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Meisterpokal

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Große Überraschung beim Meisterpokal. Obwohl die elf Prinzessinnen in der Liga nur auf Platz 13 stehen und nicht sehr erfolgreich sind, kämpfen sie sich im Meisterpokal bis ins Finale vor.

Im Achtelfinale gegen Fortuna Pless, immerhin auf Platz 12 (1. BL 8828), konnte ein 2:0 erreicht werden. Schon damit hatte kaum jemand gerechnet.

Für das Viertelfinale gegen FSV Mernes 1959 eV. (Platz 4 in der 1. BL 1) standen die Wetten sehr schlecht für die Prinzessinnen. Aber wer auf sie setzte, heimste eine sehr gute Quote ein. Mit einem hart erkämpftem 3:1 schafften die Prinzessinnen das Unerwartete.

Das Halbfinale war der Ritterschlag für die Mannschaft. Was für ein Erfolg hierhin zu kommen und ein wenig von der Pokalluft von fussballcup zu schnuppern. Da stand schon der Pokal in seiner Glasvitrine und jeder Spieler durfte ihn kurz aus der Nähe anschauen.
VFL Kniehoch 1939 Reinda stand bereit. Erste Bundesliga, neunter Platz (1. BL 8828) und nicht nur durch das hohe Knie bekannt. Ein knackiger Gegner und sehr motiviert.
Es wurde ein offener Schlagaustausch, der alle Zuschauer begeisterte. Unerwartet fair gaben sich die Mannschaften nicht viel und waren hochkonzentriert. Das 6:2 spiegelt wieder, dass beide Mannschaften ihr Bestes gaben.

Das Finale war auch ein Duell der Managerinnen. Endlich mal wieder zwei Frauen, die eine Mannschaft führen und ganz oben gegeneinander antreten. Man muss kein Feminist sein, um das gut zu finden.
Fluminense Rio de Janeiro, mit Platz 2 in der ersten Bundesliga der mehr als klare Favorit (1.BL 8), stand mit breiten Schultern bereit. Sie spielten nicht nur souverän ihre Überlegenheit aus, mit 2:9 war es fast eine Demütigung.
Aber die zwei Tore zeigen, dass die Prinzessinnen mit allem dagegen hielten, was sie hatten.

Unser Koch Franz Celdran erinnerte an Niklas Ernemann, dem legendären Betreiber der Burgküche und ehemaligem Mannschaftskoch, und bot den Feierwilligen saucisse à griller aus ausgesuchtem Waraninnereien in Reisbrötchen an, Hamburger aus bestem Pinguin-Filet, Pommes Frites der 1999’er Top-Ernte (unter Luftausschluss in Eisenfässern gereift), Wombat-Steaks mit glutierten Zwiebeln und die berühmte „vier Tage alte Stulle“.
An zusätzlichen Getränken gab es norwegischen Kaffee (selbstverständlich Hochlandlage), romulanisches Ale, die zehn beliebtesten Softdrinks Grönlands, finnischen Cognac (garantiert aus einer illegalen Hausdestille) und Feuerlandwein. Die Dessert-Genießer kamen bei Heidelbeeren mit Chili-Sahne, in Honig gekochten Waschbärhoden, gefrosteten Bananenschalen und Rotkehlchen-Bowle auf ihre Kosten.
Ansonsten gab es natürlich Kohlrouladen.


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Zwischenbericht Kohlrouladen




Wir hatten ein Ranking der Kohlrouladen vom großen Aufstiegsfest der Prizessinnen versprochen, aber dann abgebrochen, weil die äußeren Umstände zu unterschiedlich für einen Vergleich waren. Stattdessen begannen wir einen großen Test unter möglichst gleichen Bedingungen.
Nach Rücksprache mit mehreren Fachleuten zum Thema Ernährung, um auszuschließen, dass regelmäßiger Kohlgenuss zu Leistungs- oder Gesundheitseinbußen führen könnte, konnten wir das große Testessen starten.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Katharina von Schwurbel sagte: „Wichtig ist, dass Kohl nicht als seltene Ausnahme, sondern mindestens zwei Mal in der Woche, gegessen wird. Mit kleinen Portionen anfangen und langsam steigern, dann kann im Winter auch problemlos jeden Tag Kohl gegessen werden. Etwas Kümmel dazu, so ist nicht mit Verdauungsproblemen zu rechnen. Es ist gesundheitsfördernd, denn Kohl enthält viele gesunde Inhaltsstoffe.“

