„Jetzt wird‘s ernst“ - Blendax Butenbremen steigt...
In der 22. Saison nach Vereinsgründung und nach sechs Spielzeiten in der Zweiten
Liga hat die Mannschaft von Blendax Butenbremen den Aufstieg in das Oberhaus
geschafft. Die Fans und Spieler konnten ihr Glück kaum fassen, und auch die
anderen Mitarbeiter und das Management waren aus dem Häuschen und ließen es auf
der Aufstiegsfeier ordentlich krachen, aber von Anfang an:
Nach 12 Punkten aus den ersten fünf Spielen befanden sich die Männer um
Vereinschef und -Gründer Karl Kuhl auf dem dritten Platz, am siebten Spieltag
kletterten sie durch einen 4:2-Auswärtssieg gegen den bisherigen Tabellenführer,
den ‚FC Hausmatt‘, selbst auf den ersten Platz!
„Das sieht gut aus - weiter so!“, erklang es im Umfeld bei jeder sich bietenden
Gelegenheit.
Nach drei sieglosen Spielen an den Spieltagen 11 bis 13 (mit einem Punkt
Ausbeute) sackte man aber nach und nach auf Platz vier ab. Drei weitere
Niederlagen am Stück zum Ende der Hinrunde ließen BB sogar auf den sechsten
Tabellenplatz zurückfallen.
Manager Karl Kuhl, zu einer Stellungnahme zu dieser überraschenden Schwächephase
gebeten, konnte keine brauchbare Erklärung bieten: „Für mich kommt die
Ergebniskrise der letzten Spieltage aus heiterem Himmel. Am Rande unseres
Trainingslagers in Spanien werde ich wohl mit unserem langjährigen Cheftrainer
mal die Köpfe zusammenstecken, um einen Zugang zu diesem schwachen
Zwischenergebnis zu bekommen. Ich weiß, dass Fred Schneeberger das Ende seiner
Trainerlaufbahn gerne mit einem Aufstieg in die Erste Liga krönen möchte und die
Tage im Trainingslager dazu nutzen wird, das Team wieder in die Erfolgsspur zu
bringen.“
Die Bemühungen in der Saisonhalbzeit trugen Früchte in Form von vier Siegen in
Folge zu Beginn der Rückrunde und der Rückkehr auf den dritten Tabellenplatz
nach Spieltag 20, aber es blieb weiterhin eng bis Platz sechs. Auch das nächste
Spiel konnte gewonnen werden und hievte BB auf Platz zwei, mit nur noch einem
Punkt Abstand auf den Tabellenersten, aber punktgleich mit zwei weiteren
Teams…
Gleich am nächsten Spieltag stand das Kräftemessen gegen den Tabellenführer
‚SS.LAROZ’ an, das dieser im eigenen Stadion deutlich mit 3:0 für sich
entschied. Die Butenbremer sackten um einen Platz ab, die enge Tabellensituation
blieb…
Eine ebenso trostlose wie unerwartete Auswärtsniederlage gegen den
abstiegsgefährdeten ‚SV St. Wendel‘ am 24. Spieltag brachte BB dann so richtig
vom Weg zum Aufstieg ab. „Diese Niederlage trifft uns sehr, und ich muss sie
wohl auf meine Kappe nehmen, weil mir die Vorbereitung zu diesem Spiel irgendwie
völlig misslungen ist“, meinte ein sichtlich geknickter Karl Kuhl nach dem Spiel
auf der Rückreise nach Weyhe. Jedenfalls sackten die Butenbremer auf den fünften
Platz ab. Prompt konnte das folgende Heimspiel gegen einen eigentlich zu
schlagenden Gegner auch nur Remis gehalten werden.
Doch BB kam wieder in Tritt, und am 30. Spieltag gelang es erstmals, als
Drittplatzierter drei Punkte Vorsprung auf den Vierten zu legen.
