1.306x gelesen 24x abonniert Ausgabe 15/26 12.04.2026 KT Rinnenkings Jetzt registrieren

Doppelschlag auf dem Transfermarkt!

Tobias Carsten und Tim Rothenbach wechseln zu den KT Rinnenkings
Redaktion

Die KT Rinnenkings lassen es richtig krachen:

Mit Tobias Carsten und Tim Rothenbach verstärken gleich zwei neue Innenverteidiger den Kader
und beide Transfers haben das Potenzial, den Laden komplett auf links zu drehen.

Tobias Carsten kommt für eine vereinsinterne Rekordablösesumme vom zweifachen Champions-League-Sieger
und fünfmaligen deutschen Meister Bangkok White Elephants.
Tim Rothenbach wechselt vom Zweitligisten FC Süderelbe – seine Ablöse egalisiert direkt den frischen Rekord.

Kurz gesagt: Zwei Transfers, ein Statement – und vermutlich ein leergefegtes Konto.

Die offizielle Pressekonferenz samt Spielerpräsentation fand – standesgemäß – vor dem Wahrzeichen Dormagens statt: dem Kloster Knechtsteden.
Historische Kulisse trifft auf modernen Transferwahnsinn.


Die Neuzugänge sprechen Klartext

Tobias Carsten:
„Ich freue mich brutal, für so einen geilen Club spielen zu dürfen!
Wissen Sie, meine Heimatstadt Sinsheim hat gerade mal 40.000 Einwohner.
Ich bin einfach froh, aus diesem langweiligen Kaff rauszukommen!
Hier in Dormagen geht wenigstens die Luzi ab!
Und bezahlt wird auch ordentlich!
Van Heutchen hat mich übrigens nicht mit Nacktbildern von mir und meiner Geliebten – äh, ich meine meiner Frau – erpresst oder so!
Hat mein Anwalt gesagt. Mehr sage ich dazu nicht. Danke.“

Tim Rothenbach:
„Ich bin natürlich glücklich, dass ich einen Verein gefunden habe, bei dem ich gesetzt bin.
Aber Dormagen? Ich bitte Sie – ich komme aus Hamburg! Ich wusste gar nicht, dass es solche Dörfer überhaupt gibt.
Ich muss da nochmal mit meinem Berater sprechen. So ein Wechsel darf eigentlich nicht passieren.
Ein Aufstieg in die 3. Liga könnte das Ganze vielleicht retten.
Aber solange die Kohle stimmt, gebe ich natürlich alles.
Wer weiß – vielleicht bringe ich ja ein bisschen Leben in die Bude? Ich habe gehört, es gibt hier eine Puffmama namens Layla?
Ich kannte mal eine auf der Reeperbahn mit dem Namen. Die war heiß!“

Erst geschniegelt – dann komplett eskaliert

van Heutchen begann seine Ansprache noch halbwegs geschniegelt:
„Sehr geehrte Fans und Journalisten, zunächst möchte ich mich bei meinen Verhandlungspartnern Chang vom Berg und Marco Gu. bedanken.
Das waren sehr angenehme und professionelle Gespräche.
Wir haben uns schnell auf die Ablösemodalitäten geeinigt. Ich musste auch keine Gewalt anwenden.
Mit Marco Gu. bin ich inzwischen sogar freundschaftlich verbunden.“

Dann kippte die Stimmung. Spürbar. Und zwar komplett.

Der Drei-Zentner-Koloss verlor die Fassung und ging frontal auf Publikum und Presse los:
„Jetzt zu euch, ihr undankbares Gesindel! Ihr habt bestellt – ich habe geliefert!
Jetzt sollte wirklich jedem klar sein, dass ich die Transfereinnahmen wieder in den Kader stecke.
Allein diese beiden Transfers haben das komplette Budget gefressen – inklusive der Einnahmen aus Verkäufen!
Ab sofort hat Trainer Augustin Dietze keine Ausreden mehr! Ich fordere den Aufstieg in die 3. Liga!
Und diese lächerlichen Gerüchte, ich würde Spieler oder Berater zur Unterschrift nötigen, weise ich entschieden zurück!
Meine Anwältin Ilse Misch hat mir versichert, dass alle Beweise vernichtet sind – äh, ich meine: dass es keine Beweise gibt!
Wer möchte Kuchen?!“

Im Anschluss wurde im Kloster Knechtsteden gemütlich Kaffee und Kuchen serviert –
ganz so, als hätten sich die Beteiligten nicht gerade öffentlich um Kopf und Kragen geredet.

