59.328x gelesen 304x abonniert Ausgabe 20/26 14.05.2026 The Viewing Globe Jetzt registrieren

Abschlusstabelle der 1. Bundesliga 8950

Der Saisonverlauf


Was hat diese Saison mit dem Betze, einer Hasselhoff-Filmperle aus der Zeit vor Knight Rider, der Bundeswehr und einer Firmenfeier gemeinsam? Nun, liebe Clickbait-Freunde, ihr werdet es hier nachlesen können. Zeitungsleser hassen diesen Trick! Tun Sie dies, bevor Sie einen Zeitungsartikel...

Der Abstiegskampf


STILLGESTANDEN! Jawohl, wenn der Vorgesetzte rumbrüllt, hat der Pöbel zu gehorchen. Egal, wie dümmlich das Großmaul ist, er hat eben einen höheren Rang.

Die Freuden der strikten Hackordnung werden ja nun wieder mehr und mehr jungen Leuten angeboten. Und so ist es dann auch hier im Tabellenkeller, dort, wo es Richtung Zweitklassigkeit geht. Zweitklassig wie eben die Bundeswehr.

Okay, Club Deportivo Petrolero wollte den Wehrdienst verweigern und trat gar nicht erst an. Das Cleverste, was man machen kann, wenn man eingezogen wird.

Der FC Sarda Helmstedt war nicht bundeswehrligatauglich und konnte sich nicht für eine Beförderung qualifizieren. Quasi der Harry Kim, der unter der miesen Voyager-Crew noch am schlechtesten ablieferte.

Der FC 98 konnte auch im Keller nur gegen die rangniedrigeren Mannschaften Dreier einfahren. Da musste Brzysko-rol auch nur die drei letztendlichen Absteiger bezwingen und konnte sich ansonsten bequem unterordnen. Ach ja, am letzten Spieltag hätte der FC 98 noch mit einem Acht-Tore-Vorsprung-Sieg im direkten Duell den Klassenerhalt sichern können, aber Ordnung muss sein!

Wir wünschen den Aktiven ein erträgliches Pflichtjahr!

Die Qualifikation für die Euro-League


Wie eine Firmenfeier ging es auf den Plätzen drei bis sechs zu: Man sagt hinterher höflich wegen des EL-Tickets, dass es ganz nett war, aber insgeheim wartet man die ganze Zeit darauf, dass es endlich vorbei ist. Nach unten geht nichts, nach oben geht nichts. Ein Ticket konnten unsere Scheichs sich sichern, wir wünschen dem FC Dicht Rothanschöring, Blau Rot Elblax 07 und dem Kiezklub Krause eine erfolgreiche Europapokal-Saison!

Der Kampf um die Meisterschaft


Star Crash - Sterne im Duell! Gerne als SchleFaZ zu empfehlen. Und das liegt nicht nur am jungen Hoff! der gerade erst aufgestiegene Fc Ochsenhausen schickte sich an, wie einst Kaiserslautern vom Aufsteiger zum Meister zu werden und hatte mit ELO-Rang 1 auch sicher passable Argumente vorzuweisen. Aber Inter Bagienko ist auch ein ELO-Top-5-Team und eines der wenigen Teams, das gegen den FCO grundsätzlich bestehen kann.

Beide Teams marschierten vorne weg, die beiden Star-Teams im Duell! Und gerade die direkten Duelle sollten natürlich wichtig sein. Beide konnten ihre jeweiligen Heimspiele gewinnen, Inter mit 4:2 in der Hinrunde, der FCO mit 5:2 in der Rückrunde. Doch ist der knapp gewonnene direkte Vergleich auch ein Fingerzeig in Sachen Meisterschaft?
Ochsenhausen hatte tatsächlich die deutlich bessere Tordifferenz und so schritten sie mit dieser einen Nasenlänge Vorsprung im Gleichschritt auf die Ziellinie zu, fast so wie einst René Fromage und Kitty Mambo, nur eben dass es am Ende einen Sieger geben musste.

Die Saison aus Sicht der Megascheichs


Natürlich wäre uns ein Torschützenkönig in den eigenen Reihen recht gewesen, aber unser Team zeichnete sich eher durch eine Beton-Abwehr aus. Fast alle Punkte außer gegen die Top-2 konnten geholt werden, so dass am Ende die Hoffnung auf eine bessere Staffel-Einteilung und einen baldigen Renteneintritt bei den Super-Teams bleibt.