In der Folge konnte Blendax den dritten Tabellenplatz halten bis zum vorletzten
Spieltag. Zwei Unentschieden in Folge, ein respektables 1:1 zuhause gegen den
Tabellenzweiten ‚Lion Force Club Zurich‘ und auswärts 0:0 gegen den fünften ‚TuS
Hornau II‘ waren nicht genug, da der bisherige Tabellenvierte ‚1.FC
Miasanmia1900‘ seine Spiele parallel jeweils deutlich gewann und BB vom dritten
Platz verdrängte. Der letzte Spieltag machte die Sache dann wirklich spannend,
denn BB würde gegen den 13., ‚Flögeln‘, antreten, während die „Bayern aus
Friedland“ den unangefochtenen Tabellenführer ‚FC LAROZ‘ zu Gast haben
würden.
Kuhl: „Sicher hat es uns nicht geholfen, dass René (Hobel; die Redaktion) sich
in der entscheidenden Phase eine rote Karte eingefangen und deshalb die letzten
drei Spiele gefehlt hat, deshalb waren wir vor dem Saisonfinale alle ein wenig
nervös…“ Aber alles lief für die Butenbremer: Beide Favoriten gewannen sicher,
und so konnte BB sich den dritten Tabellenplatz zurückholen und steigt auf!
Auf der Aufstiegsfeier ging es hoch her - eine regelrechte Rede des Managers kam
nicht zustande; Satzanfänge gingen immer wieder in Gegröle und Jubelrufen unter.
Nur als der Manager Alex Rabs auf die Bühne bat, um den Defefensiven
Mittelfeldspieler mit 40 Jahren in den Fußball-Ruhestand zu verabschieden,
konnte man ganze Sätze verstehen: "Alex ist für uns ein weiterer
Meilenstein, denn er ist zwar der zweite Spieler aus der eigenen Jugend den wir
nach ettlichen Saisons in den Ruhestand verabschieden, aber der erste, der das
Alterslimit voll ausgeschöpft hat. (Jubel) - Ich möchte die Gelegenheit nutzen,
in diesem Zusammenhang auch gleich unseren langjährigen Jugendtrainer Mario
Ziervogel hier herauf zu bitten, der dies durch seine hervorragende Aufbauarbeit
erst möglich gemacht hat - und natürlich auch unseren frisch gebackenen
Bundesliga-Aufstiegstrainer...!" Die Angesprochenen brachten gleich die
ganze Mannschaft mit, und weitere Assistenten folgten unaufgefordert um sich
auch feiern zu lassen, und so ging die Veranstalung in ein fröhliches Chaos
über...
Später hatte der Manager noch ein paar Sätze für die anwesende Presse übrig,
musste dafür aber vor die Tür treten, um eine brauchbare Aufnahmequalität zu
gewährleisten: „Wir haben die Wahl des Trainingslagers zu diesem Saisonende
lange offen gehalten, uns aber dann mal wieder für El Arenal entschieden, im
Falle des Aufstiegs zur Belohnung und sonst einfach mal wieder zur Entspannung.
Nun geht’s also gleich ab nach Malle und wir werden es uns sicher gutgehen
lassen…!“
Na dann Prost!
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Verfasst am : 14.10.2026 19:53
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Zu wenig Stehvermögen für den Kampf um den Aufstieg
Die gerade zu Ende gegangene Saison begann vielversprechend mit zwei Siegen in
Folge. Dank einer deutlich positiven Ergebnisbilanz konnte BB sich während der
kompletten Hinsaison auf einem Aufstiegsplatz oder in dessen unmittelbarer Nähe
halten. Noch nach dem 15. Spieltag lagen die vier ersten der Tabelle nur jeweils
einen Punkt auseinander… Zum Ende der Hinserie, nach nur einem Punkt aus den
letzten beiden Spielen, waren die Männer um Manager Karl Kuhl dann aber doch auf
Tabellenplatz fünf abgesackt und hatten nun zwei Punkte Rückstand auf den
dritten Rang.
Nach sechs Spieltagen in der Rückrunde mit jeweils zwei
Siegen/Unentschieden/Niederlagen fand BB sich auf dem sechsten Tabellenplatz
wieder und angesichts von sieben Punkten Rückstand auf Platz drei war vom
Aufstieg keine Rede mehr…
Zum Ende der Saison kämpfte sich das Team zwar zwischenzeitlich wieder auf den
fünften Platz zurück, aber zu den Aufstiegsplätzen bestand immer noch fünf
Punkte Abstand. Nach zwei Niederlagen in den letzten beiden Saisonspielen blieb
dann doch nur der sechste Tabellenplatz und satte zehn Punkte Rückstand auf
Platz drei.
