3.066x gelesen 48x abonniert Ausgabe 8/26 18.02.2026 Elsener Kicker Jetzt registrieren

Fabelhaft – einfach FABELHAFT!

Nicht nur der der unerwartet große Erfolg in der Hinrunde der 1. BL, das ist sicherlich ein Riesenerfolg(!), aber wie heißt es? - am Ende werden die Toten gezählt! Die Rückrunde kommt, die Chance auf das ERSTE Europaligaticket ist da, das „Punktepolster“ aber quasi gleich NULL! Es bleibt also richtig spannend!

Nein, als FABELHAFT zu bezeichnen gilt wohl…

…das „Cooktown-Festival #16 für Spagacken“, was wohl einen Meilenstein in Organisation und Durchführung setzt!

…das erste Pünktchen in oben genanntem Turnier, bereits einen Tag früher, als erhofft!

…insbesondere auch die „fabelhaften Wesen“ als Teilnehmer an diesem Turnier, seien es oder sei es

- Der berüchtigte Pirat Hein Seemann, der sein Schiff bislang doch recht sicher durch die Turniergewässer navigiert und dabei schon einige sichere Bugschüße plazieren konnte – und damit auf Platz 1 steht

- Der „Burgherr“ schmenker, der vermutlich das „m“ in seinem Namen unterbrachte, um nicht direkt als bekannter Großspeditionsunternehmer für die DB erkannt (oder mit ihm verwechselt) zu werden – Platz 2

- Die stoffumwobenen orientalisch angehauchten Geldmagnaten, die Angel Grove Megascheichs, die bereits so eingges rocken konnten, mit denen unser kleiner Dorfverein allerdings gestern mit einem überraschenden 1:1 auf „TUCHFÜHLUNG“ gehen durfte – rocken z.Z. den Platz 3

- Der Inbegriff von Fabelwesen – die steppenden und sprechenden und schreibenden und vor allem fussballspielenden Biber vom HSV, nicht etwa geführt vom schlauen Fuchs – nein, von listiger Lurch, der sie sicher auf den bislang 4. Platz geführt hat

- Die tabellenführungsuchenden Jungs vom SV Suchsdorf, was sollten sie auch sonst „suchen“? Das ist uns noch nicht ganz klar, es könnte auch etwas mit Heilung von Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat zu tun haben, lässt der Name des Managers rheumakaypi vermuten, vielleicht ist dieser aber auch nur ein Hinweis auf etwaige Nebenerwerbstätigkeiten – wie dem auch sei, Platz 5 erreicht in so einem Turnier nur ohne Rheuma!

- Unser kochender Gastgeber Cooker, der keinen Grund hat vor Wut zu kochen, auch wenn es zur Zeit nur für den vorletzten Platz im Turnier reicht. Wer sein Hauptaugenmerk auf ein perfekt organisiertes und ausgeführtes Festival legt und die Gäste mit „märchenhaften“ Speisen und einigen schmackhaften literarischen Ergüssen verwöhnt, kann halt nicht auf allen Hochzeiten einen perfekten Tango auf´s Parkett legen

- Last but not least, Killerplautze, von dem mir so ist, als ob er in dem einen oder anderen „Horrormärchen“ vorkam, in dem man kleinen Sprößlingen aus der F-Jugend näherbrachte, was passieren würde, wenn sie sich nach dem Training, zuhause (oder auf Turnierfestivals am Buffet), den Wams vollhauen – unsere Vermutung geht aber eher in die Richtung, dass der Name eher ein Hinweis darauf ist, dass der Melsunger Manager, beleibt oder nicht, (wie jetzt gerade) auf dem letzten Platz oder nicht, gefährlich ist!

Wie auch immer sich dieses Spektakel sportlich weiter entwickelt, MRalley, der Manager vom Elsener SC, zeigt sich auf jeden Fall sichtlich vergnügt und freut sich nach eigenen Angaben sehr über die Teilnahme, vor allem in Hinblick auf solche teils Urgesteine, zumindest auf diese Größen im FC-Universum.

Heute geht es spannend weiter, wie machen sich unsere Fabelwesen? Bleibt dran (auch auf den Vereinszeitungen der Teilnehmer!),

Euer Karl Kritzlhuber, Elsener Kicker
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Beim Elsener SC kocht´s...

...nicht in der Küche, die ist ja noch zu, aber im Team!

