643x gelesen 8x abonniert Ausgabe 4/26 19.01.2026 SV Vollrausch United Jetzt registrieren

1:3! Vollrausch verliert – Fans feiern trotzdem, Gegn...

Vollrausch United verliert 1:3 – Verein erklärt sich selbst für unsterblich

Vollrausch United hat es wieder geschafft: Mit einer heroischen 1:3-Niederlage bewies der Klub eindrucksvoll, dass selbst das Verlieren hier Stil, Würde und eine leichte Alkoholfahne besitzt. Das einzige Tor für Vollrausch fiel in der 62. Minute, als der gegnerische Torwart vor Mitleid kurz wegsah und der Ball aus Versehen ins Netz stolperte. Die Fans feierten es wie eine Meisterschaft, inklusive Bengalos, Tränen und drei spontanen Heiratsanträgen an die Stadionwurst.

Die Abwehr wirkte dabei wie eine offene Selbsthilfegruppe: Jeder ließ jeden durch, niemand urteilte. Torwart Karl-Heinz „Reflexarm“ Hemprich parierte immerhin fünf Bälle, ließ aber sieben durch, um ein Zeichen gegen Leistungsdruck zu setzen. „Wir spielen hier keinen Fußball, wir verarbeiten Traumata“, erklärte Trainerin Schrubbi auf der Pressekonferenz, während sie ein Bier öffnete und das Mikrofon umarmte.

Besonders tragisch: Nach dem Ausgleich in der 62. Minute glaubten Spieler und Fans kurz an so etwas wie Hoffnung. Diese wurde jedoch in der 74. Minute brutal ermordet, als der Gegner das 1:3 erzielte. Ein Raunen ging durchs Stadion, gefolgt von der kollektiven Erkenntnis: Ah. Ja. Stimmt. Wir sind ja Vollrausch.

Die Vereinsführung reagierte souverän und kündigte an, die Niederlage in Bronze zu gießen. „Andere sammeln Pokale. Wir sammeln Rückschläge“, so Präsident Kalle Korn, „und irgendwann bauen wir daraus ein Denkmal, das man vom Mond aus sieht.“

Trotz allem bleibt die Stimmung ungebrochen. Die Fans sangen noch 20 Minuten nach Abpfiff, hauptsächlich, weil niemand mehr wusste, wo der Ausgang ist. Vollrausch United bleibt damit das einzige Team der Liga, das selbst im Verlieren gewinnt – zumindest an Erfahrung, Leberwerten und innerer Dunkelheit.

Nächstes Spiel: Neue Hoffnung.
Übernächstes Spiel: Neue Niederlage.
Kreislauf des Lebens.

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Vollrausch sucht Talente – Mindestanforderung: Promillewert

Beim SV Vollrausch United läuft das Scouting modern: Bewerbungen werden ab sofort nur noch mit positivem Alkoholtest akzeptiert. „Technik kann man lernen. Pegel nicht“, erklärt Sportdirektor Kalle Korn und schwenkt dabei einen Atemtester wie andere Leute eine Visitenkarte.
Die ersten Kandidaten erschienen bereits. Ein Stürmer mit 1,6 Promille traf zwar beim Probeschuss das Flutlicht, aber das mit Überzeugung. Ein Mittelfeldspieler fiel beim Dribbling um, blieb jedoch liegen und forderte erfolgreich einen Freistoß. „Spielintelligenz“, lobte der Trainerstab.
Wer nüchtern erscheint, wird freundlich nach Hause geschickt. Mit Taxi. Und Gutschein für die nächste Kneipe.
Vollrausch United bleibt sich treu: Hier zählt nicht, wie du spielst, sondern warum du schwankst.
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„Europa verpasst, Kneipe erreicht – Vollrausch United bleibt standhaft im Mittelmaß...

Vollrausch United beendet Saison im soliden Mittelfeld
Oder: Wie man Großes ankündigt und am Ende elegant im Tabellen-Nirwana parkt.

Was war das für eine Spielzeit. Vollrausch United startete mit dem erklärten Ziel „Meisterschaft oder wenigstens ein Freibier-Gutschein“ und landete schließlich dort, wo WLAN schwach und Hoffnung optional ist: im Mittelfeld. Ein Platz, der so aufregend ist wie lauwarmer Pils und so dramatisch wie ein leerer Aschenbecher.
Der Saisonauftakt glich einer Heldenreise. Drei Unentschieden in Folge, jedes davon hart erkämpft, weil der Gegner Mitleid hatte oder der Schiedsrichter kurz eingenickt war. Die Fans sangen trotzdem von Europa, während die Mannschaft noch Google Maps fragte, wo eigentlich das gegnerische Tor steht.