Fazit

van Heutchen hat geliefert.
Der Kingpin aus Dormagen hat es tatsächlich geschafft, zwei überdurchschnittliche Verteidiger für diesen Provinzverein zu verpflichten.
Welche Mittel dabei im Detail zum Einsatz kamen, bleibt – vorsichtig formuliert – im Nebel.
Geld auf jeden Fall. Viel Geld.

Es bleibt spannend.
Wir drücken die Daumen für den Aufstiegskampf


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Star-Keeper verlässt die KT Rinnenkings!

Fiore Allegretti wechselt mit sofortiger Wirkung zu Ajax Hamsterdam
Redaktion

Der 26-jährige, ehemalige U17-Nationaltorwart der „Azzurrini“ verlässt den Regionalligisten und wechselt in die 2. Bundesliga.

Der deutsche Meister von 2014 lud zur offiziellen Pressekonferenz samt Spielerpräsentation und das standesgemäß
vor dem Wahrzeichen des Gelsenkirchener Stadtteils Ückendorf:
dem Verwaltungsgebäude der ehemaligen Kokerei der Zeche Alma.
Eine Kulisse, die irgendwo zwischen Industriekultur und Endzeitfilm perfekt zu diesem Transfer passt.


janniboy27 gehört zu den wenigen Frauen im knallharten Geschäft des Profifußballs
und dieser Transfer war ganz sicher nicht ihr erster großer Wurf.


„Ach wissen Sie, es war ein ganz normaler Arbeitstag im Büro. Ich hatte mir gerade einen Kaffee mit Schuss bringen lassen,
als mir diese Mail ins Auge fiel. Erst dachte ich, das ist wieder so ein Enkeltrick.
Aber nach genauerem Hinsehen stellte sich heraus: seriöse Verkaufsliste.
Van Heutchen kannte ich ja schon aus seiner aufwendig inszenierten Vereinszeitung. Die Ablöse war zwar ordentlich,
aber für einen 26-jährigen Keeper von der Klasse eines Fiore Allegretti absolut marktgerecht.
Ich habe nicht lange gezögert.
Kaum war das Mindestgebot im „Transfer Online Registration-System“, hatte ich schon grünes Licht für Verhandlungen.
Und glauben Sie mir: Überzeugungsarbeit musste ich bei dem Mann nicht leisten – ein paar schöne Augen haben gereicht ;-)
Keine 90 Minuten hat der ganze Deal gedauert. Ich bin einfach nur glücklich, so einen Torwart mit diesem Format verpflichtet zu haben!
Ich meine: Schauen Sie ihn sich an – ein Bild von einem Mann! Italiener, fast zwei Meter groß, riesige Hände, die richtig zupacken können.
Mehr geht nicht!

Auch Fiore Allegretti selbst zeigte sich – wenig überraschend – maximal begeistert:

„Ein Traum wird wahr! Endlich echter Profifußball! Endlich raus aus diesem Kuhdorf! Dormagen ist einfach nur todlangweilig.
Hier in Ückendorf – da steppt wenigstens der Bär!
Außerdem hat mir janniboy27 versprochen, dass ich gelegentlich ihren Ferrari fahren darf, wenn ich mich gut anstelle!“

Zum Abschluss durfte natürlich auch das Schwergewicht vom Niederrhein nicht fehlen:

„Mit diesen Transfereinnahmen treiben wir unseren Kaderumbruch weiter voran. Klar ist es schade, den stärksten Spieler zu verlieren
aber Sie sehen ja selbst, wie verliebt Fiore in seine neue Aufgabe ist.
Das Bargeld hier in meinem Koffer wird erstmal ein paar Schulden tilgen. So ein Verein finanziert sich schließlich nicht aus Eigenkapital.
Zumindest nicht bei meinen Ausgaben. Inkasso Moskau hat erst gestern wieder angerufen.
Ich bin froh, dass auch dieser Deal wieder völlig entspannt und blitzschnell über die Bühne ging. Ich hasse es nämlich, Gewalt anzuwenden.
Die Kirsche auf der Torte ist natürlich, dass ich eine neue Freundin gewonnen habe!

Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde im Verwaltungsgebäude der alten Kokerei noch gemütlich Kaffee und Kuchen serviert
ganz so, als wäre gerade nicht der letzte sportliche Rückhalt des Vereins verscherbelt worden.

Fazit

Die entscheidende Frage bleibt:

Wohin fließt das ganze Geld?

Stadionausbau?
Fanshop?
Bierbude Deluxe?
Oder doch – wie versprochen – in neue Spieler?

Sicher ist nur eines:
Ein nicht ganz unerheblicher Teil der Ablösesumme wird als Bonus beim Kingpin aus Dormagen landen.

Wir sind gespannt, welchen Wahnsinn der Macher vom Niederrhein als Nächstes kocht.
zum Artikel

Transfer-Wahnsinn!

