1.715x gelesen 2x abonniert Ausgabe 42/26 16.10.2026 Butenbremer Bulletin Jetzt registrieren

„Jetzt wird‘s ernst“ - Blendax Butenbremen steigt...

In der 22. Saison nach Vereinsgründung und nach sechs Spielzeiten in der Zweiten Liga hat die Mannschaft von Blendax Butenbremen den Aufstieg in das Oberhaus geschafft. Die Fans und Spieler konnten ihr Glück kaum fassen, und auch die anderen Mitarbeiter und das Management waren aus dem Häuschen und ließen es auf der Aufstiegsfeier ordentlich krachen, aber von Anfang an:
Nach 12 Punkten aus den ersten fünf Spielen befanden sich die Männer um Vereinschef und -Gründer Karl Kuhl auf dem dritten Platz, am siebten Spieltag kletterten sie durch einen 4:2-Auswärtssieg gegen den bisherigen Tabellenführer, den ‚FC Hausmatt‘, selbst auf den ersten Platz!
„Das sieht gut aus - weiter so!“, erklang es im Umfeld bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Nach drei sieglosen Spielen an den Spieltagen 11 bis 13 (mit einem Punkt Ausbeute) sackte man aber nach und nach auf Platz vier ab. Drei weitere Niederlagen am Stück zum Ende der Hinrunde ließen BB sogar auf den sechsten Tabellenplatz zurückfallen.
Manager Karl Kuhl, zu einer Stellungnahme zu dieser überraschenden Schwächephase gebeten, konnte keine brauchbare Erklärung bieten: „Für mich kommt die Ergebniskrise der letzten Spieltage aus heiterem Himmel. Am Rande unseres Trainingslagers in Spanien werde ich wohl mit unserem langjährigen Cheftrainer mal die Köpfe zusammenstecken, um einen Zugang zu diesem schwachen Zwischenergebnis zu bekommen. Ich weiß, dass Fred Schneeberger das Ende seiner Trainerlaufbahn gerne mit einem Aufstieg in die Erste Liga krönen möchte und die Tage im Trainingslager dazu nutzen wird, das Team wieder in die Erfolgsspur zu bringen.“
Die Bemühungen in der Saisonhalbzeit trugen Früchte in Form von vier Siegen in Folge zu Beginn der Rückrunde und der Rückkehr auf den dritten Tabellenplatz nach Spieltag 20, aber es blieb weiterhin eng bis Platz sechs. Auch das nächste Spiel konnte gewonnen werden und hievte BB auf Platz zwei, mit nur noch einem Punkt Abstand auf den Tabellenersten, aber punktgleich mit zwei weiteren Teams…
Gleich am nächsten Spieltag stand das Kräftemessen gegen den Tabellenführer ‚SS.LAROZ’ an, das dieser im eigenen Stadion deutlich mit 3:0 für sich entschied. Die Butenbremer sackten um einen Platz ab, die enge Tabellensituation blieb…
Eine ebenso trostlose wie unerwartete Auswärtsniederlage gegen den abstiegsgefährdeten ‚SV St. Wendel‘ am 24. Spieltag brachte BB dann so richtig vom Weg zum Aufstieg ab. „Diese Niederlage trifft uns sehr, und ich muss sie wohl auf meine Kappe nehmen, weil mir die Vorbereitung zu diesem Spiel irgendwie völlig misslungen ist“, meinte ein sichtlich geknickter Karl Kuhl nach dem Spiel auf der Rückreise nach Weyhe. Jedenfalls sackten die Butenbremer auf den fünften Platz ab. Prompt konnte das folgende Heimspiel gegen einen eigentlich zu schlagenden Gegner auch nur Remis gehalten werden.
Doch BB kam wieder in Tritt, und am 30. Spieltag gelang es erstmals, als Drittplatzierter drei Punkte Vorsprung auf den Vierten zu legen.
