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Chelsea News 28/2026: De Luca reagiert auf Pläne Verfasst am : 18.07.2026 12:31


Massimo de Luca hat die jüngsten Ausbaupläne von Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Bei einer Veranstaltung mit Unterstützern in Berlin bezeichnete der amtierende Vize-Präsident die angekündigten Projekte als „Größenwahnfantasien“ und kündigte zugleich einen zentralen Baustein seines eigenen Wahlprogramms an: Die Mitglieder sollen künftig selbst über den Namen des Stadions entscheiden.
De Luca begann seine Rede mit einer Reihe spöttischer Bemerkungen über Trumps jüngste Ankündigungen: Ein Ballsaal, ein Casino, der größte Freizeitpark Europas und eine Championship Plaza. Man könnte fast vergessen, dass wir gerade einmal Dritter der Bundesliga geworden sind.
Unter großem Beifall setzte er nach: Soweit ich weiß, haben wir weder die Bundesliga gewonnen noch die Champions League oder die Europa League. Vielleicht sollte man erst Pokale bauen und danach Plätze, die nach ihnen benannt sind.
Auch die geplante „Massimo de Luca Haunted Ride“ kommentierte der Ex-Präsident trocken: Ich freue mich, künftig die einzige Geisterbahn Europas zu sein, deren Hauptfigur noch lebt.
Der eigentliche Schwerpunkt seiner Rede war jedoch ein anderes Thema. Denn de Luca kündigte an, unmittelbar nach einem Wahlsieg einen vereinsweiten Mitgliederentscheid über den künftigen Stadionnamen einzuleiten. Das Verfahren soll aus zwei Stufen bestehen. In einer ersten Phase sollen die Mitglieder Vorschläge für einen neuen Stadionnamen einreichen. Aus allen Einsendungen sollen anschließend die zehn beliebtesten Namen ausgewählt werden. In einer zweiten Abstimmung entscheiden dann alle Mitglieder verbindlich über den endgültigen Namen. De Luca zur Begründung: Dieses Stadion gehört nicht einem Präsidenten. Es gehört den Mitgliedern.
Darüber hinaus kündigte de Luca eine weitreichende Satzungsänderung an: Ich werde den Mitgliedern vorschlagen, den Verkauf des Stadionnamens an Sponsoren für die nächsten einhundert Jahre auszuschließen. Wer den Namen unseres Stadions verkauft, verkauft ein Stück Identität unseres Vereins.
Präsident Trump reagierte noch am Abend: Massimo wants votes on stadium names because he has no ideas for winning football matches. People don't come to our stadium because of the name. They come because I built the greatest vision in football.
Manager Elon Musk bezeichnete den Vorschlag als „romantisch, aber ineffizient“. Dazu sagte er: Naming rights are economic assets. Democracy is fine. Revenue is better.
Sportdirektor Kalle äußerte sich zurückhaltend: Der Stadionname ist eine wichtige Identitätsfrage. Entscheidend ist aber, dass wir sportlich erfolgreich bleiben. Dafür bin ich verantwortlich.
In der Redaktion wird de Lucas Vorstoß als bewusster Gegenentwurf zur aktuellen Vereinsführung gewertet. Während Trump auf monumentale Bauprojekte und neue Attraktionen setzt, versucht de Luca, die Mitglieder stärker in grundlegende Vereinsentscheidungen einzubinden und die traditionelle Identität des Clubs in den Mittelpunkt zu stellen.

geschrieben von Perseus47

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