16.636x gelesen 37x abonniert Ausgabe 8/26 19.02.2026 die Ballsaal-Nachrichten Jetzt registrieren

Halbzeit 92. Saison



Wieder ist die erste Hälfte der Saison geschafft und diesmal haben die Prinzessinnen viel Glück gehabt. Mit dieser Stärke wären sie in anderen erste Bundesligen auf einem Abstiegsplatz oder trügen sogar die rote Laterne. Hier ist der schmeichelhafte elfte Platz nach 19 Spieltagen nur ein Zeichen dafür, dass hier einige angeschlagene Clubs zusammengekommen sind. - Zwei davon finden zur Zeit gar nicht statt (die SV Concordia Ihrhove und der QuedlinburgerSV).
Heute konnte sogar Schwarzwurst geschlagen werden, die offenbar noch stärker gebeutelt wurden. Aber wir müssen realistisch sein und zugeben, dass der Rentenbeginn von drei Spielern am Ende der Saison unseren Abstieg in die zweite Liga einläutet.
Es ist nicht genug Geld da, um eine Erstligamannschaft zusammenzukaufen und ehrlich gesagt: das will die feine Dame auch gar nicht. Wo bleibt da die Nähe zu den Fans, wenn immer wieder die Spieler wechseln und lieb gewordene Spieler verschachert werden müssen?

Das diesjährige Kohlrouladenfest in der Herbstpause stand allein unter dem Stern der drei Spieler, die uns zum Ende der Saison verlassen werden.

⚽ Die walisische Legende Scott Storch (RM720) geht mit 40 Jahren zurück in seine Heimat
⚽ Das Verteidigungsbollwerk Jörg Stocklasa (IV670) verlässt uns mit 41 Jahren Richtung Norden
⚽ Unser Stürmerstar Cord Scherrer (ST680) will mit 41 Jahren wieder nach Freiburg ziehen

Fünf große “Fressbuden“ gab es diesmal:

Scott Storch und die Ex-Prinzessin Holger Hämmerli hatten erneut die "un ar ddeg tywysogesau" dabei. So konnten große Mengen Welsh Rarebit, Oggies, Faggots und Rôl bresych (Cabbage roll) an die Gäste ausgegeben werden. An Süßspeisen gab es nur Welsh Cakes, aber die waren schnell aufgegessen.

Jörg Stocklasa bot mit der Unterstützung des dithmarscher Fanclubs „ölben Dierns“ Kohlpudding, Birnen-Bohnen-und-Speck, Labskaus und Kohlfroladen mit Mehlbüdel an. Alle diese Gerichte waren schon bei früheren Feiern sehr beliebt, sogar der Labskaus.

Cord Scherrer und die „Freiburger-Elf-P“ hatten Schüffele mit Grummbiresalat, Suuri Läberli mit Brägel, Brägele mit Bibeliskäs, Badische Zwiebelwaie, Fotzelschnitte mit Zwetschgenmus und badische Krautwickel mit Brägel in ihrem Stand. Da vergaßen manche sogar, sich ein Autogramm abzuholen.

Nicht von den drei Spielern, sondern aus der Kantine des Traumschlösschens brachte unser armenische Jungkoch Giorgi Orbelianov die Kohlrouladen “Pasuts Dolma“ unters Volk. Vegetarisch gefüllt und mit dem armenischen Fladenbrot “Lavash“ serviert, kam das wieder gut an.

Gastronomiebetreiber Franz Celdran hatte natürlich das Nationalgericht Luxemburgs im Programm: Kabesroulleten. Die spezielle Sahnesoße und die “Kniddelen“ dazu und die Gäste schmatzten zufrieden.

Unsere Fans dürfen in der nächsten Zeit keine Heldentaten von den Prinzessinnen erwarten. Dafür könnte der befreundete Verein 1.Galatasaray 1997 mit dem Manager Celik04 Grund zum Jubel bieten. Die Mannschaft scheint gute Chancen zu haben, diesmal den Titel zu holen. Wir drücken ihnen alle Daumen, die gerade frei sind.