Rekordverkauf bei den KT Rinnenkings
Redaktion

Der größte Verkauf der Vereinsgeschichte ist perfekt!

Der ehemalige U15-Nationalspieler Timo Macho wechselt für eine saftige Rekordsumme von den KT Rinnenkings zum Wörsi FCC.

Die offizielle Pressekonferenz samt Spielerpräsentation fand standesgemäß vor dem Wahrzeichen von Montabaur statt
dem berühmten gelben Schloss. Eine Kulisse, die irgendwo zwischen Märchen und Geldwäschefantasie pendelt.


Wörsi12, Erfolgsmanager des Wörsi FCC, schilderte den Transfer in gewohnt lockerer Manier:

„Ach wissen Sie, es war ein ganz normaler Arbeitstag im Büro. Ich hatte mir gerade einen Kaffee mit Schuss bringen lassen,
als mir diese Mail ins Auge fiel. Erst dachte ich, das ist wieder so ein ‚nigerianischer Prinz‘-Scam.
Aber nach genauerem Hinsehen stellte sich heraus: seriöse Verkaufsliste.
Van Heutchen kannte ich ja schon aus seiner aufwendig inszenierten Vereinszeitung.
Die Ablöse war zwar ein ordentliches Brett, aber für einen 20-jährigen Stürmer von der Klasse eines Timo Macho absolut marktgerecht.
Ich habe nicht lange gezögert. Kaum war das Mindestgebot im "Transfer Online Registration-System", hatte ich schon grünes Licht
für Verhandlungen. Und glauben Sie mir: Überzeugungsarbeit musste ich bei dem Jungen nicht leisten ;-)
Keine 90 Minuten hat der ganze Deal gedauert. Ich bin einfach nur glücklich, so ein Toptalent verpflichtet zu haben!“

Auch Timo Macho selbst fand warme Worte für seinen Wechsel:

„Ich freue mich brutal auf den neuen Verein! Ein Traum wird wahr – ich darf Bundesliga spielen!
Endlich raus aus dieser sportlichen und gesellschaftlichen Einöde. Regionalliga in diesem Kuhdorf war echt eine Zumutung.
Ich hab zu meinem Berater immer gesagt: "Ich bin ein Star – hol mich hier raus!" Und er hat geliefert.
Jetzt spiele ich Bundesliga – und das in Montabaur! Was für eine geile Stadt!“

Anmerkung:
Mit der Allgemeinbildung ist das so eine Sache: Dormagen ~65.000 Einwohner, Montabaur ~40.000.
Aber gut – Bundesliga bleibt Bundesliga.

Zum Abschluss durfte natürlich auch das Schwergewicht vom Niederrhein nicht fehlen:

„Mit diesen Transfereinnahmen treiben wir unseren Kaderumbruch weiter voran. Klar ist es schade, so ein Talent zu verlieren
aber Sie sehen ja selbst, wie frech und undankbar dieser Bengel ist.
Das Bargeld hier in meinem Koffer wird viele hungrige Mäuler stopfen. So ein Verein finanziert sich schließlich nicht von allein.
Zumindest nicht bei meinen Ausgaben.
Ich bin froh, dass auch dieser Deal wieder völlig entspannt und blitzschnell über die Bühne ging.
Ich hasse es nämlich, Gewalt anzuwenden.
Die Kirsche auf der Torte ist natürlich, dass ich einen neuen Freund gewonnen habe!

Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde im Schloss Montabaur noch gemütlich Kaffee und Kuchen serviert – ganz so, als wäre gerade nicht ein halber Verein verkauft worden.

Fazit

Spannend bleibt die Frage:

Wohin fließt das ganze Geld?
Stadionausbau?
Fanshop?
Würstchenbude Deluxe?
Oder doch – wie versprochen – in neue Spieler?

Sicher scheint nur eines:
Ein nicht ganz unerheblicher Teil der Ablösesumme wird als Bonus beim Kingpin aus Dormagen landen.


Wir sind gespannt, welchen Wahnsinn der Macher vom Niederrhein als Nächstes kocht.

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Ein völlig betrunkener Rückblick auf die erste Regionalliga-Saison

Überarbeitet 05.04.2026 / Originalartikel vom 15.03.2026
Redaktion
Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Die erste Regionalliga-Saison ist gespielt.
Und ja – es gibt einiges zu analysieren. Und noch mehr zu besprechen.