Die Jury bestand aus den 25 Spielern des Kaders, den 16 Assistenten und einigen Freiwilligen. Alle erklärten sich schriftlich bereit 17 Wochen lang bis zu 3 mal in der Woche Kohlrouladen zu testen. Die meisten waren begeistert von der Vorstellung und aßen sich bis zum Ende des Tests an den Kohlrouladen satt. Wenige probierten und bewerteten nur, um sich dann mit dem Üblichen den Bauch vollzuschlagen (meist Pasta).
Wir luden alle 19 Kochgruppen zu diesem kleinen Vergleich ein und legten noch 5 fremd gekochte Kohlrouladen dazu, weil mit 24 besser zu rechnen ist (durch 2, 3 und 4 teilbar). Jede Gruppe sollte in drei Runden Kohlrouladen zubereiten, die dann im Blindtest verzehrt wurden. Die Bewertung der fünf Fremdgerichte floss nicht ins Ranking ein.

Hinweis: es ist selbstverständlich kein repräsentativer Vergleich, das wäre bei einem Rezept auch kaum möglich. Die Geschmäcker sind Moden, persönlichen Erfahrungen und der Tagesform unterworfen. Selbst qualitative Einschätzungen wandeln sich.
Der Zufall spielt eine große Rolle und Pannen passieren auch noch. Die Eingewöhnung an die ungewohnte Kücheneinrichtung gelingt mal besser, mal schlechter. Und die Kochmenge stellt oft eine große Herausforderung dar (immerhin 80 bis 100 Kohlrouladen pro Gruppe).
Auch der Vergleichspartner (durch Los entschieden) spielt eine Rolle.
Mehrmals kam es zu Krankheits- und Unfällen. Besonders herzliche Genesungswünsche richten wir an die Blinddarmentzündung, die beiden Beinbrüche und die Lungenentzündungen.

Vorbereitung: 1 Woche lang Kohlgerichte, in der Menge langsam ansteigend

1. Runde: 6 Wochen lang, 2 mal in der Woche
# 2 unterschiedliche Kohlrouladen ohne Soße zur Bewertung
# 2 zu den Kohlrouladen gehörende Soßen, nur mit Beilage, zur Bewertung
# 2 unterschiedliche Kohlrouladen mit Soße und Beilage zur Bewertung
# als immer gleiche Beilage: Salzkartoffeln oder Kartoffelstampf (ohne Bewertung)
# eine immer gleiche Salatbeilage mit Kümmel-Joghurt-Dressing (ohne Bewertung)

2. Runde: 4 Wochen lang, 2 mal in der Woche
# 3 unterschiedliche Kohlrouladen zur Bewertung
# 3 zu den Kohlrouladen gehörende Soßen mit Brot zur Bewertung
# 3 unterschiedliche Kohlrouladen mit passender Soße und Brot zur Bewertung
# als immer gleiche Beilage: Fladenbrot, Vollkornbrot oder Weißbrot (ohne Bewertung)
# eine immer gleiche Salatbeilage mit Kümmel-Joghurt-Dressing (ohne Bewertung)

3. Runde: 6 Wochen lang, 2 mal in der Woche
# 2 unterschiedliche Kohlrouladen zur Bewertung
# 2 zu den Kohlrouladen gehörende Soßen, nur mit originaler Beilage, zur Bewertung
# 2 unterschiedliche Kohlrouladen mit dazu gehörender Soße und den originalen Beilagen zur Bewertung
# die immer gleiche Salatbeilage mit Kümmel-Joghurt-Dressing (ohne Bewertung)

Es ergeben sich die fünf Kategorien:
* Kohlroulade *
* Soße *
* Kohlroulade mit Soße und Standardbeilage *
* originale Beilage *
* Originalgericht *

Die Ergebnisse geben wir zum Saisonende bekannt. Ohne Rangfolge werden die fünf am höchsten bewerteten Gerichte in alphabetischer Reihenfolge veröffentlicht.
Dann gibt es auch den Saisonbericht.
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Kohlrouladen 2




