Neue Erkenntnisse beim SV Suchsdorf
Die Fußballgötter...sind vielleicht gar nicht
verrückt
Einige Sportkommentatoren beziehen sich gerne auf allgemeine Weisheiten, ein oft
bemühter Spruch dabei fängt an mit "Die Fußballgötter müssen verrückt sein
...". Der SV Suchsdorf musste zu seinem Leidwesen diesen Spruch auch allzu
oft zum Ende der 90 Minuten eines Spieles ertragen. Grund genug, nun endlich
einmal externe Expertise einzuholen. Vertrauensvoll wurde Gurke N. Truppe,
Priesterin des Fußballtempels zu Suchsdorf mit der Deutung des fußballgöttlichen
Willens betraut. Eine Menge Weihrauch wurde über der aufgerissenen Grasnarbe
verbrannt, die Kabine der Heimmannschaft mit iostonischem Weihwasser bespritzt,
Holzbälle an die heimischen Torpfosten genagelt und die Trikots wurden
zwischenzeitlich mit biologisch abbaubaren Dornenmaterialien gewoben. All das
führte zu keinem Erfolg. Immer wieder: "Die Fußballgötter müssen verrückt
sein ...".
In den letzten Tagen schließlich kam Gurke N. Truppe zu dem unangenehmen
Ergebnis. Die Fußballgötter sind nicht verrückt.
Die
Fußballgötter sind ERZÜRNT! Ja richtig, sie sagte: Die Fußballgötter
sind ERZÜRNT!
Sie konnte keinen Grund benennen, warum die Götter über den SV Suchdorf erzürnt
seien, wusste jedoch, wie die Götter zu besänftigen wären. Seit Menschengedenken
gehört es zum guten Brauch unter Priesterinnen und Priestern, Serien von
unangenehmen Erfahrungen und Misserfolgen mit Hilfe von Menschenopfern zu
beenden und das Schicksal wieder in positivere Bahnen zu lenken. Manager
Rheumakaypi war sofort angetan von der Idee, zumal sie recht leicht umsetzbar
erschien und das Vereinsbudget bei der richtigen Auswahl sogar entlasten könnte.
Ganz im Gegensatz zu anderen Maßnahmen, die andere Priesterinnen hier vielleicht
vorgeschlagen hätten (z.B. Fußballgottstatuen in Gold, Umgestaltung der
Stadionarchitektur durch Verbauen von haufenweise ionischen Säulen,
Milionenspenden an die anonymen Jünger des letzten Weges der Fußballgötter).
Es wurde daher im Verein herumgefragt, welcher Vereinsangestellte sich
vorstellen könnte, einen verantwortungsvollen Job zur Besänftigung der Götter
wahrzunehmen. Vielleicht sogar für diese Idee nicht bloß motiviert war, sondern
gewissermaßen brannte.
Verbunden war dieses großzügige Jobangebot mit der Aussicht auf lebenslangen
Freizeitausgleich nach nur einem Tag Arbeit. Entgegen den Erwartungen von
Rheumakaypi war die Resonanz ... naja ... überschaubar.
Doch nun hat sich doch noch jemand finden können: Ewald Sick, Innenverteidiger
und mit bald 42 Jahren im besten Fußballeralter, meldete sich gestern im Büro
des Managers. Er stellte sich als großer Anhänger von Pyrotechnik und Feuer im
Allgemeinen dar und wollte seiner Karriere nach vielen Saisons auf dem Grün nun
ein weiteres Kapitel hinzufügen. Im Interview sagte er heute "Der SV
Suchsdorf ist mein Verein und ich dachte lange, dass ich für ihn die
Fußballstiefel schnüren würde, bis ich ein letztes Mal aus ihnen kippe und nicht
wieder aufstehen kann. Doch nun habe ich gemerkt, dass ich eine neue
Herausforderung suche und vielleicht noch viel mehr Qualitäten habe als nur die
Balltreterei."
