18.05.2026 Top News Jetzt registrieren

HSG-Einstimmungsflaschenpost

Große Ereignisse schmeißen bekanntlich ihre Schatten unter die Augen.

Die Stimmung an Bord hat sich spürbar gewandelt. Eingedenk der bevorstehenden Großveranstaltung ist eine freudig aufgeregte Betriebsamkeit überall an Bord zu spüren.

Als Gastgeber des 5. HONKYSCHWONKGERANGELS, kurz HSG V, ist die gesamte Crew eifrig bemüht, jeden falschen Eindruck zu vermeiden.

Schon vor Tagen haben die Decksältesten alle Toilettenartikel eingesammelt und die Duschen abgestellt; nur so ist zu gewährleisten, das die Besatzung, sowohl optisch als auch olfaktorisch, ein authentisches Bild abgibt.

Alle wohnlichen Gegenstände wurden aus den Decks entfernt.
So hat der bisweilen latent feingeistig veranlagten DecksMeiser Linas Endrasius seine Sammlung von Spitzweg Gemälden aus der Babette der Steuerbordbatterie des unteren Geschützdecks entfernt, was den eher musealen Charakter des Raumes zunichte machte. Stattdessen pranken nun an den Schottwänden Pinup Girls aus einem bekannten Männermagazin, was dem Naturell des dort ebenfalls eingesetzten LeichtMatrosen Kristian Kral besser zu gefallen scheint.

Seit die Reinschifflasten geschlossen bleiben, bewegt sich die Mannschaft nur noch äußerst behutsam an Bord. Dadurch wird verhindert, dass die erst kürzlich sorgfältig allerorts aufgetragene Staubschicht nicht beschädigt wird. Die vielen ausgewilderten Spinnen arbeiten ebenfalls kräftig am Ambiente.

Ebenso wurde der kurzflorige Flokatiteppisch, den die sonst eher rauhen Seeleute als sehr angenehm am Fuß empfinden, aus den Decks verbannt und der Boden wieder, wie früher üblich, rot gestrichen. (Auf einem roten Untergrund erscheinen im Gefecht entstehende Blutlachen lediglich als unbedeutende Pfützen, die die zarten Gemüter der zumeist jugendlichen Pulverjungen nicht so sehr ängstigen. Anm. d. R.)

Insgesamt ist die Baltic Buccaneer gut vorbereitet, um dem Ereignis des Jahres - HSG V - ein guter Gastgeber zu sein, der alle Erwartungen detailgetreu erfüllen wird.

Vergesst die CL, alles Kiki, denkt nicht an die EL, pillepalle.
Hier, beim HSG V, zieht der Eisbär die Schlittschuhe an, wenn um die Vergabe des berühmten Honkyschwonkals gerangelt wird, der diesmal mit Seepferdchenmist gefüllt sein wird!

Ahoi
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geschrieben von Hein Seemann ( BBFC Logbuch )

Rentner und Rowdys hängen den FCV ab

Mit so einem Spiel hätte wohl keiner gerechnet, auch nicht der 20 Jahre an Erfahrung reichere Manager Rowdy von den Rentner Rowdys Röthenbach, die nun 6 Punkte Vorsprung auf den FC Vogtsburg haben. Die Südbadener rutschen auf Platz 3 ab, während die Rentner nach ihrem ersten Meistertitel greifen.

Liste der Kuriositäten (oder was alles im Argen liegt)

- RRR führte 7:1
- Das Spiel endete 7:5
- Ab der 87. Minute fielen 6 Tore
- Der FCV schoss 4 Tore in der ersten Minute der Nachspielzeit
- Der FCV-Spieler Thalhammer sah in der 35. Minute die ROTE KARTE
- In der 35. Minute stand es 0:0, also fielen in nicht mal 60 Minuten 12 Tore

Was sitzen da eigentlich für Trainer auf der Bank? Man könnte meinen die Manager hätten an der Seitenlinie das Sagen.

Manager Schmenker hätte gerne darauf verzichtet den sogenannten Gehstockjubel am heutigen Abend so oft begutachten zu dürfen. Mit „Sieben Mal, sieben Mal, das ist meine Lieblingszahl, sieben Mal sind wir dann im Paradies.“, schallte nach dem 7. Gegentreffer ernsthaft der Schlager von Vico Torriani aus dem Jahr 1957 aus den Lautsprechern, den viele Rentner seit ihrer Kindheit kennen. Die Stimmung in diesem Stadion sorgte für eine dauerhafte Gänsehaut, so dass sich Herr Schmenker für diesen außergewöhnlichen Verein aus Nürnberg freute, obwohl vielleicht die Chance auf eine weitere Meisterschaft für den FC Vogtsburg vergeben wurde.