Sondermeldung Österreich


Die "elf Prinzessinnen Austria" stehen kurz vor ihrer dritten Saison. Die “Gebietsliga Oberösterreich 1“ startet bald und diesmal dürfte es mit einem Aufstieg nicht klappen: die gegnerischen Mannschaften sind ziemlich stark. Ein Klassenerhalt wäre schon ein großer Erfolg für diese junge Mannschaft.

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zum Fest

Meine Wünsche zum 25. und 26. Dezember.

Ich wünsche:

- allen religiösen Weihnachtsgläubigen ein besinnliches Fest
- allen orthodox-christlichen Gläubigen etwas Geduld, es dauert nicht mehr lange
- allen Otto-Normalbürgern angenehme freie Tage mit leckerem Essen
- allen Otto-Normalbürgerinnen viel Kraft und freundliche Angehörige
- allen Ungläubigen einen guten Internetanschluss und gleichgesinnte Freunde
- allen Weihnachtsgegnern mehr Toleranz
- allen Weihnachtsfanatikern eine dicke Schüppe Demut
- allen religiösen Weihnachtsgegnern Nächstenliebe und Nachhilfe zur eigenen Religion
- allen Meinungslosen, dass sie die freien Tagen nicht unvorbereitet treffen
- allen Gestrandeten (Aliens, Schiffbrüchige …) eine gute Heimkehr
- allen Armen und Hungernden eine langfristige Besserung der Lebensumstände
- allen Kranken eine schmerzfreie und angenehme Zeit, möglichst auch Besserung
- allen Reichen ein Gewissen
- allen Fanatikern mehr Hirn
und allen Übrigen eine gute Zeit


Kurz gesagt: Frohe Weihnachten!
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Meister!



Vor dem vorletzten Spiel wurde das Gespenst erfolgreich verscheucht, das uns immer kurz vor dem Ende einen Strich durch die Rechnung machen will. Mit Motorrädern, Töpfen, Trommeln und viel Geschrei umrundeten die Geisterjäger unser Stadion und vertrieben den Unhold. Der Ausgang des letzten Spiels spielte dann keine Rolle mehr. Wir durften feiern!

Die erste Meisterschale nach 91. Saisons! Und den Torschützenpokal für Cord Scherrer mit 28 Toren! - Zwei Pokale in einer Saison!
Die Planung für die Siegesfeier steht und ist komplett ausgebucht. Kohlrouladen und Bier werden auch an die treuen Fans vor dem Traumschlösschen ausgegeben. Für Musik und Unterhaltung ist auch gesorgt, doch leider konnten wir weder die Prinzen, noch die Meistersinger, buchen.

Gefeiert wird natürlich mit Kohlrouladen, womit sonst? Im Mittelpunkt stehen die vier Neu-Rentner, die den Erfolg ermöglicht haben und sich angemessen verabschieden möchten.
Goce Cocos aus Nordmazedonien bietet zusammen mit dem Fanclub „Фан клуб Единаесет принцези“ die Gerichte Sarma (Kohlrouladen), Tavče gravče (Bohneneintopf) und Polneti piperki (gefüllte Paprikaschoten) an.
Ronny Scherz und der Fanclub „elf Prinzessle“ servieren oberschwäbische Küche. Sie haben Maultaschen, Kartoffelschnitz und schwäbischer Laubfrosch (Spinat- oder Wirsingroulade) mitgebracht. Und natürlich Nonnenfürzle.
Philipp Neuhau und die „Klever-elf-Prinzessinnen“ tischen Endivienuntereinander & Panhas, Himmel & Äd mit Flönz, Kappes-Schlodder, Döppekuchen und niederrheinische Kappes-Rulladen mit Toofel-Stampes & Schmorkappes auf. Danach gibt’s Bullebäuschen.
Harry Kane und die „Schwabinger Prinzessinnen“ haben Weißwürst, Leberkäs, Schweinshax'n, Wammerl und Krautwickerl mitgebracht. Dazu Brezn, Semmeln oder Erdäpfel.
Diese vier Spieler gehen in Rente und hinterlassen eine ordentlich geschwächte Mannschaft für die nächste Saison.