In der Folge konnte Blendax den dritten Tabellenplatz halten bis zum vorletzten Spieltag. Zwei Unentschieden in Folge, ein respektables 1:1 zuhause gegen den Tabellenzweiten ‚Lion Force Club Zurich‘ und auswärts 0:0 gegen den fünften ‚TuS Hornau II‘ waren nicht genug, da der bisherige Tabellenvierte ‚1.FC Miasanmia1900‘ seine Spiele parallel jeweils deutlich gewann und BB vom dritten Platz verdrängte. Der letzte Spieltag machte die Sache dann wirklich spannend, denn BB würde gegen den 13., ‚Flögeln‘, antreten, während die „Bayern aus Friedland“ den unangefochtenen Tabellenführer ‚FC LAROZ‘ zu Gast haben würden.
Kuhl: „Sicher hat es uns nicht geholfen, dass René (Hobel; die Redaktion) sich in der entscheidenden Phase eine rote Karte eingefangen und deshalb die letzten drei Spiele gefehlt hat, deshalb waren wir vor dem Saisonfinale alle ein wenig nervös…“ Aber alles lief für die Butenbremer: Beide Favoriten gewannen sicher, und so konnte BB sich den dritten Tabellenplatz zurückholen und steigt auf!
Auf der Aufstiegsfeier ging es hoch her - eine regelrechte Rede des Managers kam nicht zustande; Satzanfänge gingen immer wieder in Gegröle und Jubelrufen unter. Nur als der Manager Alex Rabs auf die Bühne bat, um den Defefensiven Mittelfeldspieler mit 40 Jahren in den Fußball-Ruhestand zu verabschieden, konnte man ganze Sätze verstehen: "Alex ist für uns ein weiterer Meilenstein, denn er ist zwar der zweite Spieler aus der eigenen Jugend den wir nach ettlichen Saisons in den Ruhestand verabschieden, aber der erste, der das Alterslimit voll ausgeschöpft hat. (Jubel) - Ich möchte die Gelegenheit nutzen, in diesem Zusammenhang auch gleich unseren langjährigen Jugendtrainer Mario Ziervogel hier herauf zu bitten, der dies durch seine hervorragende Aufbauarbeit erst möglich gemacht hat - und natürlich auch unseren frisch gebackenen Bundesliga-Aufstiegstrainer...!" Die Angesprochenen brachten gleich die ganze Mannschaft mit, und weitere Assistenten folgten unaufgefordert um sich auch feiern zu lassen, und so ging die Veranstalung in ein fröhliches Chaos über...
Später hatte der Manager noch ein paar Sätze für die anwesende Presse übrig, musste dafür aber vor die Tür treten, um eine brauchbare Aufnahmequalität zu gewährleisten: „Wir haben die Wahl des Trainingslagers zu diesem Saisonende lange offen gehalten, uns aber dann mal wieder für El Arenal entschieden, im Falle des Aufstiegs zur Belohnung und sonst einfach mal wieder zur Entspannung. Nun geht’s also gleich ab nach Malle und wir werden es uns sicher gutgehen lassen…!“
Na dann Prost!
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Zu wenig Stehvermögen für den Kampf um den Aufstieg

Die gerade zu Ende gegangene Saison begann vielversprechend mit zwei Siegen in Folge. Dank einer deutlich positiven Ergebnisbilanz konnte BB sich während der kompletten Hinsaison auf einem Aufstiegsplatz oder in dessen unmittelbarer Nähe halten. Noch nach dem 15. Spieltag lagen die vier ersten der Tabelle nur jeweils einen Punkt auseinander… Zum Ende der Hinserie, nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen, waren die Männer um Manager Karl Kuhl dann aber doch auf Tabellenplatz fünf abgesackt und hatten nun zwei Punkte Rückstand auf den dritten Rang.
