9.580x gelesen 93x abonniert Ausgabe 21/24 25.05.2024 Dörlinbach AKTUELL Jetzt registrieren

Die „Silberne Generation“ oder wenn besondere ...


Dörlinbach, den 29.August 2023, 5 Uhr morgens: Die Meisterfeier war nach dem unfassbar spannend errungenen zehnten Deutschen Meistertitel der Vereinshistorie noch in vollem Gange, während nach und nach eine Vereinslegende nach der anderen der so besonderen „Silbernen Generation“ vor dem tosenden Applaus der jubelnden Löwen-Anhänger mit besonderen Worten von Erfolgsmanager Atzelinho09 verabschiedet wurden und schließlich das Vereinsgelände nach einer einzigartigen Partynacht verließ.

Insgesamt einen Europaleauge-Triumph sowie fünf Deutsche Meisterschaften (darunter die insgesamt zehnte der Vereinsgeschichte), zwei Torjäger-Kanonen, eine Vizeweltmeisterschaft und einen Vizechampionsleague-Sieg konnte diese einzigartige Mannschaft auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit für sich erringen, welche vermutlich noch lange Zeit den gesamten Schwarzwald in Erinnerung über das Erreichte schwelgen lassen wird. Vergleiche mit der berühmten „Goldenen Generation“ müssen also auf keinste Weise gescheut werden.









Was das besinnliche Örtchen Dörlinbach im idyllischen Schuttertal auszeichnet, trifft auch perfekt auf diese unfassbare Mannschaft zu: Niemand versuchte sich als egoistischer Starspieler in den Vordergrund zu spielen, sondern das Team zeichnete sich stets als eingeschworenene Gemeinschaft aus, in dem jeder bis zur Erschöpfung alles für seine Mitspieler gegeben hat. Trotz der hochklassig besetzten Truppe kam es somit nie zu Problemen im zwischenmenschlichen Bereich, weil jeder dem anderen immer alles gönnte und sich innerhalb des Teams im Laufe der Jahre viele enge Freundschaften entwickelten. So prägten die sieben gemeinsamen Saisons im Profibereich das Dörlinbacher Ensemble sowohl im Erfolg, aber auch in den bittersten Niederlagen.

Der Großteil unterschrieb bereits im Alter von 19 Jahren einen langfristigen Vertrag bei den Löwen und wollte in die großen Fußstapfen treten, welche die „Goldene Generation“ nach ihrem eigenen Ruhestand hinterlassen würde.

Mit der Zeit reifte das Team immer mehr im Schatten dieser Generation zu einer hervorragenden Einheit zusammen. Dies zeigte sich bereits in ihrer ersten gemeinsamen Saison im Profibereich, welche sie zur großen Überraschung aller auf einem phänomenalen dritten Tabellenplatz in der ersten Bundesliga abschlossen und sich dadurch direkt für ihr großes gemeinsames Ziel Europaleague qualifizierten.

Die nächste Überraschung folgte direkt in der anschließenden Saison mit der ersten Deutschen Meisterschaft dieser „Silbernen Generation“, die in so einem jungen Spieleralter von ungefähr 33 Jahren wohl noch kaum jemand von diesem Team erwartet hatte.

Wie allseits bekannt ist, blieb es keineswegs bei diesem einzigen großen Titel. Es folgten weitere große Titel sowie beachtliche Erfolge, wie beispielsweise ein am 29.Juli 2023 unglücklich hoch mit 1:4 gegen Übermannschaft Valencia FC verlorenes WM-Finale, in welchem man bis kurz vor Schluss noch an der Sensation schnupperte.

Und natürlich das auf tragische Weise verlorene Championsleague-Finale gegen die Dortmunder Amateure am 24.August diesen Jahres, gegen welche man mit einem verletzten Philipp Fels leider trotz ausgeglichenen Spiels leider mit 0:3 das Nachsehen hatte.

Am 11.August 2023 krönte sich das Team schließlich zum Europaleague-Sieger, was von Beginn an als das große Ziel dieser Spielergeneration von Manager Atzelinho09 ausgerufen worden war. Die Erwartungen wurden somit allerdings nicht nur erfüllt, sondern auch bei weiten durch die weiteren Erfolge noch deutlich übertroffen! Niemals hätte man vorher gedacht, auch nur ansatzweise so viele Titel holen zu können. Das ganze fand sein absolutes Happy End im Herzschlagfinale um die Deutsche Meisterschaft am vergangenen Montag, welches man denkbar knapp und bestimmt auch glücklich gegen das bärenstarke Erfolgsteam BASTICUP für sich entscheiden konnte.



Im folgenden sollen die elf Legenden, welche auf der Meisterfeier in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden noch einmal persönlich honoriert werden, indem die Redaktion den Wortlaut ihres Managers Atzelinho09 bei deren Verabschiedung noch einmal genaustens aufführt:


1 Aino „Die Baltische Wand“ Pisuke (Estland) – Torwart 44 Jahre (780)


„Aino, du warst uns in allen Saisons ein unfassbarer Rückhalt und hast uns nicht nur durch deine Glanzparaden den ein oder anderen großen Titel gerettet, sondern warst für uns auch menschlich durch deine ruhige, besonnene Art stets wie ein Fels in der Brandung, den sich jedes Team in seinen Reihen wünschen würde und gerne hinter sich hätte. Gleichzeitig verdientest du dir durch deine estnische Herkunft und dein überragendes – teilweise unüberwindbares – Torwartspiel auf der Linie, durch das du die gegnerischen Spieler reihenweise wie eine Wand zur Verzweiflung brachtest, völlig zurecht den Spitznamen „Die Baltische Wand“. Du reihst dich nun ein auf einer Stufe mit der vereinsinternen Torwart-Legende Ralph Oenning, der gleichzeitig über fast ein Jahrzehnt als dein Torwart-Trainer fungierte und mit dir heute in enger Freundschaft verbunden ist.“


2 Helmut „Der Westfälische Bergmann“ Möller (Deutschland) – Defensiver Mittelfeldspieler 41 Jahre (775)


„Helmut, auf dich war stets Verlass. Fleißig und zuverlässig wie ein Bergmann zur Hochkonjunktur des Kohle-Abbaus im Ruhrgebiet verrichtest du deine defensive Arbeit. Dabei schrecktest du vor keinem Gegenspieler zurück und nahmst es auch mit den ganz „Großen“ der Fußball-Welt auf. Aufgrund deiner Dortmunder Herkunft könnte es wohl auch keinen passenderen Spitznamen als „Der Westfälische Bergmann“ für dich geben. Auch abseits des Platzes warst du immer für deine Mitspieler da, wenn jemand einen Ansprechpartner brauchte. Behalte dir bitte diese unnachahmliche Hilfsbereitschaft bei!“


3 Roman „Der Betonmischer“ Grimm (Deutschland) – Defensiver Mittelfeldspieler 41 Jahre (775)


„Roman, du fungiertest für uns häufig als derjenige, der es verstand, wie man eine enge Führung zu verwalten hatte und auch einmal ein Spiel „dreckig“ gewinnen musste. In solchen Fällen übernahmst du defensiv die Verantwortung und rührtest buchstäblich mit dem gesamten Defensiv-Verbund „Beton“ an. Für unsere Gegner gab es dann kein Durchkommen mehr. Häufig brachten uns deshalb deine defensiven Fähigkeiten und deine unaufgeregte Art auf die Siegerstraße und ließen hinter raus nichts mehr anbrennen. Ich persönlich glaube deshalb, dass du dich auch insgeheim über das Attribut „Betonmischer“ freust.“


4 Erwin „Der Grätschen-Gott“ Söthe (Deutschland) – Defensiver Mittelfeldspieler 41 Jahre (775)


„Erwin, jedes Team braucht einen Abräumer, der in den entscheidenden Momenten dazwischen geht und als „Staubsauger“ im Mittelfeld agiert. Du hast nie einen Zweikampf gescheut, sei er auch noch so hart gewesen. Gleichzeitig stilisiertest du dich durch deine einzigartigen Grätschen, die in der Fußballgeschichte ihres gleichen suchen zum „Grätschen-Gott“ auf. Gleichzeitig brachten uns deine kreativen Ideen und dein Mut häufig in spielentscheidenden Momenten auf die Siegerstraße, so dass wir uns insbesondere in engen KO-Duellen häufig durchsetzen konnten.“


5 Sebastian „Der Mittelfeld-Stratege“ Knechtle (Deutschland) – Rechter Mittelfeldspieler 41 Jahre (820)


„Sebbi, aufgrund deines parallelen Lehramtsstudiums in den Fächern Sport und Mathematik merkte man dir häufig insbesondere im Mittelfeld dein mathematisches Kalkül. Du fandest stets kreative Lösungen für Spielsituationen, in welchen diese sonst niemand hätte finden können. Sahst Räume, wo diese sonst niemand erahnen konnte und durch deine ausgeprägten Fähigkeiten im Schach, brachte dir das berechtigterweise deinen Spitznamen „Der Mittelfeld-Stratege“ ein. Dein Weg wird nach dem sportlichen Ruhestand bestimmt langfristig in den Trainerbereich führen. Das gesamte Rüstzeug, das man dafür braucht, hast du auf jeden Fall und wir werden dich gerne bei deinem Wunsch unterstützen, auch zukünftig eine Aufgabe in unserem einzigartigen Vereins zu übernehmen.“