Die Tabelle




Ausblick


Zwei Chancen auf Titel haben wir noch. Wir geben die Hoffnung nicht auf.

Edit: Ein aufmerksamer Leser hat sich gemeldet und gesagt, dass Ochsenhausen kein Aufsteiger gewesen sei, sondern Erstligameister in der Vorsaison. Es ist durchaus möglich, dass Tommy O. sich bei der Durchsicht möglicher kommender Gegner vertan hat, zum Beispiel Vereinsnamen vertauscht hat. Sollte dies der Fall sein, bitten wir um Entschuldigung für diesen Fehler. Wir verzichten auf weitere Ursachenforschung, denn das Ergebnis ist das Gleiche: Die Mannschaft ist (auch ohne jeden Abwehrspieler) brettstark und knapp, aber verdient Meister geworden. Egal, woher sie kamen.
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Koch Ness

Was ist Realität, was ist Legende?

Wir alle wissen: Ein Geparden-Pferd mit Teleskophals (in der altgriechischen Mythologie \"Giraffe\" genannt) ist kompletter Nonsens. Ein Einhorn hingegen, das gibt es ja schon im Meer. Jeder Fakten-Check ergibt: Einhörner sind realistisch, nicht jedoch Giraffen.

Auch Drachen sind nicht abwägig, aber jeder sieht, dass die Erde nicht rund ist. Da würde man ja auch ins Rutschen geraten. Lächerlich! Der uneheliche Sohn eines Salamanders und eines Flammenwerfers ist da schon glaubwürdiger.

Götter? Das glauben viele Leute sofort und verteidigen das teils mit ihrem Leben. Die Bank ist frisch gestrichen? Hm...lieber schnell überprüfen, ob die Farbe wirklich feucht ist.

Und dann ist da noch sowas wie Roswell (nein, an der Existenz des Ortes zweifelt kaum jemand), die Mondlandung und dieser Unterwasser-Saurier in Schottland. Es existieren Fotos, gerne verschwommen bzw. bei der Mondlandung ungewöhnlich belichtet (wo sind die Sterne?).

Und nun kommen wir zu unserer eigentlichen Frage: Wo ist das Monster von Koch Ness geblieben?

Wo ist Cooker?

Der Verein ist nicht mehr auffindbar! Wortlos - das ist nicht Cookers Art - hat er sich aus dem Spiel verabschiedet? Er hat doch noch an Schmenkers Turnier teilgenommen! Aber er war ruhig! In seiner eigenen Zeitung und in den Kommentaren bei Schmenker wart er lange nicht mehr gesehen.

Dabei existieren Fotos von ihm. Im Internet. Dort, wo er außerhalb von FCup rumcurrywurschtelt. Und kein Hinweis darauf, dass es dort Abwesenheiten gebe. Sind die Fotos gefälscht? Hat es ihn nie gegeben? Oder dürfen wir uns auch in Zukunft an Gerüchten aus der Küche erfreuen?

Wir bitten um sachdienliche Hinweise!
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Abschlusstabelle der 1. Bundesliga 6

Der Saisonverlauf


Willkommen in Absurdistan - zumindest lassen einige Ergebnisse diesen Schluss zu. Ob alle Teams immer mit voller Stärke angetreten sind? Daran haben wir bereits letzte Saison gezweifelt. Diese Saison umso mehr.

Immerhin hatte der letzte Spieltag noch drei Entscheidungen zu bieten:

Wer wird Meister?
Wer spielt als Sechster europäisch?
Wer steigt als drittes Team ab?

Der Abstiegskampf


Der Kader des FC Juventus Berlin war offenbar so sinnvoll zusammengewürfelt wie der Vereinsname: Etwas Torino, ein Hauch Tottenham und ganz viel TeBe, aber keine Spur von Torpedo Moskau. Die Kaderstärke war die geringste der Liga. Im Tor 750 Punkte, aber der stärkste Spieler ist ein 650er. Und - typisch italienisch - genau nichts im Sturm. Der Abstieg war von Beginn an absehbar.

Doppel-Meister FC Lerchenberg hatte an Qualität eingebüßt, aber dass es nicht für den Klassenerhalt reichen würde, überraschte selbst unseren Buchmacher.