Nach den doch unbefriedigenden Ergebnissen, insbesondere vom 1. und gestrigen Spieltag, die dem Elsener SC nur jeweils einen mickrigen Punkt einbrachten, begab man sich beim Dorfverein auf Ursachenforschung.

MRalley, der Manager, mutmaßte, es hätte etwas mit den "negativen Vibes" von Treta Ghunberg zu tun, was er, nach eigenen Angaben SEEEHR GUT nachvollziehen könnte.

Aber das schien nicht der Fall zu sein, im Gegenteil, Treta scheint in der Mannschaft, wie auch über Vereinsgrenzen hinaus, für Erheiterung zu sorgen.

Was ist es also dann gewesen? Am ehesten konnte diese Frage wohl der Trainer, Chola Aidoo, beantworten. Das tat er auch - heute Morgen.
"Es gab Differenzen im Team , interne Streitereien. Auslöser war wohl, dass Rudi Lübbe der Aussenverteidigerdauerplatzwarmhalter auf der Reservebank einen Witz, in etwa so:"Sach ma, trägt Dein Fadder Bart? - Nein? - Dann war es wohl Deine Mudder, die ich in der Stadt jetroffen hab!" über Mellinghaus´s Mutter machte."

(Zugegeben ist der Witz gar nicht fern ab der Realität. Mellinghaus´s Mutter hat wirklich einen Oberlippenbart! Wir in der Redaktion sind aber der Meinung, dass er gar nicht so sehr auffallen würde... - hätte sie ihn nicht, wie ihre schütteren Haare auf dem Kopf, gleich mit LILA gefärbt!!!Anm.d.Red.)

Früher hätte es dafür in der Kabine einfach "was auf die Fre..." gegeben, und gut wär die Sache gewesen.
Aber nein, da sich der Elsener SC als Dorfverein von Welt präsentieren will und auf gewaltfreie Konfliktlösungen baut, musste jetzt überlegt werden, wie man mit der Situation umgeht. Wird eine Supervision angefordert? Wenn ja, nur für einzelne Spieler oder das ganze Team (welches ja unter solch traumatischen Ereignissen weiter leiden könnte)? Startet man ein gezieltes Coaching-/Mentorenprogramm? Wen bestellt man dafür? Ist vielleicht Domian verfügbar...
Während die Überlegungen noch nicht abgeschlossen waren, stand MRalley auf und startete seine folgenschwere Ansage.

Hier der O-Ton:

"Liebe Freunde der Nachtmusik, ich kann es kaum glauben, dass hier so ein Zirkus entsteht... Rene´, und Ihr anderen, kriegt euch wieder ein!!! Habt Ihr ne Ahnung, welche Witze wir damals im Schützengraben für Witze über unsere Mütter aushalten mussten?"
(OK, von welchem Schützengraben hier gesprochen wird, ist uns schleierhaft, da MRalley erst 51 Jahre alt ist! Anm.d.Red.)
"Und Du Rudi, das ist nicht das erste Mal, dass Du Unruhe im Team stiftest, pack Deine Sachen und halt irgendwo anders die Bank warm oder spiel Tischtennis oder sowas, das ist vielleicht eher Deins...
"

Darauf hin verließ Rudi Lübbe den Konferenzraum mit den Worten, dass er sich schon über seine 660.000€ Abfindung freue und ihm der Verein eh schon seit langem gestohlen bleiben könne. Worauf MRalley ihm ein Banane hinterher warf und rief: "Hier, die gibt´s als Bonus oben drauf!"

Ob er damit eine Anspielung auf Lübbe´s Herkunft machen wollte, bleibt an dieser Stelle offen. Fest hingegen steht, dass es heute in der Geschäftsstelle heiß her ging! Schade, dass Treta Ghunberg´s Abwärmesystem für die Gastronomie erst in 18 Tagen fertiggestellt wird, damit hätte man heute locker die ersten 200 Würschte grillen, Verzeih8ung: rösten können!

Euer Karl Kritzlhuber, Elsener Kicker
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Elsener SC besteht die Feuertaufe in der Bundesliga

Von Karl Kritzelhuber, Elsener Kicker

(Sorry, es gab Probleme mit der Druckpresse, deshalb etwas verspätet. Anm. d. Red.)