6 Philipp „Die Passmaschine“ Fels (Deutschland) – Rechter Mittelfeldspieler 41 Jahre (820)


„Philipp, in den vergangenen Jahren brachst du jeden Pass-Rekord, denn es in der Fußball-Welt gibt. Ob es die Anzahl an Pässen pro Spiel waren oder die meisten angekommenen Pässe oder sogar die perfekte Pass-Quote, die du in der letzten Saison im Spiel gegen den 1.FC goldfuß brachst. Pep Guardiola wäre stolz und würde alles daran setzen, jemals eine solche „Passmaschine“ wie dich in seinen Reihen haben zu können! Gleichzeitig zeichnete sich dein Kämpferherz und dein Sieger-Gen aus, das für jeden Nachwuchsfußballer Vorbildfunktion hat. Diese absolute Kampfbereitschaft zeigtest du in wichtigen Spielen wie in der Championsleague gegen die Dortmunder Amateure oder angeschlagen im Spitzenspiel gegen BASTICUP, in welchem du sogar verletzt ein Tor erzieltest. Jeder Trainer wünscht sich einen solchen Kämpfer in seinen Reihen. Danke für deine einzigartige Einsatzbereitschaft!“


7 Arne „Der Unersättliche“ Zarn (Deutschland) – Rechter Mittelfeldspieler 41 Jahre (820)


„Arne, sowohl deine technischen Fähigkeiten als auch deine durchweg positive, optimistische Einstellung bei Rückschlägen sorgte dafür, dass wir als Team immer an unsere Chance glaubten, auch wenn wir einmal in Rückstand gerieten oder alles gegen uns zu laufen schien. Jedes Team braucht solch einen mentalitätsstarken „Unersättlichen“ wie dich. Dies prädestiniert dich geradezu dazu unseren Mental-Trainer in Zukunft als Assistenten zu unterstützen und wahrscheinlich auch in ferner Zukunft seine Nachfolge anzutreten, wenn er einmal in Rente geht. Unersättlich gabst du stets alles für den Erfolg unseres Teams und ließt in wichtigen Spielen nie Zweifel über unseren Erfolg aufkommen, ersticktest diese sofort im Keim.“


8 Richard „Das Konditionswunder“ Lotz (Deutschland) – Linker Mittelfeldspieler 41 Jahre (805)


„Richie, niemand kam auch nur ansatzweise an deine Athletik und deine körperlichen Fähigkeiten heran. Für dich war jede noch so schwere Trainingseinheit immer noch zu wenig und du legtest wiederholt Sonderschichten ein, um deinen körperlichen Zustand auch aufrecht erhalten zu können, um in diesem Bereich Vorteile gegenüber deinen Gegenspielern zu haben. Dies zeigte sich nicht nur in deinem beeindruckend gestählten Körper, sondern auch in deiner einzigartigen Kondition. Mit „Konidtionswunder“ wird man dir eigentlich nicht ansatzweise gerecht! Ich habe in meiner ganzen Managerlaufbahn sowohl im eigenen als auch bei gegnerischen Teams noch nie einen Spieler gesehen, der solch eine beeindruckende Kondition wie du aufweisen konnte!“


9 Alex „Der Karibische Taifun“ Townson (Anguilla) – Linker Mittelfeldspieler 41 Jahre (795+FQ)


„Alex, du stammst ja von der idyllischen sowie wunderschönen Südsee-Insel Anguilla aus der Karibik und warst uns über die ganze Zeit ein zuverlässiger sowie verantwortungsvoller Kapitän. Gleichzeitig wirbelste du wie ein „Karibischer Taifun“ durch die gegnerischen Abwehrreihene und spieltest diese serienweise schwindelig. Zudem führtest du dieses einzigartige Team voller Selbstvertrauen als Kapitän aufs Feld und ich hätte mir keinen besseren verlängerten Arm auf dem Spielfeld als dich wünschen können. Auch wenn es einmal nicht so gut lief, hast du das Team zusammen mit dem Trainerstab aufgebaut und wir sind gemeinsam noch stärker wieder zurückgekommen. Auch deine Tore in entscheidenden Spielen brachten uns häufig auf die Siegerstraße. Wir freuen uns, dass wir dich im Anschluss an deine Karriere als weiteres Mitglied des Trainerstabs an unserer Seite begrüßen dürfen. So kannst du deine Erfahrung an jüngere Spieler weitergeben und auch unsere Jugendarbeit wird davon nachhaltig profitieren. Schön, dass du in Dörlinbach deine neue Heimat gefunden hast.“


10 Karl-Heinz „Der Brodelnde Vulkan“ Möller (Deutschland) – Stürmer 41 Jahre (765)


„Kalle, sobald die Pfeife des Schiedsrichters zu Beginn eines Spieles ertönte, warst du heiß wie ein „Brodelnder Vulkan“ und niemand konnte dich mehr stoppen. Dein unbändiger Wille, Tore zu erzielen suchte stets seinesgleichen. Gleichzeitig warst du für einen Stürmer immer durch und durch ein Teamplayer, der nie seinen besser postierten Mitspieler übersah und nicht nur viele Tore erzielte, sondern auch unzählige vorbereitete. Einmal brachte dir dein absoluter Torhunger sogar die Torjäger-Kanone der 1.Bundesliga ein. Es ist schade, solch einen besonderen Stürmer wie dich zu verlieren. Aber ich bin mir ganz sicher, dass du eine rosige Zukunft vor dir haben wirst. Sei es im Fußball oder in einem anderen Lebensbereich!“


11 Fredi „Der Eiskalte Vollstrecker“ Lodyga (Deutschland) – Stürmer 41 Jahre (765)


„Fredi, dein Torriecher ist einzigartig! Dir gelang es auch aus den unmöglichsten Situationen und spitzen Winkeln Tore wie am Fließband zu erzielen. Zudem befandest du dich oft bei zweiten Bällen genau in der richtigen Position, um diese zu verwerten. Wenn sich für dich eine Torchance ergab, nutztest du diese auch eiskalt aus. Die gegnerischen Torhüter zitterten vor deinen Fähigkeiten als „Eiskalter Vollstrecker“. Da wundert es eigentlich, dass du nicht häufiger als ein Mal Torschützenkönig wurdest. Dies lag wahrscheinlich auch daran, dass du zusammen mit deinem kongenialen Sturmpartner Kalle eine absolute Einheit bildetest und auch diesen sowie deine anderen Mitspieler häufig mit deinen gefühlvollen Vorlagen bedienen konntest. Zudem kamst du jeden Morgen vor Trainingsbeginn mit einem breiten Lachen voller Vorfreude auf den Trainingsplatz, das sich auf deine Mitspieler übertrug und sie die Freude am Spiel beibehalten ließ.“


An dieser Stelle gilt es noch einmal der Mannschaft für diese großartige sowie unvergessliche Zeit zu danken, die uns allen große Freude bereitet hat und allen Spielern alles Gute für Ihre persönliche Zukunft zu wünschen! Ihr werdet als Vereinslegenden für immer in die Analen der Dörlinbacher Vereinsgeschichte eingehen und steht auf einer Stufe mit der „Goldenen Generation“, deren Vergleich ihr unter keinen Umständen zu scheuen braucht!


Alles andere wird die Zukunft zeigen…

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10.Deutsche Meisterschaft in absolutem Herzschlagfinale gewonnen!


In einem absoluten Herzschlagfinale erkämpfte sich der SV Borussia Dörlinbach 2009 in der letzten Saison dieser Spielergeneration doch noch die zehnte Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Am Ende entschieden bei Punktgleichheit mit dem absoluten Weltklasse-Team BASTICUP lediglich vier Tore über den begehrtesten Titel im Deutschen Vereinsfußball.



In der gesamten Saison, der insgesamt bereits 61. der Dörlinbacher Vereinsgeschichte, zeichnete sich zwischen den beiden Teams der beiden Erfolgsmanager basticup11 und Atzelinho09 von Anfang an ein Duell auf Augenhöhe ab, das in puncto Spannung wohl kaum zu überbieten ist!

Bereits am ersten Spieltag deuteten die beiden Teams aus dem Schwarzwald und Berlin durch Siege über 7:2 (Dörlinbach) sowie 4:0 (Basticup) an, dass der Titel nur über diese beiden Mannschaften gehen würde. Dieser Eindruck wurde jeden Spieltag deutlicher. Nach zehn Spieltagen handelte es sich sogar noch um einen Dreikampf mit dem Team VfB Germania Lette Allstars und deren Manager Poppel86. Alle drei Spitzenteams hatten zu diesem Zeitpunkt die perfekte Punkte-Ausbeute von 30 Punkten mit beeindruckenden Torverhältnissen: BASTICUP grüßte damals mit 54:5 (+49) Toren von der Tabellenspitze, dicht gefolgt von den Löwen mit 52:6 (+46) Toren und den Letter Allstars mit einem Torverhältnis von 46:5 (+41).
So kam es am elften Spieltag zum ersten Duell zwischen zwei der Spitzenteams. Vor 72.823 Zuschauern setzte sich das Dörlinbacher Team allerdings souverän mit 5:1 gegen Lette durch und hielt weiter Tuchfühlung zu BASTICUP.

