1.009x gelesen 3x abonniert Ausgabe 30/26 21.07.2026 Bramfelder Tageblatt Jetzt registrieren

Zurück nach einer Saison

AUFSTIEG - VERSTÄRKUNG - KARRIEREENDE

Nach einem bewussten Abstieg in der Verbandsliga, ist der FC BRAMFELD als Tebellenzweiter zurück in der der Oberliga.
Die Saison der Konsulidierung und der Besinnung, so kann man es wohl nennen, denn der FC war einfach zu schnell nach oben geeilt. Es gab keinen Plan B, nur den Blick nach vorn bzw. nach oben. Da kam man wirtschaftlich den Ambitionen des Mangers und der Klubbesitzer nicht hinterher. Man musste Spieler verkaufen, die unserer Meinung nach herrvorragend in das Mannschaftsgefüge gepasst hätten. Doch man entschied sich anders. Baute das Stadion, sowie das vereinsgelände weiter aus und plötzlich überrannten einen die Kosten.

Nun ist man wirtschaftlich gut aufgestellt und heute den Aufstieg. Zudem gratuliert der FC dem Torschützenkönig und eigenen Stürmer (ja, sie treffen endlich wieder - anm. der Redaktion) Willi Stumpf.

Doch auch eine traurige Mitteilung erreichte die Redaktion:
Unser Japanischer Freund Yasuke Ishida beendet mit 34 seine Karriere. Mit 7 Toren trug er diese Saison zum Erfolg der Mannschaft bei. Ausserdem leitete er die jungen Spieler an und war ihnen immer ein Vorbild. Yasuke bleibt dem Verein eng verbunden und wird in seiner Heimatstadt Tokio als Botschafter des Clubs ein Ansprechpartner sein.
Wir sagen "じゃあね Jā ne und またね Mata ne" Tschüss und bis dann...

Was haben wir sonst noch zu berichten?
Wir freuen uns auf Verstärkung im Mittelfeld und heissen Sascha Poulard aus Belgien herzlich wilkommen in den Reihen des FC.
Wir hoffen nicht nur, dass er sich schnell im Stadtteil zurechtfinden wird, sondern auch, dass die Mannschaft ihn schnell in ihr Spiel einbinden kann.

Wir freuen uns, wenn sie diese Zeitung regelmäßig lesen und uns ein Abo hinterlassen.
Happy Weekend und おやすみなさい Oyasuminasai


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Kader-News: FC Bramfeld und Elmar Rehberg gehen getrennte Wege

Nach dem euphorischen Aufstieg in die Oberliga Hamburg sortiert der FC Bramfeld sein Aufgebot für die kommenden Aufgaben im Oberhaus neu. Dabei gibt es eine Personalie, die viele Fans überraschen dürfte: Das 20-jährige Eigengewächs Elmar Rehberg wird den Verein mit Wirkung zum 10.04.2026 verlassen.

Das Ende einer Ära an der Ellernreihe

Rehberg war das Gesicht der Bramfelder Jugendarbeit. Seit Kindertagen durchlief der offensive Mittelfeldspieler jede einzelne Jugendmannschaft des Vereins und war fest für das Abenteuer Oberliga eingeplant. Doch die Verhandlungen über seinen ersten Profivertrag gestalteten sich schwieriger als erwartet.

Internen Meldungen zufolge gab es bereits vor dem Antritt des Trainingslagers erste Dissonanzen. Die Verhandlungen zogen sich über Wochen hin, während das Umfeld auf eine Einigung hoffte. Letztlich konnten der Verein, der Spieler und seine Beraterseite jedoch keinen gemeinsamen Nenner finden.

Wirtschaftliche Vernunft statt Gehaltspoker

Knackpunkt waren die finanziellen Forderungen der Spielerseite, die deutlich über dem lagen, was der Verein nach dem Aufstieg als vertretbar ansah. Um die Geschlossenheit innerhalb der Mannschaft nicht zu gefährden und klare Verhältnisse für die laufende Spielzeit zu schaffen, zog der FC Bramfeld nun konsequent die Reißleine und setzte den Spielgestalter auf die Transferliste.

„Wir sind stolz auf unsere Identität als Verein, der auf die eigene Jugend setzt. Dennoch müssen Gehaltsgefüge und sportliche Wertschätzung in einem gesunden Verhältnis stehen – gerade als Aufsteiger in der Oberliga“, heißt es aus der sportlichen Leitung.