Die Hinrunde brachte alles:
– ein 5:0-Sieg gegen einen Verein, der eigentlich zum Kindergeburtstag eingeladen war,
– eine 0:6-Niederlage, bei der selbst der Rasen weinte,
– und das legendäre Spiel, in dem der Torwart zwei Elfmeter hielt, aber danach vergaß, wo er steht.
Trainerin Schrubbis Taktik blieb dabei konstant geheimnisvoll. Mal spielte man mit falscher Neun, mal ohne Neun, manchmal ganz ohne Idee. Gerüchte besagen, die Aufstellung entstand oft durch Würfeln, Horoskop und dem Pegelstand der Kabine.

Zur Rückrunde wurde aufgerüstet:
Ein Stürmer mit Tempo, aber ohne Ziel.
Ein Verteidiger mit Erfahrung, allerdings nur aus der Kneipe.
Und ein Sechser, der zwar alles abräumte, aber auch gern mal die eigene Eckfahne.
Am Ende steht Platz X. Weder Abstiegsdrama noch Aufstiegstraum. Genau dazwischen. Die sportliche Version von „Ist halt so“. Die Fans feiern es trotzdem wie einen Titel, denn: Niemand ist abgestiegen, niemand musste nüchtern bleiben, und der Bierumsatz stieg um 37 Prozent.

Fazit der Saison:
Vollrausch United hat bewiesen, dass man mit Leidenschaft, Chaos und einer beeindruckenden Ignoranz gegenüber Spielsystemen alles erreichen kann – außer Konstanz. Doch das Mittelfeld gehört jetzt uns. Hier kennen wir jeden Krümel, jede Pfütze, jeden Tabellenpunkt beim Vornamen.

Ausblick:
Nächstes Jahr greifen wir wieder an. Auf Platz 6. Oder 12. Oder irgendwas dazwischen. Hauptsache, der Zapfhahn bleibt offen und der Traum lebt weiter. Denn eines ist sicher: Langweilig wird es mit Vollrausch United nie.
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Vollrausch United – Jahresrückblick

Ein Jahr zwischen Größenwahn, Gerichten und chronischer Selbstüberschätzung

Was für ein Jahr. Vollrausch United startete ambitioniert, laut und mit dem festen Vorsatz, endlich seriös zu werden. Dieser Vorsatz hielt ungefähr bis zum ersten Bier.
Sportlich zeigte sich die Mannschaft konstant inkonsequent. Glänzende Siege wechselten sich zuverlässig mit Niederlagen ab, bei denen selbst der Linienrichter Mitleid entwickelte. Die Trainingsbeteiligung war stabil niedrig, die Ausreden dafür hingegen kreativ auf Champions-League-Niveau.
Transfertechnisch betrat der Verein juristisches Neuland. Erst wurde der Ligaverband aller Ligen verklagt, weil Ablösesummen nicht zum Bierpreisindex passten. Dann verlor man vor Gericht, da das Schmiergeld zu spät auf den Bahamas eintraf. Die Berufung scheiterte ebenfalls, diesmal an Zeitverschiebung, Tippfehlern und dem Verwendungszweck „Für Fairness“. Ein Lehrjahr für alle Beteiligten, außer für die Anwälte. Die hatten ein gutes Jahr.
Finanziell blieb Vollrausch United seiner Linie treu: Einnahmen wurden überschätzt, Ausgaben ignoriert und Rücklagen konsequent für emotionale Entscheidungen geopfert. Der Kassenstand schwankte irgendwo zwischen „kritisch“ und „theoretisch noch Bier da“.
Organisatorisch bewies der Verein erneut seine Stärke im Improvisieren. Vorstandssitzungen fanden wahlweise im Vereinsheim, in Kneipen oder versehentlich auf Familienfeiern statt. Beschlüsse wurden gefasst, vergessen und später stolz dementiert.
Moralisch setzte Vollrausch United neue Maßstäbe. Niederlagen wurden gefeiert, Siege analysiert, Schiedsrichter verdächtigt und sich selbst grundsätzlich überschätzt. Verantwortung übernahm niemand, dafür fühlten sich alle zuständig.
Unterm Strich bleibt ein Jahr voller Skandälchen, Peinlichkeiten und juristischer Niederlagen, das intern dennoch als Erfolg gewertet wird. Warum?
Weil der Verein noch existiert. Irgendwie.
Ausblick: Nächstes Jahr soll alles besser werden.
Oder wenigstens lustiger.


