mitte hatte Lense den Braten längst gerochen und hielt nur noch den Kopf in die Flugbahn des Balles. Die Kugel schlug unhaltbar ein und bescherte dem 1. FC Eloah die verdiente 1:0-Führung. Während die Heimfans jubelten, dürfte Frankfurts Aufhauser noch immer rätseln, wie frei Lense dort zum Abschluss kommen konnte.
Mit diesem Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Doch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff folgte der erste Dämpfer. Nach einer Ecke von Marschall griff Hörtnagl daneben, Hopfer reagierte am schnellsten und bugsierte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie.
Eloah zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und suchte weiter den Weg nach vorne. In der 68. Minute folgte dann der wohl schönste Moment des Abends. Bettenstaedt erhielt den Ball auf Höhe der Mittellinie und startete zu einem Sololauf, der die Zuschauer von den Sitzen riss. Erst ließ er einen Gegenspieler stehen, dann den nächsten, marschierte frei auf das Tor zu und vollendete mit einem gefühlvollen Lupfer über den herausstürmenden Keeper hinweg. Ein Treffer der Kategorie Weltklasse und die erneute Führung für den 1. FC Eloah.
Die Freude währte allerdings nur kurz. Praktisch im direkten Gegenzug fing Oenning einen Angriff der Hausherren ab und leitete blitzschnell einen Konter ein. Sümnich startete perfekt in die Tiefe, überraschte die Eloah-Defensive und ließ auch Hörtnagl keine Abwehrchance. Nur eine Minute nach dem Führungstreffer stand es plötzlich wieder 2:2.
In der verbleibenden Spielzeit bemühten sich beide Mannschaften um den entscheidenden Treffer, doch am Ende blieb es bei einer Punkteteilung. Für den 1. FC Eloah fühlt sich dieses Unentschieden durchaus etwas unglücklich an, schließlich lag man zweimal in Führung. Dennoch bleibt die Mannschaft weiterhin in Schlagdistanz zu den oberen Tabellenplätzen und behauptet mit nun 26 Punkten den sechsten Rang der Regionalliga.
Vorschau: Der ungeschlagene Spitzenreiter wartet
Viel größer könnte die nächste Herausforderung kaum sein. Am 17. Spieltag reist der 1. FC Eloah zum souveränen Tabellenführer 1. FC Sparfuchs.
Der Ligaprimus marschiert bislang nahezu fehlerfrei durch die Saison. Nach 16 Spieltagen stehen beeindruckende 15 Siege und lediglich ein Unentschieden zu Buche. Mit einem Torverhältnis von 87:15 stellt Sparfuchs zudem eine der gefährlichsten Offensiven und gleichzeitig die stabilste Defensive der Liga.
Der furiose 11:2-Erfolg bei LASK DE, das jüngste 2:2 gegen Eintracht Frankfurt 1978 und die insgesamt stabile Rückrunde haben gezeigt, dass die Mannschaft an einem guten Tag jedem Gegner Probleme bereiten kann.
Die Rollen sind klar verteilt – doch genau solche Spiele schreiben manchmal die schönsten Geschichten.
Tore:
1:0 Lense (25.)
1:1 Hopfer (49.)
2:1 Bettenstaedt (68.)
2:2 Sümnich (69.)
geschrieben von KurtGrey
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