Am 13.Spieltag, dem 4.August 2023, kam es nun endlich zum absoluten Spitzenspiel zwischen BASTICUP und den Löwen. Nach zwölf Spielen führte BASTICUP bei weiterer Punkgleichheit (36 Punkte) mit einem Torverhältnis von 66:6 (+60) zu 63:7 (+56) mit lediglich vier Toren die Tabelle an.
Was die Spannung angeht, wurde dieses Spiel den hohen Erwartungen, die Fans deutschlandweit zuvor geweckt hatten, vollends gerecht. Über die gesamte Spielzeit spielte sich ein Duell auf Augenhöhe ab, bei dem kein Team wirklich Vorteile hatte. Doch letztendlich reichte den Berlinern ein frühes Tor in der 4.Minute durch Leitner, um das Spiel am Ende – wenn auch mit dem nötigen Quäntchen Glück – für sich zu entscheiden. So scheiterte beispielsweise Löwen-Kapitän Alex Townson in der 27.Spielminute mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern an der Latte und Stürmerstar Fredi Lodyga in der Nachspielzeit (91.) am glänzend parierenden Reh, der sich ganz lang machen musste, um den letztendlich verdienten Ausgleich doch noch zu verhindern.


So untermauerte das Berliner Weltklasse-Ensemble trotz ein Jahr weniger Erfahrung also die eigene Tabellenführung durch den so wichtigen Heimsieg über die Schwarzwälder Meisterschaftsfavoriten und behauptete diese nun mit 39 Punkten und einem Torverhältnis 67:6 (+61) vor den Löwen mit 63:8 (+55) Toren und 36 Punkten.

Bis zur Winterpause fuhren beide Teams schließlich vier weitere souveräne Siege ein. So dass, BASTICUP nach einer perfekten Hinrunde mit 51 Punkten und 89:10 (+79) Toren von der Tabellenspitze grüßte, während dicht dahinter die Dörlinbacher mit 48 Punkten und einem Torverhältnis von 87:8 (+79) lauerte und zumindest in Sachen Tordifferenz nun gleich gezogen war. Dahinter befanden sich die Letter Allstars mit einer lupenreinen Bilanz gegen alle anderen Mannschaften der Liga und ebenfalls starken 45 Punkten sowie 72:17 (+55 Toren). Nach den Eindrücken in den direkten Duellen mit dem beiden Spitzenteam erwarteten alle Experten jedoch in der Rückrunde einen Showdown zwischen der Schuttertäler und der Berliner Mannschaft.

Vor der Rückrunde trennten die beiden Spitzenteams somit lediglich drei Punkte und allen war klar, dass eine spannende zweite Halbserie folgen würde. Die Löwen hatten es trotz Rückstandes immer noch in der eigenen Hand, da schließlich am 30.Spieltag (24.August) noch das eigene Heimspiel gegen den Meisterschaftskonkurrenten bevor stand.


Die Erwartungen der Fans wurden in der Rückrunde zu keinem Zeitpunkt enttäuscht! Im Gleichschritt wirbelten BASTICUP und der SV Borussia Dörlinbach 2009 durch die 1.Bundesliga und gewannen bis zum Rückspiel am 30.Spieltag alle zwölf Rückrundenspiele mit beeindruckender Überlegenheit. Vor dem direkten Duell und dem möglicherweise vorentscheidenden Liga-Showdown führten die Berliner mit 87 Punkten und 162:17 (+145) Toren die Tabelle an. Die Löwen folgten mit 84 Punkten und einem Torverhältnis von 152:14 (+138) und somit einem Rückstand von drei Punkten und sieben Toren. Das Team aus dem besinnlichen Schuttertal benötigte somit einen Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied, um nach dem direkten Duell schließlich die Tabellenführung übernehmen zu können.

Dies erschien vor dem Spiel allerdings als absolut utopisch, da sich Starspieler Philipp Fels allseits bekannt am Abend zuvor schwer im Championsleague-Halbfinale beim 6:3 über den SV OK verletzt hatte und nun höchstens angeschlagen und ohne den so wichtigen Fitness-Bonus in die Partie eingreifen könnte. Selbst über einen knappen Sieg hätte man sich bei den Dörlinbacher deshalb bei diesen Voraussetzungen gefreut.
Doch es kam ganz anders als von der Mehrheit aller Experten erwartet...

Von Beginn an schmissen die Dörlinbacher im legendären heimischen St.Johannes-Park vor 70.293 frenetischen sowie erwartungsvollen Fans alles nach vorne und wurden bereits nach sechs Spielminuten mit der Führung durch Mittelfeld-Stratege Sebastian Knechtle belohnt. Nachdem in der 19.Minute ein Treffer von Stürmerstar Fredi Lodyga noch aberkannt wurde, erzielte dessen kongenialer Sturmpartner Karl-Heinz Möller in der 24.Spielminute das 2:0, nachdem er erfolgreich auf einen Fehlpass des sonst so starken Torhüters Reh spekuliert hatte. Nach weiteren hochklassigen Torgelegenheiten legte Lodyga in der 40.Minute sogar noch vor der Pause das 3:0 nach. Somit ging es mit einer verdienten 3:0-Führung in die Kabine.

Wer damit gerechnet hatte, dass die Löwen dieses unfassbare Tempo nicht über zwei Halbzeiten durchziehen könnte, hatte sich aber deutlich geirrt! Auch in der zweiten Spielhälfte legten die Borussen los wie die Feuerwehr. Bereits in der 48.Spielminute legte das Konditionswunder Richard Lotz mit einem sehenswerten Fernschuss das 4:0 nach. Die Dörlinbacher übernahmen dadurch zum ersten Mal seit dem achten Spieltag – zumindest virtuell – die Tabellenführung. Doch würden sie die Vier-Tore-Führung auch bis zum Schluss behaupten können?

Ja, es kam schließlich sogar noch besser und zu einer Geschichte, die nur der Fußball schreiben kann. Der verletzte Superstar Philipp Fels, der sich seinen Starelfeinsatz in diesem unfassbar wichtigen Liga-Endspiel nicht nehmen lassen wollte, erzielte zum großen Erstaunen aller das 5:0 in der 67.Minute durch einen fabelhaften Lupfer aus gut 20 Metern Torentfernung und ließ den St.Johannes-Park infolgedessen beben.

Vier Minuten später legte Lodyga sogar noch sein zweites Tor nach und traf mit einem präzisen Schuss zum 6:0. Viele sogenannte Experten trauten daraufhin mit Blick auf die Anzeigetafel ihren Augen nicht mehr. Auch der Ehrentreffer zum 1:6-Endstand durch Ebner in der 90.Spielminute konnte nichts mehr an dieser einzigartigen Galavorstellung des gesamten Dörlinbacher Teams ändern. Spätestens durch diesen Auftritt verdienten sich diese elf Löwen ihren Legendstatus als „Silberne Generation“.


Doch bei manch einem Löwen-Fan kamen nun – trotz des fantastischen Sieges über den Meisterschaftskonkurrenzen – dunkle Erinnerungen an die 50.Saison der Vereingeschichte, als man im im Mai 2022 denkbar knapp an der Deutschen Meisterschaft vorbei geschrammt war und sich bei Punkgleichheit (91 Punkten) mit 171:42 (+129) Toren lediglich wegen der um sieben Tore schlechteren Tordifferenz dem befreundeten Team Purple-White-Dynamite (172:36/+136 Tore) hatte geschlagen geben müssen.


Allerdings war auch allen skeptischen Fans klar, dass die Mannschaft alles Mögliche tun würde, dass dies nicht noch einmal eintreten würde. Schließlich hatte sich die Ausgangsposition vor den letzten vier Ligaspielen nun deutlich verbessert. Man war nun endlich wieder Tabellenführer und lag mit drei Toren vor seinem absolut ebenbürtigen Kontrahenten aus Berlin und führte mit 158:15 (+143) zu 163:23 (+140) Toren bei 87 Punkten beider Teams an.


Doch auch die weiteren Spieltage blieben spannend und änderten bis zum entscheidenden Spieltag kaum mehr etwas an der unfassbar knappen Ausgangslage.

Am 31.Spieltag gewannen die Borussen ein hart umkämpftes Spiel gegen den Tabellenneunten FC HB Wittstock e.V. mit 5:2, während BASTICUP gegen den abstiegsbedrohten Tabellen-16. SP 2020 Cavallino-Treporti ebenfalls souverän mit 4:0 gewann und sogar ein Tor auf die Löwen aufholen konnte.