Aussicht fürs neue Jahr

Jugendwahn, Stellvertreterrausch und die Hoffnung, dass niemand fragt

Vollrausch United blickt optimistisch ins neue Jahr. Nicht weil ein Plan existiert, sondern weil Hoffnung bekanntlich am besten wirkt, wenn man sie nicht hinterfragt. Der Kader wurde radikal verjüngt. Rund die Hälfte der Mannschaft ist jetzt 16 oder 18 Jahre alt. Frisch, motiviert, talentiert und erstaunlich nüchtern.
Letzteres wird intern als größtes Problem gesehen.
Die Vereinsführung reagierte pragmatisch. Die älteren Spieler übernehmen Verantwortung und trinken konsequent für die Jugend mit. Teamgeist, so heißt es, kennt kein Mindestalter, sondern nur Einsatz. Während die Nachwuchsspieler Mineralwasser trinken und Laufwege studieren, sitzen die Routiniers daneben und sichern traditionell den Promille-Schnitt des Vereins. Einer für alle, alle für die Leber.
Sportlich verspricht man sich viel. Die Jungen laufen, kämpfen und verstehen Taktik. Die Alten erklären ihnen, wie man nach Niederlagen trotzdem feiert. Eine perfekte Symbiose aus Kondition und Kontrollverlust. Trainingseinheiten werden künftig zweigeteilt: Erst Passspiel für die U18, danach Tresenarbeit für die Ü30.
Der Trainer zeigt sich begeistert:
„Die Jugend bringt Tempo, die Erfahrung bringt Bier. So schließt sich der Kreis.“
Ziel für die kommende Saison ist ambitioniert, aber realistisch. Man will Spiele gewinnen, Prozesse verlieren und mindestens einmal pro Monat erklären müssen, dass alles aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
Vollrausch United geht also gut vorbereitet ins neue Jahr. Mit jungen Beinen, alten Gewohnheiten und der festen Überzeugung, dass Verantwortung auch delegiert werden kann.
Vor allem an der Theke.
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Berufung gescheitert

Gericht bemängelt Timing, Technik und tragische Unterschätzung der Zeitzonen

Es kam, wie es kommen musste, nur diesmal mit mehr Pathos und weniger Hoffnung: Auch die Berufung von Vollrausch United ist krachend gescheitert. Das Gericht blieb hart, trocken und erstaunlich humorresistent. Die Begründung liest sich wie ein Leitfaden für alles, was man im modernen Fußballgeschäft falsch machen kann.
Zwar seien die Schmiergeldzahlungen diesmal tatsächlich erfolgt, lobte das Gericht knapp. Allerdings gingen sie erneut nicht korrekt ein. Ein Teil landete auf dem falschen Bahamas-Konto, ein anderer Teil wurde aus Versehen als „Trinkgeld“ deklariert, und die letzte Rate scheiterte an der Bemerkung im Verwendungszweck: Für sportliche Fairness, bitte diskret.
Der Vorsitzende Richter erklärte unmissverständlich:
„Berufung bedeutet Nachbesserung, nicht Wiederholung im höheren Promillebereich.“ Besonders kritisch sah das Gericht, dass Vollrausch United die Zeitverschiebung zwischen Vereinsheim und Karibik erneut ignoriert habe. „Man kann nicht um 3:47 Uhr nachts überweisen und erwarten, dass Korruption schon im Büro sitzt.“
Im Lager von Vollrausch United herrschte dennoch verhaltener Optimismus. Man sprach von einem „moralischen Sieg“, da immerhin niemand das Geld zurücküberwiesen habe. Außerdem habe man wichtige Lehren gezogen: bessere Kontonummern, nüchternere Anwälte und weniger Bargeld in Sporttaschen mit Vereinslogo.
Der Ligaverband zeigte sich erleichtert und betonte, dass Recht und Ordnung weiterhin Bestand hätten, solange Fristen, Formulare und Offshore-Konten korrekt geführt würden.
Damit ist der Fall offiziell abgeschlossen. Vollrausch United akzeptiert das Urteil sportlich, rechtlich und emotional angeschlagen. Künftige Investitionen sollen nun wieder ausschließlich in Bier, Bratwurst und talentierte Thekenkicker fließen.