Wechsel zum Tabellenzweiten der Verbandsliga


Ein Abnehmer war schnell gefunden: Rehberg schließt sich den Seberia Allstars an. Die Allstars rangieren aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga und verstärken sich mit dem Bramfelder Talent für den Kampf um die Spitzenplätze.

Der FC Bramfeld bedankt sich bei Elmar Rehberg für die jahrelange Vereinstreue und den Einsatz in den Jugendjahren. Für seine neue Aufgabe bei den Allstars wünschen wir dem 20-Jährigen sportlich alles Gute.
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Wir zitieren das Interview der KILD

„Liegen voll im Plan“: FC-Bramfeld-Management im KILD-Interview

Bramfeld/KILD. Nach dem sensationellen Aufstieg des FC Bramfeld in die Oberliga herrscht eigentlich Feierstimmung. Doch hinter den Kulissen brodelt es. Die KILD sprach mit dem Management über Baustellen, Finanzen und Kaderplanung. Das Bramfelder Tageblatt druckt das brisante Gespräch im Wortlaut.

KILD: Glückwunsch zum Aufstieg! Aber blicken wir auf die nackten Zahlen: Die Statistiken der letzten Saison offenbaren eine eklatante Schwäche im Sturm. Bislang gibt es aber nur einen einzigen Neuzugang für das Mittelfeld. Wie wollen Sie die Oberliga-Saison so überhaupt bestreiten?

FCB-Management: Vielen Dank für die Glückwünsche. Zu Ihrer Frage: Wir liegen hier absolut voll im Plan. Die Kaderplanung ist ein dynamischer Prozess. Wir sondieren den Markt weiterhin sehr aufmerksam und sehr gewissenhaft. Es bringt nichts, jetzt in Hektik zu verfallen. Wir wissen genau, was wir tun, werden uns aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht in die Karten blicken lassen.

KILD: Das klingt vage. Ein anderes Thema, das die Gemüter erhitzt, ist die Infrastruktur. Bei Regen gleicht die Arena mangels Dach einer Badewanne, und nun kommt das Ausbaudesaster der neuen Tribüne hinzu.

FCB-Management: Schauen Sie, das Wetter in Hamburg können wir nicht beeinflussen. Was die baulichen Maßnahmen betrifft, sind wir mit allen Beteiligten im ständigen Austausch. Es gibt immer Faktoren, die man von außen nicht unmittelbar steuern kann. Aber wie gesagt: Wir bewerten die Lage täglich neu.

KILD: Das beantwortet die Frage nicht. Die Fans sitzen im nassen und die Tribüne ist wegen Baumängeln gesperrt. Haben Sie das Bauprojekt überhaupt noch im Griff?

FCB-Management: Wir haben die Gesamtsituation absolut im Griff. Natürlich gibt es bei Großprojekten dieser Größenordnung immer mal Reibungspunkte und unvorhergesehene Herausforderungen. Das ist völlig normal. Wir haben die Prozesse nun neu geordnet und blicken sehr optimistisch nach vorne.

KILD: Optimismus kostet Geld. Es wird gemunkelt, der Verein habe sich finanziell übernommen. Wie bewerten Sie die aktuelle finanzielle Situation?


FCB-Management: Diese Gerüchte entbehren jeder Grundlage. Was viele von außen nicht sehen, sind die langfristig eingeplanten Investitionen, die wir strategisch klug auf den Weg gebracht haben. Ein Aufstieg bringt naturgemäß veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit sich, auf die wir bestens vorbereitet sind.

KILD: Wird es personelle Konsequenzen geben, falls die Vereinskasse für die Oberliga-Saison nicht ausreichend gedeckt sein sollte?

FCB-Management: Zu personellen Interna geben wir grundsätzlich keine Wasserstandsmeldungen ab. Das wird alles satzungsgemäß und in aller Ruhe im Gremium besprochen. Wir lassen uns da nicht von außen treiben.

KILD: Wo liegt denn dann aktuell Ihr Fokus?

FCB-Management: Unsere volle Konzentration gilt jetzt der Erweiterung des Stadions mit der neuen Baufirma, die übrigens einen hervorragenden und schnellen Job macht. Wir blicken nach vorne und werden zu gegebener Zeit neue, zukunftsweisende Projekte vorstellen.

