1.292x gelesen 12x abonniert Ausgabe 4/26 19.01.2026 der gelegentliche Popolist Jetzt registrieren

erste Hälfte der 3. Liga

Der Plan von Managerin und Trainer scheint gut zu funktionieren: Aufbau der neuen Mannschaft in der dritten Liga und nicht absteigen. Nach 17 Spielen liegt die Mannschaft voll in der statistischen oberen Hälfte.

6 Niederlagen gegen die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 6.
11 Siege gegen die Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 18.
Exakter lässt sich der 7. Platz kaum treffen!

Höchste Niederlage, leider als Heimspiel: 1:6 gegen FC IMPACT FINANZ 2021
Höchster Sieg, auswärts: 0:6 gegen MSV Breit
Nur 2 Spiele ohne Tor der popo23 soccer (gegen ZSKA Ankh Morpork und Sv Lok Nossen)

Die Statistik wird leider dadurch verfälscht, dass gleich zwei Mannschaften der Liga nicht mehr antreten (FC PRAŻMÓW und BraUnited). Wollen wir hoffen, dass sie nur pausieren.

Stellungsnahmen:

Unser Trainer Ross McBeth sagt dazu: "Viele halten Geiz für ein Merkmal von uns Schotten. Unsere Tugenden sind aber Geduld und Vertrauen in den Clan. Bei den Popos ist natürlich die Mannschaft. Sie ist jung, ja, aber wir planen für das nächste Jahrzehnt und nicht nur für die nächsten zwei Saisons."

Unser Mannschaftskapitän Albert Gerster meint: "Die Stimmung ist gut und alle wissen, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben. Das bedeutet aber auch Spaß. - Und den haben wir. - Horst verlässt uns am Ende der Saison. Er arbeitet schon fleißig unseren Nikolaus ein."

Die Managerin dazu: "Einige Veränderungen wird es noch geben, besonders im Mittelfeld. Das Gerüst steht aber und es zeigt sich, dass wir bisher gute Arbeitet geleistet haben."
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Bronze im Meisterpokal

Nur Dritter mögen manche sagen. Für uns ist es ein großer Erfolg.

Viertelfinale:
popo23 soccer - FC B@y3rn Münch3n -> 4 : 0

Halbfinale:
popo23 soccer - FC Bierparade Stolperstein -> 1 : 4

Spiel um den dritten Platz:
popo23 soccer - 1.FC Krefeld Uerdingen -> 5 : 1

FC Bierparade Stolperstein hat den Pokal bekommen. Da müssen wir uns nicht verstecken.
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Offenbar ist es wirklich mein Thema, zumindest momentan. Erst gestern hatte ich wieder einige sehr seltsame Erlebnisse zum „Deutschsein“. Dabei wurde ich nur zu einer Familienfeier eines guten Freundes mitgenommen. Dort wagte ich es, meine Meinung zu sagen. Dumm gelaufen, ein weiteres Mal werde ich wohl nicht eingeladen.
Mein Freund, wirklich nur ein Freund und nicht Beziehungspartner, bezeichnet sich selber als Türke. Niemals würde er etwas mit einer Deutschen anfangen, auch wenn das nie ein Thema bei uns war.
Seine Familie sieht das genauso. Die Eltern, Tanten und Onkel sind alle in Deutschland geboren und aufgewachsen, fühlen sich aber als Türken. Interessant ist, dass sogar die Großeltern meines Freundes in Deutschland geboren oder aufgewachsen sind.
Türkisch wurde nicht gesprochen. Die meisten Familienmitglieder können wohl gerade in einem türkischen Restaurant Essen bestellen, für viel mehr reicht es nicht. Aber „deutsch“ sind sie nicht, wie sie selber sagen.
Denn die Deutschen haben zwei Weltkriege angefangen und sind mitverantwortlich für das Ende des glohrreichen osmanischen Reiches. So habe ich „deutsch“ noch nie gesehen, aber es gibt mir zu denken.

Jetzt bin ich gespannt, was ich sonst noch zu diesem Thema mitbekomme.
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Offenbar war die Frage zu ... komplex ..., was *deutsch* bedeutet. Darum versuche ich es kleinräumlicher mit den beliebten Phrasen *deutsche Kultur* und *fremde Kultur.