Den Ungeduldigen in Verein und Umfeld hielt der Manager auf der
Saisonabschlussfeier entgegen: „Wir hätten zwar genug Geld auf der hohen Kante
um ein oder zwei gute Leute zu holen die uns sofort deutlich verstärken, aber
unser Stadion wirft noch nicht genug ab um diese auch jeden Tag zu bezahlen. Und
was der Kauf solcher Stars mit der Motivation unserer Spieler und dem
Gehaltsgefüge macht, ist auch eher dubios. In unserem Stadion fehlen einfach ca.
12.000 Plätze - Geld genug wäre da, aber der Ausbau lässt sich einfach im
laufenden Betrieb nicht beschleunigen.“
Später in einem Hintergrundgespräch ergänzte Kuhl: „Ich möchte nicht
missverstanden werden: Ich habe nichts gegen einen Aufstieg, aber nicht als
Selbstzweck. Wenn wir aufsteigen, sollten wir zumindest auch die Chance haben,
die höhere Klasse zu halten. Das sehe ich zur Zeit als noch nicht gegeben.
Vergessen wir nicht: Blendax Butenbremen ist einfach im Verhältnis zu vielen
anderen Vereinen erst sehr spät in dieses Ligasystem eingestiegen. Überall wo
wir hinwollen schreien alle ‚Wir sind schon da!‘ - wir müssen sie also
verdrängen, obwohl sie in der Entwicklung in der Regel Vorsprung haben , also
müssen wir in anderen Bereichen besser sein. Daran müssen wir weiter arbeiten!“
Immerhin konnte im Laufe der Saison der Einstieg in die Ausrichtung von
Turnieren im eigenen Stadion gestartet werden. "Die 'Erste Butenbremer
Bolzerei' hat in der zweiten Augusthälfte erfolgreich stattgefunden "
Na dann Prost…
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Verfasst am : 03.09.2026 19:16
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Weiter im Niemandsland der Zweiten Liga
Die abgelaufene Saison verlief im Großen und Ganzen wie die vorherige:
Nach einem unauffälligen Remis im ersten und zwei Niederlagen in den
Folgespielen stand die Partie gegen den Tabellenführer ‚SC Rumgebolze’ an und
Manager Karl Kuhl machte sich nach eigener Aussage schon auf einen heftigen
Fehlstart gefasst, doch ausgerechnet jetzt gelang dem Team ein deutlicher
Heimsieg und zeigte den Spielern - vielleicht gerade noch rechtzeitig - dass sie
auch noch gewinnen konnten. Nach einem weiteren Sieg (gegen ‚Farozluspor’) gab
es eine bunte Abfolge von Siegen, Remisen, Niederlagen, so dass sich BB munter
im Mittelfeld der Liga tummelte. Zum Ende überwogen dann die Siege, und das Team
beendete die Hinrunde mit 30 Punkten (9S, 3U, 5N) auf Platz sechs, mit drei
Punkten Rückstand auf den Aufstiegsplatz Numero drei.
In der Rückrunde lief es dann zuerst noch etwas besser: Es gab kaum noch
Niederlagen, und am 20. Spieltag siegte sich BB erstmals in dieser Saison auf
den vierten Platz, so dass die Vereinsstrategen sich ernsthaft mit dem Thema
Aufstieg in die Erste Bundesliga beschäftigen mussten… - Vier Spieltage später
mit der armseligen Ausbeute von insgesamt einem Punkt war dieses Thema aber
erstmal vom Tisch. Erst am 25. konnte das Team mal wieder einen Sieg erringen
und befand sich zu diesem Zeitpunkt wieder im langweiligen Niemandsland der
Liga, das der Manager Karl Kuhl in der augenblicklichen Entwicklungsphase des
Vereins bevorzugt… - Nachdem sich die Mannschaft seit dem 27. Spieltag auf dem
7. Tabellenplatz befand, reichte ein Unentschieden am vorletzten Spieltag um auf
den achten zurückzufallen. Auch ein Sieg am letzten Tag der Saison brachte den
siebten Platz nicht zurück. Bilanz: 53 Punkte, 15 Siege, 8 Remisen, 11
Niederlagen.