Es ist Zeit für einen Rückblick auf das Aufstiegsfest in der Saisonmitte. Die lokale Presse nennt es das „Kohlrouladenfest“, womit wir gut leben können. Die gehässige Empfehlung den Verein in „elf Kohlrouladen“ umzubenennen, findet der Vorstand aber gar nicht lustig.
Das Fest war ein voller Erfolg. Zwölf Spieler hatten Fressstände organisiert, dazu kamen dann noch kurzfristig sechs Stände unserer Assistenten und extrem kurzfristig ein Stand von einer Fangruppe im Münsterland.
Unser Merchandise-Manager Marco Halbedel kam auf die Idee eine Umfrage mit Abstimmung abzuhalten, um den beliebtesten Stand zu bestimmen. Der Vorstand hat sich dagegen entschieden und gibt nur die fünf beliebtesten Stände ohne Reihenfolge bekannt.

Niemand hatte mit dem enormen Andrang gerechnet. Schon mittags musste nachgekocht werden und die Bestände an Kohl und Hackfleisch in Gelsenkirchen, Bochum, Essen und Herne gingen rapide zurück.
Leider wurden bei einigen ansässigen Bauern Kohl, ja sogar die Hüllblätter vom Blumenkohl und Brokkoli, vom Feld weg gestohlen, Mangold und Spinat wuden komplett geraubt und selbst kleine Grün- und Chinakohlkulturen in Schrebergärten wurden geplündert. Besonders die Kohlrabiernte wurde extrem geschädigt.
Wir haben den geschädigten Bauern die Möglichkeit gegeben ihre geplünderten Bestände vor dem Traumschlösschen zu vermarkten. Große Teile der Redaktion fanden Blumenkohl und Brokkoli in Curry-Soße zwar grenzwertig, aber es fand seine Abnehmer bis zum vollständigen Ausverkauf. Keine der Bauernfamilien hat danach noch irgendwelche Forderungen gestellt.

Zum Glück sprang der Münsterländer Fanclub „Mönnerlänner Prinzessinchen“ bei unserem Versorgungsproblem ein. Einige befreundete Bauernfamilien lieferten Weißkohl und Wirsing aus den eigenen Beständen, dazu Zwiebeln, Karotten und Hackfleisch in Bioqualität.
Sie ließen es sich auch nicht nehmen noch 500 „Kohllappes“ (Kohlrouladen in Speck-Landbiersoße) und 500 Portionen „Rübenoplauf“ (Steckrübenauflauf) mit zu schicken.
Wir wollten als Dankeschön Jahreskarten verschenken, aber hörten nur das erfrischende: „Dat hebbt wir all.“ Daraufhin spendierten wir zu den kommenden Heimspielen der Saison Übernachtungen im vereinseigenem Hotel.

Der armenische Jungkoch Giorgi Orbelianov präsentierte Kohlrouladen, Pasuts Dolma, vegetarisch und bei der Feier heiß geliebt. Mit Bohnen, Kichererbsen, Linsen und Bulgur als Füllung war der perfekte Ersatz für Fleisch geschafft, - sagten zumindest gut 2.000 Gäste. Armenisches Fladenbrot dazu, das so genannte „Lavash“, und schon mussten die armenischen Köchinnen und Köche viele Überstunden machen.
Pasuts Dolma waren eindeutig die Nummer 1 der vegetarischen Kohlrouladen, aber ein genaues Ranking war durch die bekannten Probleme nicht möglich.

Gastronomiebetreiber Franz Celdran kochte das Nationalgericht Luxemburgs: Kabesroulleten. Hier bestach die Sahnesoße mit einem Stich Senf. Aber auch die „Kniddelen“, kleine Klöße aus Kartoffel- oder Mehlteig, die gerne als Beilage zu allen Fleischgerichten serviert werden, konnten überzeugen. Zusammen mit der Zwiebel-Knoblauch-Sahne-Senf-Soße wurden sie auch ohne Kabesroulleten begeistert vertilgt. Luxemburg schaffte es auf einen Platz unter die erfolgreichsten fünf Fleischrouladen, was bei unserem Chefkoch wohl zu erwarten war.