Aus genau diesem Grund hat unsere Redaktion wie gewohnt weder Kosten noch Mühen gescheut und Karla Kolumna
und mich auf den Saison-Abschlussball der KT Rinnenkings geschickt.
Natürlich ohne Eintrittskarten.
Stattdessen wurden wir von der Chefredaktion ausdrücklich dazu ermutigt, uns – ganz in alter Tradition – als Service-Personal
zu verkleiden, um uns undercover in den Ballsaal des Luxushotels „Zur wunderschönen Layla“ einzuschleusen.

Wir meldeten uns gegen 17 Uhr beim Bankettleiter.
Der musterte uns kurz, zuckte mit den Schultern und schob uns in die Gemeinschaftsumkleide für das Personal.
Dort drückte er uns mit einem breiten Grinsen die Uniformen in die Hand – oder besser gesagt: auf die Brust.
Ich beobachtete Karla Kolumna dabei, wie sie sich vor dem Spiegel feuerroten Lippenstift aufzog, und war für einen Moment
irritierend fasziniert davon, wie geschniegelt und gleichzeitig brandgefährlich sie mit ihren hochgesteckten Haaren wirkte.
Ich selbst brauchte einen Moment länger, um wieder klarzukommen.
Dann erinnerte ich mich an unseren Auftrag – und daran, dass ich hier war, um die Story meines Lebens zu schreiben.

So wie an Weihnachten würde ich mich jedenfalls kein zweites Mal ins Bockshorn jagen lassen.

Der Ballsaal bot ein Bild irgendwo zwischen Oligarchen-Empfang und Kreisliga-Weihnachtsfeier.
Goldene Kronleuchter, überladene Tischdeko und ein Buffet, das mehrere Meter lang war
und mittendrin die Funktionäre der Rinnenkings, die schon vor Beginn der Veranstaltung erstaunlich gut einen sitzen hatten.
An einem Tisch, keine Armlänge von der Bar entfernt, entdeckten wir schnell die üblichen Verdächtigen:
Trainer Augustin Dietze, der gleichzeitig zwei Funktionären taktische Konzepte erklärte und sich nebenbei das Glas nachfüllte.
Und natürlich Sportdirektor van Heutchen – breit wie ein Kleiderschrank, tiefenentspannt wie ein Mafioso
Zigarre im Mund, Blick über das Chaos.


Getarnt durch unsere Uniformen mischten Karla Kolumna und ich uns unter die rund 1000 geladenen Gäste.
Mein Tablett voller Sektflöten wurde zum perfekten trojanischen Pferd, um Präsidium und Vorstand aus nächster Nähe zu belauschen.

Um das Niveau der Vereinsführung realistisch einordnen zu können, reicht dieses kleine Gedächtnisprotokoll:
Präsident Rainer Bahnhof zu Vizepräsidentin Hannelore Kraftlos:
„Wenn wir nächste Saison noch drei Innenverteidiger holen, steigen wir auf!“
Hannelore, trocken wie Knäckebrot:
„Wir haben schon sechs.“
Bahnhof, unbeirrt:
„Dann holen wir halt neun.“

Anmerkung:
Langsam wird klar, warum van Heutchen wirklich alle Macht an sich reißen will.

Plötzlich verstummte der Saal.

„Ich möchte euch zur Saison-Abschlussfeier der KT Rinnenkings begrüßen“, säuselte van Heutchen ins Mikrofon.

Der übergewichtige Glatzenträger hatte sich gemeinsam mit seiner Freundin Linda Lindemann auf die Bühne geschleppt.
Noch bevor er weitersprechen konnte, wischte ihm das Ex-Playmate (Dezemberausgabe 1999) routiniert
ein verdächtig weißes Pulver von der Nasenspitze.

Anmerkung:
Da hatte die Visagistin in der Maske wohl etwas zu viel Puder verwendet.

„Ich möchte kurz die Saison zusammenfassen“, fuhr der Erfolgsmanager fort, während Linda Lindemann ihm mit einem Spitzentuch
oder war es ein Spitzenhöschen – den Schweiß von der Stirn tupfte.

„Eigentlich war als Aufsteiger nicht mehr zu erwarten. Die Spiele, die wir gewinnen mussten, haben wir gewonnen.
Der Aufstellungsfehler gegen Spartak Moskau darf sich nicht wiederholen.
Zum Finale im Meisterpokal gegen 1. FC Neuss möchte ich sagen:
Erst hatten wir kein Glück – und dann kam auch noch Pech dazu.“

Anmerkung:
Bei einer 6:1-Klatsche von Pech zu sprechen ist schon… sportlich.


„Wir werden jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken. Ich habe einen Plan für die kommende Spielzeit.
Ich habe einen Großteil unserer Leistungsträger verkauft und einen Teil des Erlöses in neue Talente investiert!“

Anmerkung:
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass sich der – unter anderem wegen Spinnen-Quälerei vorbestrafte – Kettenraucher und Biervernichter
10 % des Transfergewinns ("als Bonus") direkt in die eigene Tasche schiebt.