Nach sechs Spieltagen in der Rückrunde mit jeweils zwei Siegen/Unentschieden/Niederlagen fand BB sich auf dem sechsten Tabellenplatz wieder und angesichts von sieben Punkten Rückstand auf Platz drei war vom Aufstieg keine Rede mehr…
Zum Ende der Saison kämpfte sich das Team zwar zwischenzeitlich wieder auf den fünften Platz zurück, aber zu den Aufstiegsplätzen bestand immer noch fünf Punkte Abstand. Nach zwei Niederlagen in den letzten beiden Saisonspielen blieb dann doch nur der sechste Tabellenplatz und satte zehn Punkte Rückstand auf Platz drei.
Den Ungeduldigen in Verein und Umfeld hielt der Manager auf der Saisonabschlussfeier entgegen: „Wir hätten zwar genug Geld auf der hohen Kante um ein oder zwei gute Leute zu holen die uns sofort deutlich verstärken, aber unser Stadion wirft noch nicht genug ab um diese auch jeden Tag zu bezahlen. Und was der Kauf solcher Stars mit der Motivation unserer Spieler und dem Gehaltsgefüge macht, ist auch eher dubios. In unserem Stadion fehlen einfach ca. 12.000 Plätze - Geld genug wäre da, aber der Ausbau lässt sich einfach im laufenden Betrieb nicht beschleunigen.“
Später in einem Hintergrundgespräch ergänzte Kuhl: „Ich möchte nicht missverstanden werden: Ich habe nichts gegen einen Aufstieg, aber nicht als Selbstzweck. Wenn wir aufsteigen, sollten wir zumindest auch die Chance haben, die höhere Klasse zu halten. Das sehe ich zur Zeit als noch nicht gegeben. Vergessen wir nicht: Blendax Butenbremen ist einfach im Verhältnis zu vielen anderen Vereinen erst sehr spät in dieses Ligasystem eingestiegen. Überall wo wir hinwollen schreien alle ‚Wir sind schon da!‘ - wir müssen sie also verdrängen, obwohl sie in der Entwicklung in der Regel Vorsprung haben , also müssen wir in anderen Bereichen besser sein. Daran müssen wir weiter arbeiten!“
Immerhin konnte im Laufe der Saison der Einstieg in die Ausrichtung von Turnieren im eigenen Stadion gestartet werden. "Die 'Erste Butenbremer Bolzerei' hat in der zweiten Augusthälfte erfolgreich stattgefunden "
Na dann Prost…
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Weiter im Niemandsland der Zweiten Liga

Die abgelaufene Saison verlief im Großen und Ganzen wie die vorherige:
Nach einem unauffälligen Remis im ersten und zwei Niederlagen in den Folgespielen stand die Partie gegen den Tabellenführer ‚SC Rumgebolze’ an und Manager Karl Kuhl machte sich nach eigener Aussage schon auf einen heftigen Fehlstart gefasst, doch ausgerechnet jetzt gelang dem Team ein deutlicher Heimsieg und zeigte den Spielern - vielleicht gerade noch rechtzeitig - dass sie auch noch gewinnen konnten. Nach einem weiteren Sieg (gegen ‚Farozluspor’) gab es eine bunte Abfolge von Siegen, Remisen, Niederlagen, so dass sich BB munter im Mittelfeld der Liga tummelte. Zum Ende überwogen dann die Siege, und das Team beendete die Hinrunde mit 30 Punkten (9S, 3U, 5N) auf Platz sechs, mit drei Punkten Rückstand auf den Aufstiegsplatz Numero drei.
In der Rückrunde lief es dann zuerst noch etwas besser: Es gab kaum noch Niederlagen, und am 20. Spieltag siegte sich BB erstmals in dieser Saison auf den vierten Platz, so dass die Vereinsstrategen sich ernsthaft mit dem Thema Aufstieg in die Erste Bundesliga beschäftigen mussten… - Vier Spieltage später mit der armseligen Ausbeute von insgesamt einem Punkt war dieses Thema aber erstmal vom Tisch. Erst am 25. konnte das Team mal wieder einen Sieg erringen und befand sich zu diesem Zeitpunkt wieder im langweiligen Niemandsland der Liga, das der Manager Karl Kuhl in der augenblicklichen Entwicklungsphase des Vereins bevorzugt… - Nachdem sich die Mannschaft seit dem 27. Spieltag auf dem 7. Tabellenplatz befand, reichte ein Unentschieden am vorletzten Spieltag um auf den achten zurückzufallen. Auch ein Sieg am letzten Tag der Saison brachte den siebten Platz nicht zurück. Bilanz: 53 Punkte, 15 Siege, 8 Remisen, 11 Niederlagen.