Auf der Vereinshomepage wurde bald ein Foto von der Vertragsunterzeichnung mit
vielen freudvollen Gesichtern und viel Händeschütteln gepostet. Der Zeitpunkt
der feierlichen Zeremonie wurde auf den morgigen späten Nachmittag gelegt,
direkt nach dem letzten Saisonspiel. Laut Priesterin sollte das positiven
göttlichen Willen für die kommenden Spielzeiten "so gut wie
garantieren".
Außerdem hatte Gurke N. Truppe noch die Idee, bei den anderen
Fußballtempelpriesterinnen und -priestern nachzufragen, ob ihnen Gründe für die
Erzürnung der Fußballgötter einfallen würden. Mögen die Dienerinnen und Diener
des göttlichen Fußballwillens also ihre Prophezeiungen und Deutungen im
Kommentaren verewigen, auf dass der nächsten Liga allgemeine Fußballweisheit
zuteil werde.
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Verfasst am : 13.03.2026 18:44
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Beim Tabellensiebzehnten reicht es nicht zum Remis
Diese Niederlage haben Alkoholiker aus einem
befreundeten Nachbarland gebahnt
Mit Sorge blickte Rheumakaypi direkt nach dem souveränen 8:0 Turniersieg am
heutigen Tage bereits auf die später anstehenden Aufgaben. So unterlegen die
Gegner im Turnierspiel auch waren, die in ihrem Vereinstitel ein Alkoholprodukt
eines Nachbarlandes anpreisen, so deutlich ihre Überlegenheit im Foulspiel.
Verwöhnt vom gemeinhin fairem Wettkampf aller beteiligter Mannschaften bei
sämtlichen Turnieren der letzten Zeit hatte Rheumakaypi sein bestes Team nicht
geschont und in dieses Match geschickt. Bezahlt wurde diese
Fairness-Fehleinschätzung des Managers mit einer ansonsten nicht zu erwartenden
Niederlage am Abend im Ligaspiel beim Tabellensiebzehnten.
Innerhalb kürzester Zeit hatte der Turniergegner drei Leistungsträger des SV
Suchsdorf in die Abteilung Lazarett verfrachtet und ließ sich dabei auch nicht
durch die Kartenflut beirren, die der Schiri ihnen zuteil werden ließ. Im
Abendspiel waren mindestens diese drei nicht einsetzbar. Zudem betraf es auch
noch unseren Mannschaftskapitän, der die Binde an einen jüngeren Kollegen
weiterreichen musste.
Im Abendspiel war den verbliebenen gesunden Suchsdorfern dann tatsächlich die
nackte Angst anzusehen: Immer wenn ein Gegner sich mit Tempo näherte, sah man
die Suchsdorfer, die weglaufen wollten, freiwillig den Ball abgaben, ihre weißen
Feinrippunterhemden auszogen und vor den Gegnern zum Zeichen der Kapitulation
schwenkten. Dem einen oder anderen fielen auch schon mal die am Mittag von den
Gegnern perforierten Stutzen beim ersten Sprint vom Leib, bei anderen bemängelte
der Schiri, dass er Zweikämpfe nicht angemessen einschätzen könne, wenn die
Trikots schon bei Spielbeginn zerrissen wären.
Der Mannschaftsarzt sprach im Nachgang von einem Fusel-Trauma, das den Spielern
heute zugefügt worden sei. Bis zum nächsten Spieltag müssten sie nun erst einmal
in einer Entzugsklinik von den Folgen der maximalen Exposition aggressiven
Wodkas geheilt werden. Ein langsames Herantasten an den Anblick von
Schraubstollen, Desensibilisierung gegenüber Grätschen auf Kniehöhe und
Resistenz gegen Kopfstöße ersetzen zunächst einmal das übliche taktische
Training sowie das Einstudieren von Standards. "Zudem", so
Klinik-Therapeut Freudlos, "müssen die Spieler lernen, die zermürbende
Frage nach dem Warum unbeantwortet zu lassen. Sie müssen sich damit abfinden,
dass sie vermutlich niemals nachvollziehen können, warum ein vollkommen
unterlegenes Team anstatt mit Anstand zu verlieren, eine diebische Freude dabei
entwickeln kann zumindest maximalen körperlichen Schaden zugefügt zu
haben."
