2.334x gelesen 36x abonniert Ausgabe 33/26 13.08.2026 KT Rinnenkings Jetzt registrieren

Profil von KT Rinnenkings

van Heutchen
  • Manager: van Heutchen
  • Geschlecht: männlich
  • Alter: 51
  • Gegründet: Am 04.10.2025
  • Heimatstadt: Dormagen
  • Mannschaftsstärke: 10.345

    3. Liga 638

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    V.I.P. 2
    Eine persönliche Offenbarung in zwei Akten - Akt II

    Hinweis:

    Dieser Artikel ist Teil 2 einer zusammenhängenden Geschichte.

    Für das beste Leseerlebnis empfehle ich, zuerst „VIP – Eine persönliche Offenbarung in zwei Akten – Teil 1“ zu lesen und anschließend direkt mit diesem Artikel fortzufahren.



    Wenig später stehen wir in der Sprecherkabine.

    „Ich will doch nur dein Freund sein!“



    Van Heutchen drückt mir eine eiskalte Flasche Bier in die Hand.
    Das Kondenswasser läuft über meine Finger.
    Ich greife fester zu.

    „Komm. Jetzt sag van Heutchen zu mir.“


    Es klingt weniger wie eine Bitte.
    Mehr wie ein Test.

    Als wäre meine Antwort der letzte Beweis, dass er den Abend endgültig gewonnen hat.

    Der Mann, den ich vor einer Stunde noch als Ziel meiner Recherche gesehen habe,
    steht plötzlich neben mir und verhält sich nicht wie jemand, der etwas zu verbergen hat.
    Im Gegenteil.
    Er wirkt wie jemand, der genau weiß, dass er die Kontrolle längst übernommen hat.
    Ich wollte ihn entlarven, ihn überführen –
    stattdessen stehe ich hier, beobachte meine Kollegin beim Liebesspiel und trinke Bier mit ihm.

    Und das Schlimmste daran:
    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich noch herausfinden will, was hier wirklich passiert.

    Van Heutchen.
    Ein Mann, bei dem man nie weiß, ob man gerade einen genialen Plan erlebt – oder einen kompletten Unfall.


    „Ich mache das Licht aus, dann stört dich nichts bei deiner Beobachtung.“

    Die Beleuchtung in der Sprecherkabine erlischt.
    Nur das kalte Flutlicht draußen bleibt.
    Voller Fokus auf den Rasen



    „Echt süß, deine Kollegin“, lobt mich der Gangsterboss.
    „Hier, nimm meine Kamera. Dann kannst du heranzoomen und ein paar heiße Fotos machen!“

    Van Heutchen streckt den Arm aus. In seiner Hand die Kamera.

    Als ich die Kamera greife, schießen mir verstörende Gedanken durch den Kopf.
    Haben van Heutchen und Linda Lindemann das alles geplant,
    um uns unter Kontrolle zu bringen?
    Waren Karla und ich zu nah an der Wahrheit?
    War es das Ziel, uns erpressbar zu machen?
    Sind wir in die Falle getappt?


    „Jetzt guck genau hin…“
    „Zoom rein… glaub mir.“

    Ich hebe sie an.
    Zögere einen Moment.

    Der Sucher verschluckt die Welt.
    Für einen Moment fühlt es sich an,
    als würde nicht die Kamera die Szene einfangen.
    Sondern die Szene die Kamera kontrollieren.

    Zoom!



    Der Mittelkreis rückt näher.
    Zu nah.

    Linda!
    Karla!


    Jetzt erkenne ich jedes Detail.

    Karla hat sich von ihrer Bluse befreit.

    Die beiden stehen jetzt nicht mehr einfach nur eng.
    Sie verschmelzen miteinander.
    Kein Raum mehr zwischen ihnen.

    Nicht mal Luft.

    Ohne nachzudenken zoome ich noch ein Stück näher.

    Karlas Hände haben sich verändert.
    Sie suchen nicht mehr.
    Sie greifen.

    Eine Hand krallt sich fester in Lindas Seite, zieht sie unbewusst näher, obwohl kein Platz mehr da ist.
    Jede kleine Bewegung wirkt verstärkt.

    Lindas andere Hand wandert.
    Langsam.
    Bedacht.
    Als würde sie genau wissen, wo sie hin will.

    Karla reagiert sofort darauf.
    Ein kaum sichtbares Zusammenzucken.
    Dann—
    kein Zurück mehr.

    Ihre Körper bewegen sich jetzt im gleichen Rhythmus.
    Unbewusst.
    Oder… abgestimmt?

    „Nicht schlecht, hm…“ murmelt van Heutchen neben mir.

    Ich blende ihn aus.

    Der Sucher zeigt nur noch die Details:

    Schweiß auf der Haut.
    Karlas Finger zittern leicht.
    Erregung.