Der Elsener SC hat seine erste Saison in der 1. Bundesliga mit Bravour gemeistert. Nach 34 Spieltagen steht ein souveräner 10. Platz zu Buche – ein Ergebnis, mit dem vor der Saison kaum jemand gerechnet hatte. Für den Aufsteiger, der zuvor einen spektakulären Durchmarsch von der Kreisliga bis ins Oberhaus hingelegt hatte, ist dieses Abschneiden mehr als nur ein Achtungserfolg.

Ehrlich gesagt hätten wir vor der Saison jeden sofort unterschreiben lassen, der uns den Klassenerhalt garantiert“, erklärte Manager M. Ralley nach dem letzten Spieltag. „Dass wir am Ende so ruhig und stabil im Mittelfeld landen, übertrifft unsere kühnsten Erwartungen.“

Aus erfahrenen Kreisen war vor Saisonbeginn sogar zu hören, dass der Elsener SC im harten Abstiegskampf bestehen müsse. Umso größer ist nun die Freude im Verein – und entsprechend ausgelassen fielen die Feiern aus. Der Klassenerhalt wurde nicht nur geschafft, sondern frühzeitig gesichert.

Trainer Chola Aidoo sieht den Erfolg vor allem in der Entwicklung seiner Mannschaft begründet: „Die Spieler sind keine Jungspunde mehr, aber auch noch keine alten Hasen. Diese Mischung aus Erfahrung und Hunger hat uns getragen.“ Für die jetzige Saison plant Aidoo Kontinuität. Personell wird es keine gravierenden Veränderungen geben. Zwar sind einige neue Clubspieler zum Kader gestoßen, doch nur um eine Trainingssaison zu absolvieren.

Sportlich deutet alles darauf hin, dass der Elsener SC auch in den kommenden Spielzeiten fest zur 1. Bundesliga gehören wird. Der einstige Durchmarsch ist längst zur stabilen Etablierung geworden.

Das nächste wohl höchstehrenvolle Ereignis wird die Teilnahme am "Cooktown-Festival #16 für Spagacken" sein. Bei diesem darf unser kleiner Dorfverein nicht nur spielerisch sein Bestes geben, er darf auch ein Stück Geschichte in FC lernen und mitgestalten. Besonders MRalley bedankt sich herzlich beim Ausrichter, dem FC Cooktown. Im Kreise erlesener Köche und Dichter darf man sich hier auf den ein oder anderen Gaumenschmaus freuen, den gibt es nämlich beim SC zur Zeit nicht, was mich auch zu meinem nächsten Abschnitt bringt:

Skurriles am Spielfeldrand

Für zusätzliche Unterhaltung sorgte einmal mehr Treta Gunberg, die am Spielfeldrand mit einer neuen, gewohnt eigenwilligen Idee für kollektives Augenrollen – und reichlich Durcheinander – sorgte. Dieses Mal nahm sie sich die Stadiongastronomie vor.

Ihr Vorschlag: Bratwürste dürften künftig nur noch „klimaneutral“ gegrillt werden – idealerweise durch Nutzung der Abwärme hitziger Vereinsdebatten aus dem Büro der Geschäftsführung oder durch Umwandlung der Schallwellen der Stadiongesänge in nutzbare Mikrowellen.

Vielleicht auch durch die Umwandlung der Wut, die ich become, wenn ich so´n Schwachsinn höre?” konnte sich Manger Marc Ralley nicht zurückhalten… Was ihm aber auch direkt Minuspunkte beim Richter einbrachte, der sich mit dem eingereichten Eilantrag von Treta beschäftigen musste.

(Im Übrigen zufälig genau DER Richter, dem es sichtliches Vergnügen bereitet, seine Nichte in allen Ideen zu unterstützen, solange diese mit ihren Ideen nur weit genug fern bleibt von der eigenen Familie!)

Für die Umwelt könne nicht genug getan werden und es könne ja für einen viele hundert Millionen schweren Verein nicht zuviel verlangt sein, ein neues umweltfreundliches Konzept für die Gastronomie auszuarbeiten…” hieß es im Beschluß.

Ergo bleiben sämtliche Teile der Gastronomie bis zum Abschluss der Umbaumaßnahmen geschlossen.
Nicht mal ein schön schäumendes Bier gibt es zur Zeit beim Elsener SC, das einzige was schäumt, ist der Mund von MRalley, vor Wut, wenn man ihn darauf anspricht!