Aber wenn ich versuche *Kultur* zu beschreiben, habe ich ein dickes Problem. Denn: ich habe offenbar keine, oder sehr wenig. Literatur beginnt und endet bei mir mit Harry Potter. In der Schule gab es noch Faust, Woyzeck und Effi Briest, aber die rauschten an mir nur vorbei. An klassischer Musik hat mich nur Vivaldi erreicht - und der ist nicht wirklich *deutsch*. Theater und Oper finde ich grottig, Vereine sind nichts für mich und meine Lieblingsfilme sind amerikanisch.
Fehlt noch etwas?
Esskultur könnte ich noch abhandeln. Da bin ich schon sehr *deutsch*. Ich esse häufig:

- Pasta - wohl kaum deutsch, sondern eher international, obwohl Italien die Urheberschaft einfordert. China will auch der Schöpfer von Nudeln sein, aber ich denke, dass es nach der Erfindung des (Brot?)Teigs kein großer Schritt zu einer Suppeneinlage war. Das passierte vermutlich an vielen Orten gleichzeitg. Der Trick war nur das Mahlen des Getreides. Ich bevorzuge trotzdem die *italienische* Variante.

- Pizza - da gilt im Grunde das Gleiche wie bei Pasta. Die Entwicklung ist nach der Erfindung des Teigs recht simpel, da es sich irgendwie nur um belegtes Fladenbrot handelt. Vor den Tomaten mag die Pizza eher wie Flammkuchen belegt worden sein.

- Currywurst - scheint *deutsch* zu sein, da hier erfunden (Berlin oder Ruhrgebiet?). Eine lange Tradition steckt allerdings nicht dahinter, denn Wurst ist schon in der Antike bekannt und Curry kennt man in Asien auch schon lange. *Deutsch* erscheint mir da etwas hoch gegriffen.

- Döner - ist angeblich in Berlin erfunden worden, also *deutsch*. Den Drehspieß gibt es aber schon sehr lange, nicht nur in Griechenland und Türkei.

- Burger - haben die Amis aus Frikadellenbrötchen / -brot gezaubert. Als *Kultur* ist es auf jeden Fall US-amerikanisch.

- *Schnittchen* sind typisch deutsch? Belegtes Brot ist leider kein Geniestreich.

- traditionell deutsche Küche kommt mir selten unter. Und wenn, dann ist es regionale oder eingedeutschte Küche (etwa Gulasch).

So richtig *deutsch* kommt mir die Esskultur nicht vor. Vergesse ich da etwas?
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In den letzten Jahren war ich es leid gegen die bodenlosen Dummbratzen zu kämpfen. Ich mied die Diskussionen, "Belehrungen" und politischen Gespräche, weil ich auf die Argumente - oder Pseudo-Argumente - nicht vorbereitet war.

Aber letztens schnappte ich eine Meinung zur Frauen-Fußball-EM auf, als jemand sagte: "Das sind doch keine Franzosen auf dem Platz, sondern nur Schwarze."
Ich wollte kotzen, hatte aber leider nicht genug im Bauch. So spie ich nicht die verdienten Bröckchen auf den Kerl, sondern ein nicht sehr gelungenes: "Ist das auch bei der deutschen Mannschaft so?"
"Ja," antwortete Einstein-Zwei, "die Schwatten sind nicht deutsch."

Ich scheiterte sehr akkurat und blieb eine Antwort schuldig. Doch nun stelle ich mir die Frage: Was meinen diese geistigen Tieftaucher eigentlich mit "deutsch"?

Also meine Frage an die fussballcup-Gemeinde: was bedeutet deutsch?
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Entscheidung am vorletzten Spieltag

popo23 soccer vs. Vorwärts Blutgrätsche ------> 0 : 1
jamiro66 vs. Entbehrliche Kicker -------------------> 1 : 3
FSV Düsseldorf 2012 vs. FC Sachsen Ralph ----> 1 : 0

Damit ist die Meisterschaft entschieden:
1. Entbehrliche Kicker mit 78 Punkten vor dem letzten Spiel
2. popo23 soccer mit 74 Punkten vor dem letzten Spiel
3. FC Sachsen Ralph mit 72 Punkten vor dem letzten Spiel

Glückwunsch an die Entbehrlichen Kicker.
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