x gelesen 0x abonniert Ausgabe 21/24 25.05.2024 Jetzt registrieren

Profil von FSV Zwickau

  • Manager: 051086
  • Geschlecht: männlich
  • Alter: 37
  • Gegründet: Am 06.04.2007
  • Heimatstadt: Zwickau
  • Mannschaftsstärke: 5.340

    Regionalliga 455

    6
    VFL Spitschu
    49 : 35 30
    7
    fc breiti burghausen
    44 : 43 30
    8
    FSV Zwickau
    36 : 44 24
    9
    SpVgg. Westfalia Hohenheide
    27 : 48 21
    10
    FC,Fortuna Mainz 03
    35 : 60 19

    Letzter Zeitungsartikel

    Der Manager hat noch keinen Artikel verfasst.

    Vereinsinfo

    Die Geschichte des FSV Zwickau beginnt 1912 in Planitz, heute ein Stadtteil von Zwickau. Dort wurde in diesem Jahr der PLANITZER SPORTCLUB gegründet, welcher 1945 aufgelöst wurde. Aus diesem Verein ging die SG PLANITZ hervor, dessen Ligamannschaft am 15.3.49 nach Zwickau "delegiert" wurde. Daraufhin wurde dort die ZSG HORCH gegründet. Der Verein gehörte von seiner Gründung bis zur Saison 1982/83 ununterbrochen der höchsten Spielklasse in der DDR, der Oberliga, an. Ab der Spielzeit 1950/51 hieß er BSG MOTOR Zwickau, bis er 1967 in BSG SACHSENRING Zwickau umbenannt wurde. Am 1.1.1991 erfolgte dann die letzte Umbenennung in FSV Zwickau.
    PokalheldenSeinen größten Erfolg feierte der westsächsische Traditionsclub 1975/76 durch das Erreichen des Halbfinales des Europapokals der Pokalsieger. Man setzte sich gegen Panathinaikos Athen (0:0, 2: 0), den AC Florenz (0:1, 1:0/6:5 n.E.) und Celtic Glasgow (1:1, 1:0) durch, bevor man am späteren Cup-Gewinner RSC Anderlecht (0:3, 0:2) scheiterte.
    Schon in den Sechzigern hatte Motor Zwickau zweimal am Pokalsiegercup teilgenommen. 1963/64 reichte es nur zur ersten Runde (MTK Budapest, 0:2, 1:0), genau so wie 1967/68 (Torpedo Moskau, 0:0, 0:1).
    Horch Zwickau wurde 1948 unter Trainer Erich Dietel 1. Ostzonenmeister.
    Pokalsieger wurden die Zwickauer in der DDR 3 Mal:
    1954 erreichte Motor Zwickau das Pokalfinale gegen den ZSK Vorwärts Berlin, unterlag dort aber knapp mit 1:2 (1:1)
    1963 wurde am 1. Mai im Leninstadion zu Altenburg Chemie Zeitz mit 3:0 bezwungen. Über die Stationen Motor Dessau (5:0), SC Potsdam (8:2), SC Empor Rostock (4:0) und SC Chemie Halle (2:2 n.V./3:0) hatte die Mannschaft von Trainer Karl Dittes das Finale erreicht.
    1967 holt das Team um Alois Glaubitz, Jürgen Croy und Hartmut Rentzsch in Brandenburg am 30. April durch ein 3:0 gegen den FC Hansa Rostock erneut den FDGB-Pokal. Über die Stationen Motor Steinach (1:0), 1.FC Lok Leipzig (0:0 n.V./3:0), FC Rot-Weiss Erfurt (2:0) und HFC Chemie (2:0) hatte die Mannschaft von Trainer Horst Oettler das Finale erreicht.
    1975 dann der größte Coup im Pokal. In einem an Spannung und Dramatik nicht zu übertreffenden Finale wird am 14. Juni im Berliner Stadion der Weltjugend vor 60 000 Zuschauern die SG Dynamo Dresden (u.a. mit Geyer, Dörner, Kotte, Riedel, Häfner) niedergekämpft. Nach 120 Minuten stand es 2:2. Erst kurz vor dem Ende der Verlängerung hatte Peter Nestler den Ausgleich für die BSG Sachsenring erzielt. Im Elfmeterschießen hält Jürgen Croy die Schüsse von Weber und Dörner, bevor er um 16:35 Uhr den entscheidenden Elfmeter verwandelt, Boden zu Boden schickt und damit die Sensation perfekt macht. Karl-Heinz Kluge hieß der Erfolgstrainer, für Peter Henschel ist es der dritte Pokalsieg als Spieler mit Zwickau, Alois Glaubitz ist diesmal als Mannschaftsleiter wieder mit dabei.
    Dem ersten Abstieg aus der Oberliga 1983 folgten Jahre als "Fahrstuhlmannschaft". Der Deutsche Fußballverband der DDR (DFV), dem die Erfolge der "BSG" ein Dorn im Auge waren, schaffte es allerdings nicht, den Zwickauer Fußball ganz abzuwürgen. Wobei lange Jahre in der 2. DDR-Liga mit Spielen z. B. bei Chemie Döbern (!!!) sehr viel Durchhaltevermögen erforderten. Torsten ViertelAb der "Aufnahme" des DFV in den DFB gings dann langsam wieder aufwärts. Zwar klappte der erhoffte Sprung in den bezahlten Fußball nicht sofort, aber man spielte mit wachsendem Erfolg in der Amateuroberliga. Nach zwei erfolglosen Anläufen wars dann endlich soweit: In der Relegation setzte man sich gegen den BSV Brandenburg und den FC Energie Cottbus souverän durch und ab der Saison 1994/95 spielt der FSV Zwickau in der
    2. BUNDESLIGA.
    Nach 4 Serien im Profifussball, 1996 wurde sogar der Aufstieg in die 1. Liga knapp verpaßt, holte 1998 die rauhe Wirklichkeit den FSV und seine Fans auf den harten Boden des Alltags zurück: Abstieg. Vorausgegangen war Ende 1997 die Entlassung von Erfolgstrainer Gerd Schädlich, welche sich als größter Fehler in der jüngeren Geschichte des FSV erwies. Mitte der ersten Halbserie 1999/2000 spitzte sich dann die finanzielle Lage beim FSV zu, welche in der Zahlungsunfähigkeit des Vereins gipfelte. Das Insolvenzverfahren wurde nach längerer Zeit erfolgreich abgeschlossen. Seitdem heißen die Ziele beim FSV Zwickau Konsoldierung der Finanzen und sportlicher Neuanfang. Darauf warten die Fans nun seit Jahren. Der Verein dümpelt in den Niederungen der Oberliga herum, Besserung ist nicht in Sicht.
    Vereinsfreundschaften:

    SGD Dresden
    FC Chelsea Mosel