Sichtlich frohen Mutes und voller Zufriedenheit hingegen, verteilt Treta Ghunberg indes bereits Sticker für Ihre nächste Aktion an die Fans mit der Aufschrift “Pressing JA – Feinstaub NEIN” und erlangt so tatsächlich noch den einen oder anderen Follower. Au weia!

Naja, eines steht wohl auf jeden Fall fest: Beim Elsener SC wird nicht nur auf dem Rasen für Gesprächsstoff gesorgt – auch am Spielfeldrand bleibt es garantiert unterhaltsam.

Euer Karl Kritzlhuber
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Vom Erfolg gekrönt - aber bodenständig

Hier bin ich wieder für Euch, Karl Kritzlhuber vom ELSENER KICKER, mit der neuesten Zusammenfassung der Geschehnisse um den Elsener SC.

DAS, woran im April 2025 noch niemand geglaubt hat, ist tatsächlich WAHR geworden, dem Elsener SC gelingt der Durchmarsch von der Kreisliga bis ins Oberhaus, die 1. Bundesliga!!!
Vom Erfolg und harter Arbeit gekrönt, durfte sich der ganze Verein bereits am 4. letzten Spieltag über den sicheren Aufstieg freuen.
12 Punkte und 61 Tore bessere Tordifferenz trennten unseren Dorfverein vom Nichtaufstiegsplatz.


Zwischen ausgelassener Feiernacht und verpassten Chancen

Bereits vorgestern wurde im Team – gemeinsam mit den Spielerfrauen – spontan und völlig ungeplant die Nacht zum Tag gemacht. Ausgelassen, laut und ohne Rücksicht auf den gestrigen Spieltag, tanzte man sich durch bis zum ersten Morgengrauen. Dass diese Feierfolgen anschließend sportlich schwer wogen, zeigte sich sehr deutlich: Gegen den sechsten der Tabelle gelang nur ein enttäuschendes 0:0, wodurch die Mannschaft erneut die Chance verpasste, die Tabellenspitze zu übernehmen.

Denn auch der FC Essen Steele 75, der Erstplatzierte, kam gegen den Tabellenvierten nicht über ein 2:2 hinaus – und so steht der ESC am vorletzten Spieltag weiterhin mit einem einzigen Punkt Rückstand auf Rang 2. Im Meisterpokalturnier setzte sich das bittere Bild fort: Die 0:2-Niederlage dürfte ebenfalls auf den überschäumenden Enthusiasmus der Feiernacht zurückzuführen sein.

Während sportlich noch alles offen ist, arbeitet die Vereinsführung bereits mit Hochdruck an der kommenden Saison in der ersten Bundesliga. Personell wird es in der kommenden Saison für die Startelf keine Veränderungen geben, wohl aber im Nachwuchs.

Manager Marc Ralley dazu:
Uns ist der Coup gelungen, der nur wenigen Vereinen vorbehalten ist, wir freuen uns riesig! Jetzt Tauchen wir ein “ins Haifischbecken”, wie es der befreundete Manager von East Cottbus, Taih1, treffend bemerkte. Mit dem Blick nach vorne, erwarten wir, das wir einen Anker in der 1. BL werfen können.


Skurriles am Spielfeldrand

Für besondere Heiterkeit – und gelegentliches Kopfschütteln – sorgte erneut Treta Ghunberg. In einem leidenschaftlichen Vortrag plädierte sie für die Einführung solarbetriebener Stadionleuchten. Diese seien umweltfreundlicher, effizienter und auf lange Sicht deutlich günstiger.

Dass solarbetriebene Flutlichtanlagen allerdings bekanntermaßen nur tagsüber zuverlässig leuchten, tat ihrer Überzeugung keinen Abbruch. Mehrfach darauf hingewiesen, lenkte sie entweder auf „bahnbrechende ökologische Vorteile“, „unsichtbare Spareffekte“ oder „die moralische Strahlkraft nachhaltiger Beleuchtung“ ab – und diskutierte den Antrag mit beeindruckender Hingabe weiter.

Zum Glück wurde der Vorschlag schließlich mit knapper Mehrheit abgelehnt. Somit dürfen wir unsere Heimspiele auch künftig bei Bewölkung, Regen, Nebel oder unter dem guten alten Flutlicht austragen – und müssen nicht auf sonnige 100-Lux-Sommerabende angewiesen sein.