Spieltag 32 war geprägt durch zwei weitere souveräne Kantersiege der beiden Meisterschaftsaspiranten:
BASTICUP siegte auswärts mit 5:0 beim Tabellendritten VfB Germania Lette Allstars, wohingegen die Schwarzwälder bei ihrem 7:0-Heimsieg gegen den traditionsreichen 1.FC goldfuß erneut zwei Tore aufholen konnten.

Doch der 33.Spieltag stellte letztendlich den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, der bereits nach dem direkten Aufeinandertreffen am 30.Spieltag die beiden Mannschaften voneinander getrennt hatte. Die Berliner konnten einen ungefährdeten 7:1-Auswärtssieg beim FC HB Wittstock e.V. einfahren, während die Löwen auswärts mit 5:0 beim Tabellen-Siebten FSV Marienborner gewinnen konnten. Die einzigartige Ausgangssituation vor dem letzten sowie entscheidenden Spieltag lautete also wie folgt: Der SV Borussia Dörlinbach 2009 führte die Tabelle mit 96 Punkten und 175:17 (+ 158) Toren an, hauchdünn gefolgt auf Platz zwei von BASTICUP mit ebenfalls 96 Punkten und einem Torverhältnis von 179:24 (+155) Toren. Auch wenn es sich dabei um rechnerisch um drei Tore Unterschied handelt, betrug der Abstand faktisch lediglich zwei Tore, da die Berliner bis zu diesem Tag bereits vier Tore mehr erzielt hatten und somit bei letztlich gleicher Tordifferenz den besseren Ausgang für sich hätten.

Das Schwarzwälder Team bräuchte also auf jeden Fall einen hohen Sieg und dürften in Sachen Tordifferenz höchstens zwei Tore auf das Berliner Weltklasse-Ensemble verlieren. Somit war die Spannung vor dem letzten Spieltag bei allen Beteiligten deutlich spürbar. Wer würde das wohl spannendste Meisterschafts-Duell aller Zeiten am Ende für sich entscheiden?


Auf dem Papier hatten die Dörlinbacher das etwas einfachere Los in Form eines Heimspiels gegen das bereits sicher abgestiegenen Tabellenletzten 1.FC Eltersdorf gezogen. Allerdings war das Team von Manager Atzelinho09 deutlich aus dem Hinspiel vorgewarnt! In der Hinrunde konnte man zwar mit 4:0 gegen dieses Team gewinnen, allerdings würde es am letzten Spieltag wohl einen deutlich höheren Sieg brauchen, um sicher den Drei-Tore-Vorsprung auf die Berliner zu halten.

Diese bekamen es – ebenfalls zu Hause – mit dem renommierten 1.FC goldfuß zu tun, welcher sich zu diesem Zeitpunkt im gesicherten Mittelfeld auf Platz zwölf befand. Allerdings hatte deren 0:7-Niederlage am 32.Spieltag gezeigt, dass das Team aktuell nicht die beste Form besaß und ein Sieg in einer solchen Größenordnung für BASTICUP auf jeden Fall als realistisch eingeordnet werden konnte. Ein solches 7:0 bei gleichzeitigem 4:0-Sieg der Dörlinbacher würde schließlich gleichzeitig doch noch den Titel für das Berliner Spitzenteam bedeuten, da sie dann ein Torverhältnis von 186:24 (+162) aufweisen würden. Die Schwarzwälder zwar in der Tordifferenz (+162) und bei den Punkten gleich ziehen würden, aber mit 179:17 Toren sieben Tore weniger geschossen hätte, was die Berliner schließlich deshalb zum Meister machen würde.

Doch alle Rechnerei ist wie wir alle wissen wenig zielführend und in diesem spannenden Szenario auch schlichtweg unmöglich. Vor dem letzten Spieltag war also einfach alles möglich. Der zehnte Titel der Dörlinbach, aber auch die fünfte Deutsche Meisterschaft von BASTICUP. Eins war auf jeden Fall zu hundert Prozent bereits vorher sicher: Verdient hätten es beide Mannschaften für eine jeweils überragende Spielzeit! Einen Verlierer hatte diese Saison allerdings auf keinen Fall verdient. Schade, dass nicht zwei Meisterschalen bei Punkgleichheit vergeben werden können!

Also musste letztendlich eine Entscheidung her und diese sollte letztendlich am 28.August 2023 um genau 18:10 Uhr Ortszeit fallen...

Mit der folgenden Aufstellung bestritt dabei die „Silberne Generation“ dabei ihr letztes und gleichzeitig so wichtiges Spiel:


Die Löwen aus Dörlinbach kämpften von Anfang an mit voller Leidenschaft und erwiesen ihrem Spitznamen somit volle Ehre. Dennoch war die Spannung wegen der unfassbar engen Ausgangslage zu jedem Zeitpunkt förmlich greifbar.

Während der ganzen Partie verfolgten die 77.752 Löwen-Fans das Ergebnis des Parallelspiels mit ihren Smartphones und wurden kurzzeitig ziemlich nervös als die Berliner bereits in der 13.Spielminute mit 2:0 in Führung gingen und es in der heimischen Arena immer noch 0:0 stand. Dies legte sich dann glücklicherweise ziemlich schnell durch den Doppelschlag der beiden rechten Mittelfeldspieler Sebastian Knechtle (16. - 1:0) und Arne Zarn (2:0 – 19.).

Vor der Pause legte Richard Lotz noch zum 3:0 nach (44.) und stellte die Weichen in Richtung eines klaren Heimsiegs, den man logischerweise auch anstrebte, um sicher zu gehen. In Berlin stand es zur Halbzeit schließlich 2:0, womit die Löwen zu diesem Zeitpunkt viertuell mit vier Toren die Meisterschaft auf ihrer Seite hatten.
Doch in der zweiten Halbzeit hätte schließlich noch einiges anbrennen können...

Allerdings beruhigte der endlich wieder genesene Starspieler Philipp Fels die eigenen Fans direkt vom Anstoß weg, indem er bereits in der 46.Spielminute aus spitzen Winkel das 4:0 für die Hausherren erzielen konnte. Vier Minuten später erzielte BASTICUP im Parallelspiel das 3:0 und kam somit virtuell wieder auf die vier Tore „Halbzeit-Rückstand“ heran.

In der 55.Spielminute erhöhte Townson erhöhte Kapitän Alex Townson mit einem sehenswerten Distanzschuss schließlich mit 5:0 für die Löwen. Quasi im Gleichschritt legten die Berliner im Parallelspiel in der 60. das 4:0 in persona von Ebner nach. Als dann auch noch das 5:0 in der 68.Minute durch Leitner fiel, betrug der Rückstand nur noch drei weitere Tore. Große Nervosität machte sich schließlich im St.Johannes-Park breit...
Würde man ihnen wie schon in der 50.Saison erneut wegen ein paar Toren die ersehnte Meisterschaft zu nichte machen?

Glücklicherweise lautet die klare Antwort auf diese Frage: Nein! Denn es war Grätschen-Gott Erwin Söthe, der sich mit einer historischen Grätsche den Ball in der eigenen Hälfte eroberte und in vollem Tempo in die gegnerische Hälfte vordrang und mit seiner ganzen Robustheit alles in einen Distanzschuss aus 25 Metern legte und traumhaft zur beruhigenden 6:0-Führung in der 70.Spielminute traf!

Nun müssten die Berliner um Torschützenkönig Dennis Marti noch weitere vier Tore gegen den 1.FC goldfuß nachlegen und mindestens 9:0 gewinnen, um sich selbst zum fünften Mal zum Deutschen Meister zu küren. Bei lediglich 20 verbleibenden Spielminuten quasi eine unmögliche Herausforderung. Aber ein Spiel ist ja bekanntlich erst vorbei, wenn der Schiedsrichter abpfeifft...

Zur Freude aller Dörlinbacher blieb es dort allerdings bei einem 5:0 (2:0)-Heimsiegs von BASTICUP und dank des eigenen souveränen 6:0 (3:0)-Sieges in der heimischen Arena konnten die Löwen nicht mehr vom Spitzenplatz verdrängt werden und sicherten sich die insgesamt zehnte Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte.



Der Jubel im Dörlinbacher St.Johannes-Park kannte am Ende nach Bekanntwerden des Ergebnisses des Parallelspiels aus Berlin keine Grenzen. Die Schwarzwälder Fans stürmten voller Euphorie den Rasen und es brachen buchstäblich alle Dämme! Gleichzeitig war es ja auch das allerletzte Spiel dieser besonderen Spielergeneration, die sich in der darauffolgenden Partynacht in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden dürfen.


Am Ende stand also ein knapper Vorsprung von lediglich vier Toren, die über Sieg oder „Niederlage“ entschieden. Wobei man bei einer solch überragenden Saison mit 99 Punkten und einem Torverhältnis von 184:24 nicht von einer Niederlage sprechen kann. In jeder anderen Liga und wahrscheinlich auch in jeder anderen Saison der Fussballcup-Geschichte hätte das wahrscheinlich zur Deutschen Meisterschaft gereicht! Deshalb möchten wir vom SV Borussia Dörlinbach 2009 auch an dieser Stelle Manager Basticup11 für diese hervorragende Spielzeit, die einzigartigen Duelle und diesen packenden Meisterschafts-Kampf bis zur letzten Sekunden gratulieren! Wir sind uns ganz sicher, dass in der nächsten Saison die fünfte Deutsche Meisterschaft von Euch eingetütet werden wird und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute! Wir hätten Dir diesen Titel von ganzem Herzen genau so sehr gegönnt! Gleichzeitig können wir BASTICUP zum Gewinn der Torjäger-Kanone gratulieren, die sich sein rechter Mittelfeldspieler Dennis Marti mit 29 Saisontoren souverän mit großem Abstand holen konnte!

