642x gelesen 8x abonniert Ausgabe 4/26 19.01.2026 SV Vollrausch United Jetzt registrieren

Profil von SV Vollrausch United

  • Manager: TCoole
  • Geschlecht: männlich
  • Alter: nicht angegeben
  • Gegründet: Am 09.10.2025
  • Heimatstadt: Hamburg
  • Mannschaftsstärke: 3.475

    Verbandsliga Thüringen 2

    6
    Francos FC
    9 : 6 12
    7
    Treffers123
    17 : 14 9
    8
    SV Vollrausch United
    11 : 11 7
    9
    1 Fc Toshiba
    10 : 12 7
    10
    FC Rami 96
    5 : 22 6

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    1:3! Vollrausch verliert – Fans feiern trotzdem, Gegner beantra...
    Vollrausch United verliert 1:3 – Verein erklärt sich selbst für unsterblich

    Vollrausch United hat es wieder geschafft: Mit einer heroischen 1:3-Niederlage bewies der Klub eindrucksvoll, dass selbst das Verlieren hier Stil, Würde und eine leichte Alkoholfahne besitzt. Das einzige Tor für Vollrausch fiel in der 62. Minute, als der gegnerische Torwart vor Mitleid kurz wegsah und der Ball aus Versehen ins Netz stolperte. Die Fans feierten es wie eine Meisterschaft, inklusive Bengalos, Tränen und drei spontanen Heiratsanträgen an die Stadionwurst.

    Die Abwehr wirkte dabei wie eine offene Selbsthilfegruppe: Jeder ließ jeden durch, niemand urteilte. Torwart Karl-Heinz „Reflexarm“ Hemprich parierte immerhin fünf Bälle, ließ aber sieben durch, um ein Zeichen gegen Leistungsdruck zu setzen. „Wir spielen hier keinen Fußball, wir verarbeiten Traumata“, erklärte Trainerin Schrubbi auf der Pressekonferenz, während sie ein Bier öffnete und das Mikrofon umarmte.

    Besonders tragisch: Nach dem Ausgleich in der 62. Minute glaubten Spieler und Fans kurz an so etwas wie Hoffnung. Diese wurde jedoch in der 74. Minute brutal ermordet, als der Gegner das 1:3 erzielte. Ein Raunen ging durchs Stadion, gefolgt von der kollektiven Erkenntnis: Ah. Ja. Stimmt. Wir sind ja Vollrausch.

    Die Vereinsführung reagierte souverän und kündigte an, die Niederlage in Bronze zu gießen. „Andere sammeln Pokale. Wir sammeln Rückschläge“, so Präsident Kalle Korn, „und irgendwann bauen wir daraus ein Denkmal, das man vom Mond aus sieht.“

    Trotz allem bleibt die Stimmung ungebrochen. Die Fans sangen noch 20 Minuten nach Abpfiff, hauptsächlich, weil niemand mehr wusste, wo der Ausgang ist. Vollrausch United bleibt damit das einzige Team der Liga, das selbst im Verlieren gewinnt – zumindest an Erfahrung, Leberwerten und innerer Dunkelheit.

    Nächstes Spiel: Neue Hoffnung.
    Übernächstes Spiel: Neue Niederlage.
    Kreislauf des Lebens.

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    Vollrausch sucht Talente – Mindestanforderung: Promillewert

    Beim SV Vollrausch United läuft das Scouting modern: Bewerbungen werden ab sofort nur noch mit positivem Alkoholtest akzeptiert. „Technik kann man lernen. Pegel nicht“, erklärt Sportdirektor Kalle Korn und schwenkt dabei einen Atemtester wie andere Leute eine Visitenkarte.
    Die ersten Kandidaten erschienen bereits. Ein Stürmer mit 1,6 Promille traf zwar beim Probeschuss das Flutlicht, aber das mit Überzeugung. Ein Mittelfeldspieler fiel beim Dribbling um, blieb jedoch liegen und forderte erfolgreich einen Freistoß. „Spielintelligenz“, lobte der Trainerstab.
    Wer nüchtern erscheint, wird freundlich nach Hause geschickt. Mit Taxi. Und Gutschein für die nächste Kneipe.
    Vollrausch United bleibt sich treu: Hier zählt nicht, wie du spielst, sondern warum du schwankst.

    Autor:

    TCoole
    Vereinszeitung lesen

    Vereinsinfo

    Beim SV Vollrausch United gibt’s keine Niederlagen – nur Nachrunden.

    Es war einmal ein kleiner Verein aus einem noch kleineren Ort, irgendwo zwischen Biergarten und Baustelle – SV Vollrausch United. Gegründet wurde er an einem Freitagabend, an dem die Gründungsmitglieder eigentlich nur „ein Bierchen“ trinken wollten. 17 Bierchen später hatten sie nicht nur eine Kneipenrechnung, sondern auch einen Fußballverein.

    Der Vereinszweck war schnell klar: Spaß, Bier und ganz vielleicht Fußball.
    Das Training begann offiziell immer um 18 Uhr – inoffiziell aber erst, wenn der Kasten geöffnet war. Der Trainer, genannt Coach Koma, war bekannt für seine motivierenden Worte:

    „Lauft, bis ihr schwitzt – oder das Bier warm wird!“

    Die Heimspiele fanden im „Stadion am Tresen“ statt, einer Wiese hinter dem Dorfgasthof. Die Fans – hauptsächlich Stammtischfreunde – feuerten das Team mit lauten „Prost!“-Rufen an. Die Halbzeitpause war der sportliche Höhepunkt: Dort glänzte die Mannschaft mit präziser Bierdeckeltechnik und literweise isotonischer Hopfenverpflegung.

    Einmal schaffte es der SV Vollrausch sogar ins Halbfinale des Kreispokals.
    Allerdings verloren sie, weil der Torwart zur 2. Halbzeit versehentlich beim Gegner im Tor stand – „war da halt schon ein Bierkasten“, sagte er entschuldigend.

    Trotzdem wurde der Verein zur Legende. Niemand weiß, wie viele Spiele sie wirklich gewonnen haben, aber alle wissen, dass sie jede dritte Halbzeit klar für sich entschieden.