- der Nordmazedonier Goce Cocos (DM620) ehemals von Real Madrid. CF (z.Zt. 1. BL)
- Harry Cane (ST670) gekauft von SV Waizenauer Taufkirchen (inaktiv)
- Philipp Neuhau (LM660) spielte vorher für Fozzy (z.Zt. 1. BL)
- Ronny Scherz (DM650), langjähriger antiautoritärer Mannschaftsführer (FQ 54, da kein Spieler mit FQ 55 zu bezahlbaren Beträgen zu bekommen war; darum das Motto: „Unser Kapitän ist ein Scherz“) kam von den Rot-Weiß-Munichs (z.Zt. 2. BL)







Mal ernsthaft:
Endlich mal wieder ein Beweis, dass es auch ohne massiven Crediteinsatz gehen kann. Ein wenig brauchte es in den letzten zehn Tagen, um die Verletzungsrate zu senken (keine Turniere oder FS für die Stammmannschaft).

Die Mannschaft war nicht überragend und für einen massiven Premium-Spieler nur ein Witz. Erst zum letzten Spieltag konnte die Mannschaftsstärke von 8.400 erreicht werden (ohne Heimspielbonus), vorher lag sie darunter. Nur ein Feldspieler konnte in der Rückrunde die Marke von 700 knacken, der Waliser RM Scott Storch.
Die Mannschaft war schwächer als in der Saison zuvor. Immerhin kam für Johann Ziebig (RM 705) „nur“ Hubert Amann (IV 580). Das senkte den Mannschaftsskill um über hundert Punkte und verhieß keine Erfolge nach Platz 5 in Saison 90, sondern nur ein gemütliches Mitschwimmen in der oberen Hälfte der Tabelle.
Nach dem Torwart Karl-Heinz Holzbrecher (735) und dem RM Storch (700) kommen die beiden Stürmer Scherrer und Kane mit 670, der LM Neuhau mit 665, der LM Baharin mit 655, der DM Scherz und der IV Stocklasa mit jeweils 650, der RM Maciejauskienë mit 635, der DM Cocos mit 620 und der IV Amann mit zuletzt 590. - Das ist nicht die stärkste Mannschaft, die ich je hatte. Aber die erfolgreichste.
Credits habe ich immer nur für das 10-Tage-Training oder für die Kommentarfunktion der Vereinszeitung genutzt, zuletzt erstmalig dafür, dass mir die Spieler nicht in TS oder FS zusammengetreten wurden und zum Ligaspiel verletzt antreten mussten (siehe Niederlage gegen Polish Power). Klone innerhalb des Kaders schließe ich nicht aus, es gibt genügend Manager, die zum Geldverdienen klonen. Der Deutsche (?) Harry Kane und der Waliser Scott Storch (?) wurden mit diesen Namen gekauft, wirken aber nicht „echt“.
Meine bisher stärkste Mannschaft hatte zuletzt über 8.800 Manschaftsstärke, schaffte aber keinen einzigen Pokal und gerade einmal einen Europa-Liga-Teilnahmeschein. Sie scheiterte in den Turnieren, aber das konnten die elf Prinzessinnen immer schon sehr gut.
Die Mannschaft jetzt hatte das Glück in eine „vernünftige“ Liga zu kommen (oder „schwache“ Liga, je nach Perspektive) und musste nicht gegen die Klon-Krieger eines Milliardärs-Club antreten. In anderen Ligen wäre es wohl wie immer gelaufen.

