Danke euch allen für eure Kommentare, ich komme momentan nicht dazu alle zu beantworten.
Es wäre sehr interessant, was passieren würde, wenn es jeden Spieler nur einmal geben könnte. Es können ja mal Vermutungen angestellt werden. Hundert Teams haben Interesse an einem Spieler. Ja, ohne Klonen gäbe es vielleicht auch zu wenige Spieler, damit alle Kader voll werden, was bedeutet, dass man sich an den schwächeren Spielern bedienen müsste, weshalb die Kaderstärken deutlich sinken würden. Es wäre wie bei einem Basketballteam der NBA, Durchschnitt bis mittelgute Spieler um die Topstars herum. Man müsste gut überlegen wie die Mannschaftsstruktur aussehen soll. Und natürlich kann der echte Transfermarkt nicht adäquat dargestellt werden, weil der Spieler ja auch noch einen Willen hat und der schaut dann auch in welche Stadt er kommt, obs da ein Porscheautohaus gibt.
Servus Schmenker
Sehr guter Artikel, der zum Nachdenken veranlasst. Vielen Dank dafür. Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß am fairen Spiel.
LG Gogo66
VfB Stuttgart Fussball
Seltsam, bei mir lief es völlig anders ab und doch sehe ich Gemeinsamkeiten. Fast sechs Jahre war ich fort und erst nach meiner Rückkehr habe ich die allererste Meisterschale erkämpft. Vorher waren die Prinzessinnen weniger erfolgreich und schwammen immer nur mit, was mir trotzdem Spaß gemacht hat. Denn ich ging noch nie nach einem ausgeklügelten Plan vor, sondern orientierte mich an den Empfehlungen und war regelmäßig anwesend.
Klon-Krieger sehe ich auch als Problem, denn sie verschieben die Verhältnisse. Eigentlich gehören solche Mannschaften in eine eigene Liga (Europa-Liga oder so), denn ihre Pokale werden nur von anderen Klon-Krieger-Vereinen gefährdet. Andererseits ... was wäre ohne das Klonen? Würden dann die Spitzenspieler für 500 Mio über den Tisch gehen, was sich auch kaum jemand leisten kann?
Früher schwelgte ich im Kreis der Familie und mit Freunden, meine fussballcup-Blase eben. Jetzt kann ich Euren Schwelgereien lauschen und mich zurücklehnen. Gefällt mir.
"Früher war alles besser" - das haben schon die alten Neanderthaler in die Felshöhlen gemalt (neben "Beate ist doof"). Und da hatten sie Recht.
Aber es stimmt leider. Es ist hier härter geworden und es werden viele Mannschaften durch Klone gepuscht. Erfolge sind dann auch eine Frage von Glück und Zulosung, aber auf so hohem Niveau habe ich selten gespielt.
Ach Schmenker, in meinem Alter ist das Ende halt immer nah. Und bis meine Mannschaft wieder um Titel mitspielt, ist der Boden gefroren. Noch. Mal sehen, was bis dahin so alles passiert.
Aber der Trainingsplan...nun, ich war nicht der Erste. Und so war das damals: Ich habe mich auf verschiedenen Auslands-Servern angemeldet und gaaaaaanz schwache Spieler gekauft. Aufsteigen wollte ich nicht. Dann hatte ich zum Beispiel in den NL einen Stürmer, der Zweikampf 10 hatte. Den habe ich dann Zweikampf trainieren lassen, bis zum bitteren Ende. Und nichts anderes, kein Trainingslager. Und habe dann notiert, wie groß der Stärke-Zuwachs war. Es war also Fleiß-Arbeit, 14 Skills mal 8 Positionen (verstehe bis heute noch nicht, warum es AV, aber LM und RM gibt).
Die Ergebnisse habe ich genommen und tatsächlich zeigten sich einige deutliche Muster. Die 35 als zentrale Zahl wurde dabei schnell klar. Und so hatte ich auch früh raus, dass viele Skills gleichwertig sind für bestimmte Positionen. Auf dem Transfermarkt kann das ein Vorteil sein, viele Manager suchen ja immer die eine konkrete Reihenfolge. Aber die gibt es nicht, viele Trainings-Pfade sind gleichwertig. Bis heute nutze ich diese Erkenntnisse.