Jetzt wollen wir erst einmal ein erfolgreiches Trainingslager absolvieren. Wir dürfen nämlich eines nicht vergessen: Unser Trainerstab hat trotz der enorm starken Landesliga den direkten Sprung in die Oberliga geschafft! Das haben wir dem gesamten Trainerstab, der Mannschaft, aber auch dem großartigen Team im Hintergrund zu verdanken. Bei all diesen Personen möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Monate bedanken. Darauf bauen wir auf.

KILD: Vielen Dank für das Gespräch.

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Skandal-Abbruch in der Abibas Arena

Skandal-Abbruch in der Abibas Arena: Darmstadt-Fans gehen auf eigene Elf los!

Dass Fußball-Hamburg so etwas noch erleben muss: Was als stimmungsvolles Heimspiel des FC Bramfeld gegen den SV Darmstadt 12 begann, endete am Samstagnachmittag in einem beispiellosen Eklat. Schiedsrichter-Abbruch, Rote Karten und Fans, die ihre eigene Mannschaft ausbuhten – die 22.442 Zuschauer in der windgepeitschten Abibas Arena rieben sich fassungslos die Augen.


Trotz des stürmischen Wetters war die Hütte voll, und die Bramfelder Anhänger peitschten ihr Team von der ersten Minute an nach vorne. Während dem Darmstädter Kapitän beim Anpfiff noch ein kurzes Lächeln über das Gesicht huschte, verging den Gästen schnell das Lachen.

Bramfeld übernahm früh das Kommando. In der 6. Minute zappelte der Ball bereits im Netz, als Dorner nach einem Abstimmungsproblem der Darmstädter Defensive eiskalt verwandelte – doch die Fahne des Linienrichters war oben: Abseits. Die Hausherren ließen sich nicht beirren. Nur zwei Minuten später die Erlösung: Eine präzise Flanke von Lachs segelte in den Strafraum. Walke schraubte sich in die Luft, setzte zum Flugkopfball an und wuchtete das Leder unhaltbar in den linken Winkel. Ein Tor der Marke „Weltklasse“ zum 1:0 (8.).

Spielkontrolle und vergebene Chancen

Bramfeld dominierte, auch wenn Zampach in der 11. Minute nach einem starken Seitenwechsel von Trares den freien Raum vor sich liegen ließ und lieber den Sicherheitspass nach hinten wählte. Kurz darauf war es erneut Trares, der mit einem genialen Solo die gesamte Darmstädter Abwehrreihe narrte, doch der anschließende Abschluss mit der Pieke landete harmlos in den Armen von Keeper Raugsch.

Der Moment, in dem das Spiel kippte

Die 15. Minute markierte den Wendepunkt des Nachmittags – und den Anfang vom Ende für Darmstadt. Nach etlichen verlorenen Zweikämpfen brannten bei Saleh die Sicherungen durch: Mit gestrecktem Bein grätschte er in den Bramfelder Lachs. Eine klare Rote Karte! Während Lachs zum Glück unverletzt weiterspielen konnte, musste Saleh vorzeitig duschen.

Was dann folgte, hatte mit Profifußball wenig zu tun. Die Gäste aus Darmstadt schienen sich komplett aufzugeben. Ohne jede Gegenwehr ließen sie die Bramfelder gewähren, was den mitgereisten Anhang des SVD vollends zur Weißglut trieb.

Eklat auf den Rängen: Abbruch nach Fan-Protest

In einer bizarren Szene begannen die eigenen Fans des SV Darmstadt 12, ihre Mannschaft gnadenlos auszupfeifen und auszubuhen. Der Vorwurf der Anhänger: Die Mannschaft schenke dem Rivalen FC Bramfeld den Sieg kampflos. Die Stimmung wurde so aggressiv und unübersichtlich, dass der Unparteiische keine andere Wahl mehr sah: Spielabbruch in der 15. Minute!
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Offensiv-Spektakel in Bilsdorf