In dieser Kategorie waren die Spieler der Löwen komplett chancenlos und zeichneten sich wieder einmal durch ihren starken Werte in der Breite aus, was das Tore Schießen angeht. Neun der zehn Feldspieler trafen schließlich zweistellig – sieben davon trafen immerhin sogar mindestens 20 Mal, was gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord bedeutet. Besonders herausragen konnten dennoch Richard Lotz und Kapitän Alex Townson mit jeweils 24 Saisontoren.

Nun gilt es abschließend noch einmal danke zu sagen an alle, die an dieser unfassbar spannenden sowie gleichermaßen historischen Saison beteiligt waren. In den nächsten Tagen wird auch noch ein weiterer Artikel zur Verabschiedung dieser „Silbernen“ Spielergeneration folgen. Bis dahin wird in Dörlinbach aber ohne zu schlafen dieser tolle Erfolg gefeiert!


Alles andere wird die Zukunft zeigen…

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Verletzungsdrama bei den Löwen verhindert den 3.Championsleague-Triumph!


Ein großes Verletzungsdrama um Starspieler Philipp Fels überschattet ein überragendes Championsleague-Turnier des SV Borussia Dörlinbach 2009 und bringt das Schuttertäler Team um den dritten Triumph in diesem Wettbewerb. In einem hochklassigen Endspiel musste man sich verdient mit 0:3 (0:1) den Dortmunder (A) geschlagen geben.

Bis zum Halbfinale lief alles perfekt für die in den letzten Jahren so erfolgsverwöhnte Schwarzwälder Mannschaft aus dem kleinen Dörfchen Dörlinbach. Durch Siegen gegen absolute internationale Spitzenteams wie die BSV Kickers Emden (3:0) und den 1. FC Lok Leipzig (3:0) gewann man souverän die Vorrunden-Gruppe H mit der perfekten Punkte-Ausbeute.



Auch im anschließenden Viertelfinale gegen den 16-fachen Deutschen Meister sowie viermaligen Europaleague- und einmaligen Championsleague-Sieger SV Haibach2010 siegten die Löwen mit 5:0 und erreichten dadurch souverän das Halbfinale des prestigeträchtigen Wettbewerbs.


Dort wartete allerdings das als äußerst aggressiv auftretetend bekannte Team des SV OK von Manager dieter200 auf die hungrigen Löwen. Bereits im Viertelfinale hatten die Oldenburger, welche die Championsleague ebenfalls bereits zwei Mal für sich entscheiden konnten, bei ihrem 4:1-Erfolg vier Spieler des Gegners !FC Carl-Zeiss Jena! verletzt und das teilweise sogar schwer – für zwei Spieler führte der Weg aus dem Stadion direkt ins Krankenhaus – und dafür lediglich vier gelbe Karten kassiert.
So wusste man bereits vor dem Halbfinale, mit welcher Gangart man beim SV OK zu rechnen hatte und konnte lediglich hoffen, dass sich keiner der Löwen verletzen würde...

Doch es kam leider, wie es kommen musste!
Bereits nach 2 Minuten traten die Oldenburger in Person von Geiger den Dörlinbacher Starstürmer Fredi Lodyga kaputt und erhielten die erste gelbe Karte. Leider verpuffte der anschließende Freistoß von Lotz in den Händen des Oldenburger Torhüters Erlachner. Aber nun war allen Löwen sowie ihren Anhängern klar, auf was man sich an diesem Abend einzustellen hatte.


Allerdings ließen sich die Spieler auf keinerlei Provokationen des Gegner ein und lieber Taten sportlicher Natur sprechen! Zwischen der 26. und 30.Spielminute gingen die Löwen durch einen Dreifachschlag mit 3:0 komfortabel in Führung. Die Tore erzielten dabei Kapitän Alex Townson (26.Minute), der angeschlagene Lodyga (29.) sowie Arne Zarn (30.). Die Weichen waren somit klar auf Sieg und den erneuten Einzug in eines der größten Finals gestellt...
Doch nach einer gefährlichen Ecke verkürzte der SV OK in der 37. in Person von Krey auf 1:3 und war wieder dran. Infolgedessen folgte das nächste brutale Foul, welches eine Verletzung des Abwehrchefs Erwin Söthe auf Seiten der Löwen in der 41.Minute zur Folge hatte.


Das Geholze von Seiten des Oldenburger Teams ging also munter weiter und mündete in der 46.Spielminute schließlich verdientermaßen in einer gelb-roten Karte für Geiger, welcher erneut Lodyga rüde zu Fall brachte.


Nun musste das Team also folgeritchtig eine ganze Halbzeit in Unterzahl weiterspielen. In der 47.Minute wurde es zudem durch Sebastian Knechtle nach einer Ecke von Helmut Möller mit dem 4:1 von den Löwen bestraft.
Die Unterzahl und der hohe Rückstand änderte allerdings nichts an der brutalen sowie unfairen Gangart der Oldenburger, welche in der 61.Spielminute schließlich in der Katastrophe für die Dörlinbacher mündete. Der absolute Starspieler der Mannschaft, der rechte Mittelfeld-Spieler Philipp Fels, der bis dato bereits eine Stärke von sagenhaften 815 erreicht hatte, wurde von Gegenspieler Plassnegger brutalst Krankenhaus reif getrteten (bis auf einen Fitness-Wert von 76) und drohte somit nicht nur das Finale der Championsleague, sondern ebenfalls das entscheidende Ligaspiel am Folgetag gegen Tabellenführer BASTICUP zu verpassen, welches gleichzeitig die letzte Chance für die zehnte Deutsche Meisterschaft der Löwen bedeutete. Die gelbe Karte für dieses unsägliche sowie folgenschwere Foul ist natürlich in der Retroperspektive als viel zu linde einzuordnen. Dafür hätte es einen klaren Platzverweis geben müssen!

Geschockt von der Schwere des Fouls verschoss Richard Lotz den anschließenden Elfmeter und es blieb zunächst bei der 4:1-Führung. Bekannt für seinen Biss und seine uneingeschränkte Einsatzbereitschaft versuchte Fels anschließend noch einmal alles für sein Team und biss auf die Zähne, erkannte aber schnell, dass er mit dieser Verletzung unter keinen Umständen weiterspielen konnte. Daraufhin wurde er vier Minuten nach dem folgenschweren Foul durch das 27-jährige Toptalent Koshiro Hyuga ersetzt, der somit sein Championsleague sowie Pflichtspiel-Debüt für die Schuttertäler gab.


In der folgenden Viertelstunde nutzten die Löwen ihre zahlenmäßige Überlegenheit vorbildlich aus und schossen zwei weitere Tore zur beruhigenden 6:1-Führung – gleichermaßen die Entscheidung dieses umkämpften Halbfinales. Die entscheidenden Tore der Partie erzielten Roman Grimm (73.) sowie der ebenfalls angeschlagene Erwin Söthe (79.).
In der 84.Minute gab Erfolgsmanager Atzelinho09 einem weiteren hochklassigen Talent die Chance für sein Profi-Debüt: Philip Matsuyama ersetzte im defensiven Mittelfeld und Eckenspezialisten Helmut Möller. Auf äußerst erstaunliche Weise kam der SV OK schließlich noch durch Tor von Blaikner (85.) sowie Thurk (92.) noch auf den 3:6-Endstand heran. Dies zeigt, dass so ein weltklasse Team wie das der Oldenburger doch so eine unfaire Spielweise gar nicht nötig hätten.
Wirklich freuen konnten sich die Löwen schließlich nicht über den Finaleinzug gegen das seit mehreren Jahren befreundete Team der Dortmunder Amateure um Manager marsmillenium. Schließlich traf die schwere Verletzung des Starspielers und Fanlieblings Philipp Fels alle, die es mit den Dörlinbachern halten. Selbst wenn er es im Finale versuchen würde, wäre zudem allen klar, dass dadurch der wichtige Fitness-Bonus im wichtigsten aller Finals, die eigenen Chancen natürlich minimieren würde.


Doch auch wenn man es dem befreundeten Dortmunder Club natürlich von ganzem Herzen gönnen würde, war von vorneherein klar, dass man sich auch unter diesen benachteiligenden Begleitumständen nicht kampflos geschlagen geben! Zudem wussten alle im Team, das man von allen Teilnehmenden das aktuell stärkste Team aufweisen konnte. Dies verdeutlicht natürlich auch die Aufstellung vor dem Halbfinale, als alle Spieler noch topfit waren, indem man es auf eine atemberaubenden Gesamtstärke inklusive aller Boni von 10.566 brachte.