Sollten wir jedenfalls noch einmal auf den heutigen Turnier-Gegner treffen und
einer Partie nicht entgehen können, werden wir per Eilantrag ein
Annäherungsverbot wegen vorheriger Gewaltbeziehung beantragen.
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Verfasst am : 06.03.2026 18:51
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Eine Reihe betrüblicher ...
... Ereignisse. Die Saison hat weitere Besonderheiten
zu bieten
Vor kurzem erst berichtete unsere von den Toten auferstandene Kanalkolumne über
den besonderen Start in die aktuelle Saison des SV Suchsdorf, die statistisch
mit Premieren aufzuwarten hat. Nur wenige Spieltage danach verfestigt sich der
Eindruck einer Spielzeit mit nicht vorhersehbarem Verlauf. Unser vereinseigener
Herr der Zahlen, Diplom-Statistiker Unrep Räsentativ, war erneut von der
Realität überrascht, die so gar nicht zu seinen Berechnungsmodellen passte.
"Dasjetzma wirklisch 'n Ding! 'S gippt ja
kaumnoch so eschte Überraschungen mehr inner Fussballwelt so inner Liga. Unddann
gleisch drei Stücka in drei Spieln?!
Nochnieerlebbthabbischdasch!"
Dass selbst ausgewiesene Experten manchmal den Überblick verlieren können, zeigt
sich daran, dass Unrep die Zahl drei mit vier verwechselt hatte, denn die drei
Überraschungen trugen sich in vier Spielen zu. Allerdings alle zu Ungunsten des
SV Suchsdorf, der damit großzügig zu der oft eingeforderten Spannung innerhalb
einer Liga beiträgt. Die Schusskommentare besagter Spiele lauteten:
7. Spieltag: Und da ertönt der Schlusspfiff! Die
Fans von Hanseat Budapest strömen auf das Feld und feiern ihre Spieler. 2:1
gegen SV Suchsdorf, damit hat hier wohl niemand gerechnet.
9. Spieltag: Ob die Fans beider Teams mit dem
Ergebnis zufrieden sind, kann man bezweifeln. Fest steht aber, dass beide Teams
je einen Punkt mit heimnehmen.
10. Spieltag: Und da ertönt der Schlusspfiff!
Die Fans von Knappenschmiede1904 strömen auf das Feld und feiern ihre Spieler.
6:2 gegen SV Suchsdorf, damit hat hier wohl niemand gerechnet.
Im letzten Match konnte Suchsdorf nach der schon frühen und überraschenden
Führung für den Außenseiter Knappenschmiede zunächst Druck aufbauen und es sah
so aus, als ließe sich das Ergebnis noch gut korrigieren. Doch es kam die 27.
Minute, zu der folgender Kommentar zu hören war:
Der Schiedsrichter pfeift energisch. Nach kurzer
Beratung mit seinem Linienrichter entscheidet er auf Foul und es gibt Freistoß
für das Team von Rösberg. Sammer ist mit der Entscheidung nicht einverstanden.
Er beschimpft den Schiedsrichter und sieht dafür die Rote Karte!