„Schade, dass wir den siebten Tabellenplatz nicht ins Ziel retten konnten, aber das zeigt nur, wie eng es in dieser Saison im Mittelfeld war“, bedauerte der Manager Karl Kuhl, zeigte sich auf der Saisonabschlussfeier aber grundsätzlich zufrieden mit dem Abschneiden: „Für den Aufstieg in die erste Liga und das Etablieren dort sind wir noch nicht reif.“
Auf die Personalie Christopher Krähenbühl angesprochen, gab der Manager mit ernstem Gesichtsausdruck zu Protokoll: „Im Verlauf der zu Saisonbeginn stattgefundenen Vertragsverhandlungen mit Herrn Krähenbühl kam es zu einer Situation, die ich im Nachhinein nur als Missverständnis deuten kann. Jedenfalls brach daraufhin der Spieler mit harschen Worten die Gespräche ab. Da wir davon ausgehen mussten, dass es nun nicht mehr zu einer langfristigem Zusammenarbeit kommen würde, haben wir, auch um finanziellen Schaden vom Verein abzuwenden, den Spieler zum Transfer freigegeben und konnten ihn mit einer annehmbaren Ablösevereinbarung an einen anderen Verein abgeben.“ Der Transfer hat inzwischen stattgefunden zur Mitte der Saison. - Kuhl weiter: „Wir haben sogar einen ansehnlichen Überschuss mit ihm erzielt - berechtigt - schließlich haben wir ihn in der jüngeren Vergangenheit auch ganz ordentlich weiterentwickelt. Trotzdem ist der ganze Vorgang natürlich suboptimal, denn eigentlich war der Spieler auf einem guten Weg, die Nachfolge unseres Stammspielers René Hobel auf der Zehner-Position anzutreten, wenn dieser in einigen Saisons in den Ruhestand geht… - er war bereits Kapitän der Reservemanschaft, die in der Regel unsere Freundschafts- und Turnierspiele austrägt… - Sowas passiert - es ist in anderen Teams schon vorgekommen und es wird wohl auch nicht das letzte Mal gewesen sein - das Leben geht weiter… - Inzwischen haben haben wir mit Armin Joedicke einen sehr guten Spieler verpflichtet, der nun als Renés Nachfolger aufgebaut werden soll. Es ist noch Zeit.“
Auf dem Höhepunkt der Saisonabschlussfeier verabschiedete der Manager dann noch den langjährigen Topstürmer der Mannschaft, Nicolas Ziervogel, in den Fußball-Ruhestand: „Nicolas war, als er mit 21 zu uns kam, unser damaliger Rekordtransfer und wurde auf Anhieb, damals noch in der Regionalliga, Stammspieler. Seitdem war er praktisch jede Saison unter den drei besten Scorern, öfter auch mal Torschützenkönig des Teams und hat damit maßgeblich zum Aufstieg des Vereins im FC-Universum beigetragen. Jetzt ist er 40, und wir bedauern seinen Abschied, aber er und wir alle wissen, dass das Leben weitergeht. Also lasst uns gemeinsam anstoßen ihm zu Ehren und zum Dank!“ Na dann Prost…
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„Angenehm langweilige Saison…!“

Die dritte Saison in Folge in der Zweiten Liga (die insgesamt vierte) begann durchwachsen: Nach einem Auftaktsieg folgten für das Team drei Niederlagen in Folge. Durchwachsen ging es auch weiter, allerdings ohne dass BB zu irgendeinem Zeitpunkt in Abstiegsgefahr geriet. Zum Ende der Hinrunde hatten die Männer von Karl Kuhl nach fünf Siegen, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen 17 gesunde Punkte und befanden sich auf Tabellenplatz zwölf.