Auch wenn der FCV spätestens seit heute einen neuen Angstgegner hat, nämlich ein viereckiges Stück Pappe in der Farbe ROT, lauschte Manager Schmenker ein wenig gerührt den Fangesängen nach dem Spiel. Das ist keine "echte Liebe", sondern wirkliche Liebe! Würden die eigenen Fans ihm auch eines Tages einen eigenen Gesang widmen?

50.000 Menschen sagen unisono:

"Gebt den Rentnern das Kommando,
denn sie wissen was sie tun.
Der Club gehört in Rowdyhände,
Meisterschaft und kein Ende."


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geschrieben von Schmenker ( sportler KICKMAGAZIN )

Zeitenwende

Führungswechsel in der Chefetage

Einleitung

Liebe Leser,

nach meinem Absturz infolge des verpassten Aufstiegs der KT Rinnenkings am letzten Spieltag der Vorsaison bin ich zurück in der Redaktion.
Meine Psychiaterin, Frau Dr. Harleen Quinzel, hat mir bescheinigt, dass ich wieder voll belastbar bin und arbeiten darf.

So ein Mist. XD


Warum Frau Dr. Harleen Quinzel dabei so komisch gelacht hat, erschließt sich mir allerdings bis heute nicht. Vielleicht wusste sie etwas, das ich noch nicht wusste. Vielleicht wusste sie sogar ganz genau, was mich in dieser Redaktion erwarten würde.

Denn in dem Moment, als die Tür zum Konferenzraum aufschwingt, bekomme ich plötzlich ein sehr ungutes Gefühl.
Nicht dieses „Ich-habe-den-Herd-angelassen“-Gefühl. Eher diese Sorte Nervosität, bei der der Puls plötzlich schneller wird,
obwohl der Kopf noch gar nicht verstanden hat, warum.

Das ist also meine neue Chefin? Julia Reich – die Stieftochter von Verleger und Chefredakteur J. Jonah Jameson.
Der Name klingt schon nach Schlagzeile. Nach Titelseite. Nach Ärger.

Ich wette, sie ist mit dem Learjet direkt aus New York eingeflogen – geschniegelt, geschniegelt, geschniegelt… und brandgefährlich.


Angeblich hat sie in den USA die Auflage der Zeitung „Picture“ in nur sechs Monaten verdoppelt.
Man erzählt sich, sie hätte dafür kaum geschlafen, rund um die Uhr gearbeitet und dabei ganze Redaktionen um den Finger gewickelt. Angeblich konnte Julia Reich mit Charme, Ehrgeiz und diesem berüchtigten Blick selbst die härtesten Kritiker weichkochen —
unabhängig vom Geschlecht. Für den Erfolg ging sie angeblich bis an ihre körperlichen Grenzen.
Vielleicht sogar ein kleines Stück darüber hinaus.

Als sie den Raum betritt, wird es still. Nicht dieses höfliche Büro-Schweigen.
Eher diese Art von Stille, die entsteht, wenn plötzlich alle denselben Gedanken haben.

Und als ihre Absätze langsam über den Boden klicken, fühlt sich der Konferenzraum plötzlich kleiner an.
Wärmer. Dichter. Fast elektrisch.

„Liebe Kolleginnen und Kollegen“, beginnt sie und stellt ihre Tasche langsam auf dem Tisch ab, „mein Stiefvater hat mir die Verantwortung für diese Zeitung übertragen. Und ich werde mein Bestes tun – nein, alles tun –, um dieses Verlagshaus an die Weltspitze zu führen!“


Sie sagt das mit einem Blick, der hängen bleibt.
Ein Blick, der sich festkrallt wie Fingernägel auf nackter Haut.

Die ist ja so verrückt wie Harley Quinn – nur heißer.
Gefährlich heiß.

Und gefährlich auf eine Art, die wahrscheinlich in keinem Arbeitsvertrag dieser Welt erwähnt wird.

Meine Gedanken machen sich bereits selbstständig.