Und kurz später tauchten ein gewisser ruu, kjdsc und Schmenker auf. Schön, dass du noch dabei bist und wir weiterhin fachsimpeln können! Und in Erinnerungen schwelgen, wie damals. Ach, ich weiß noch, wie ich damals in Erinnerungen geschwelgt habe.......
Kontinental, manierlich, gut, in Form und bestens rationiert.
Allein die Karibik-Session war intergalaktisch.
Und ja, lieber Schmenker, du hebst zu Recht die vielen zusätzlichen Aspekte von Fussballcup hervor - danke dafür!
Tommy, dass du den Trainingsplan entschlüsselt oder besser erarbeitet hast, habe ich schon immer bewundert. Im Nachhinein habe ich mich oft gefragt, ob du eigentlich der einzige warst, der das durchgezogen hat, was die Entwickler damals ja auch erreichen wollten. Bevor ich vielleicht auf diese Idee selbst noch gekommen wäre, war der Plan schon öffentlich. Dem Wunsch vieler Spieler wurde nachgegeben. Deren meistgenannte Begründung war natürlich, dass es unfair sei, dass manchen den Trainingplan kennen und andere nicht. Anders gesagt, sie waren zu faul. Oder wurde der Plan einfach geleakt?
Dass es am ENDE 10 Meisterschaften und die CL wurde??? Das Wort Ende in Zshg. mit den Megascheichs ist mir nicht bekannt.
Wir haben mittelerweile so viele Pokale, dass es langsam nicht mehr geglaubt wird, was ich erzähle, wobei dei meisten ja von früher kommen, wo es noch leichter war mit etwas Konsequenz etwas außergewöhnliches zu gewinnen.
Das mit dem von früher erzählen wird noch ausgeprägter oder auch "schlimmer". Will nur schon mal vorwarnen...
Es ist mir ein wenig peinlich, dass ich den Artikel mit Genuss gelesen habe. Peinlich nicht, weil da blöde Sachen drin stehen, sondern weil ich sonst immer japse, wenn jemand "von früher" erzählt. Kaum bin ich selber einer von "damals", schon würde ich am liebsten gleich mitmachen.
Ich gehe jetzt in die Ecke und schäme mich.
Um mit der eigenen Leistung zufrieden zu sein, muss sich jeder selbst an seinen eigenen Maßstäben messen. Unsereins setzt gar kein "echtes" Geld ein, spielt aber mit Credits. Andere finden Credits schon unehrenhaft.
Ich selber hatte nach frustrierender Stagnation meinen alten Verein aufgelöst und bin dann mit den Scheichs doch zurückgekommen. Ziel war es, mal einen Titel zu gewinnen. Daals am ehesten noch einen Pokal, weil man in einem Turnier mal "durchrutschen" kann. Damals waren die Außenseiterchancen allgemein noch höher und gerade in Turnieren nicht noch extra reduziert. Dass es am Ende mehr als zehn Meisterschaften und ein wirklich glücklicher CL-Sieg würden!? Unvorstellbar!
Zu meiner Spielweise gehört aber auch eine gewisse Transparenz. Außer beim optimalen Trainingsplan, den habe ich mir ja auch erarbeiten müssen. Seit vielen Jahreen wird er einfach verschenkt. Ich habe mir das noch selbst im Detail erarbeitet, was über ein JKahr konsequente "Forschung" bedeutete.
Ich selber bin also stolz darauf, das alles so erreicht zu haben und verstehe dennoch, dass Credit-Verweigerer mich schon in die Bonzen-Schublade stecken. Alles istr irgendwo relativ und jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie weit man für den Erfolg gehen will, welche Mittel man einsetzt.
Der FCV geht vielleicht einen minimal anderen Weg, aber die Leistung, die Erfolge - das spricht klar für sich und für dich.
Wie viele Managfer setzen teilweise richtig viel Geld ein und kommen nie zu einer Schale? Du gehörst definitiv zu denen, die hier eine ordentliche Manager-Leistung hinlegen!
Viele Vereine sahen wir kommen und gehen. Manche auch mehrfach. Bei vielen gab es keinen Rücktritt vom Rücktritt. Darunter Kultvereine.