„Schade, dass wir den siebten Tabellenplatz nicht ins Ziel retten konnten, aber
das zeigt nur, wie eng es in dieser Saison im Mittelfeld war“, bedauerte der
Manager Karl Kuhl, zeigte sich auf der Saisonabschlussfeier aber grundsätzlich
zufrieden mit dem Abschneiden: „Für den Aufstieg in die erste Liga und das
Etablieren dort sind wir noch nicht reif.“
Auf die Personalie Christopher Krähenbühl angesprochen, gab der Manager mit
ernstem Gesichtsausdruck zu Protokoll: „Im Verlauf der zu Saisonbeginn
stattgefundenen Vertragsverhandlungen mit Herrn Krähenbühl kam es zu einer
Situation, die ich im Nachhinein nur als Missverständnis deuten kann. Jedenfalls
brach daraufhin der Spieler mit harschen Worten die Gespräche ab. Da wir davon
ausgehen mussten, dass es nun nicht mehr zu einer langfristigem Zusammenarbeit
kommen würde, haben wir, auch um finanziellen Schaden vom Verein abzuwenden, den
Spieler zum Transfer freigegeben und konnten ihn mit einer annehmbaren
Ablösevereinbarung an einen anderen Verein abgeben.“ Der Transfer hat inzwischen
stattgefunden zur Mitte der Saison. - Kuhl weiter: „Wir haben sogar einen
ansehnlichen Überschuss mit ihm erzielt - berechtigt - schließlich haben wir ihn
in der jüngeren Vergangenheit auch ganz ordentlich weiterentwickelt. Trotzdem
ist der ganze Vorgang natürlich suboptimal, denn eigentlich war der Spieler auf
einem guten Weg, die Nachfolge unseres Stammspielers René Hobel auf der
Zehner-Position anzutreten, wenn dieser in einigen Saisons in den Ruhestand
geht… - er war bereits Kapitän der Reservemanschaft, die in der Regel unsere
Freundschafts- und Turnierspiele austrägt… - Sowas passiert - es ist in anderen
Teams schon vorgekommen und es wird wohl auch nicht das letzte Mal gewesen sein
- das Leben geht weiter… - Inzwischen haben haben wir mit Armin Joedicke einen
sehr guten Spieler verpflichtet, der nun als Renés Nachfolger aufgebaut werden
soll. Es ist noch Zeit.“
Auf dem Höhepunkt der Saisonabschlussfeier verabschiedete der Manager dann noch
den langjährigen Topstürmer der Mannschaft, Nicolas Ziervogel, in den
Fußball-Ruhestand: „Nicolas war, als er mit 21 zu uns kam, unser damaliger
Rekordtransfer und wurde auf Anhieb, damals noch in der Regionalliga,
Stammspieler. Seitdem war er praktisch jede Saison unter den drei besten
Scorern, öfter auch mal Torschützenkönig des Teams und hat damit maßgeblich zum
Aufstieg des Vereins im FC-Universum beigetragen. Jetzt ist er 40, und wir
bedauern seinen Abschied, aber er und wir alle wissen, dass das Leben
weitergeht. Also lasst uns gemeinsam anstoßen ihm zu Ehren und zum Dank!“ Na
dann Prost…
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Verfasst am : 24.07.2026 19:01
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„Angenehm langweilige Saison…!“
Die dritte Saison in Folge in der Zweiten Liga (die insgesamt vierte) begann
durchwachsen: Nach einem Auftaktsieg folgten für das Team drei Niederlagen in
Folge. Durchwachsen ging es auch weiter, allerdings ohne dass BB zu irgendeinem
Zeitpunkt in Abstiegsgefahr geriet. Zum Ende der Hinrunde hatten die Männer von
Karl Kuhl nach fünf Siegen, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen 17 gesunde
Punkte und befanden sich auf Tabellenplatz zwölf.