Einen Showdown hab es am letzten Spieltag zwischen den Bierbauchberserkern (19 Punkte, -81) und dem SV Vötting (18 Punkte, -74). Der Tabellen-16. aus Freising - Haxthausen musste also mindestens punkten, aber gegen den Polnischen Wodka FC sollte das nicht gerade einfach werden. Unser allseits beleibter Schorsch Chancentod konnte den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern, doch auch beim FC HAMSTER würde das kein Selbstläufer werden.

Die Qualifikation für die Euro-League


Theoretisch war am Ende noch die Vize-Meisterschaft drin, aber die Baltic Buccaneers FC sind sicher mit Rang 3 nicht unglücklich. Ob der Polnischen Wodka FC am letzten Spieltag in Angesicht des sicheren vierten Platzes nochmal alles geben würde oder den Abstiegskampf beeinflussen würde? Das wird weiter unten geschildert. Für Blau Weiß Falkensee endete die Spielzeit unspektakulär auf Rang 5. Doch um Platz 6 stritten sich noch drei Teams: Der FC BlackPearl hatte ebenso wie die SpVgg Possenbrock 63 Punkte in 33 Runden gesammelt, die Angel Grove Megascheichs lagen einen Zähler dahinter. Die Tordifferenz sprach leicht für das Team aus Bruchsal und deutlich gegen unsere Scheichs, die also einen Sieg sowie zwei Patzer der Konkurrenz brauchen sollten.

Die Perlen bekamen es mit dem FC RutWiess zu tun und waren daher Favorit. Das Team aus Ahlen (ja, das richtige Ahlen, nicht die Fischköppe aus BaWü) sollte die Scheichs zum direkten Duell empfangen.

Der Kampf um die Meisterschaft


Wer sollte am Ende die Backen voll haben? Titel-Hamster Kotoko spielte eine gute, aber nicht herausragende Saison. Mit einem Sieg gegen den unter Wert geschlagenen und bereits abgestiegenen FC Lerchenberg wäre am Ende der Titel aber noch möglich gewesen. Voraussetzung war, das der junge und noch titellose (was Meisterschaften angeht) FC HAMSTER parallel gegen die abstiegsbedrohten Bierbauchberserker verlieren würde und dabei mindestens ein Spiel mit mehr als einem Tor Differenz ausgehen würde. Wie das Hamster-Fern-Derby ausgehen würde, erfahren wir nach der nächsten Maus.

Die Saison aus Sicht der Megascheichs


Eine verdiente Klatsche bei einem Abstiegskandidat, deutliche siege gegen Teams, die gleichauf sein sollten, Pleiten gegen Teams, die gegen deutlich schwächere Gegner gerade eben vermöbelt wurden...manchmal war es schon frustrierend. Am Ende überhaupt noch die Chance auf einen internationalen Startplatz zu haben, war fast schon eine Gnade, aber das Saisonziel sah eigentlich anders aus.

Deshalb beschränken wir uns lieber darauf, endlich aufzulösen, wie die Saison eigentlich endete:

SpVgg Possenbrock vs. Angel Grove Megascheichs 4:2
FC BlackPearl vs. FC RutWiess 4:1
Kotoko vs. FC Lerchenberg 7:0
FC HAMSTER vs. Bierbauchberserker 9:2
Polnischen Wodka FC vs. SV Vötting 5:0

Wir gratulieren Schorsch Chancentod zum Klassenerhalt, JackSparrow8796 neben den anderen qualifizierten Teams zum EL-Ticket und hamster97 zur ersten Meisterschaft!

Den Absteigern wünschen wir einen baldigen Wiederaufstieg.

Die Tabelle




Ausblick


Drei Saisons haben unsere Spieler noch. Soll am Ende Edelmetall dabei herauskommen, wie es die Vereinsführung erwartet, dann muss eine deutliche Leistungssteigerung her!
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Abschlusstabelle der 1. Bundesliga 8892

Der Saisonverlauf


Es geht auf und ab, eine Saison ganz ohne Spannung, eine Saison, wo es zumindest für eine Handvoll Teams interessant war. Ganz oben und ganz unten war die Saison doch aufregend. Die Scheichs jedoch fristeten ein Dasein als graue Maus, weshalb der Artikel sich kaum um unser Team dreht.