Unser Brasilianischer Co-Trainer Gonçalvo Cristostome hat Kontakt mit einem brasilianischen Restaurant aufgenommen, das Couve a Mineira (Grünkohl brasilianisch) und Caldo Verde auf der Speisekarte hat. Caldo Verde ist eine Kartoffelsuppe mit Kohl und Chorizo, eigentlich ein portugisisches Nationalgericht, das aber in Brasilien weit verbreitet ist.
Wir vermuten, dass nun auch Krautwickel in Brasilien zunehmen werden, denn die brasilianischen Köchinnen und Köche experimentierten sehr erfolgreich mit dieser Variante namens Rulade de repolho (Rolinho de repolho). Als Rolinho de Princesas hat dieses Gericht schon den Weg auf die Speisekarte des brasilianischen Restaurants gefunden.
Zusammen mit Chorizo und Karotten kommt eine sehr eigene Note heraus, die leider erst am dritten Tag in Paprikasoße angeboten wurde und nicht mehr ins Ranking einfließen konnte.
Sehr lecker, aber auch sehr scharf.

Unser Scout Dabhiti Nagaraja aus Bhutan hat sich Hilfe bei seiner Mutter in Castrop-Rauxel geholt. Er kennt Kohlrouladen - Malfouf - aus seiner Kindheit. Malfouf kommen eigentlich eher aus der Levante, sind aber auch in Bhutan beliebt. Mit einer lockeren Füllung aus würzigem Lammfleisch und Reis, serviert mit Tomatensoße, Joghurt-Dipp und Fladenbrot, sind diese kleinen Kohlrouladen ein echtes Highlight.

Der irische Nachwuchs-Jugendtrainer Neal Cearnaigh holte sich einen Irish Pub als Unterstützung. Rollaí cabáiste, Kohlrouladen in Irish-Cider-Soße mit einer Apfel-Sellerie-Hammelfleisch-Füllung und Schwenkkartoffeln, war das Hauptgericht. Das Team des Irish-Pub rotierte an den drei Tagen und bekam wenig Schlaf, denn auch weitere traditionelle Beilagen konnten gewählt werden:
- Champ, irisches Kartoffelpüree mit Frühlingszwiebeln und reichlich Butter, Buttermilch und Milch zubereitet. Wenig genommen, dann aber immer aufgegessen.
- Arán bocht tí, die traditionellen irischen Kartoffelpuffer, auch Boxty genannt, waren der Renner.
- Irish Soda Bread, irisches Sodabrot, wurde auch gerne genommen.
- Black Pudding - Blutpudding, der als Ersatz für die immer wieder ausverkauften Rollaí cabáiste diente, aber viele abschreckte. Westfälische Genießer holten sich Panhas dazu und verglichen die beiden Gerichte.

Der saarländische Fanclub „de elfe Pritschen“ wurde nach Anfragen von unserem Buchmachergespann Gottfried Wolff und Gerhard Pacult aktiv. „Kohlschneest in Wääßwää mët Grumbeere“ (Kohlroulade in Weißweinsoße mit Kartoffeln) boten sie an dem kleinen Saarlandstand an und nutzten die Vereinsküche, um ständig Nachschub zu produzieren. Sie verzettelten sich nicht mit vielen Gerichten. So brachten gute Vorplanung und exzellenter Geschmack die Saarländer eindeutig unter die ersten Fünf des Rankings. Immerhin konnten sie bis zur letzten Stunde Kohlrouladen anbieten.

Ein Ranking wäre unfair, da manche Stände nur einige hundert Kohlrouladen anbieten konnten, andere aber ein paar tausend. Auch gab es mal viele Nebengerichte, mal gar keine.
Der Versuch eine Jury einzurichten scheiterte daran, dass den Jury-Mitgliedern bei 19 Gerichten bald der Kopf schwirrte - und der Darm. Letztlich störte das aber niemanden. Man genoss die Musik (Irish-Folk bis brasilianische Samba) und hatte Spaß.