In der zweiten Saisonhälfte lief es etwas besser, so dass es zum Schluss mit
insgesamt 45 Punkten zum zehnten Platz reichte. Mit 12 Siegen, neun
Unentschieden und 13 Niederlagen kann man von einer nahezu ausgeglichenen Bilanz
sprechen.
Vereinsgründer, Sportdirektor und Generalmanager Karl Kuhl zeigte sich auf der
Saisonabschlussfeier zur Überraschung vieler außerordentlich gut gelaunt und
erklärte sich zufrieden mit der Saison und der Entwicklung des Vereins
überhaupt: „Wenn man bedenkt, wie viele Leistungsträger wir in den letzten drei,
vier Spielzeiten in die Fußballrente verabschiedet haben, kann ich nur den Hut
ziehen vor der Leistung der Nachrücker. Sie haben es geschafft, uns durchgehend
von der Abstiegszone fernzuhalten, und dazu möchte ich ihnen“ - er wandte sich
nun direkt an die Spieler, „…möchte ich Euch gratulieren und herzlich danken!
Ich hatte eine wirklich angenehm langweilige Saison, was sehr gut für mein
Seelenleben war - und für meinen Blutdruck…“ Nach dem teils amüsierten, teils
auch nur höflichen Applaus verabschiedete Kuhl dann noch den nächsten
Fußballpensionär, Abwehrspieler Uli Hobel, der mit 35 Jahren sich noch einmal
neue Ziele setzen kann.
Anschließend gingen dann doch alle, auch die Ungeduldigen, zum gemütlichen Teil
des Abends über - na dann Prost…!
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Verfasst am : 13.06.2026 19:16
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Blendax Butenbremen etabliert sich in der Zweiten Li...
Die prophetischen Worte von Manager Karl Kuhl auf der letzten
Saisonabschlussfeier schienen sich in der ersten Hälfte der aktuellen Saison zu
bewahrheiten: BB bewegte sich im Tabellenmittelfeld, vielleicht etwas besser als
in der letzten, aber durchaus unspektakulär, fand sich nach einem
2:1-Heimspielsieg am 12. Spieltag gegen ‚EsAtPaŞaLi‘ sogar kurzzeitig plötzlich
auf dem dritten Platz wieder, begünstigt durch die Punktesituation: bis Platz
acht waren alle Teams nur durch höchstens zwei Punkte getrennt und BB nur
zufällig mit der besten Tordifferenz… - in der Folge entwickelte sich ein
Dreikampf um den dritten Tabellenplatz zwischen ‚Pilsclub II’, ‚FSV
Marienborner‘ und BB, bei dem gelegentlich nur die Tordifferenz über die
jeweilige Platzierung entschied. Ab dem 15. Spieltag schlossen als viertes Team
auch ‚Die Clubberer‘ auf im Gerangel auf den dritten Aufstiegsplatz. Zu diesem
Zeitpunkt betrug der Abstand auf die ersten beiden Mannschaften in der Tabelle
(bereits) 12 Punkte. Nach einem bitteren 0:1 zuhause gegen den FSV Marienborner‘
stand das Team von Karl Kuhl zum Ende der Hinrunde mit 32 Punkten auf Platz
fünf.
Zu Beginn der Rückrunde konnte BB mit 16 Punkten aus sechs Spielen den fünften
Platz halten, bevor die Mannschaft zwei Niederlagen in Folge hinnehmen musste.
Gegen Ende der Saison hopste BB je nach Sieg oder Niederlage zwischen
Tabellenplatz vier und sechs hin und her, denn immer noch lagen die Mannschaften
auf diesen Plätzen nach dem 32. Spieltag punktgleich; der siebte hatte auch nur
einen Punkt Abstand. Nur die ersten drei Teams hatten zu diesem Zeitpunkt
bereits einen Punktabstand von mindestens sieben Punkten und standen also als
Aufsteiger bereits uneinholbar fest…. - Am Ende bedeuteten 67 Punkte den fünften
Platz in der Abschlusstabelle mit acht Punkten Abstand zum Drittplatzierten.