Der Abstiegskampf


Wir erlebten einen echten Abstiegs-Krimi: boesesleipzig wurde boese verprügelt und stieg völlig erwartungskonform ab. Also alles wie im Krimi: Man muss das Buch nicht aufschlagen und weiß doch schon, dass der Schurke am Ende (auch nicht vorher) erfolgreich gestellt wird.

Einen sprichwörtlichen Abstiegs-Krimi, also Spannung bis zum Abwinken, erlebten dafür andere Teams. Die Werkself Leverkusen konnte mehr als sie wollte und zwischenzeitlich sah es so aus, als wollte sie nicht mehr in der ersten Liga spielen. Am Ende sollten keine Zweifel am Klassenerhalt aufkommen.

Neben einigen anderen Teams im Augsburg-Modus sollte der, die oder das TSZ Löwen zum Abstiegskampf seinen Senf bis zum Schluss dazugeben, aber doch ausreichend auf die Tube drücken. Richtig knackig wurde es im Dreikampf um das eine verbleibende Erstliga-Ticket, welches mit Rang 15 verbunden war. Der mächtig abgestürzte FV Germania Erlangen 11 verbrachte viel Zeit auf einem der Abstiegsplätze, aber konnte doch immer wieder Punkte erlangen. Fozzy wäre letzte Saison schon beinahe abgestiegen und weilte auch sehr oft auf den Plätzen 16 und 17, schien auch schon abgeschlagen und kämpfte sich doch nochmal zurück. Und der Fc Ponschik stand lange Zeit über dem Strich, doch wir beginnen unsere Erzählung nach dem 31. Spieltag, als sie gerade punktgleich mit Fozzy (je 18 Punkte) auf Kurs Zweitklassigkleit eingebogen waren, weil die Germanen sie mit 4:1 nach Hause geschickt hatten. Der FV selbst kam damit auf 19 Punkte, hatte aber die schlechteste Tordifferenz der drei Kontrahenten.

Jeweils neun Punkte konnten die Teams also noch holen und Germania legte mit einem 2:6-Auswärtssieg beim 1910 FC mächtig vor. Ponschik verlor erwartungsgemäß, unser Staffel-Muppet hatte den FC RutWiess zu Gast und konnte sich zumindest Chancen ausrechnen. Am Ende jedoch stand eine 2:4-Pleite auf der Anzeigetafel und im Spielberichtsbogen. Zwei Spieltage vor Saisonende hatte Erlangen also vier Punkte Vorsprung auf die beiden Kontrahenten - jeweils, versteht sich. Das Ende?

Für den FCP gingen tatsächlich bereits die Lichter aus, denn mit Spielen gegen Kotoko und unsere Scheichs sollte es fast unmöglich sein, noch vier Punkte zu holen, geschweige denn vier mehr als die Franken. Das Team aus Kall stand am Abgrund. Doch Fozzy stand mit der schlechteren Tordifferenz (nein, nicht Torverhältnis, das ist relativ schnell nach Einführung der Bundesliga durch die Differenz ersetzt worden) noch tiefer im Keller! Doch der fünffache Meister sollte noch zwei machbare Gegner vor der Brust haben. Am 33. Spieltag warteten die Löwen aus dem Tatzenseitzungszentrum (oder was TSZ heißt) auf das Team aus Kleve. Schwierig, aber zumindest ein Punkt ist drin. Sollte dies gelingen und Germania gegen den SSV Tefeld 25 parallel verlieren (nur eine von mehreren Beispielrechnungen), dann wären es nur noch drei Punkte Rückstand auf Erlangen und die Tordifferenz wäre selbst bei nur einem 1:0 der Tefelder ausgeglichen. Und am letzten Spieltag, ihr ahnt sicher etwas, sollte Erlangen noch an den Niederrhein fahren müssen. Jeder Heimsieg würde die Kräfteverhältnisse im Abstiegskampf in letzter Sekunde nochmal umbiegen. Das Hinspiel in J.B.O.-City konnte Fozzy mit 2:3 gewinnen. Der 33. Spieltag sollte also darüber entscheiden, ob es am 34. Spieltag zu einem echten Kracher-Finale kommt.

Und während Ponschik erwartungsgmäß mit 5:0 abgeschossen wurde und auch Erlangen mit 0:4 unterlag, ging Fozzy sang- und klanglos mit 6:2 unter. So viel zu einem spannenden Saisonfinale, das in einem solchen Artikel gewürdigt werden könnte!