„Es wird vielleicht ein paar Spielzeiten brauchen, aber ich bin vom Konzept der Goldenen Generation überzeugt! Es gibt keine Alternative!
Wer nicht mitzieht oder keine Leistung bringt, wird verkauft oder entlassen!“


Man konnte förmlich sehen, wie einigen Spielern und Assistenten gleichzeitig die Gesichtszüge entgleisten.

„Ich erwarte einen gesicherten Mittelfeldplatz und jede Menge Umsatz an der Bier- und Würstchenbude.
Der Fanshop bleibt wegen Ausbauarbeiten auf unbestimmte Zeit geschlossen.“

Anmerkung:
Es kursiert das Gerücht, dass der Sportartikelhersteller Panther zu wenig Schmiergeld an die Strohmann-Firma
Lindemann GmbH gezahlt haben soll und mit dieser Aktion aus dem Geschäft gedrängt wird.

„Ich wünsche euch einen schönen Abend – lasst es krachen!
Alles geht auf meinen Nacken!
Ich habe fertig!“

Perfekter Mic Drop.

Eine Sekunde Stille – dann eskalierte es komplett.
Das Partybiest riss sich das Hemd vom Leib, präsentierte seinen biergehärteten Oberkörper und stürmte Richtung DJ-Pult.
Licht aus. Spot an.
Innerhalb von Sekunden verwandelte sich der Ballsaal in eine Großraumdisco.
Jetzt gab es kein Halten mehr. Volle Dröhnung für alle:

„Ich hab ’n Puff und meine Puffmama heißt Layla …“


Die Stimmung explodierte.
Gäste, Funktionäre – völlig egal – alle rissen die Arme hoch und gröhlten mit.
Der Sekt wurde mir vom Tablett gerissen und direkt weggeext.
An investigativen Journalismus war ab diesem Moment nicht mehr zu denken.
Ich selbst wechselte nahtlos in den Party-Beastmode und entledigte mich von Sakko und Hemd.
Im Augenwinkel sah ich noch, wie Karla Kolumna und Physiotherapeutin Alexandra Neumann sich leidenschaftlich küssten.


Es war wieder einer dieser legendären Abende, an die man kaum Erinnerungen hat – die man aber nie vergisst.

Am nächsten Morgen lieferte das Konkurrenzblatt die Aufarbeitung:
Polizeieinsatz, mehrere Festnahmen wegen Widerstand, Trunkenheit und Drogenkonsum – also alles wie immer.
Diesmal soll sogar Staatsanwalt Harvey Dent unter den Festgenommenen gewesen sein.
Dem charismatischen Juristen werden schon länger Drogenkonsum und Kontakte ins kriminelle Milieu nachgesagt.
Seinen Spitznamen „Two-Face“ soll er nicht ganz zu Unrecht wegen seiner Freundschaft zu van Heutchen erhalten haben.

Unsere Redaktion bleibt natürlich dran.
Denn die wirklich wichtigen Fragen sind noch offen:
Entwickelt sich der Kader – oder zerlegt er sich selbst?
Wo ist das ganze Geld geblieben?
Und vor allem: Was zur Hölle ist mit Karla Kolumna passiert?
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Ein halbwegs nüchterner Rückblick auf die Hinrunde

Überarbeitet 05.04.2026 / Originalartikel vom 26.02.2026
Redaktion
Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Es ist Winterpause, Weihnachten steht vor der Tür.
Draußen rieselt der Schnee, drinnen fließt der Glühwein.
Zum Glück auch in unserer Redaktion.

Die Hinrunde der ersten Regionalligasaison ist gespielt.
Die anfängliche Euphorie ist dem grauen Fußballalltag gewichen.
Die Stimmung unter Fans und Ultras ist inzwischen ähnlich frostig wie das Wetter draußen.

Der Start mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen war vermutlich dem anhaltenden Endorphinrausch des Aufstiegs geschuldet.
Doch wie so oft im Leben folgt auf den Höhenflug der harte Aufprall.

Der Rausch des Erfolges stieg offenbar Trainer Augustin Dietze zu Kopf.
Oder war es doch der Alkohol? Oder gar andere Substanzen?
Diese Frage stellte sich spätestens nach dem denkwürdigen Spiel gegen „Spartak Moskau“.


In einem Akt völliger geistiger Abwesenheit vergaß Augustin Dietze, das A-Team aufzustellen.
Stattdessen lief das Reservisten- und Ausbildungsteam für den Dormagener Dorfverein auf.
Gegen Spartak Moskau war diese Mannschaft erwartungsgemäß völlig chancenlos.
Die Partie endete in einer sportlichen Demontage.