„Allen Ungeduldigen will ich sagen, dass wir finanziell noch zu schwach sind, um
größere Sprünge zu machen. Wir entwickeln uns sportlich weiter, bauen unser
Stadion aus, aber wir sind nicht stark genug um irgendetwas zu erzwingen, und
wenn wir aufgrund günstiger Umstände vielleicht einmal aufsteigen in die
Bundesliga, würden wir wohl gleich wieder absteigen“, versuchte Manager Karl
Kuhl die Dinge ins nach seiner Meinung rechte Licht zu rücken. „Erfolgreich sind
wir schon jetzt - wir sind das Team mit dem kleinsten Stadion in unserer Liga
und haben keine Probleme die Klasse zu halten.“
Auf der Saisonabschlussfeier wurde Markus Schulte (RM) mit 40 Jahren in den
Fußball-Ruhestand verabschiedet und noch einmal gefeiert. "Markus ist mit
24 Jahren zu uns gekommen und war damals schon sehr stark - heute geht er als
der bisher nominell stärkste Feldspieler in Rente", lobte Karl Kuhl den
sichtlich gerührten (Ex-)Spieler. "Er hat seit unserer zehnten Saison -
beginnend noch in der Regionalliga - in jeder Spielzeit zu unseren drei besten
Torschützen gehört - meistens zu den zwei besten. In den letzten drei Saisons
war er ein Mal Torschützenkönig des Teams schoss zweimal als zweiter jeweils
mehr als 20 Tore.“ - Der Manager und Vereinsgründer wandte sich direkt an den
Gerühmten: "Wir haben Dir richtig viel zu verdanken und wünschen Dir alles
Gute!" Und stieß noch einmal mit ihm an - Prost!
.
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Verfasst am : 02.05.2026 19:02
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BB im oberen Mittelfeld der Zweiten Liga
Die Hinrunde der ersten Zweitliga-Saison nach dem Wiederaufstieg verlief für das
Team von Manager Karl Kuhl unspektakulär und einigermaßen ausgeglichen: Es gab
Siege, Unentschieden und Niederlagen zu etwa gleichen Teilen. Nach den ersten 17
Spieltagen lag Blendax Butenbremen mit 28 Punkten auf Platz 8.
In der Rückrunde kam dann nur noch ein Remis dazu; in ziemlicher Regelmäßigkeit
verlor man ein Spiel, bevor man eins gewann - Ausnahmen bestätigten die Regel.
Zum Ende der Saison wurden dann die Siege häufiger und das Team beendete die
Saison mit 59 Punkten auf Rang sechs. Zu einem Aufstiegsplatz bestand aber noch
eine gehörige Lücke von 17 Punkten (plus Tordifferenz)...
„Ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt ein paar Saisons so weitergeht: keine
großartigen Erfolge, keine Abstürze - wir haben zu wenig Geld, um Erfolg zu
kaufen, aber unsere wirklich gute Nachwuchsarbeit sorgt dafür, dass wir gut
mithalten können. Also bauen wir weiter unser Stadion aus und die Infrastruktur
und beobachten den Transfermarkt für günstige Verstärkungen. Die Luft hier ist
schon recht dünn: die Hälfte der Gegner spielt bereits in voll ausgebauten
Stadien und ist deshalb ökonomisch im Vorteil, also: nicht die Geduld
verlieren…“
Und wieder gehen zwei verdiente ‚alte Recken‘ in den Ruhestand: Der langjährige
Stammtorwart Rhostislav Kotlyar und Abwehrmann Pascal Geissler treten mit
jeweils 40 Jahren ab. Manager Karl Kuhl bedankte sich bei den beiden und
bestätigte, dass eine „Hall of Fame“ eingerichtet wird für verdiente Spieler,
die im Verein in den Ruhestand gegangen sind. „Unsere Jungen müssen und werden
die Lücken füllen“, sprach der Teammanager und dankte allen Beteiligten auf der
obligatorischen Saisonabschlussfeier, bevor es ins Trainingslager ging.
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Verfasst am : 22.03.2026 18:31
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