Wir gratulieren Erlangen, dem Sieger dieses Triells, zum knappen Klassenerhalt und wünschen den Absteigern viel Erfolg im Unterhaus!

Die Qualifikation für die Euro-League


Die Durchstarter vom FC HAMSTER standen mit einem gehörigen Polster nach unten doch meistens souverän auf dem sechsten Platz. Die Baltic Buccaneers FC bleiben konstant oben dran, ohne um die Meisterschaft zu spielen. Im Umfeld des Vereins macht sich Unmut breit, es gibt Gerüchte über mangelnden Erfolgshunger in der Vereinsführung. Altserienmeister Kotoko zeigte ebenfalls starke Leistungen, ohne jedoch ernsthaft ein Ticket für die Fahrt zum Henkelpott anzuvisieren. Vermutlich geschieht das aber sehr bald wieder. Und wenn nach unten Langeweile herrschte, so war nach oben für den Polnischen Wodka FC doch so viel mehr drin. Zu Saisonbeginn lange Tabellenführer und am Ende doch wenige Prozente zu schwach, um in Champagner zu duschen oder zumindest die Königsbergklasse zu erreichen.

Den vier Teilnehmern viel Erfolg in der EL!

Der Kampf um die Meisterschaft


Der FC Lerchenberg war am Ende erneut stärker als unsere (k)östlichen Nachbarn, die wie erwähnt nur zu Saisonbeginn obenauf waren. Aber sie traten nicht so souverän wie in der Vorsaison auf und mussten sich des SSV Eintracht Loitsche - Zielitz e.v. erbittert erwehren. Tommy O. hatte zwischenzeitlich den Verdacht, dass bei den Lerchen eher der Spatz in der Hand rauskommen sollte, fast, als wäre die letztjährige Meisterelf nicht mehr vollständig beisammen. Die Eintracht hingegen, pompöser dekoriert, aber auch deutlich länger dabei, musste aber auch hin und wieder Federn lassen.

Und die Spatzen zwitscherten von den Dächern, was kurz darauf Realität werden sollte: Lerchenberg verteidigte den Titel!

Der Eintracht gratulieren wir zum CL-Ticket nach einer sehr guten Saison, Lerchenberg zum erneuten Titel nach einer noch etwas besseren Saison!

Die Saison aus Sicht der Megascheichs


Alles ziemlich mittelmäßig, erwähnenswert ist vielleicht, dass wir am 17. bzw. 34. Spieltag gegen Ponschik mit jeweils 6:4 gewonnen haben.

Die Tabelle




Ausblick


Nächste Saison könnte ein EL-Ticket rausspringen, aber dafür brauchen wir schon Glück bei der Zuteilung und ggf. altersbedingte Abgänge bei der Konkurrenz.
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Bitte melde dich!

Guten Abend, liebe Möchtegern-Schwiegermütter, hier spricht Kai Pflaume.

Wie jeden Sonntag Abend berichten wir von tragischen Fällen, bei denen Personen spurlos verschwinden. Mutmaßlich von Außerirdischen entführt oder sie hatten genug vom Stalking. Aber wir scheuen keine Kosten und Mühen, so lange dies vom Budget der Sendung abgedeckt ist.

Heute sind wir allerdings in einer besonderen Situation, denn dies ist keine normale Folge von Bitte melde dich! Nein, es ist ein Crossover mit Aktenzeichen XY ungelöst. Denn heute wissen wir gar nicht so recht, wen wir suchen.

Doch bevor wir zum Thema des Abends kommen, noch kurz zum Sport: Am ersten Rückrundenspieltag der 1. Bundesliga 8892 am 29.12.2025 konnten die Angel Grove Megascheichs sich bei brütender Hitze und strahlendem Sonnenschein mit 3:1 gegen den 1910 FC behaupten. Damit konnten die Scheichs den Abstand auf die Abstiegszone weiter vergrößern, während die Gäste weiterhin in latenter Abstiegsgefahr schweben. Das Spiel verlief fair und war durchaus spannend zu beobachten.

Dieses Spiel ist allerdings aus anderer Sicht bedeutsam, denn der bisherige Zuschauereekord des Gastgebers, der am 30.07.2019 gegen Hennstedt aufgestellt wurde, ist hinfällig! Damals kamen 77.798 Zuschauer ins Stadion, unser damaliger Gegner ist immer noch aktiv.