In den darauffolgenden Spielen konnten lediglich sechs weitere Punkte eingefahren werden.
Spätestens mit dieser Bilanz sollte auch der letzte Träumer in der Realität angekommen sein:
Ein Durchmarsch in die Bundesliga ist ausgeschlossen.

Selbstverständlich versuchte unsere Redaktion, den schwergewichtigen Sportdirektor zu den ausbleibenden Transfers
und dem folgenschweren Wechselfehler seines Trainers zu befragen.
Doch der Bier- und Zigarrenliebhaber wollte sich nicht selbst äußern und schickte stattdessen seine silikonaffine Lebensgefährtin
Linda Lindemann zum Interview.

Zum Interview empfangen wurden meine Kollegin Karla Kolumna und ich in der protzigen Stadtvilla des Baulöwen.
Ein Diener führte uns in das weitläufige Wohnzimmer, wo Linda Lindemann bereits wartete.
In ihrem aufreizenden roten Kleid und mit knallroten Lippen glich sie einer Kopie von Pamela Anderson aus „Baywatch“ – nur heißer.


Zur Begrüßung wurden Zigarren und Champagner gereicht. Die Stimmung war gelöst, fast schon herzlich.
Das ehemalige Playmate verstand es meisterhaft, jede Form von Skepsis im Keim zu ersticken.

Nach der ersten Flasche Champagner führte uns Linda Lindemann durch die Villa.
Die Mischung aus Kunstsammlung, Protz und wahllosem Luxus war beeindruckend.
Für einen Moment hatten meine Kollegin Karla Kolumna und ich beinahe vergessen, weshalb wir überhaupt gekommen waren.

Dann platzte es aus mir heraus:
„Linda, wie erklären Sie sich den Fauxpas von Trainer Augustin Dietze gegen Spartak Moskau?
Und warum gibt es keinen neuen Top-Star?
Wo ist das ganze Geld hin?
Nie im Leben sind die Millionen ausschließlich in Stadionausbau und Fanshop geflossen!“


Augenblicklich brach Linda Lindemann emotional zusammen.
Ein heftiger Heulkrampf schüttelte sie.
Meine Kollegin nahm die zitternde Frau in den Arm und schaffte es, sie zumindest etwas zu beruhigen.


„Es ist alles so schlimm … aber ich darf nichts sagen“, brachte Linda schließlich unter Tränen hervor.

In diesem Moment schlug die Tür des Arbeitszimmers in der ersten Etage auf.

Van Heutchen brüllte von der Treppe durch die gesamte Halle der Villa:

„Das Interview ist beendet! Verlassen Sie sofort das Haus – oder ich lasse die Hunde los!“

Es waren die letzten Worte, die wir hörten, bevor wir panisch das Anwesen verließen.

Vielleicht sind wir da tatsächlich einer größeren Sache auf der Spur.
Seit Jahren halten sich Gerüchte über kriminelle Machenschaften, Drogenkonsum und Vetternwirtschaft
rund um den zwielichtigen „Macher vom Niederrhein“.

Wir sind gespannt, wie der Dorfverein die Rückrunde angeht – und ob es möglicherweise tatsächlich
zu polizeilichen Ermittlungen gegen den Sportmanager der KT Rinnenkings kommen wird.

Ob Zufall oder Wink des Schicksals können wir nicht sagen.
Als wir im Auto zurück in die Redaktion fuhren, lief im Radio:

„Ich hab ’n Puff und meine Puffmama heißt Layla …“

Ich konnte nicht widerstehen und drehte lauter.


Draußen schneite es.
Fast wie auf einer Weihnachtsfeier der Rinnenkings

zum Artikel

Wunder gibt es immer wieder.

Völlig überraschender Aufstieg der KT Rinnenkings in die Regionalliga!
Überarbeitet 03.04.2026 / Originalartikel vom 08.02.2026
Redaktion
Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Es ist vollbracht.
Der lange für unmöglich gehaltene Aufstieg in die Regionalliga wurde bereits am vorletzten Spieltag eingetütet.
Eine Rückrunde voller überraschender Ergebnisse, Ausrutscher der Konkurrenz und vereinzelter eigener Glanzmomente machte
dieses Fußballmärchen möglich.
Am Ende spielte dem Dormagener Dorfverein vor allem die bemerkenswerte Ausgeglichenheit der Oberliga in die Karten.

Anmerkung:
Eine Qualität, die man im Verein bislang eher von der Getränkerechnung als vom sportlichen Niveau kannte.