Der FCV war nie weg, ist immer noch da und gehört mittlerweile zu den ältesten Vereinen hier.
In dieser Artikel-Serie gibt es die Möglichkeit, ungefragt Bilanz zu ziehen, zurück zu blicken und zu reflektieren, wofür der FCV eigentlich steht.
Was war in dieser langen Zeit typisch für den FCV? Wofür steht der Club?
Geduld - das Warten bis (wieder) erfolgreichere Zeiten anbrechen
Mittelstand - kein unbegrenzter Einsatz von externen Finanzmitteln, realistische Ausprägung des Wachstums, familiäre Strukturen
Tradition - dauerhafte Werte über die wir uns definieren, wie Fairness, Hilfsbereitschaft, Respekt, kollegiales Miteinander, Stolz auf die eigene Identität und Geschichte, Fußball ist für die Menschen da und nicht für den Kommerz, Erfolg ist gut - aber nicht um jeden Preis
Identifikation - wir bleiben uns treu
Kontinuität - Langfristiges Denken, Prinzipien werden nicht für den schnellen Erfolg aufgegeben
Berichterstattung - zunächst auf rein sachlicher Ebene, in der neueren Zeit auch mal kritisch betrachtend und überspitzt. Die Zeitung erhielt übrigens am 24.04.2016 in „Cooker‘s Stiftung Zeitungstest“ das Prädikat „kontinuierlich gute Informationen“. Der Ritterschlag für die Schreiber des FCV.
Fußballromantik - Wir leben in diesem Spiel Dinge, die aus unserer Sicht den Fußball und das Managerleben ausmachen. Es ist weniger der Erfolg in Reinform, auch wenn es immer mal wieder schön ist, etwas zählbares „in der Hand“ zu haben. Es ist mehr der Erfolg mit eingeschränkten Mitteln und erst recht die vielen Geschichten, die aus einem „Sport-Verein“ entstehen können. Es geht um die Managerkollegen, die man nicht nur erahnen kann, solche mit denen tatsächlich Kontakte – und zwar gute - bestehen über zahlreiche Zeitungsartikel, gemeinsame Turniere, Reisen in die Karibik etc.
Wir unterstützen das Fortbestehen des Spiels durch den Kauf von Credits. Wir nutzen Credits ausschließlich für das Premiumpaket und Zusatztraining. Wir wären bereit, auch mehr für Credits zu bezahlen, sofern dadurch die aus unserer Sicht störenden und Realismus zerstörenden Möglichkeiten wie Sofortkauf von Spielern, Motivationstraining und nachträglich abgelaufene Verträge verlängern, wegfallen. Möglichkeiten auf Kosten der möglichst realistischen Darstellung eines Fußball-Clubs lehnen wir ab.
Der Transfermarkt ist aus unserer Sicht der Ort, wo man sich hier am ehesten noch als Manager fühlen kann und das nicht, indem gewartet wird, bis ein Spieler der höchsten Kategorie auf dem Markt ist und er garantiert einfach so und ohne Verhandlung mit dem abgebenden Verein Teil der eigenen Mannschaft wird.
Pünktlich zur laufenden 150. Saison konnten wir bis hierhin schon Erfolge feiern wie noch nie. Europaleague-Sieg, Finale des WM-Turniers, höchste AS aller Zeiten, in der Rangliste die beste Platzierung auf 32 korrigiert.
Doch was würde uns dieser Erfolg bringen, wenn er ausschließlich darauf beruht, dass die Schatulle ordentlich leergemacht wird, um ferab jeglicher Realität Spieler zu vervielfältigen für den entscheidenden Zusatz an AS? (zu den höchsten AS laut Hall of Fame im Forum fehlen uns über 300 Punkte) Klar, es kann trotzdem gesagt werden, dass der Erfolg erarbeitet wurde, das eigene Team besser ist als andere und das absolut verdient ist, da eben genau das getan wird, was nötig ist. Das ist für uns in Ordnung. Aber kann man sich dann auch wirklich drüber freuen und sagen, ich bin zufrieden mit meiner managerlichen Tätigkeit? So wäre uns das zu einfach.
- Im nächsten Teil wagen wir einen ausführlichen Blick in die Geschichte. -
geschrieben von Schmenker
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