Ich danke den Managern meiner Staffel, die fast ohne Ausnahme fair gespielt haben. Keine Nickeligkeiten von abgeschlagenen Mannschaften, keine Rache-Brechstange und immer ein freundlicher Umgangston. Auch hier hatte ich großes Glück mit der Liga, das kommt so gehäuft selten vor.
Besonders danken möchte ich dem Clubberrer vom 1.FCNClubb-Nürnberg, mit dem sich ein angenehmer freundschaftlicher Kontakt entwickelt hat und Celik04 vom 1.Galatasaray 1997, der sich als fairer Verlierer zeigte, sehr freundlich war und hoffentlich in Zukunft freundschaftlich verbunden bleibt. Ich wünsche ihm für die nächste Saison eine ähnlich „machbare“ Liga und viel Erfolg.
Der nächste Erfolg der Prinzessinnen wird auf sich warten lassen, denn die Prinzessinnen machen kein „tanking“, sondern werden versuchten mit „gemischter Mannschaft“ in der 1. oder 2. Liga zu bleiben. Pokal- oder Wimpeljagd waren nie unser Antriebsmotor, auch wenn wir uns jetzt darüber freuen.

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Schale?



Kohlrouladenzeit ist bei den Prinzessinnen ganzjährig geworden, auch wenn manchmal ein Ersatz wie Mangold herhalten muss oder tiefgefrorener Kohl die Grundlage bildet. Das eigentliche Fest zur Herbstpause wurde von uns nicht angekündigt, es war auch so schon voll genug. Und ja: es war wieder ein großartiges Ereignis mit internationaler Beteiligung.
Denn Kohlrouladen sind international. Viele Länder kennen Rezepte, die nicht selten sogar als Nationalgericht gelten. Füllungen aus Lamm oder Gemüse lassen ihren Genuss fast überall auf der Welt zu. Vermutlich gibt es auch entsprechende Fischgerichte, aber bisher hatten wir davon noch nichts auf dem Tisch.

Zur Mannschaft:
Entgegen unserer Gewohnheit thematisieren wir diesmal die Erfolgsaussichten dieser Saison. Ab der Mitte der Hinrunde wurde von vier möglichen Pokalen gemunkelt, aber niemand wagte es auszusprechen. Wir kennen alle das Prinzessinnen-Gespenst, dass uns immer kurz vor einem Erfolg heimsucht. Zuletzt beim Aufstieg in die erste Bundesliga konnte es mit gemeinsamer Anstrengung verscheucht werden. Das wird diesmal wohl wieder nötig sein.

Zwei der vier möglichen Pokale waren schnell futsch. Wie immer, mögen manche sagen.
In der Europa League (675) hagelte es schon in Gruppenphase zwei Niederlagen gegen SV Pommern Pasewalk II (0:5) und Inter Bagienko (2:7). Im Meisterpokal (5613) ging es bis ins Finale und dort war es knapp gegen den CF Hämelerwald (2:3). Aber für „knapp“ oder „Fize“ gab es hier noch nie etwas.

Die Saison läuft … super! - So gut standen die elf Prinzessinnen vielleicht noch nie da. Gleich zu Anfang neun Siege in Folge und Punktegleichstand von Platz 1 und Platz 2. Dann eine verletzungsbedingte Schwäche und die Niederlage gegen Polish Power im eigenen Stadion (0:3). Unser Traumschlösschen mutierte zum Kummerkasten.
Einen Tag später, am 11. Spieltag, der überraschende Auswärtssieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer 1.Galatasaray 1997 (1:2). Punkteausgleich, aber trotzdem der zweite Platz. Dann am 21. Spieltag der Überraschungserfolg des 1.FCNClubb-Nürnberg mit einem hart erkämpftem 2:2 gegen 1.Galatasaray 1997.
Tabellenführer: elf Prinzessinnen.
Obwohl noch acht Spieltage vor uns liegen, haben wir uns zu zwei ungewöhnlichen Schritten entschieden. Der Grund ist die heutige Zitterpartie mit verletzungsbedingt angeschlagener Mannschaft gegen die &KAVAKSPOR& im Traumschlösschen, die mit 3:1 gewonnen werden konnte (plus neuen Verletzungen). Das nächste Spiel geht wieder gegen Polish Power, unseren „Angstgegner“ in dieser Saison.

1. Schritt: wir fordern jetzt schon alle Fangruppen auf Ruhe zu bewahren. Speziell sprechen wir die Motorradgruppe „Heavy Prinzess“, die „Rosa Ultras“, die „Schneewitter“ und besonders die „Grauen Prinzessinnen“ an. Bitte nicht schon wieder Ärger in Ückendorf!