Rückblickend war es ein verdienter Durchmarsch von der Kreisliga bis in die Regionalliga.
Dabei schien das Schicksal des Trainer- und Betreuerteams längst besiegelt – „Erfolgslosigkeit“ lautete das vernichtende Urteil der Vereinsführung.

Noch nach der Auftaktniederlage der Rückrunde ließ Sportdirektor van Heutchen keinen Zweifel an seinen Plänen:
„Ich habe so viel Geld und Zeit in diese Loser-Truppe und das unfähige Betreuer- und Funktionsteam gesteckt.
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Ich werde jetzt erstmal die Spielzeit abwarten und am Ende der Saison
werden wohl ein paar Köpfe rollen! Hoffentlich finde ich über das Jobcenter und den Transfermarkt ein paar fähige Menschen.“

Anmerkung:
Wir hoffen inständig, dass der Babo der Kings nach dem Aufstieg milde gestimmt ist und zumindest Teile des Betreuerstabs weiterbeschäftigt.
Schließlich stammen unsere besten Insiderinfos aus genau diesen Kreisen.

Wie üblich scheute unsere Redaktion weder Kosten noch Mühen und schickte mich per Lastenrad direkt zur Aufstiegsparty.
Diese Feier war – man glaubt es kaum – erstaunlich gut organisiert. Schließlich stand der Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag fest.

Anmerkung:
Der Organisationsplan umfasste diesmal mehr als die Rückseite eines Bierdeckels.

Wieder parkte ein Tanklastzug voller Kölsch vor dem festlich geschmückten Rathaus. Vom Ehrenbalkon wehten rot-weiße Fahnen
und Schals und verliehen der Veranstaltung beinahe so etwas wie Professionalität.
Bis zu 60.000 Fans und Schaulustige fluteten die Innenstadt und drängten sich auf dem Rathausvorplatz.
An den Bier- und Bratwurstständen drohte die Stimmung kurzzeitig zu kippen – bis der „Macher vom Niederrhein“ den Balkon betrat.

Ultras und Fanszenen reagierten mit frenetischem Jubel und ohrenbetäubenden Huldigungen für den Machtmenschen van Heutchen.
Immer wieder skandierte die Menge den Namen ihres selbsternannten Heilsbringers:

„van Heutchen, du geiles geiles Stück!“
„van Heutchen, wir lieben dich!“


Anmerkung:
Wäre dieses Dorf nicht so fußballverrückt, könnte dieser Personenkult um das glatzköpfige Schwergewicht des Fußballs
durchaus an dunklere Zeiten erinnern.
Zum Glück gibt es hier nur Trikots und Schals – keine Uniformen.
Noch nicht.

Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als sich der übergewichtige Kahlkopf – wie üblich bewaffnet mit Zigarre in der einen
und Kölschglas in der anderen Hand – vor das Mikrofon stellte.
Sonne, Übergewicht, diverse Substanzen und die sichtliche Ergriffenheit ob der jubelnden Massen trieben dem Best Ager Tränen der Freude ins Gesicht.

Anmerkung:
Ein Moment irgendwo zwischen Rocky-Montage und Betriebsausflug.

„Liebe Fans der KT Rinnenkings! Ich möchte euch ganz herzlich zur Aufstiegsfeier der Kings in die Regionalliga begrüßen!“
lallte der angetrunkene Kingpin der Dormagener Unterwelt ins Mikrofon.

„Um ehrlich zu sein: Nach der Niederlage zum Rückrundenstart hatte ich keine Hoffnung mehr. Nach der verpassten Meisterschaft
war das ein weiterer Nackenschlag. Ich habe sogar kurz überlegt hinzuschmeißen.“

Ein erstauntes Raunen ging durch das Volk.

Anmerkung:
Vermutlich meinte er: „Ich war kurz davor, Leute zu entlassen.“

„Ich danke euch für eure bedingungslose Unterstützung. Ihr Fans habt diesen Verein erst groß gemacht! Ich verspreche euch, ich werde Stadion und Infrastruktur weiter ausbauen. Ihr könnt euer Geld jetzt nicht nur für Eintrittskarten, Bier und Wurst ausgeben! Wie versprochen eröffnet morgen der neue Fanshop. Bitte gebt euer Geld mit vollen Händen – wir können es nach dem Aufstieg mehr als gebrauchen!“

Anmerkung:
Kein Wunder, dass Stadion und Infrastruktur weiter planlos ausgebaut werden.
Die Baufirma gehört "van Heutchen Industries".
Kölscher Klüngel oder Korruption?
Entscheiden Sie selbst.

„Ich möchte auch ein paar Menschen danken. Meine bessere Hälfte Linda Lindemann hat mich in den dunkelsten Stunden gestützt.“

Anmerkung:
Beeindruckend bei diesem filigranen Körperbau. Möglicherweise sorgten die Silikonpolster für zusätzliche Stabilität.