„Nach dem letzten Bestechungsversuch von Herrn van Heutchen hat sich mein Stiefvater nach Miami zurückgezogen. Er hatte keine Lust mehr auf den Stress. Bei unserem letzten Telefonat sagte er nur: Die Presse bleibt frei! Oder so ähnlich… ich habe ihn nicht ganz verstanden. Er hatte ständig ein Glas Champagner in der Hand und eine Zigarre im Mund. Ich glaube, er ist glücklich.“



Na, der Bestechungsversuch ist wohl gründlich daneben gegangen, denke ich und muss mir ein Grinsen verkneifen.

„Unsere Zeitung hat 27 Millionen Abonnenten weltweit – das ist eine große Verantwortung.“

Für eine halbe Sekunde herrscht absolute Stille.

Dann geht ein kaum unterdrückbares Kichern durch den Raum. Selbst Klara muss sich sichtbar zusammenreißen, während ich krampfhaft versuche, ernst zu bleiben — mit eher mäßigem Erfolg.


Julia blinzelt kurz irritiert, fängt sich aber erstaunlich schnell wieder.
Fast so, als wäre sie es gewohnt, selbst nach einem Stolperer einfach weiterzulaufen — vorzugsweise in verdammt hohen High Heels.

„Wie kommen Sie denn auf diese Zahl, Frau Reich?“ frage ich und wische mir die Tränen aus den Augen.

„Mein Stiefvater sagte, die Zeitung habe 27 Abonnenten. Ich bin davon ausgegangen, dass es 27 Millionen sind…?“

Ihre Stimme verliert kurz an Spannung. Ihr Blick sucht Halt. Fast süß. Fast gefährlich.

„Nein“, sagt Karla Kolumna ruhig und nimmt einen Schluck Wasser, „es sind 27 Liebhaber des freien Journalismus. Ganz ohne zusätzliche Nullen.“

Betretenes Schweigen legt sich über den Raum.
Dicht. Schwer. Fast intim.

Man hört plötzlich nur noch ruhiges Atmen und das leise Klirren eines Wasserglases. Für einen Moment fühlt sich der Raum seltsam eng an — als würde niemand zu tief Luft holen wollen.

Dann richtet Julia sich langsam wieder auf.

Und plötzlich ist sie wieder voll da.

Diese Energie. Dieses Feuer.

„Also gut! Auch wenn die meisten Leser gar keine Vorstellung davon haben, wie viel Aufwand es ist, eine unterhaltsame Zeitung zu machen, sind wir den Aktionären… äh… der Wahrheit verpflichtet!“



Mit neuem Selbstbewusstsein richtet sie sich auf. Die Unsicherheit ist verschwunden.
Jetzt steht da keine nervöse Verleger-Tochter mehr. Jetzt steht da eine Frau, die beschlossen hat, den ganzen Raum an sich zu reißen — und niemand scheint etwas dagegen zu haben.

„Ab sofort weht hier ein anderer Wind. Wir geben den Leuten genau das, was sie wollen: Drama, Sex und Gewalt! Heiße Bilder, wenig Text und große Buchstaben! Schlagzeilen, die knallen. Bilder, die unter die Haut gehen. Dinge, die man nachts heimlich nochmal anschaut. Geschichten, bei denen der Puls steigt und der Finger plötzlich länger auf der Seite bleibt als geplant.“

Ein aufgeregtes Raunen geht durch den Raum.

Ich merke plötzlich, wie ich jedes einzelne Wort aufsauge. Selbst Klara, die eben noch skeptisch wirkte, verfolgt Julias Auftritt inzwischen mit einer Aufmerksamkeit, die fast schon bewundernd wirkt.

„Hier in Deutschland ist das so eine Sache…“ versucht Klara einzuwenden.

Julia winkt sofort ab.

„Papperlapapp! Die Pressefreiheit ist unantastbar! Hier laufen ‚Eis am Stiel‘ und ‚CSI: Miami‘ mittags im Free-TV. In der Tagesschau,
der Bildzeitung und selbst im KiKA-Kanal gibt es härtere Inhalte als in unserem Hochglanzmagazin.“

Sie lehnt sich leicht auf den Tisch.

Dabei beugt sie sich gerade weit genug nach vorne,
um wirklich jedem im Raum die volle Aufmerksamkeit zurückzuholen.

„Außerdem arbeitet unsere Redaktion mit ChatGPT – die härteste Tür in Sachen Jugendschutz überhaupt! Was ChatGPT zulässt,
ist definitiv sauber und nicht dirty!“

Klara lächelt nervös.

Man spürt, wie sich etwas verändert.
Wie Spannung langsam in Neugier kippt.

Die Luft wird wärmer. Dichter. Gefährlicher.

Fast so, als hätte jemand heimlich den Sauerstoff gegen Adrenalin ausgetauscht.