Damals fehlten zwei Zuschauer zum ersten ausverkauften Heimspiel der längst über zehnjährigen Vereinsgeschichte.

Und vorgestern, beim neuen Rekordspiel? Ihr ahnt es:

Doch nun zum Thema des Abends: Unsere Vermisstensuche.



Sind mehrere Meisterschaften und ein CL-Sieg einfach nicht gut genug, um das Stadion einmal vollzubekommen? Nein, das wäre Blödsinn!

Ist der Zufallsgenerator so auf Kante programmiert, dass er wirklich nur in Ausnahmefällen 77.800 Zuschauer ausspuckt (mal von 20-Uhr-Turnieren abgesehen)? Quatsch, da würde man doch das Zuschaueraufkommen ermitteln und wenn dies über 77.800 liegt, dann abschneiden.

Also stellt sich die Frage, was dieser einen Person geschehen sein mag, die es nicht geschafft hat, ihren Stehplatz einzunehmen (dass es ein Stehplatz war, ist durch die Tageskasse gesichert).

Bitte helft uns auf der Suche nach der vermissten Personen. Hinweise auf Identität oder Aufenthaltsort könnt ihr gerne in der eigens freigeschalteten Kommentarsektion hinterlassen. Wir möchten nicht wieder über sechs Jahre warten müssen, bis ein neuer Zuschauerrekord vermeldet wird, der dann hoffentlich nicht 77799,5 Zuschauer sind.

Ich wünsche meinen Möchtegern-Schwiegermüttern noch einen schönen Sonntag Abend! Ihr Pflaumen-Kai!
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Abschlusstabelle der 1. Bundesliga 8864

Der Saisonverlauf


Fünf-Klassen-Gesellschaft. Jetzt mal ernsthaft: Wenn es praktikabel wäre, würde es nicht manche Saison geben, in der niemand absteigen dürfte und andere Saisons, in denen vielleicht sogar die letzten sechs Teams so viel schwächer als der Rest waren, dass sie sich vielleicht eine Klasse tiefer neu aufstellen müssten? Genauso gibt es Spielzeiten, die hätten mehr als einen Meister verdient. Aber im Großen und Ganzen muss eine gewisse "Leistungsdichte" gegeben sein, damit die Ligagröße Sinn ergibt. Wir erleben das zum Beispiel im Frauenfußball, wo es über viele Jahre einfach nicht 18 brauchbare Mannschaften gab, die auf Augenhöhe eine Bundesliga gebildet hätten. Es gab auch nicht genügend Spielerinnen, um diese 18 Mannschaften zu bilden. Das wandelt sich gerade (glücklicherweise) zumindest zum Teil. In manchen Ligen wird auch öfters als zweimal gegeneinander gespielt, dafür treten weniger Teams an. Und dann gibt es noch die Ligen mit mehr als 20 Teams.

Hier bei FCUP erlebten wir mal wieder, dass die Spielberechnung nach dem Motto "Der Stärkere gewinnt fast sicher" zu der Situation führt, dass am Ende keine Spannung aufkommt und einzelne Grüppchen von Teams einfach in einer bestimmten Tabellenregion feststecken.

An dieser Stelle möchten die Scheichs erneut betonen: Es ist ein Fehler im Design, eine (bekannte weil angezeigte) Gesamtstärke als das dominante Kriterium über Wohl und Wehe entscheiden zu lassen. Wie viel Platz man dem Zufall auch immer einräumen will, es muss Mittel und Wege geben, durch schlaue taktische Kniffe für mangelnde Klasse zu kompensieren. Sonst plätschern die Saisons nur so dahin wie diese. Alleine die Idee der Gesamtstärke ist Humbug, etwa so, als wolle man die Geschwindigkeit eines Flügelstürmers, die Kopfballstärke eines klobigen Innenverteidigers oder die Reflexe eines Torwarts in einer gemeinsamen Kategorie unterbringen. Geht nicht und eine Fußballmannschaft braucht das halt alles irgendwie. Genauso ist der eine Schüler halt toll in Mathe, und andere als der Autor sind toll in Deutsch. Oder Bio. Oder...

Erneut möchten wir betonen, dass FCup zwar Spaß macht, aber es wird einfach so viel Potential verschenkt. Und wenn die Leute, die es mit Mathe nicht so haben, jegliche Wahrscheinlichkeit erfolgreich weggejammert haben, jammern auch wir weiter! So lange, bis die Punkteverteilung wieder eher an den echten Fußball erinnert und jedes einzelne Spiel wieder mit Spannung verfolgt werden kann.