Wenn es nur in der Liga ähnlich gut laufen würde. Immerhin scheinen wir nicht abstiegsgefährdet zu sein, darüber sollten wir uns freuen.
Aber bitte nicht schon wieder feiern. Wir sind froh, dass unsere Verdauung wieder normal funktioniert.



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erste Liga




Die erste Hälfte der Saison ist geschafft und sie war schwerer als erwartet. Alle drei Aufsteiger aus der zweiten Liga (2.BL 102 7/25) sind im unteren Drittel zu finden. Die Fortuna-Walstedde auf Platz 17, der VFB Würzbach auf Platz 15 und die Prinzessinnen auf Platz 13.
Trotzdem: es ist die erste Liga, niemand rechnete mit einem oberen Platz.
East Cottbus und die Rothosen dominieren schon jetzt die Saison. SSV Tefeld und St. Bühl sind schon auf Abstand zu den beiden Mannschaften, haben ihrerseits aber auch schon mindestens 7 Punkte Vorsprung zum Fünften. Claymore Country führt die Verfolger an.

Zur Feier des Aufstiegs in die erste Liga haben sich mehrere Fanclubs gemeldet, die uns und die Fans in der Saisonmitte mit kulinarischen Leckerreien verwöhnen möchten. Rund um die ausländischen Spieler haben sich auch in deren Heimatländern Fanclubs gebildet, wie wir das aus Wales rund um Scott Storch schon kennen - und lieben - gelernt haben.
Die deutschen Spieler wollten sich nicht lumpen lassen und haben Köche aus ihrer Region angesprochen. So stellt jetzt jeder der elf Stammspieler einen Stand mit Gerichten seiner Heimat.

Die Feier findet wieder auf dem beliebten Prinzessinnenmarkt statt und dort, wo sonst der Spielrasen ist, werden die „Fressstände“ rund um die Kürbiskutsche aufgebaut. Diesmal ist die Auswahl gewaltig und niemand wird alle Stände durchprobieren können. Deswegen läuft das Ganze an drei kompletten Tagen.

Der "un ar ddeg tywysogesau", diesmal vom Rechtsaußen Scott Storch und der Ex-Prinzessin Holger Hämmerli begleitet, hat wieder walisischen Kavier (Laverbread), Welsh Rarebit, Oggies und Faggots im Angebot. Diesmal gibt es statt der Menai-Muscheln noch Rôl bresych (Cabbage roll). An Süßspeisen Welsh Cakes und Teisen Lap. Vermutlich sind die Waliser wieder am ersten Tag „leergefressen“.

Goce Cocos (DM) aus Nordmazedonien hat auf dem ersten Blick nur Bohneneintopf, Kohlrouladen und gefüllte Paprikaschoten im Angebot. Aber es sind Tavche gravche, Sarma und Polneti piperki, die der Fanclub „Фан клуб Единаесет принцези“ liebevoll zubereitet hat. Das muss man probieren.

Unser Spielführer und Rechtsaußen Ipolitas Maciejauskienë bietet zusammen mit der noch jungen litauischen Fangemeinschaft „vienuolika princesių gerbėjų klubas“ köstliche Cepelinai (Kartoffeltaschen), Balandėliai (Kohlrouladen) und Kugelis (Kartoffelpudding). Als Nachtisch unbedingt den litauischen Baumkuchen Šakotis probieren, den es sonst nicht zu dieser Jahreszeit gibt.

Unser Linksaußen Zaki Baharin aus Brunei Darasalam präsentiert mit der Fangruppe „Kelab Peminat Sebelas Puteri“ die Gerichte Pulut Panggang, Nasi Katok, Satay, Ayam Penyet (köstlich!), Kubis Gulung (Kohlroulade aus Lammfleisch) und das gewöhnungsbedürftige Hati Buyah (Rinderlunge, gute Kaumuskeln und Zähne erforderlich). Dazu Variationen von Roti (gefülltes Brot) und viele Gebäcksorten, wie Penyaram und Ais Batu Campur, das ja wohl jeder kennt.