In der zweiten Saisonhälfte lief es etwas besser, so dass es zum Schluss mit insgesamt 45 Punkten zum zehnten Platz reichte. Mit 12 Siegen, neun Unentschieden und 13 Niederlagen kann man von einer nahezu ausgeglichenen Bilanz sprechen.
Vereinsgründer, Sportdirektor und Generalmanager Karl Kuhl zeigte sich auf der Saisonabschlussfeier zur Überraschung vieler außerordentlich gut gelaunt und erklärte sich zufrieden mit der Saison und der Entwicklung des Vereins überhaupt: „Wenn man bedenkt, wie viele Leistungsträger wir in den letzten drei, vier Spielzeiten in die Fußballrente verabschiedet haben, kann ich nur den Hut ziehen vor der Leistung der Nachrücker. Sie haben es geschafft, uns durchgehend von der Abstiegszone fernzuhalten, und dazu möchte ich ihnen“ - er wandte sich nun direkt an die Spieler, „…möchte ich Euch gratulieren und herzlich danken! Ich hatte eine wirklich angenehm langweilige Saison, was sehr gut für mein Seelenleben war - und für meinen Blutdruck…“ Nach dem teils amüsierten, teils auch nur höflichen Applaus verabschiedete Kuhl dann noch den nächsten Fußballpensionär, Abwehrspieler Uli Hobel, der mit 35 Jahren sich noch einmal neue Ziele setzen kann.
Anschließend gingen dann doch alle, auch die Ungeduldigen, zum gemütlichen Teil des Abends über - na dann Prost…!
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Blendax Butenbremen etabliert sich in der Zweiten Li...

Die prophetischen Worte von Manager Karl Kuhl auf der letzten Saisonabschlussfeier schienen sich in der ersten Hälfte der aktuellen Saison zu bewahrheiten: BB bewegte sich im Tabellenmittelfeld, vielleicht etwas besser als in der letzten, aber durchaus unspektakulär, fand sich nach einem 2:1-Heimspielsieg am 12. Spieltag gegen ‚EsAtPaŞaLi‘ sogar kurzzeitig plötzlich auf dem dritten Platz wieder, begünstigt durch die Punktesituation: bis Platz acht waren alle Teams nur durch höchstens zwei Punkte getrennt und BB nur zufällig mit der besten Tordifferenz… - in der Folge entwickelte sich ein Dreikampf um den dritten Tabellenplatz zwischen ‚Pilsclub II’, ‚FSV Marienborner‘ und BB, bei dem gelegentlich nur die Tordifferenz über die jeweilige Platzierung entschied. Ab dem 15. Spieltag schlossen als viertes Team auch ‚Die Clubberer‘ auf im Gerangel auf den dritten Aufstiegsplatz. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Abstand auf die ersten beiden Mannschaften in der Tabelle (bereits) 12 Punkte. Nach einem bitteren 0:1 zuhause gegen den FSV Marienborner‘ stand das Team von Karl Kuhl zum Ende der Hinrunde mit 32 Punkten auf Platz fünf.
Zu Beginn der Rückrunde konnte BB mit 16 Punkten aus sechs Spielen den fünften Platz halten, bevor die Mannschaft zwei Niederlagen in Folge hinnehmen musste. Gegen Ende der Saison hopste BB je nach Sieg oder Niederlage zwischen Tabellenplatz vier und sechs hin und her, denn immer noch lagen die Mannschaften auf diesen Plätzen nach dem 32. Spieltag punktgleich; der siebte hatte auch nur einen Punkt Abstand. Nur die ersten drei Teams hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einen Punktabstand von mindestens sieben Punkten und standen also als Aufsteiger bereits uneinholbar fest…. - Am Ende bedeuteten 67 Punkte den fünften Platz in der Abschlusstabelle mit acht Punkten Abstand zum Drittplatzierten.