Alle atmen durch.

Drei Minuten – und der Raum fühlt sich plötzlich völlig anders an.

Ich kann es nicht steuern, nicht erklären — aber plötzlich klopfe ich zustimmend auf den Tisch. Und Klara tut es direkt danach ebenfalls.

„Wir müssen die Dinge richtig anpacken! Fester zupacken, tiefer graben, uns die Finger schmutzig machen.“



Ihre Stimme wird tiefer. Rauer.

„Vielleicht bekommen wir auch mal eins auf den Hintern – von Lesern oder Zensoren. Na und? Dann lecken wir unsere Wunden…
und kommen zurück.“


Sie lächelt dabei.

Dieses Lächeln sollte wahrscheinlich unter das Waffengesetz fallen.

„Stärker. Schärfer. Hungriger.“

Sie macht eine kurze Pause.
Lässt den Moment wirken. Kostet ihn aus.

Und verdammt…
sie weiß ganz genau, wie sehr sie diesen Raum inzwischen in der Hand hat.

Niemand im Raum sagt etwas.

„Wer sagt denn, dass das keinen Spaß machen darf? Mein Ziel: Wir verdoppeln die Abonnentenzahl bis 2027. Wir setzen neue Maßstäbe. Wir fesseln unsere Leser wieder – so sehr, dass sie nicht mehr loskommen.“

Sie blickt einmal langsam durch den Raum.

„Sie sollen süchtig werden nach unseren Geschichten. Nach Bildern, die sich einbrennen. Nach Schlagzeilen, die den Puls hochtreiben.“



Ein leichtes, verdammt selbstsicheres Lächeln gleitet über ihre Lippen.

„Die Presse bleibt frei! Wer uns nicht mag, darf uns ignorieren — sollte uns aber trotzdem respektieren.“

Sie macht eine kleine Pause.

„Wir werden für große Unterhaltung sorgen. Genau dafür spielen wir.“

Noch eine Pause.

Dann dieses Funkeln in ihren Augen.

„Und wir spielen, um zu gewinnen.“

Stille.

Keine peinliche Stille. Keine unsichere Stille.

Diese gefährliche Art von Stille.

Die entsteht, wenn Menschen plötzlich merken, dass sie gerade angefangen haben, an etwas zu glauben.

Dann hebt sie leicht das Kinn.

„Wir werden der Babo auf dem Zeitungsmarkt. Too big to fail. Unantastbar.“

Julias Begeisterung reißt uns plötzlich mit. Fast gleichzeitig erheben wir uns von unseren Stühlen und applaudieren unserer neuen
Boss Lady mit ehrlicher Begeisterung.

Sogar Klara klatscht jetzt begeistert mit — und das will wirklich etwas heißen.


So eine Rede hat dieser Raum noch nicht erlebt.

Euphorisiert lasse ich mich zurück in meinen Stuhl sinken. Ich lehne mich zurück, lockere meinen Kragen und denke nur:

Das hier könnte verdammt spannend werden.
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geschrieben von van Heutchen ( KT Rinnenkings )

Ripper macht Pause

Am 18.5. geht meine Mannschaft in Rente. Da ich eine längere Schiffsreise mache, kann ich frühestens ab August wieder einsteigen.
Mal sehen, ob das klappt. Ich bedanke mich bei allen, die mit mir gespielt haben. Es war eine schöne und auch lange Zeit (13 Jahre). Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß am FCup.
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geschrieben von ripper1809 ( RIPPERS PAPER )

Chelsea News 16/2026: Massimo de Luca stellt sich ...


Die Quartieri Spagnoli in Neapel sind laut, eng und voller Leben. Zwischen flatternder Wäsche, hupenden Motorrollern und dem Duft von Espresso empfängt uns Massimo de Luca in einem kleinen Straßencafé unweit einer Maradona-Wandmalerei. Der amtierende Vize-Präsident und frühere Präsident des FC Chelsea Neukölln wirkt verändert: erholt, ruhig, fast gelassen. Statt Klostergewand trägt er einen dunkelblauen dreiteiligen Maßanzug mit auffällig italienischem Schnitt. Immer wieder grüßen ihn Passanten mit Handschlag oder Schulterklopfen.

De Luca bestellt Espresso und Sfogliatella — und spricht dann so offen wie nie zuvor über seine Zukunft.

Redaktion: Herr de Luca, ganz direkt: Werden Sie für das Präsidentenamt kandidieren?