Man verliert Prozesse, aber niemals den Humor. Und manchmal auch nicht das Geld.
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Gericht weist Klage ab

Begründung: Schmiergeld traf verspätet auf den Bahamas ein
Das juristische Märchen von Vollrausch United fand heute ein abruptes, aber erwartbares Ende. Das zuständige Gericht wies die Klage gegen den Ligaverband ab. Nicht etwa wegen fehlender Argumente, mangelhafter Beweise oder der Tatsache, dass die Klageschrift mit Filzstift auf Bierdeckeln verfasst war. Nein. Der wahre Grund ist deutlich schwerwiegender.
Laut Urteilsbegründung gingen die vorgesehenen Schmiergeldzahlungen „leider nicht fristgerecht“ auf dem zuständigen Konto auf den Bahamas ein. Stattdessen seien sie erst nach Ablauf der juristischen Happy Hour eingetroffen, begleitet von einer handschriftlichen Notiz: Sorry, Überweisung war noch im Rausch.
Der Richter erklärte nüchtern, was im Saal für kollektives Kopfschütteln sorgte:
„Rechtsstaatlichkeit lebt von Pünktlichkeit. Wenn schon Schmiergeld, dann bitte mit SEPA-Echtzeit oder wenigstens Stil.“ Verspätete Zahlungen seien kein Kavaliersdelikt, sondern schlicht schlechte Organisation.
Vollrausch United zeigte sich enttäuscht, aber einsichtig. Vereinsvertreter erklärten, man habe sich auf einen Praktikanten verlassen, der das Konto auf den Bahamas „nur grob kannte“ und versehentlich erst einmal in einer Strandbar bar zahlen wollte. Ein klassischer Anfängerfehler im internationalen Fußballgeschäft.
Der Ligaverband reagierte mit Genugtuung und kündigte an, künftig strengere Fristen für inoffizielle Transaktionen einzuführen. Man wolle „mehr Professionalität, weniger Improvisation und deutlich weniger Kleingeld in Plastiktüten“.
Für Vollrausch United bedeutet das Urteil vorerst Stillstand. Transfers bleiben teuer, die Kasse leer und der Traum vom gekauften Gerechtigkeitssieg geplatzt wie eine abgestandene Weißbierschaumkrone.
Man kündigte jedoch bereits an, in Berufung zu gehen. Dieses Mal mit besserem Timing, höherem Promillewert und einem deutlich zuverlässigeren Steuerberater.
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Vollrausch United verklagt den Ligaverband aller Ligen

Vollrausch United hat es endlich getan. Nach reiflicher Überlegung, drei Kisten Bier und einer PowerPoint-Präsentation aus Bierdeckeln verklagt der Verein kurzerhand den Ligaverband aller Ligen. Ja, aller. Von der Kreisklasse bis zur intergalaktischen Freizeitliga. Der Vorwurf wiegt schwer: Ablösesummen seien „völlig realitätsfern, moralisch fragwürdig und nüchtern betrachtet nicht zu ertragen“.
Vereinspräsident a. D., amtierend und wahrscheinlich auch künftig, erklärte auf einer hastig einberufenen Pressekonferenz hinter der Theke:
„Wir wollten einen soliden Außenverteidiger für 200 Euro, zwei Kästen und einen warmen Händedruck. Stattdessen verlangt der Markt plötzlich Summen, bei denen selbst unsere Buchhaltung kurz nüchtern wurde. Das ist unzumutbar.“
Besonders empört zeigt sich der Verein über die aktuelle Marktlage, in der Ersatzbankwärmer mit zwei Einsätzen und einem Instagram-Account teurer sind als das komplette Vereinsheim inklusive Zapfanlage. Laut interner Berechnung von Vollrausch United entspricht die Ablösesumme eines durchschnittlichen Regionalligaspielers inzwischen dem Gegenwert von 14.000 Halbe, einer Nebenkostenabrechnung und einem schlechten Gewissen.
Der Ligaverband reagierte gelassen und ließ mitteilen, man nehme die Klage „ernst, aber nicht nüchtern“. Man prüfe derzeit, ob Bier als offizielle Währung zugelassen werden könne, um Vereinen wie Vollrausch United „entgegenzukommen und Eskalationen mit Anwaltskanzleien und Schnapspralinen zu vermeiden“.
Bis zur gerichtlichen Klärung kündigte Vollrausch United an, den Transfermarkt zu boykottieren und stattdessen Spieler direkt aus Kneipen, Kegelvereinen und Warteschlangen vor Imbissbuden zu rekrutieren. Man setze künftig auf Erfahrung, Charakter und eine stabile Leber.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Aber eines steht fest:
Wenn Vollrausch United klagt, dann nicht leise, nicht nüchtern und garantiert mit Beleg.


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