Damit bleibt mir nur noch an den ESC DANKE zu sagen, für die tolle Saison, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Aufstieg und VIEL ERFOLG, Jungs!
Euer Karl Kritzlhuber
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Der ESC wird Herz- und Herbstmeister

Hier bin ich, Euer Karl Kritzlhuber, mit einer Kurzmeldung aus der Redaktion des Elenser Kicker!

Einfach UNFASSBAR!!! Der ESC schafft es völlig unerwartet am letzten Spieltag der Hinrunde die Tabellenführung zu übernehmen!

Bei noch mehr Spannung und Dramatik müsste der Elsener SC wohl zukünftig Sauerstoffzelte und ein bis zwei zusätzliche Reanimationsgeräte am Spielfeldrand bereitstellen!

Was ist denn in dieser 2. Bundesliga bloß los?

Nach den beiden letzten Patzern ging hier niemand davon aus, dass ein so souverän auftretendes Team, wie das vom FC.Essen Steele 75 die Führung noch abgeben würde. Aber die Pechsträhne für den bislang unbesiegten Tabellenführer begann am drittletzten Spieltag mit einem unerwarteten Unentschieden und führte mit einem weiteren Unentschieden und der folgenden Niederlage zum Führungswechsel in der 2.BL 209.

Die Fans des ESC konnten ihr Glück kaum fassen, als auf der Anzeigetafel am gestrigen Abend neben dem 5:0 Sieg auch das Ergebnis

Borg Murau gegen FC.Essen Steele 75 - 1:0

stand.

Nun ist tatsächlich wieder alles offen und die Spieler des ESC können mit neuer Zuversicht am 20.11. die Rückrund antreten!

Wir gratulieren dem ESC zur Herbstmeisterschaft!

Euer Karl Kritzlhuber, Elsener Kicker

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Elsener SC stolpert doppelt – und verliert Platz zwei!

Von unserer Sportredaktion – Karl Kritzlhuber

Was ist nur beim Elsener SC los? Nach wochenlanger Erfolgsserie hat unser Dorfverein nun gleich zweimal hintereinander gepatzt – und das ausgerechnet gegen Gegner, die in puncto Aufstellungsstärke eigentlich unterlegen waren und die man auf dem Papier hätte schlagen müssen.
Erst die knappe Niederlage, durch das 0:1 in der 83. Minute gegen den Tabellenführer FC.Essen Steele75, der nach wie vor ungeschlagen bleibt, dann der verpasste Heimsieg beim torlosen Spiel gegen Borussia Dortmund 1909.
Folgerichtig heißt es nun sogar statt Tabellenführung, nur noch Platz 3!

Kriselt es beim Erfolgsverein? Ist der Aufstieg gefährdet?

Trainer Chola Aidoo versuchte nach dem gestrigen Spiel, die Wogen zu glätten: „Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängenlassen. Das war einfach nicht unser Spieltag. Oder, na ja, unsere zwei Spieltage.“

Die Fans hingegen waren weniger milde gestimmt. Auf der Tribune wurde bereits gemunkelt, dass der SC womöglich den „Winterblues“ schon im November bekommen habe.

Treta Ghunberg indessen schien das ganze weniger zu stören. Sie nimmt die spielerische Flaute gezielt zum Anlass, die ersten Hochrechnungen zu erstellen (besser gesagt erstellen zu lassen), wieviel CO2 eingespart werden kann, wenn der Vereinsbus, nach einem Abstieg in die 3.Liga, wieder deutlich kürzere Strecken zurücklegen müsse…
Nachdem auch sie bemerkte, dass diese Einstellung, selbst in letzten Ecken im Verein KEINEN Anklang findet, versuchte sie dem Unmut Beschwichtigung zu bieten, in dem sie einwarf, man könne ja zur Kompensation von Frust und Unzufriedenheit, Spielern und Fans ein paar vegane Schnitzel spendieren…

Zum Glück war sie schnell genug und ist seit gestern nicht mehr aus ihrem Versteck gekommen!

Wir hingegen vom ELSENER KICKER wünschen dem ESC, dass heute Abend die Pechsträhne durch einen Auswärtssieg beim SWH 1904 beendet werden kann.

Euer Karl Kritzlhuber
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