    Linda bleibt stabil.
    Wie ein Fixpunkt.
    Wieder dieser Moment-



    Linda dreht den Kopf.
    Ihre Augen öffnen sich.
    Nur kurz.
    Und schauen—
    nicht zu Karla.

    Richtung Tribüne.
    Richtung Kamera.
    Richtung…

    zu mir!

    Linda lächelt.


    Ich zucke.
    Minimal.
    Reiß mich aber sofort wieder zusammen.

    War das Absicht?
    Oder bilde ich mir das ein?



    Linda hat die Kontrolle übernommen.
    Unauffällig.
    Aber vollständig.

    Ihre linke Hand liegt fest in Karlas Nacken.
    Die Finger leicht gespreizt, als würde sie spüren wollen, wie sie reagiert.

    Karla folgt dieser Berührung sofort.
    Ihr Kopf kippt minimal zurück.
    Nicht viel.
    Aber genug.

    Das Bild verengt sich.

    Ihre Gesichter füllen jetzt fast das gesamte Bild.
    Karlas Lippen leicht geöffnet.
    Ihr Atem geht schneller, sichtbar unruhig.

    Linda dagegen—
    ruhig.
    Kontrolliert.
    Sie lässt sich Zeit.
    Sie genießt es, Karla warten zu lassen.

    „Du lernst schnell…“ sagt van Heutchen leise.

    Ich antworte nicht.



    Ihre Lippen treffen wieder auf Karlas.
    Langsam.
    Fast vorsichtig.



    Aber der sanfte Schein täuscht.


    Linda führt jede Bewegung.

    Ich senke die Kamera.
    Atme durch.
    Versuche meine Gedanken zu ordnen.

    Mein Hals ist trocken.
    Ich gönne mir einen großen Schluck aus der Flasche.
    Die Kälte lindert das Brennen.

    Ich kann nicht anders.
    Die Hände heben sich wieder.
    Ich zoome rein.

    Der Mittelkreis.
    Verändert.



    Karla liegt auf dem Rücken,
    die Beine leicht geöffnet,
    die Hose ausgezogen.
    Die Unterwäsche hält den letzten Rest Distanz.

    Linda über ihr.
    Ihre Knie links und rechts neben Karlas rechtem Oberschenkel.
    Eine Position, die keinen Zweifel lässt.

    Mit ihrem Schoß fixiert sie Karlas Oberschenkel.
    Lindas rechtes Knie presst sich in ihren Schritt.
    Hält sie fest.
    Nicht grob.
    Nicht hart.
    Aber ohne den kleinsten Spielraum.

    Selbstsicher.
    Kompromisslos.
    Unerbittlich.


    Linda greift in Karlas Nacken,
    zwingt sie mit sanftem, absolutem Druck, den Blick zu halten.

    „Sieh mich an.“



    Karla hebt den Oberkörper.
    Bauchmuskeln spannen sich.
    Ihre Lippen suchen ihr Ziel.

    Linda kommt ihr entgegen.
    Ein kleines Stück.
    Gerade nah genug,
    dass sich die Gesichter fast berühren.
    Gerade weit genug,
    dass die Lippen sich verfehlen.

    Wieder kämpft sie sich nach oben.
    Ein leichtes Zurückweichen entzieht ihr den Kuss.
    Ein minimaler Abstand.

    Karlas Pupillen geweitet.
    Der Blick starr nach oben gerichtet.

    Noch einmal.
    Karla gibt alles!

    Wieder fehlt nur dieser letzte Zentimeter.

    Linda lächelt.
    Und entzieht ihr den Kuss.
    Schon wieder.

    Karlas Brust hebt und senkt sich viel zu schnell.

    Mit einer Hand an Karlas Schulter hält Linda die Distanz.
    Die freie Hand streicht langsam über ihren eigenen Körper.
    Über den flachen Bauch.
    Hinauf zu den festen Brüsten.
    Eine verführerische Soloshow.

    Karla streckt den Arm.
    Will Lindas Hand folgen—
    und darf nicht.

    Sie ist zum Zuschauen verdammt.
    Gefangen.
    In der perfekten, süßen Qual des Wartens.
    Karla will Erlösung.

    Doch Linda diktiert das Tempo.
    Ein endloses, süßes Spiel aus quälender Nähe und brutaler Verweigerung.

    Kein Kampf.
    Kein Zwang.
    Nur Abwarten.
    Absolute Kontrolle.



    Plötzlich!

    Karla hält für den Bruchteil einer Sekunde inne —
    als würde ihr bewusst werden, was gerade passiert.
    Sie dreht ihren Kopf in Richtung Tribüne.

    Ihr Blick.
    Hilfesuchend?
    Oder auf der Suche nach Vergebung?

    Linda reagiert sofort.
    Auch sie dreht den Kopf.
    Blickt direkt in die Kamera.

    Prüft sie, ob da jemand ist?
    Ob Karlas stummer Hilferuf jemanden erreicht hat?
    Oder wartet sie auf die Freigabe zum Finalen-Akt?