2. Schritt: das erste Mal in der Geschichte der elf Prinzessinnen wird die Stammmannschaft nicht mehr zu den Turnieren und Freundschaftsspielen reisen. Das ist nicht ein plötzlich fehlender Respekt, sondern eine Vorsichtsmaßnahme, um etwas seltener mit verletzten Spielern antreten zu müssen. Es tut uns leid für die anderen Mannschaften. Bedenkt bitte, dass Ihr es jetzt wesentlich leichter habt zu gewinnen.

Die 91. Saison könnte uns die erste Meisterschale bringen und den siebten Torschützenpokal. Acht Endspiele liegen vor uns. Lasst uns alles versuchen, dass es wahr wird. Denn dann können wir feiern!



Sondermeldung Österreich


Die "elf Prinzessinnen Austria" warten schon wieder auf eine Ligazuweisung. In der ersten Saison konnte sich die Mannschaft in der Rückrunde auf einen Aufstiegsplatz hochkämpfen, doch nun wartet sie.


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90. Saison



Die 90. Saison entpuppte sich als ziemlich abgedreht, obwohl wir in der letzten Zeit so einiges gewohnt sind. Wieder ziehen zwei Mannschaften weit vor den anderen dahin, die wohl in einer noch höheren Liga besser aufgehoben wären.
Doch es bleibt nicht bei diesem Klassenunterschied, denn die letzten acht Mannschaften bilden auch schon wieder eine eigene Leistungsklasse gegenüber den Mannschaften bis zu Platz 10.
Blau Gelb Drewer erringt die Meisterschale, Schwarzwurst landet mit 4 Punkten Abstand auf dem ungeliebten zweiten Platz. Alles dahinter liegt mindestens 18 Punkte darunter.
Obwohl gigantische 1.699 Tore geschossen werden, schafft Kurt Wolf vom Karben84 (Platz 4) mit nur 26 Toren den Torschützenkönig. 14 Spieler schaffen über 20 Tore, aber das ist trotzdem ein vergleichbar kleiner Teil der Gesamttore. So sind bei den Prinzessinnen auch alle Feldspieler der Mannschaft mit mindestens drei Toren dabei, acht sogar mit zehn oder mehr. Scott Storch liegt bei uns mit 18 Toren vorne.

Die elf Prinzessinnen landen auf dem 5. Platz und bekommen ein Ticket für die Europaliga. Davon hat Johann Ziebig (RM 705) nichts mehr, trotzdem ist der 42-Jährige stolz darauf: „Oben auszusteigen ist toll. Zwar hätte ich das Halloweenturnier noch gerne mitgemacht oder ein Turnier der Europaliga, aber das ist hier ja kein Wunschkonzert.“

rekordverdächtig:
- Blau Gelb Drewer hat 5 Spieler mit jeweils über 20 Toren in der Torschützenliste, stellt aber nicht den Torschützenkönig. (Korrektur: Gilbert Hämmerli von Blau Gelb Drewer hat sich im letzten Spiel als zweiter Spieler den Pokal geholt)
- jede Mannschaft bis zum achten Platz herunter schießt mehr als 100 Tore
- der FC Georgia Erlangen auf Platz 18 kassiert 322 Gegentore und verliert 34 Mal, tritt aber bis zum letzten Spiel an. Mit eigenen 59 Toren steht er nicht einmal schlecht da.

Stimmen zur 90. Saison:

Philipp Hertl, Trainer der elf Prinzessinnen: „Der fünfte Platz ist ein großer Erfolg für uns. In der nächsten Saison werden wir wohl die Europa-Liga ausprobieren. Aber jetzt wartet das Halloween-Turnier. Das wird hart, aber auch schön.“
Gottfried Wolff, Buchmacher und Kenner der Szene: „Starke Saison unter widrigen Umständen. Viele harte Fouls, viele Verletzte, viele Tore. Da sind andere Mannschaften schon mal eingeknickt, meine Prinzessinnen aber nicht.“
Alexandra Grulich, Vereinsanwältin und Fußballnärrin: „Mein Respekt gilt dem FC Georgia Erlangen. 34 Niederlagen, über 300 Gegentore und doch waren sie an jedem Spieltag auf dem Platz. Keiner hat hingeschmissen, da wäre ich gerne ein Mäuschen gewesen, um zu sehen, wie sie das geschafft haben. Alle Achtung!“

Wir wünschen unserer Mannschaft alles Gute für die nächste Saison und die folgenden Turniere. Viel Spaß im Trainingslager.