Der Abstiegskampf


Zwar gehörten augenscheinlich zu Beginn auch die Angel Grove Megascheichs zur untersten Klasse unserer kleinen Gesellschaft, aber als dann die Spiele gegen die "Unterschicht" anstanden, wurde deutlich: Nur vier Teams kämpfen gegen die Zweitklassigkeit. Fortuna-Walstedde blieb dabei quasi chancenlos, der HammerSV23 konnte nur Achtungserfolge erzielen, aber ob nun der F.C. Energie Cottbus 1966 oder Fozzy das Problem im Stadtbild darstellten und dringend in die Zweitklassigkeit abgeschoben gehörten (vorherrschende Meinung von Leuten, die alleine durch das Tragen von Anzug und Krawatte das eigentliche Problem im Stadtbild darstellen, der Autor hält sich hier bedeckt und zitiert nur), sollte erst ganz zum Schluss entschieden werden. Dabei hatten die Muppets vom Niederrhein eigentlich die Nase vorn und hätten es in Ruhe lausitzen können, doch die Aussitzer gewannen in der Rückrunde das direkte Duell. Beide konnten hiernach noch mit je einem sicheren Sieg rechnen, doch Fozzy vergab die Chance! Also zuerst. Denn Cottbus sollte es nicht besser machen. Wollten beide Teams am Ende sogar absteigen? Egal, am Ende erwischte es die Brandenburger.

Zumindest so lange der Abstieg ungeplant war, wünschen wir den Absteigern, dass sie es nicht so schwer nehmen. Nach der Nacht kommt der Morgen, nach dem Winter der Frühling, nach der Arbeitswoche das Feierabendbier.

Die Qualifikation für die Euro-League


Die zweitunterste Gesellschaftsschicht hatte keine Chance, die begehrten Top-6-Plätze zu ergattern. Es zeichnete sich dadurch schnell ab, dass der Vfb xtEsY 1992, der SSV Eintracht Loitsche - Zielitz e.v. und die Gummistiefelträger von ReWe Meppen (was macht ihr da eigentlich - immer oben mit dabei, aber nie gut genug für den Titel?) demnächst im so genannten kleinen Europapokal antreten würden. Der letzte Platz würde entweder an die Baltic Buccaneers FC oder den
Polnischen Wodka FC
gehen, wer auch immer am Ende in der Tabelle weiter hinten stehen würde. Diese beiden Teams bildeten eine Klasse für sich, wobei sich am Ende der hochprozentige Vertreter aus dem westlichen europäischen Osten als klassischer erweisen sollte.

Den vier Teilnehmern viel Erfolg in der EL.

Der Kampf um die Meisterschaft


Der FC Lerchenberg war eine Klasse für sich.

Die Saison aus Sicht der Megascheichs


Aller Saisonanfang ist schwer, und so dauerte es ewig, bis wir die ersten Punkte einfahren konnten. Zum Glück dümpelten auch andere Teams da unten rum, aber im Gegensatz zur Vorsaison niemand, dem man den Abstieg bereits an der Kaderstärke ablesen konnte. Als wir gegen diese Teams ran durften, zeigte sich schnell, dass wir eigentlich zu gut für den Abstieg sind. Also wenn nicht Sperren oder Verletzungen dazukommen...und am Ende war der Klassenerhalt sogar souverän drin, ohne Patzer und mit einigen überschaubaren, aber lang ersehnten glücklichen Punktgewinnen gegen höher platzierte Teams (einmal auch dank gelb-roter Karte gegen den Gegner, sonst wäre es vielleicht doch ein Punkt weniger gewesen). Und so sollte es am Ende eine ruhige Spielzeit werden. Zu ruhig.

Die Tabelle




Ausblick


Für uns muss es langsam aber sicher mal wieder ein Stück nach oben gehen. Die Spieler sind schon auf ihren Rentenverträgen unterwegs. Mit etwas Glück sollten wir langsam in Richtung Europapokal schielen. Das geht aber nur, wenn die Konkurrenz deutlich nachlässt. Vermutlich also erst übernächste Saison wird es wieder mehr Euphorie in Angel Grove geben.
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