Unser Torwart Karl Heinz Holzbrecher stellt mit dem Luzerner Fanclub „älf-Prinzässinnen“ Zürcher Geschnetzeltes, Papet Vaudois, Tartiflette Reblochon, Graubündner Capuns (Mangoldrouladen mit Käse), Basler Laubfrösche (Spinatrouladen) und Zuger Chabisbünteli (Kohlrouladen) vor. An Beilagen stehen Zopfbrot und Rösti zur Wahl. Über den Süßkram brauchen wir wohl nicht viele Worte verlieren, empfehlen aber besonders die Bündner Nusstorte und die Basler Leckerli, die bestimmt nur für ein paar Stunden reichen werden.

Innenverteidiger Jörg Stocklasa hat mit der Unterstützung des dithmarscher Fanclubs „ölben Dierns“ Mehlbüdel, Kohlpudding, Birnen-Bohnen-und-Speck, Labskaus und Kohlfroladen im Angebot. Der Menge nach rechnen sie mit mehr als tausend Abnehmern.

Der antiautoritäre ehemalige Spielführer und DM Ronny Scherz und der Fanclub „elf Prinzessle“ zeigen uns oberschwäbische Küche. Maultaschen, Kartoffelschnitz und schwäbischer Laubfrosch (Spinat- oder Wirsingroulade) können schön mit Nonnenfürzle abgeschlossen werden.

Linksaußen Philipp Neuhau und die „Klever-elf-Prinzessinnen“ bieten Möhren- oder Endivienuntereinander & Panhas, Kartoffelkeulchen mit Spitzkohl & Möhren, Himmel & Äd mit Flönz, Kappes-Schlodder, Döppekuchen und niederrheinische Kappes-Rulladen mit Toofel-Stampes & Schmorkappes. Zum Nachtisch gibt’s Bullebäuschen.

Stürmer Harry Kane und die „Schwabinger Prinzessinnen“ haben Weißwürst, Leberkäs, Schweinshax'n, Saures Lüngerl, Wammerl und Krautwickerl im Programm. Dazu Brezn, Semmeln oder Erdäpfel.

Stürmer Cord Scherrer und die „Freiburger-Elf-P“ laden zu Schüffele mit Grummbiresalat, Suuri Läberli und Brägel, Brägele mit Bibeliskäs, Bubespitzle mit Suuuurkruut, Badische Zwiebelwaie, Fotzelschnitte mit Zwetschgenmus und badische Krautwickel mit Brägel.

Verteidiger Hubert Amann serviert mit den „Ottenbacher Prinzessinnenfreunden“ geschmälzte Maultaschen, schwäbische Spätzle, schwäbische Linsen mit Spätzle & Saiten, Heidenheimer Hefeknöpfle mit Zwiebelrostbraten oder schwäbischen Krautwickeln. Für den süßen Zahn gibt es Wibele oder Ofenschlupfer.

Antonio Sirtoli, der junge Torwart, der darauf hofft, einmal als Nummer 1 im Tor der Prinzessinnen zu stehen, hat sich mit einer Pizzeria in Ückendorf zusammengetan und bewirtet mit Pizza, Pasta und Involtini di cavolo al italiana con sugo di pomodoro (italienische Kohlrouladen in Tomatensoße).

Irgendwie bieten alle Kohlrouladen an und wir sahen uns gezwungen sie zu verkosten, damit die Fans nicht enttäuscht werden. Wir fanden unterschiedliche Zutaten und Soßen, aber durchgehend leckere Gerichte. - Also: Guten Appetit!

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erste Liga



Während sich die Mannschaft auf Sylt auf die neue Saison vorbereitet, wird in Ückendorf immer noch gefeiert. Das Traumschlösschen steht allen Fans offen und da der Rasen zur Pflege herausgefahren wurde, konnte auf der eigentlichen Spielfläche der beliebte Prinzessinnenmarkt aufgebaut werden. An den zahlreichen Ständen können Krönchen und Ballkleider erworben werden, oder Pokale, Kutschen-Modelle und vor allem die beliebten Glasfiguren der Spieler. Für die gehobenen Ansprüche gibt es die auch in Onyx, Bergkristall oder Bernstein.