„Ja. Ich werde kandidieren.“

Redaktion: Das klingt nach einer endgültigen Entscheidung.

„Ist es auch. Der Verein braucht wieder Führung mit Stil, Klarheit und Würde.“

Redaktion: Viele gingen zuletzt davon aus, dass Sie sich dauerhaft aus der Vereinsführung zurückziehen.

„Das war nie mein Plan. Ich brauchte Abstand. Neapel hat mir Ruhe gegeben.“

Redaktion: Sie sprechen inzwischen offen davon, dass Ihre Flucht Sicherheitsgründe hatte.

„Ja. Das politische Klima im Verein ist toxisch geworden. Ich hatte ernsthafte Sorge um meine persönliche Sicherheit.“

Redaktion: Gegen wen richten sich diese Vorwürfe?

De Luca lächelt kurz, nimmt einen Schluck Espresso und antwortet dann ungewöhnlich scharf.

„Trump und Kalle sind am Ende vom selben Kaliber. Der eine produziert Chaos mit Lautstärke, der andere mit Geltungsdrang. Und am Ende weiß man nicht, was davon auf welchen von beiden zutrifft.“

Redaktion: Das überrascht. Viele sahen Sie bislang klar im Trump-Lager.

„Donald Trump hat sportlichen Erfolg gebracht. Das erkenne ich an. Aber Führung ist mehr als Tabellenstände.“

Redaktion: Würden Sie sagen, dass Trump sich verändert hat?

„Ich glaube, Macht verändert viele Menschen.“

Redaktion: Und Kalle?

„Kalle lebt seit Jahren davon, gegen etwas zu sein. Nicht für etwas.“

Redaktion: Wie bewerten Sie die aktuelle sportliche Entwicklung? 26 Spiele ohne Niederlage, 22 Siege, 4 Unentschieden.

„Darauf kann man aufbauen. Der Verein hat Qualität.“

Redaktion: Manche sagen allerdings, Trump sei der Architekt dieser Erfolgsserie.

„Er ist Teil davon. Aber erfolgreiche Strukturen entstehen nicht über Nacht.“

Redaktion: Kommen wir zu Ihrem sogenannten Modernisierungskurs. Kritiker sprechen bereits von einer ‚Italifizierung‘ des Vereins.

De Luca lacht erstmals laut.

„Wenn Italifizierung bedeutet, mehr Stil, mehr Kultur und mehr Lebensfreude in diesen Club zu bringen — dann nehme ich das Kompliment gerne an.“

Redaktion: Was meinen Sie konkret?

„Der Verein darf nicht nur funktionieren. Er muss leben. Schauen Sie sich hier das bunte Treiben an. Wir brauchen mehr Folklore.“

Redaktion: Sie meinen Veranstaltungen wie den früheren Maradona-Abend?

„Natürlich. Die Leute haben das geliebt.“

Redaktion: Und den Aperol-Spritz-Abend?

„Auch das. Gemeinschaft entsteht nicht durch Kommissionen und Kontrollsysteme. Sondern durch Atmosphäre.“

Redaktion: Was sagen Sie zur Rückkehr von Mosé Jourinho in die Vereinspolitik?

De Luca winkt leicht genervt ab.

„Mosé war mehrere Saisons komplett weg vom Verein. Und plötzlich erklärt er wieder jedem, wie alles laufen soll.“

Redaktion: Trauen Sie ihm eine wichtige Rolle zu?

„Der Verein hat sich längst weiterentwickelt. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass außerhalb seiner eigenen Interviews noch viele Menschen an Mosé denken.“

Redaktion: Letzte Frage: Was wäre Ihr erstes Ziel als Präsident?

De Luca schaut kurz in Richtung Straße, wo ein Motorroller mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeifährt.

„Dem Verein wieder Ruhe geben. Und Stil.“

Beim Verlassen des Cafés bleibt der Eindruck zurück, dass aus dem politischen Exil in Neapel mehr geworden ist als eine bloße Auszeit. Massimo de Luca wirkt nicht wie jemand, der lediglich in die Vereinsführung zurückkehren möchte.

Er wirkt wie jemand, der sie erneut übernehmen will. Und das wird Trump nicht gefallen.
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geschrieben von Perseus47 ( Chelsea News )

Wann wird es mal wieder

Die 3te Saison in Serie
Vizemeister in der 1.Liga
Jetzt sind wir aber mal wieder dran
den Pott zu holen.
Auf geht's Jungs !!!
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geschrieben von der König ( Meister 17.03.2023 )