Beflügelt von einem sensationellen 6:1-Heimsieg gegen Tabellenführer BASTICUP, der in der Liga zuvor alle 29 Spiele gewinnen konnte und der dadurch mit drei Toren vier Spieltage vor Schluss übernommenen Tabellenführung ging man – trotz des fehlenden Fitness-Bonus – mit stolzer Brust und voller Selbstvertrauen in das Championsleague-Finale. Starspieler Philipp Fels ließ es sich trotz seiner Verletzung nicht nehmen, sowohl in diesem wichtigen Ligaspiel als auch im großen Finalspiel von Anfang an mit anzutreten und auf die Zähne zu beißen. Schließlich könne er sich laut eigener Aussage ja immer noch nach seinem Karriereende am kommenden Montag der wichtigen Knie-Operation unterziehen und wolle seine Mannschaften der so entscheidenden Saison-Endphase nicht im Stich lassen. Wie es sich für eine solche absolute Vereinslegende wie Fels gehört, erzielte er sogar das wichtige 5:0 in diesem besonderen Ligaspiel. Auch ein weiteres Foul, das ihn noch schwerer verletzte, brachte ihn letztendlich nicht davon ab, durchzuspielen und höchst motiviert in Richtung Championsleague-Finale zu blicken.
Die eigenen Fans waren von dieser Leistung bereits so beeindruckt, dass sie zutiefst dankbar zum Finale reisten und der Mannschaft auch bei einem negativen Verlauf bei diesen widrigen Voraussetzungen kein bisschen böse sein könnten und voller Stolz diesen Abend beenden würden.

Genau wie im einzigartigen deutschen Champions League-Finale 2012 sollte dieses Finale nun im legendären Wembley-Stadion in London stattfinden. Das bedeutete, dass bereits vor dem Duell klar war, dass sich an diesem Sommerabend nun endlich ein Dortmunder Team an dieser historischen Stätte zum Championsleague-Sieger küren würde.
Um 20 Uhr war es schließlich endlich so weit un der Anpfiff zwischen den beiden befreundeten Vereinen erfolgte vor 81.895 erwartungsvollen Zuschauern.


Wie zu erwarten zeichnete sich von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe ab, das – anders als das Halbfinale – durchweg fair und mit großen gegenseitigem Respekt geführt wurde.
Bis zur 41.Minute zeichnete sich das Spiel taktisch geprägt im Mittelfeld ab, wobei keines der Teams Feldvorteile aufzuweisen hatte. Nun kam es jedoch zu einer möglicherweise vorentscheidenden Situation: Mittelfeld-Arbeiter Richard Lotz wurde von Karl-Heinz Möller mit einem mustergültigen Pass in den Strafraum geschickt. Der Dortmunder Verteidiger Vonbrül wusste sich in dieser brenzligen Siutation nur noch mit einer gefährlichen Grätsche zu helfen, bei der er den Ball strafbar mit abgespreizten Arm an eben diesen bekam. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und entschied folgeritchtig auf Strafstoß. Die Riesenchance für die Löwen in diesem engen Duell in Führung zu gehen...


Doch leider wollte es der sonst so treffsichere Lotz wohl viel zu cool machen und den Ball á la Panenka in die Mitte lupfen. Dies hatte der Weltklasse-Torhüter Morscher der Dortmunder Amateure aber feinfühlig geahnt und blieb einfach stehen, weshalb er den Elfmeter realtiv leicht abfangen konnte. Damit ließen die Schuttertäler also diese vermutlich einmalige Chance liegen, in diesem engen Spiel in Führung zu gehen, um diese schließlich verwalten zu können.


Nach der Halbzeit kamen die Dortmunder wie befreit aus der Kabine und trafen mit ihrer ersten guten Torgelegenheit durch Eibinger mit einem wuchtigen Schuss die Latte. Die Dörlinbacher waren immer noch sichtlich durch den verschossenen Elfmeter und die nun immer schlimmer zu erscheinende Verletzung von Fels geschockt, dessen Zähigkeit nach über 60 Spielminuten die Schmerzen mittlerweile leider nicht mehr überdecken konnten. Generell merkte man zu diesem Zeitpunkt allen Löwen ihre Müdigkeit nach dem so hart geführten Halbfinale und dem „Liga-Endspiel“, in dem sie viele Körner gelassen hatten, stark an.
Infolgedessen nutzten die Mannen von Manager marsmillenium diesen Zustand eiskalt aus und gingen durch einen schulbuchmäßigen Konter in der 63.Spielminute durch Hein in Führung.


Vier Minuten später vereitelte das wohl vorentscheidende 0:2 mit einer Glanzparade gegen Kupka. Eine Minute später konnte er dies gegen den alleine auf ihn zueilenden Eibinger leider auch nicht mehr verhindern.


Weitere zwei Minuten später fiel schließlich in der 70. die Entscheidung durch Kupka, der mit einem wunderschönen Lupfer das entscheidende 3:0 erzielte.


Somit verloren die Löwen dieses auf einem Weltklasse-Niveau geführte Finale schließlich innerhalb von lediglich sieben Minuten, in denen man ihnen die kollektive Müdigkeit deutlich anmerkte. Denn leider half auch ein Aufbäumen mit dem Mobilisieren der allerletzten Kräfte nichts mehr und die Dortmunder (A) entschieden dieses Spiel letzten Endes hochverdient mit 3:0 für sich, da sie einfach cleverere sowie kaltschnäuziger agierten.


An dieser Stelle gehen herzliche Glückwünsche an den befreundeten Manager marsmillenium für seinen ersten Championsleague-Sieg. Wir gönnen ihm und seinem Team diesen Titel von ganzem Herzen und hoffen, dass noch viele weitere folgen werden und freuen uns auf noch viele gemeinsame Jahre hier, die wir in Freundschaft und der gemeinsamen Fan-Leidenschaft zum BVB gemeinsam verbringen wollen!


Abschließend bleibt zu hoffen, dass LM Richard Lotz über seinen verschossenen hinweg kommt und diesen nachhaltig abhaken kann. Alle Anhänger des SV Borussia Dörlinbach 2009 machen ihrem Idol keinerlei Vorwürfe. Das kann in so einer Situation jedem einmal passieren. Schließlich trug er so viele Tore und Vorlagen dazu bei, dass sein Team in den vergangenen Monaten vier Mal Deutscher Meister und einmal Europaleague-Sieger wurden und schoss auch im Laufe dieses Championsleague-Turniers einige wichtige Treffer wie zum Beispiel gegen den 1. FC Lok Leipzig.

Und außerdem gilt es nach vorne auf die letzten entscheidenden vier Ligaspiele zu schauen, indem man einen weiteren großen Titel gewinnen kann, wenn man die drei Tore Vorsprung auf BASTICUP ins Ziel retten kann. Der Fokus gilt nun somit komplett von Spiel zu Spiel und so viele Tore wie möglich zu erzielen. Dabei brauchen wir jeden Spieler – vor allem einen so überragenden wie Richard Lotz.


Es bleibt also spannend und keiner kann bei diesem einzigartigen Duell zweier so renommierter Verein aktuell sagen, wer das Rennen am Ende für sich entscheide wird. Wird es wie im echten Leben der des Bayern-Fans oder der des Dortmund-Fans? Eines ist sicher: Am Ende kann bei Punktgleichheit das Torverhältnis entscheiden, wie auch bei der so spannenden Deutschen Meisterschaft am 27.Mai 2023.

Alles andere wird die Zukunft zeigen…

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Löwen holen die Europa League und nutzen ihre einmalige Chance!



Der SV Borussia Dörlinbach 2009 hat die einmalige historische Chance genutzt und am gestrigen Abend die Europaleague mit 6:2 (2:1) gegen das internationale Spitzenteam des FC Oberbayern gewonnen. In einem mit lauter Topteams äußerst stark besetzten Wettbewerb haben die Schwarzwälder Löwen aus dem besinnlichen schuttertal ihr einziges Europaleague-Ticket vergoldet und nach hochklassigen sowie spannenden Spielen den gesamten Wettbewerb für sich entschieden.



Der Weg führte über bor2405, den SC Blau Weiß Gelb, KS Victoria 1928, Atlético Rotterdam und letztlich den FC Oberbayern, gegen den man sich schließlich in einem attraktiven Finale im schwedischen Malmö durchsetzen konnte.

Doch lasst uns einmal kurz Revue passieren, wie sich das Team so erfolgreich durch den Wettbewerb spielte…

Der Weg in dieses Finale war alles andere als leicht. Bereits in der Vorrunden-Gruppe hätte man es deutlich leichter haben können. Zwar fanden die ersten beiden Duelle gegen Systemspieler statt und wurden mit 3:0 gewonnen. Doch am letzten Gruppenspieltag stieg schließlich der Showdown gegen das befreundete Top-Team von Manager wilram. Durch einen Hattrick von RM Philipp Fels (1:0 – 33.Minute, 2:0 – 35., 5:1 – 73.) und Tore von Sebastian Knechtle (3:1 – 50.) und LM Richard Lotz (4:1 – 72.) konnte man sich schließlich souverän für die KO-Runde qualifizieren.