„Allen Ungeduldigen will ich sagen, dass wir finanziell noch zu schwach sind, um größere Sprünge zu machen. Wir entwickeln uns sportlich weiter, bauen unser Stadion aus, aber wir sind nicht stark genug um irgendetwas zu erzwingen, und wenn wir aufgrund günstiger Umstände vielleicht einmal aufsteigen in die Bundesliga, würden wir wohl gleich wieder absteigen“, versuchte Manager Karl Kuhl die Dinge ins nach seiner Meinung rechte Licht zu rücken. „Erfolgreich sind wir schon jetzt - wir sind das Team mit dem kleinsten Stadion in unserer Liga und haben keine Probleme die Klasse zu halten.“
Auf der Saisonabschlussfeier wurde Markus Schulte (RM) mit 40 Jahren in den Fußball-Ruhestand verabschiedet und noch einmal gefeiert. "Markus ist mit 24 Jahren zu uns gekommen und war damals schon sehr stark - heute geht er als der bisher nominell stärkste Feldspieler in Rente", lobte Karl Kuhl den sichtlich gerührten (Ex-)Spieler. "Er hat seit unserer zehnten Saison - beginnend noch in der Regionalliga - in jeder Spielzeit zu unseren drei besten Torschützen gehört - meistens zu den zwei besten. In den letzten drei Saisons war er ein Mal Torschützenkönig des Teams schoss zweimal als zweiter jeweils mehr als 20 Tore.“ - Der Manager und Vereinsgründer wandte sich direkt an den Gerühmten: "Wir haben Dir richtig viel zu verdanken und wünschen Dir alles Gute!" Und stieß noch einmal mit ihm an - Prost!
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BB im oberen Mittelfeld der Zweiten Liga

Die Hinrunde der ersten Zweitliga-Saison nach dem Wiederaufstieg verlief für das Team von Manager Karl Kuhl unspektakulär und einigermaßen ausgeglichen: Es gab Siege, Unentschieden und Niederlagen zu etwa gleichen Teilen. Nach den ersten 17 Spieltagen lag Blendax Butenbremen mit 28 Punkten auf Platz 8.
In der Rückrunde kam dann nur noch ein Remis dazu; in ziemlicher Regelmäßigkeit verlor man ein Spiel, bevor man eins gewann - Ausnahmen bestätigten die Regel. Zum Ende der Saison wurden dann die Siege häufiger und das Team beendete die Saison mit 59 Punkten auf Rang sechs. Zu einem Aufstiegsplatz bestand aber noch eine gehörige Lücke von 17 Punkten (plus Tordifferenz)...
„Ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt ein paar Saisons so weitergeht: keine großartigen Erfolge, keine Abstürze - wir haben zu wenig Geld, um Erfolg zu kaufen, aber unsere wirklich gute Nachwuchsarbeit sorgt dafür, dass wir gut mithalten können. Also bauen wir weiter unser Stadion aus und die Infrastruktur und beobachten den Transfermarkt für günstige Verstärkungen. Die Luft hier ist schon recht dünn: die Hälfte der Gegner spielt bereits in voll ausgebauten Stadien und ist deshalb ökonomisch im Vorteil, also: nicht die Geduld verlieren…“
Und wieder gehen zwei verdiente ‚alte Recken‘ in den Ruhestand: Der langjährige Stammtorwart Rhostislav Kotlyar und Abwehrmann Pascal Geissler treten mit jeweils 40 Jahren ab. Manager Karl Kuhl bedankte sich bei den beiden und bestätigte, dass eine „Hall of Fame“ eingerichtet wird für verdiente Spieler, die im Verein in den Ruhestand gegangen sind. „Unsere Jungen müssen und werden die Lücken füllen“, sprach der Teammanager und dankte allen Beteiligten auf der obligatorischen Saisonabschlussfeier, bevor es ins Trainingslager ging.
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