Der FC Bramfeld hat seine Pflichtaufgabe beim SSV Bilsdorf mit Bravour gemeistert. In einer Partie, die von Beginn an nur eine Richtung kannte, ließen die Gäste dem SSV kaum Luft zum Atmen.Besonders in der Schlussphase drehte Bramfeld völlig auf: Zwischen der 86. und der Nachspielzeit fielen drei weitere Treffer durch Bellinghausen, Dorner (ein Wahnsinns-Distanzschuss) und den Schlusspunkt durch Pfister (90.+1). Bilsdorf-Keeper Parreihs war oft die ärmste Sau auf dem Platz, während Bramfeld offensiv aus allen Lagen traf.Trainer-Stimme: Jose Garcia (FC Bramfeld)

Nach dem Spiel äußerte sich Coach Garcia zur anstehenden Winterpause und dem Trainingslager:

„Wir reisen jetzt direkt ins Trainingslager, um uns auf die Rückrunde vorzubereiten. Ein paar Spieler bleiben vorerst in Hamburg, um Verletzungen auszukurieren, werden aber nachkommen. Was Neuzugänge angeht: Es wird keine Verstärkungen geben. Wir vertrauen dem jetzigen Kader voll und ganz. Unser Fokus liegt darauf, im Training die Torausbeute unserer Stürmer weiter zu optimieren, damit wir in der Rückrunde genau da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben.“

Die Vereinsführung reiste unterdessen unmittelbar nach Abpfiff ab, um die Hinrunde intern aufzuarbeiten.
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Lehrstunde im Regen

FC Bramfeld geht gegen Tabellenführer baden

Es war der erwartet schwere Gang gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter, doch am Ende fiel die Packung deutlicher aus, als es sich die 20.233 Zuschauer in der playzo Arena erhofft hatten. Mit 1:7 (1:2) unterlag der FC Bramfeld dem FC Fenercelona 1907. Während die Gäste ihre Klasse eiskalt ausspielten, blieb den Bramfeldern nach einer mutigen Anfangsphase nur die Rolle des staunenden Statisten.

Taktik geht nur kurzzeitig auf

Trainer Garcia hatte sich für eine defensivere Grundausrichtung entschieden, um den Spielfluss des Favoriten im Keim zu ersticken. „Gegen eine Mannschaft, die bisher verlustpunktfrei durch die Liga marschiert, wollten wir kompakt stehen“, erklärte der Coach nach dem Abpfiff.

Zunächst schien der Plan sogar Früchte zu tragen. Zwar gingen die Gäste in der 21. Minute durch Nef in Führung, doch Bramfeld antwortete prompt: Lachs tankte sich in der 27. Minute durch die gegnerische Abwehr und markierte per Weltklasse-Lupfer den viel umjubelten Ausgleich. Es sollte jedoch der einzige Lichtblick eines grauen Nachmittags bleiben.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff kippte die Partie endgültig. Ein schneller Konter über Strauss (42.) brachte Fenercelona wieder in Front. Zu allem Überfluss sah Winsauer nach einem übermotivierten Einsteigen gegen Dürrast die Gelbe Karte (45.).

Nach dem Seitenwechsel brachen dann alle Dämme. Innerhalb von nur 20 Minuten schraubten Schirmer (53., 63.), Munera (57., 65.) und erneut Munera mit einem „Wahnsinns-Ding“ aus der Distanz (74.) das Ergebnis auf 1:7. Bramfelds Offensive um Dorner und Martinsen agierte glücklos; Dorner vergab in der 88. Minute kläglich eine der wenigen Gelegenheiten zur Ergebniskosmetik.

Sorgenfalten wegen Bellinghausen

Viel schwerer als die drei verlorenen Punkte wiegt jedoch die Personalie Bellinghausen. Der Mittelfeldmotor, der in der 52. Minute nach einem harten Zweikampf zunächst Entwarnung gab und weiterspielte, scheint sich doch schwerer verletzt zu haben, als es während der 90 Minuten den Anschein hatte.

„Wir sind sehr besorgt um Bellingshausen. Er ist ein Schlüsselspieler für unser System“, so der Trainer sichtlich gezeichnet. „Wir müssen jetzt abwarten, was die Physios nach der abschließenden Untersuchung sagen. Wir hoffen das Beste, aber im Moment ist die Ungewissheit groß.“

Nun gilt es, die Wunden zu lecken und den Blick nach vorne zu richten – hoffentlich mit einem fitten Bellinghausen an Bord.
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