Im Achtelfinale wartete nun der SC Blau Weiß Gelb auf das erfahrene Team aus dem Schuttertal. Durch einen ungefährdeten 3:0-Sieg mit Toren von Kapitän Alex Townson (1:0 – 18.), Abwehrchef Roman Grimm (2:0 – 26.) nach einer Ecke sowie Flügelflitzer Arne Zarn (3:0 – 58.) konnte man souverän das Viertelfinale erreichen.


Dort ging es gegen das polnischer Meister- und Traditionsteam von KS Victoria 1928. Es zeichnete sich eine lange ausgeglichene Partie ab, ehe Defensiv-Allrounder Erwin Söthe die 1:0 Führung erzielte (22.). Doch noch vor der Halbzeit erzielte Scholz in der 32.Minute den Ausgleich. Wie entfesselt kamen die Dörlinbacher Spieler aus der Kabine. Erzielten innerhalb lediglich 24 Minuten sage und schreibe vier Tore: Darunter befand sich ein überragender Hattrick von Goalgetter Karl-Heinz Möller (2:1 - 47., 4:1 - 60., 5:1 - 69.) und ein sehenswertes Weitschusstor durch Sebastian Knechtle (3:1 – 54.). Letztendlich zog man verdient mit 5:2 ins Halbfinale ein.


Im Halbfinale wartete niemand geringeres als der absolute Turnier-Topfavorit Atlético Rotterdam, immerhin schon Championsleague-Sieger und sechsfacher Deutscher Meister. Es handelte sich somit vermutlich um ein vorgezogenes Endspiel.
In einem engen Aufeinandertreffen auf absoluter Augenhöhe konnte man sich schließlich durch ein frühes Tor von Arne Zarn (1:0 – 6.) nach mustergültiger Vorarbeit durch Karl-Heinz Möller Tore und ein spätes Tor durch Philipp Fels (2:0 – 75.) ehrlichermaßen auch etwas glücklich mit 2:0 durchsetzen. Rotterdam unterlag schließlich leider auch im Spiel um Platz 3 denkbar knapp mit 9:10 nach Elfmeterschießen gegen das türkische Spitzenteam amazone TR.
Nun war das Dörlinbacher Team erfreulicher Weise nur noch einen Schritt vom großen Traum der „Silbernen Generation“ - dem Europa League-Sieg entfernt...


Nun ging es also am gestrigen Abend gegen das absolute internationale Topteam des FC Oberbayern, welcher die Europa League bereits zwei Mal zuvor gewinnen konnte und zweifacher Deutscher Fußballmeister ist.
Bereits seit Bekanntwerden dieses Final-Duells auf Augenhöhe fieberten die Fans beider Lager diesem besonderen Spiel voller Vorfreude entgegen. Nicht nur im Schuttertal wurde man nervöser, je näher der Anpfiff dieser einzigartigen Begegnung rückte. Der ganze Schwarzwald befand sich in vorfreudiger Erwartung und reiste mit Zehntausende Fans zum Endspiel, die ihr Team am Ende dieser wundervoller Sommernacht in Malmö die heiß begehrte Trophäe in den Himmel recken sehen wollten. Schließlich hatte die Vorfreude durch den Anpfiff vor 92977 Fans endlich ein Ende.


Im Zuge dessen spielte in den ersten 39 Minuten der Begegnung auch nur ein Team gefährlich nach vorne. Die Dörlinbacher erspielten sich Chance um Chance und gingen schließlich in der 13.Minute durch einen Direktschuss von Karl-Heinz Möller nach Einwurf von Arne Zarn mit 1:0 in Führung.


Nach mehreren vergebenen Hochkarätern köpfte schließlich Kopfball-Ungeheuer Roman Grimm den Ball nach einem Eckball von Helmut Möller kompromisslos zum 2:0 in der 39.Minute in die Maschen.
Doch der FC Oberbayern wollte sich nicht kampflos geschlagen geben und raffte sich auf, erzielte in der 42. noch vor der Pause das 1:2 durch Rinke. Mit diesem Ergebnis gingen die Teams schließlich auch in die Halbzeit. Es blieb weiter spannend...


Allerdings kam die Dörlinbacher Truppe auch in diesem Spiel hellwach aus der Kabine und ging in der 49.Minute durch ein wunderschönes Weitschusstor von Philipp Fels aus 25 Metern Torentfernung mit 3:1 in Führung.


Nach weiteren vergebenen Großchancen erlöste schließlich Sebastian Knechtle mit einem weiteren Traumtor zum 4:1 in der 75.Minute die Schwarzwälder Fans, die sich nun sicher waren, dass das Team diese Führung nicht mehr abgeben würde.
Doch den FC Oberbayern darf man bekanntlich niemals abschreiben! Quasi vom Anstoß weg kombinierte sich das bayrische Team in den Sechzehner der Schuttertäler und vollendete in Persona von Walke in der bereits eine Minute später zum 2:4. Somit kam nun doch noch einmal Spannung auf!


Doch lediglich zwei Minuten Später legte Karl-Heinz Möller, wichtiger Torschütze des 1:0, das 5:2 dieses Mal per Kopf nach und entschied die Partie dadurch endgültig für die Löwen.
In der 81.Minute markierte der mehrfache Bundesliga-Torschützenkönig und Stürmerstar mit einem unglaublichen Fallrückzieher noch den 6:2 Endstand. Dieses Tor glich einem Gemälde und ist einem Europa League-Sieger absolut würdig. Schöner hätte man sich das nicht ausmalen können.


Nach einer zweimünitgen Nachspielzeit war der Europa League-Sieg des SV Borussia Dörlinbach 2009 schließlich perfekt und bei der hohen Anzahl der Chancen auch letztendlich in der Höhe verdient. Ein großes Kompliment sowie Glückwünsche für ein ebenfalls großartiges Turnier gehen an dieser Stelle an den FC Oberbayern und seinen Manager trainer-paul, welcher diesen Titel genauso sehr verdient gehabt hätte.


Ganz Dörlinbach feierte tief in den Morgen hinein diesen besonderen Titel, den diese Spieler-Generation von Anfang intern an als großes Ziel ausgegeben hatte. Ein unbeschreibliches Gefühl, dies jetzt mit der einzigen Chance auch wirklich erreicht zu haben.


An dieser Stelle möchte sich Manager Atzelinho09 bei allen befreundeten Manager bedanken, die ihn bisher auf dieser einzigartigen Reise unterstützt und begleitet haben.
Ein besonderer Dank geht dabei an folgende Manager, die ihn speziell in der letzten Woche in Vorbeitung auf das Finale unterstützt, mit zahlreichen Tipps geholfen und mit ihm mitgefieberten haben, als würden sie selbst im Finale stehen: pool 2, Braunbär, D_S, JackSparrow8796, Hosenbodo, Janniboy29, RP`s, Steinbächle Füchse, sowie UnsUwe24. Ohne euch alle und natürlich viele mehr, die namentlich nicht auch noch genannt werden können, da dies an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde, wäre dieses Fußballwunder in Dörlinbach nicht auch nur ansatzweise möglich gewesen.
Von ganzem Herzen: Vielen vielen Dank!

In der Meisterschaft befindet man sich nach einer starken Hinrunde mit 48 Punkten und somit 3 Punkten Rückstand und Torgleichheit knapp hinter Basti Cup, gegen den man sehr unglücklich mit vielen vergebenen Großchancen und Alu-Treffern das Hinspiel am vorletzten Spieltag auswärts 0:1 verlor. Dennoch hofft man auf eine famosa letzte halbsteife des Teams um den Traum von der 10. Meistwrschaft am Leben zu halten. Schließlich versucht man abschließend noch einmal sein Glück in der CL dort den insgesamt dritten Titel zu errichten bevor die silberne Generation Schliesslicj am 28. Aufust sich in die wohlverdiente verabschiedet. Mal sehen, was das Team der Löwen in den letzten Wochen noch erreichen wird. Das große Ziel ist seit gestern erreicht und sie werden dadurch alle auf jeden Fall als Legenden in die vereinsannalen eingehen

Alles andere wird die Zukunft zeigen…

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Dörlinbach macht die 09.Deutsche Meisterschaft perf...


Balsam für die schwarz-gelbe Seele! Am 16.Juli 2023 machte das erfolgshungrige Team des SV Borussia Dörlinbach 2009 die so bedeutende 09.Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte perfekt!