    Karla hält Lindas rechte Hand noch fest.
    Fast so,
    als wolle sie Linda doch noch aufhalten.

    Dann lockert sich ihr Griff.
    Langsam.
    Fast unmerklich.

    Einen Sekundenbruchteil später—
    verstärkt Linda den Druck ihres Knies minimal.
    Nicht hart.
    Nicht brutal.
    Aber…
    entscheidend.

    Karla kippt wieder zurück in die Bewegung.
    Karlas Körper hat jede Zurückhaltung verloren.
    Sie geht mit.
    Nicht mehr nur geführt.
    Jetzt voll beteiligt.
    Reibt sich wieder an Lindas Knie.

    Gleichzeitig gleitet Lindas freie Hand vom Bauch zur Brust.
    Ohne Hast.
    Ohne Zögern.

    Präzise Finger massieren Karlas Brüste.
    Steigern ihre Lust.
    Gezielt.

    Lindas Schoß presst schwer auf Karlas Oberschenkel.

    Karlas Blick ist nicht mehr ganz klar.
    Ihre Augen halb geöffnet.
    Fokus verloren.

    Linda.
    Ein kaum sichtbares Verschieben ihres Gewichts.
    Sie kommt tiefer.
    Ihr Schoß rutscht und kreist auf Karlas Schenkel.

    Karlas Brust hebt sich jetzt schneller.
    Ihr Körper spannt sich an.
    Nicht als Widerstand.
    Als Reaktion.

    Karlas Becken drängt sich immer wieder gegen Lindas Knie.
    Fast wie von selbst.
    Als gäbe es nur noch dieses eine Gefühl.

    Linda dagegen— klar.
    Präzise.

    Zu glatt.
    Zu perfekt.
    Zu… passend.

    Und trotzdem—
    zu echt, um gespielt zu sein.

    Linda.
    Wieder dieser Moment—
    sie hält inne.
    Nur für einen Sekundenbruchteil.

    Und schaut auf Karla herab.
    Ein unmissverständliches Signal.
    Keine Frage.
    Ein Befehl.

    Die Bewegungen fordern mehr Tempo.
    Werden schneller.
    Die Reibung wird intensiver.


    Lindas Knie ist der unnachgiebige Fixpunkt in Karlas Schritt.
    Lindas Schoß presst sich hart auf Karlas Oberschenkel.
    Rutscht und kreist.

    Karla folgt.
    Sofort.

    Immer wieder kippt ihr Becken hoch und runter.
    Drückt sich gegen Lindas rechtes Knie.
    Härter.
    Fordernder.

    Die Bewegungen der Körper werden kürzer.
    Abgehackter.

    Die Muskeln an Karlas Hals spannen sich an.

    Linda hält den Druck.
    Und kontert jeden Stoß!




    Jetzt!

    Karlas Kopf kippt nach hinten.
    Augen fest geschlossen.
    Ein stummer Impuls, der ihren gesamten Körper durchschiebt.


    Gleichzeitig bricht Lindas Rhythmus.
    Ihr Körper bäumt sich auf.
    Ihre Finger verlieren den Halt.
    Ein heftiges, unkontrolliertes Zittern geht durch ihre Schultern.
    Augen fest geschlossen.


    Die Muskeln entspannen sich.
    Die Körper sinken ineinander.
    Die Bewegung stoppt.
    Stille auf dem Rasen.



    Karlas Kopf liegt flach im Gras.
    Der Atem beruhigt sich.

    Linda beugt sich langsam über sie.
    Die Bewegung ist wieder vollkommen kontrolliert.
    Ihre linke Hand legt sich sanft an Karlas Wange.

    Karla hebt langsam den Arm.
    Ihre Finger berühren Lindas Gesicht.
    Tastend.
    Linda lässt es geschehen.

    Die Gesichter kommen sich näher.
    Die Lippen berühren sich.

    Der finale Kuss.
    Kein Necken mehr.
    Kein Entziehen.


    Das letzte Bild.

    Ich senke die Kamera.
    Meine Finger auf dem Gehäuse fühlen sich plötzlich schwer an.

    Draußen im Licht—
    keine Zuschauer.
    Kein Spiel.
    Nur zwei Menschen.
    Zu nah.
    Zu echt.



    Der Kingpin klopft mir anerkennend auf die Schulter,
    nimmt mir die Kamera aus der Hand.

    Van Heutchen geht zum Kühlschrank,
    holt zwei neue Flaschen eiskaltes Bier.

    Beiläufig drückt er auf „Play“,
    und in der Sprecherkabine erklingt der bekannte Song:

    „Ich hab ’n Puff und meine Puffmama heißt Layla …“

    Ich nehme das nächste Bier.
    Wir stoßen an.
    Trinken.
    Genießen den kalten Schluck.
    Und schauen hinaus.



    Dort, wo sonst Fußball gespielt wird…
    läuft gerade ein ganz anderes Spiel
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