Diesmal sind auch viele Fangruppen mit Ständen vertreten. Bei den Besuchern besonders beliebt ist der walisische Stand mit kulinarischen Spezialitäten aus Wales. Natürlich gibt es walisischen Kavier (Laverbread), aber auch Welsh Rarebit, Menai-Muscheln, Oggies und Faggots. Dazu selbstverständlich Welsh Cakes und Teisen Lap.
Holger Hämmerli, Ex-Prinzessin und Ehrenmitglied bei "un ar ddeg tywysogesau", kurz "EP" (eleven princesses), dem walisischen Fanclub, präsentiert die Speisen und gibt Autogramme.
Einfach mal probieren!

Allgemeine Meinung zur bevorstehenden Erstligasaison ist, dass sich die Prinzessinnen im Mittelfeld festsetzen werden. Um den Torschützenpokal werden Scott Storch und Cord Scherrer wohl nicht kämpfen, dafür ist die Konkurrenz zu stark.
Aber: mal schau'n, für Überraschungen sind wir bekannt. Philipp Neuhaus, Harry Kane, Johann Ziebig und Zaki Baharin sind ja auch noch da.

Die Favoriten der Liga stehen noch nicht fest. East Cottbus scheint sehr stark zu sein, auch SSV Tefeld 25. Oder die Rothosen, Fortuna-Walstedde, TSZ Löwen oder die Werkself Leverkusen?
Wir begrüßen die Fortuna-Walstedde und den VFB Würzbach aus unserer vorherigen Liga. Schön Euch dabei zu haben.

Freuen wir uns auf das Kommende!

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Aufstieg!

Die Konservendosen, Kochtöpfe und Trommeln haben offenbar geholfen: die elf Prizessinnen haben den ersten Platz der 2. Liga errungen und damit den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar gemacht.

Es war eine spannende Angelegenheit, auch wenn manche Stimmen etwas anderes behaupten. Die Spitzenmannschaften lagen dicht beieinander und schenkten sich nichts. Auch im letzten Spiel wehrte sich der Sv Lok Nossen tapfer, was das Ergebnis von 5 : 1 nicht wirklich wiederspiegelt.
Zu unserem Konkurrenten Fortuna-Walstedde wechselte offenbar unser vertriebenes Gespenst. Sie schafften gegen die Hammer Löwen e.V. nur ein 0 : 0.
VFB Würzbach servierte den Megascheichs ein 3 : 1.
Der FC Bärenkeller erkämpfte ein 2 : 0 gegen Rot-Weiß-Essen.
FC010 Bous kannte mit den lFC Shooters keine Gnade: 7 : 0. Mit zwei Treffern zog ihr Torjäger damit auf den ersten Platz der Torschützen und erringt einen halben Pokal.

Denn: die Prinzessinnen bekommen die andere Hälfte. Endlich mal wieder etwas Offizielles für den Trophäenraum.

Selten haben wir eine Saison mit so vielen Toren erlebt. ALLE Feldspieler trafen.
Der AV Holger Hämmerli: 4 Tore. Es war seine letzte Saison und die kann er feiern.
Der IV Jörg Stocklasa schoss 5 Tore in der Liga.
Der DM Ronny Scherz traf 9 Mal.
Der DM Goce Cocos überwand 11 Mal den gegnerischen Torwart.
Der LM Zaki Baharini schaffte das 15 Mal (und 22 Mal in FS).
Der LM Philipp Neuhau: 16 Treffer (und 24 in FS).
Der RM Scott Storch setzte 22 Bälle ins Netz (24 in FS) und brillierte in den letzten Spielen als Passgeber.
Der ST Harry Kane schoss auch 22 Tore (26 in FS)
Der RM Johann Ziebig war in den letzten Spielen nervenstark. Er traf 23 Mal (34 in FS)
Der ST Cord Scherrer schlug 24 Mal zu (31 in FS) und holte uns den Torschützenpokal.

Noch kurz zur nächsten Saison.
Oft hörten wir: "Euer Kapitän ist ein Scherz" und konnten nicht widersprechen. Ronny Scherz ist der antiautoritäre Typ und hörte sich immer die Vorschläge der Mitspieler an. In der 1. Bundesliga versuchen wir es mit Ipolitas Maciejauskienë als Kapitän. Der FC Bayern2602 hat ihn nicht gerne abgegeben.

So. Jetzt zurück zum Feiern.

Hat jemand mal Aspirin für mich ...


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