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Keine Marshallesen auf dem Transfermarkt Verfasst am : 03.09.2026 20:27

Unser Zeitungsartikel besteht hauptsächlich aus Auszügen eines Artikels auf T-Online sowie Wikipedia.

„Am 21. August 1526, sichtete der spanische Konquistador Alonso de Salazar als erster Europäer die Kette flacher Korallenatolle im Pazifik nordöstlich von Australien.“ 1)

„Ihre Ureinwohner nannten sie Jolet-jen Anij, "Geschenke Gottes", doch über ihr Schicksal entschieden stets andere. Zuerst kamen die Konquistadoren, dann Kolonialmächte, schließlich die Atombomben der USA“ 1) (z.B. Tests auf dem Bikini-Atoll), „die "zum Wohl der Menschheit" dort getestet wurden“ 1)

„Mit knapp 43.000 Einwohnern auf einer Fläche von nur 181 Quadratkilometern gehören die Marshallinseln zu den kleinsten Staaten der Erde.“ 2) Sie bestehen aus rund 1.000 Inseln und Atollen.

Ihren europäischen Namen tragen sie nicht wegen Tony Marshall, sondern nach „Kapitän John Marshall, der sie 1788 als erster Engländer besuchte.“ 2)

Olaf Marschall, einer der Meistermacher des 1. FC Kaiserslautern im Jahr 1998, hätte wohl die Ehrenstaatsbürgerschaft erhalten, sofern er seine Karriere auf den Marshall-Inseln ausklingen lassen hätte. Doch dies blieb ihm verwehrt. Fußball existierte auf den Marschall-Inseln zu dieser Zeit einfach nicht.

„Die Marshall Islands Soccer Federation (kurz: MISF) ist der nationale Fußballverband der Marshallinseln. Er wurde im Jahr 2020 gegründet und ist nicht Mitglied der OFC, der AFC oder der FIFA.

Der Verband wurde im Jahr 2020 gegründet, mit dem Ziel den Fußball im Land zu etablieren, da es zuvor noch keine nennenswerten Aktivitäten in diesem Bereich in dem Land gab.

Als Nationalstadion soll das Majuro Track and Field Stadium genutzt werden, dessen Baubeginn im Jahr 2019 war und zu den Mikronesienspiele 2024 fertiggestellt wurde.

Im Dezember 2022 wurde bekannt gegeben, dass der Verband einen ersten Technischen Direktor, den Briten Lloyd Owens, angestellt hat. Er ist Inhaber einer UEFA-Trainer-Lizenz und soll für den Strukturaufbau inklusive der Jugendmannschaft bis zur Nationalmannschaft zuständig sein.

Am 16. März 2023 wurde die britische Marke PlayerLayer als offizieller Ausrüster der Nationalmannschaft bekannt gegeben.
Das erste Länderspiel fand am 14. August 2025 gegen die Amerikanischen Jungferninseln statt und endete mit einer 0:4-Niederlage.“ 2)

„Die Marshall-Inseln ragen im Schnitt nur zwei Meter aus dem Ozean heraus, sie sind der am stärksten vom steigenden Meeresspiegel bedrohte Staat der Welt. Das Kohlendioxid, das die Atmosphäre erhitzt und die Gletscher schmelzen lässt, deren Wasser nun die Inseln ertränkt, stammt zum größten Teil aus den Fabriken, Straßennetzen und Wohnungen des globalen Nordens.“ 1)

Ein aufgrund des Ernstes der Lage eher Rand-Aspekt der Thematik, aber dennoch erwähnenswert: Der frisch gegründete Verband wird bei gleichbleibender Entwicklung der Höhe des Meerespiegels Fußball in absehbarer Zeit auf den Inseln nicht mehr anbieten können.

Und um irgendwie die Kurve zu kriegen in Richtung FCup: Somit rückt es in noch weitere Ferne, dass es jemals ein Marshallese auf den Transfermarkt von FCup schafft.