Anders als Ende Mai 2023 die große Schwester, von welcher man sich hier vor der eigenen Vereinsgründung für den Vereinsnamen inspiriert hatte, hat es der SV Borussia Dörlinbach 2009 nun mit der 09.Deutschen Meisterschaft geschafft, welche also perfekt zum Gründungsjahr des eigenen Vereins, aber auch zu der „großen“ Borussia aus Dortmund passt. So kann diese Meisterschaft Erfolgsmanager Atzelinho09 möglicherweise zumindest etwas über die so denkbar knapp sowie tragisch verpasste 09.Deutsche Meisterschaft seiner geliebten Borussia aus Dortmund hinwegtrösten, welche er am 27.Mai diesen Jahres live im Block direkt neben der Südtribüne miterleben musste.
Das ganze Schuttertal ist mit großem Stolz erfüllt, ja gar der gesamte Schwarzwald. Niemand hätte bei der Vereinsgründung am 27.Mai 2009 jemals zu träumen gewagt, überhaupt einmal Deutscher Meister zu werden und nun gelang dies bereits unglaubliche null-neun Mal! In der historischen 60.Saison der Vereinsgeschichte erreichte das Team aus dem besinnlichen Dörlinbach gleichzeitig die magische Zahl von 100 Punkten, die man bisher lediglich einmal in der perfekten 57.Saison noch topen konnte. Gleichzeitig lieferte man mit einer Tordifferenz von +171 einen neuen Vereinsrekord. 193:22 Tore sprechen dabei eine deutliche Sprache.


Letztendlich leistete man sich in dieser Saison von Anfang an ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem hochgeschätzten Team El Arenal, welchem man den Titel genauso sehr gegönnt hätte. An dieser Stelle gehen Glückwünsche an deren Managerin The Joker 1 zur Vize-Meisterschaft und der verdientermaßen mit 34 Toren gewonnenen Torjäger-Kanone! Auf hoffentlich viele, weitere sowie spannende gemeinsame Duelle auf Augenhöhe in den nächsten Saisons!
Nach der Hinrunde betrug der Vorsprung der Borussia lediglich einen Punkt und 23 Tore.


Allerdings konnte das Team aus dem Schwarzwald durch eine perfekte Rückrunde mit 51 errungenen Punkten und unter anderem einem 3:0-Heimsieg im Rückspiel gegen El Arenal, schließlich am vorletzten Spieltag bei einem weiteren 3:0-Heimsieg bei strahlendem Sommerwetter vor 77.660 begeisterten Anhängern gegen Spvgg. Jungfernkopf 2009/2021 e.V. die 09.Deutsche Meisterschaft perfekt machen.

Die Torjäger-Krone sicherte sich der mit 41 Jahren sehr erfahrene, rechte Mittelfeld-Star Marko Bieli vom Vize-Meister El Arenal mit 34 Saisontoren und somit einer beeindruckenden Quote von einem Tor pro Spiel. Nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Letztendlich fehlten dem Dörlinbacher Stürmerstar Karl-Heinz Möller mit 32 Toren also lediglich zwei Tore zur geteilten Torjäger-Kanone. Platz drei dieser Statistik belegete ebenfalls ein Schwarzwälder: Der wuselige, rechte Mittelfeldspieler Philipp Fels erzielte noch starke 27 Tore. Wie so häufig ragte also nicht nur einer der Löwen durch viele Treffer aus dem Team heraus, sondern diese verteilten sich auf viele verschiedene Schultern. So brachten es sowohl Kapitän Alex Townson (25 Tore – Platz 7) als auch Stoßstürmer Fredi Lodyga (23 Saisontore – Platz 8) und der linke Mittelfeldspieler Richard Lotz (21 – Platz 13) in dieser torreichen Liga über 20 Saisontreffer. Fünf eigene Spieler mit mehr als 20 Toren in einer Saison bilden gleichzeitig für die Löwen aus dem Schuttertal ein echtes Novum in der nun bereits langen Vereinsgeschichte.

Auch die Euphorie um das Schwarzwälder Team konnte sich in der abgelaufenen Saison wirklich sehen lassen! So strömten insgesamt 1.250.431 Zuschauer in den St.Johannes-Park, was pro Spiel einem Zuschauer-Durchschnitt von 73.554 Anhängern entspricht und gleichzeitig neuer Vereinsrekord ist. In acht Heimspielen waren sogar über 77.000 Zuschauer bei den Heimspektakeln anwesend. Womöglich weist das Team auch wegen dieser einzigartigen Unterstützung der eigenen Fans eine perfekte Heimbilanz mit 17 Siegen und 102:13 Toren auf.


Zudem konnte man sich in den vergangenen Wochen mit dem 2.Badischen Gutkick-Pokal und dem 91.Dörlinbach-Cup zwei weitere stark besetzte Turniere und damit die Turniersiege 101 und 102 sichern.

Nun geht das Erfolgsteam der ehemals „jungen“ Löwen mit einem Altersdurchschnitt von 40,27 Jahren in ihre letzte gemeinsame Saison, bevor die verdiente Fußballrente auf sie wartet. Der Fokus liegt darauf, möglichst noch einmal die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen und zu versuchen, international mit dieser über die vergangenen Jahre eng zusammengewachsenen Truppe in Europa für Furore zu sorgen. Eines ist jedoch allen klar: Selbst wenn keine weiteren Erfolge mehr hinzukommen werden, wird dieses Team sehr erfolgreich in die Geschichte eingehen!

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Zum Achten Mal Deutscher Meister!


Am 3.Juni 2023 war es schließlich so weit. Der SV Borussia Dörlinbach 2009 krönte sich nach einer starken Saison mit insgesamt 99 Punkten zum insgesamt achten Mal zum Deutschen Fußballmeister!



Nachdem das Team von Manager Atzelinho09 in der Vorsaison noch denkbar knapp an den Münchener Löwen gescheitert war, gewannen die Schwarzwälder souverän mit neun Punkten Vorsprung auf Vizemeister El Arenal die Meisterschaft. An dieser Stelle gehen nachträglich Grüße sowie Glückwünsche an deren Erfolgsmanager The Joker 1, mit welchem man sich in der aktuellen Saison nach bereits 13 Spielen ein nervenaufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen liefert und lediglich durch einen Punkt getrennt ist. Auf viele weitere spannende Duelle auf Augenhöhe.


Doch zurück zur abgelaufenen Saison, die statisch als bisher zweitbeste in die Annalen der Dörlinbacher Vereinsgeschichte eingegangen ist. Mit einem Torverhältnis von 191:23 übertraf sich die Mannschaft wieder einmal selbst. Beste Torschützen waren Rechtsaußen Philipp Fels und Sturmstar Fredi Lodyga mit jeweils 26 Saisontoren. Sie belegten dadurch in dieser Statistik gemeinsam den zweiten Platz. Die Torjäger-Krone sicherte sich überraschend der offensive Mittelfeldspieler Dennis Kruppke vom abschließend Viertplatzierten VfB Germania Lette Allstars mit 29 Toren. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Mit Arne Zarn (RM – 22 Saisontore – Platz 6) und Kapitätn Alex Townson (LM – 20 Tore – Platz 7) schafften es zwei weitere Dörlinbacher Ausnahmekönner in die Top Ten dieser Wertung und vollbrachten gleichzeitig das Kunststück ebenfalls mindestens 20 Tore zu erzielen. Ebenfalls zu erwähnen sind die jeweils 18 erzielten Saisontore von Erwin Söthe, Sebastian Knechtle sowie Richard Lotz aus den Schuttertäler Reihen.

Nachdem man bis zum 27. Spieltag alle Spiele gewinnen konnte und die Siegesserie nach einer perfekten Hinrunde auf 26 ausweiten konnte, musste man sich an diesem Spieltag auswärts knapp mit 1:2 (1:1) vor 60.813 Zuschauern dem VfB Germania Lette Allstars geschlagen geben. Dies sollten allerdings bis zum Saisonende die letzten Punkte sein, die das Team aus dem besinnlichen Dörlinbach bis zum Saisonende abgab. Die Meisterfeier ging wie auch schon bei den vergangenen Titeln das ganze Wochenende und die Freude der Löwen-Anhänger kannte keine Grenzen.

Die Euphorie um das Schwarzwälder Team erreichte in der abgelaufenen Saison übrigens ihren bisher absoluten Höhepunkte. So sind sowohl der Zuschauerschnitt von 72.732 Zuschauern pro Spiel als auch die 1.236.456 Zuschauer, die in der gesamten Saison in den St.Johannes-Park pilgerten an absoluter Rekord für den Verein. Gleichzeitig konnte auch für ein einzelnes Spiel der Rekord am 16.05.2023 und somit am 17.Spieltag mit 77.779 Zuschauern beim souveränen 6:0 (1:0)-Heimsieg gegen 1909 gebrochen werden. Man ist gespannt, ob dies überhaupt jemals getopt werden kann. In Sachen Turniersiegen konnte man immerhin ein weiteres in Form der Premiere des 1.Badischen Gutkick-Pokals vom befreundeten Sport-Club Seelbach 1927 feiern.

Nun gilt der Fokus in der aktuellen Saison auf der Titelverteidigung. Vermutlich wird es dabei bis zum letzten Spieltag ein spannendes Duell mit El Arenal geben. Wird es den 9.Titel für die Dörlinbacher geben? Es sind noch 21 wichtige Spiele zu gehen, bis wir darüber Gewissheit haben werden. Eins ist jedoch gewiss: Die Löwen werden in jedem Spiel alles für den Sieg und niemals aufgeben.

Alles andere wird die Zukunft zeigen…

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