„Es gibt ein paar sehr gute Freunde die mich wirklich mit Rat und Tat unterstützen. Ich bin Ihnen so unendlich dankbar für den ‚Wissens-Transfer‘
über die letzten Monate. Ohne diese Unterstützung dieser wirklich tollen Menschen wäre ich nicht da wo ich heute bin!“

Anmerkung:
Ob es diese Freunde wirklich gibt?! Wir können es uns nur schwer vorstellen, dass es Menschen gibt, die diesen Narzissten freiwillig
unter die Arme greifen!
Vielleicht werden diese „Freunde“ ja wie seine „Feinde“ durch Einschüchterung und Erpressung gezwungen zu kooperieren?!

„Trainer Augustin Dietze hat das Team oft richtig eingestellt.
Frau Neumann, unsere Physiotherapeutin, hat das Durchhaltevermögen unserer Profis enorm gesteigert.“

Anmerkung:
Gerüchten zufolge hat Alexandra Neumann früher für Layla gearbeitet.

„Insbesondere möchte ich meine überragende Transferpolitik loben!“

Anmerkung:
cringe

„Die Achse Körner, Bernhard, Hünemeier, Ptak und Ries mit Stürmer Hobel hat perfekt funktioniert!“

Anmerkung:
Bei 40 Transfers pro Saison sind Treffer statistisch kaum zu vermeiden.

„Das ich bzw. der Hobel die Auszeichnung ‚Torschützenkönig‘ erhalten hat war natürlich die Kirsche auf der Torte.
Endlich kann ich mir einen weiteren Pokal in den Trophäenschrank stellen.“


Anmerkung:
Ob Hanspeter Hobel die Auszeichnung freiwillig an den Boss abgegeben hat ist uns nicht bekannt!?

„Die anderen Spieler waren auch überragend!
Trotzdem werden wir uns wieder von vielen Profis trennen müssen.
Aber ich verspreche euch: Es kommen neue Stars – mit eurem Geld versteht sich.“

Anmerkung:
Erstaunlich ehrlich.

„Wir werden gegen den Abstieg kämpfen – aber wir werden gewinnen!
Habt Geduld mit eurem Team.“

Anmerkung:
Vermutlich eher eine Bitte an sich selbst.
Deutschlands schnellster Trainerkiller.

„Heute wird gefeiert, bis die Schwarte kracht!
Alle Getränke gehen auf mich!“

Anmerkung:
Also: auf die Vereinskasse.

Mit diesen Worten verabschiedete sich der vorbestrafte Bau-Mogul ins Innere des Rathauses.
Ein letztes Mal feierte der Mob den Namen des Erfolgsmanagers, dann drehte der DJ die Musik auf.
Die bekannten Bässe brachten die Menge erneut zum Kochen:

„Ich hab ’n Puff und meine Puffmama heißt Layla …“

Gegen fünf Uhr morgens – Tradition ist Tradition – rückten die Einsatzkräfte an.
Nach Massenschlägerei im extra aufgebautem Schützenzelt und mehreren Festnahmen mussten die Feierlichkeiten endgültig,
durch die Polizei, für beendet erklärt werden.

Nach unbestätigten Augenzeugenberichten wurde das Präsidium und der Vorstand beim Konsum von illegalen Substanzen in der VIP-Lounge
von der Polizei erwischt.
Bei der Vernehmung wurde von den Vereinsfunktionären behauptet, dass van Heutchen dieses komische weiße Pulver auf den Tisch geschüttet hatte.
Die Verdächtigen gaben an nicht zu wissen um welche Substanz es sich handeln könnte!


Bei der Kontrolle der VIP-Lounge war der Sportdirektor selbst nicht anwesend.
Ein Umstand, der in den Augen der Ermittlungsbehörden zumindest erklärungsbedürftig erschien.

Im Rahmen der polizeilichen Befragung bestätigte das ehemalige Playmate der Dezemberausgabe 1999 das Alibi
des wegen Erpressung und Nötigung vorbestraften van Heutchen.

„Wir hatten den ganzen Abend nur Netflix und Chill“, ließ sich die sichtbar aufgepumpte Linda Lindemann gegenüber den Beamten zitieren.

Die Frage steht im Raum:
Will das Präsidium und der Vorstand van Heutchen loswerden oder will van Heutchen jeden Konkurrenten loswerden!?
Es wären nicht die ersten Opfer des skrupellosen Kingpin!


Abschließend bleibt festzuhalten:

Eine unfassbare Saison ist zu Ende.
Wir sind gespannt, was als Nächstes kommt.
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