Das Prinzessinnenfest findet wie gewohnt in der Sommerpause statt. Wieder sind fast 20 Fangruppen aktiv beteiligt und stellen ihre regionalen Gerichte vor. Klassische Kohlrouladen gibt es selbstverständlich nicht, dafür ist es die falsche Jahreszeit, aber es wird wohl Ähnliches auf Basis von Mangold und Chinakohl geben, die auch im Sommer verfügbar sind.



Sondermeldung Österreich


Die feine Dame folgt dem Aufruf zur Unterstützung von fussballcup.at und übernimmt das Management der Hobbymannschaft "Stammtisch Gassirunde" in Freistadt. Umbenannt in "elf Prinzessinnen Austria" wartet die Mannschaft gespannt auf die Ligazuweisung.

Die feine Dame dazu: „Ganz von vorne anzufangen macht schon Spaß, auch wenn es manchmal frustrierend ist. Dazu gibt es in Österreich andere Ligen, von denen ich noch keine Ahnung habe. Schon spannend und sehr empfehlenswert.“

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1. Hälfte der 90. Saison




Winterpause ist Kohlrouladenzeit, das wird bei den Prinzessinnen wohl auch in Zukunft so sein. Wieder fand das Fest, der Prinzessinnenmarkt, im Stadion statt und wieder kamen viele Fangruppen mit Kohlrouladen und Spezialitäten ihrer Region.
Im Zentrum steht diesmal eine Fangruppe aus Bergheim im Erftkreis, die angereist ist, um die letzte Saison von Prinzessin Johann Ziebig zu feiern. Johann verlässt uns mit 41 Jahren und als erster Feldspieler seit langer Zeit, der die Grenzmarke von 700 beim Skill knackte. Er wird uns fehlen.

Die Bergheimer servieren rheinische Kohlrouladen mit Petersilienkartoffeln und Rübstiel mit Kartoffelgratin.

Kommentar von Johann Ziebig: „Es war eine schöne Zeit und sehr abwechslungsreich. Schade, dass ich das Halloweenturnier knapp verpasse. Es hätte mir Freude bereitet nach einem solch großen Turnier die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Bei dieser Knochenbrecher-Liga würde es mich nicht wundern, wenn ich das letzte Spiel von der Pritsche der Physiotherapeutin Martha Grassi erleben würde.“

Überraschend stehen die Prinzessinnen gut da in der Liga. Nach den ersten Spieltagen standen sie sogar auf Platz eins, konnten das gegen die starke Konkurrenz und durch häufige Verletzungsausfälle nicht halten. Trotz des häufigen Einsatzes der Ersatzspieler war es zur Winterpause der dritte Platz.
Im Trainingslager konnten sich Scott Storch und Zaki Baharin bis auf kleinere Blessuren erholen. Sie mussten zuletzt noch ausgetauscht werden.
Der walisische Fanclub "un ar ddeg tywysogesau" gibt der harten Spielweise dieser Liga die Schuld dafür, dass Scott Storch nur elf mal treffen konnte und vier Tore hinter dem Führenden der Torschützenliste steht (ST Benedetto Severino von Tokyo Niigata).

Kommentar von Trainer Philipp Hertl: „Manchmal ist die erste Liga einfach so brutal drauf. Ich weiß nicht, was die anderen Trainer dazu treibt, das zu zu lassen. Es sollte sich längst herumgesprochen haben, dass die Brechstangenmethode langfristig nur schadet.“

Noblesse oblige. Die Prinzessinnen bleiben fair.
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