„Woran es beim Klimaschutz hapert, ist der Wille, den Preis dafür jetzt zu zahlen. Denn Klimaschutz kostet zunächst viel Geld: Er verlangt Investitionen in Netze, Wärmeversorgung, Deiche, Tierhaltung und den Umbau ganzer Industrien. Investitionen also, deren Nutzen unsichtbar bleibt: Schäden, die eben nicht eintreten.“ 1)

„Doch jede Kalkulation, die am Klimaschutz spart, entpuppt sich als Trugschluss. Denn die Alternative ist nicht billiger, sie wird nur später fällig. Jedes verlorene Jahr lässt die erforderlichen Summen exponentiell steigen.“ 1)

„500 Jahre nach der Expedition de Salazars stellen die Marshall-Inseln eine wertvolle Warnung dar. Ihr Schicksal sollte die Menschheit endlich begreifen lassen, was auf dem Spiel steht. Die "Geschenke Gottes" versinken vor unseren Augen.“ 1)

Für den größten Anteil des in die Atmosphäre eingebrachten Kohlendioxid ist der Luftverkehr zuständig. Mal 650.000.000, mal 900.000.000 oder sogar 1.000.000.000 Tonnen pro Jahr. (Die Quellen sind sich nicht einig) Jedenfalls eine schier erdrückende Zahl. Es wird wie selbstverständlich einfach so weitergemacht wie bisher.

Im arabischen Raum, der seinen Reichtum aufgrund der Förderung von Öl und Gas erreicht hat, was mit zur Folge hat, dass viel zu viel klimaschädliches Kohlendioxid in der Atmosphäre steckt, gibt es mindestens 3 große Fluggesellschaften, die hunderte Millionen als Sponsor in den europäischen Fußball investieren. Bevorzugt geht es um Teams, die regelmäßig um den CL-Titel spielen. Ein Verein davon gehört sogar einem Land und die Fluggesellschaft gleich mit. Wenn man ehrlich ist, nennt sich das Ganze „Wettbewerbsverzerrung durch Geld, welches mit Technologien verdient wird, die Kohlendioxid-Ausstoß in riesigen Mengen zur Folge haben“. Da werden Erfolge gefeiert, die auf Kosten unseres Planeten erreicht werden. Und die Menschheit ist weiter vollauf begeistert und feiert die strahlenden Sieger von der CL. Und das Investment lohnt sich weiter.

„Der bequemste Irrtum unserer Zeit ist der Glaube, das eigene Handeln sei zu klein, um zu zählen.“ 1)

Das gilt nicht nur für Klimaschutz.


1) Quelle: T-Online.de
2) Quelle: wikipedia.de

geschrieben von Schmenker

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4.90/10

Kommentare

Schmenker schrieb am 06.09.2026 18:18 Uhr

Solarzellen im Garten? Die kann man Pflanzen? Die kommen sicher gut ohne Wasser aus und mögen keinen Schatten.

Du hast alles richtig gemacht. Außer vielleicht beim Gehen ein paar Milliarden Mikroben zertreten.

taenzer2003a schrieb am 05.09.2026 13:09 Uhr

Habe meine Solarzellen und meine Regentonnen vergessen, für den Garten.

taenzer2003a schrieb am 05.09.2026 13:00 Uhr

Habe ich durch meinen heutigen Wochen Einkauf zu Fuß, bei regionalen Produzenten die Umwelt geschädigt?

Schönes Wochenende

Schmenker schrieb am 04.09.2026 17:43 Uhr

Es müssen doch nur alle den Kühlschrank auf lassen, dann kühlt die Atmosphäre von sich auch wieder ab. Hoffen wir, dass der/die/das Schöpfer/Schöpferin wenigstens ein Paralleluniversum zustande gebracht hat, das uneingeschränkt gefällt.

Paul Pupsbär schrieb am 04.09.2026 07:57 Uhr

Die Krone der Schöpfung ist dann doch nur die Gipfelspitze eines Müllberges. Kein Wunder, dass die Nachfragen an den Schöpfer nur mit "unbekannt verzogen" zurück kommen.

Tommy Oliver schrieb am 03.09.2026 22:05 Uhr

Wir müssen doch nur mehr Strom produzieren, damit wir kühlen können, dann trocknet auch der Rhein nicht aus und wir müssen die Folgekosten nicht tragen. Wir müssen auch an die arme Industrie denken. Wir haben nur eine davon und wenn die kaputt ist, fehlen uns lebenswichtige Arbeitsplätze und Überproduktion, von der die Hälfte verschrottet wird.

Erst wenn der letzte Ölförderturm abgerissen und die letzte Zapfsäule versiegt ist, werdet ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann!

Und Mehrzweckeier auch nicht.