Sammer war auch Stunden nach dem Spiel noch völlig entgeistert über diese
Auslegung der Geschehnisse. Er beteuerte, zu keinem Zeitpunkt beschimpft oder
beleidigt zu haben. Er habe bei dem vorangegangenen Luftzweikampf, der zum
Freistoß führte, lediglich selbst eine Kopfverletzung davongetragen. Daher habe
er den Schiedsrichter beim Namen gerufen und mit dem Finger auf die Beule an
seiner Stirn gezeigt "Herr Seltsame
Spielberechnung, schauen Sie mal! Als er dann die Rote Karte gesehen
habe, sei das zunächst wie ein Scherz erschienen. Doch auch nach dem Match
erwies es sich noch als Realität und so kann der SV nur auf ein mildes Urteil
der Gremien hoffen, damit Sammer nicht länger gesperrt bleibt. Die Schwächung
durch Sammers Ausfall wird die nächsten harten Aufgaben nicht einfacher machen.
Aus dem oberen Tabellendrittel hat sich der SV nach dieser Pannenserie
jedenfalls erst einmal verabschiedet.
Bleibt abzuwarten, was Herr Spielberechnung in seinem Spielberichtsbogen zu der
entsprechenden Szene vermerkt hat ...
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Verfasst am : 05.01.2026 09:05
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Alle Neune, also fast alle Elfe
Auch nach jahrelanger Vereinsgeschichte passieren noch
Premieren
Nach Ende der letzten, erstaunlich positiv verlaufenen Saison gab unser
Mittelfeldspieler Jürgen Gluderer seinen Abschied bekannt. Er fühle sich nun
langsam so alt wie er sei. Und das sei eben nicht mehr Anfang 30. Ein Leben für
den SV Suchsdorf, in dem er alle Jugendmannschaften durchlaufen hatte, ist nun
um ein weiteres beendetes Kapitel reicher. Vielen Dank, Jürgen. In seiner
letzten Saison konnte er sich noch einmal mit fast 20 Buden beeindruckend auf
seiner letzten Torjägerliste verewigen.
Ansonsten konnte das Team weitestgehend beisammen gehalten werden, so dass wir
hoffen konnten, dass andere Spieler die Lücke in der Abteilung Effektivität
schließen können.
Der Anfang in der frisch gestarteten 1. Bundesliga 8906 brachte nun
erstaunliches zu Tage. Die 143. Saison des SV Suchsdorf hat tatsächlich eine
Premiere zu bieten: Noch nie in der Vereinsgeschichte konnten sich am zweiten
Spieltag einer Saison bereits neun Spieler in die Torjägerliste eintragen. In
der Kabine zeigten sich dann auch fast alle Spieler begeistert von der
Treffsicherheit aller Mannschaftsteile. Lediglich Torwart Dean Easton und der
defensive Mittelfeldmann Elmar Reiter zeigten sich etwas betroffen, gelobten
jedoch, dass sie in den nächsten Spielen hart daran arbeiten wollen, ebenfalls
ihren Beitrag zu Toren zur leisten. Da niemand im Verein davon ausgeht, den
jetzigen ersten Tabellenrang bis zum Saisonende halten zu können, könnte ein
Ziel des Trainers irgendwann darin liegen, möglichst viele Spieler des Vereins
auf die Abschlusstorjägerliste dieser Liga zu bringen.
Es bleibt spannend..
Anmerkung unserer langjährigen Umkleidekabinenreinigungskraft Trutzen Prammel:
"Ich glaub das ja noch nicht so sicher mit der Premiere. Ich bin zwar erst
seit 80 Jahren im Verein beschäftigt und habe das tatsächlich auch noch nich
erlebt. Also dass mit den vielen Torschützen. Also am zweiten Spieltag, mein ich
jetzt. Aber früher warn schon noch ma andere Zeiten. Und auch andere Ligen. Da
gab es sicher noch ganz andere Schützenfeste. Im übertragenen Sinn meine ich.
Echte Schützenfeste auch, mein Gott was haben wir da gebechert. Und vermutlich
noch so allerhand Unfug im betrunkenen Zustand ... aber was ich eigentlich sagen
will: ich glaub die Statistik ist da vielleicht gar nich auf der Höhe gewesen,
vor 143 Jahren. Vielleicht gab es da ja sogar mal am ersten Spieltag schon 9, 10
oder, was sach ich mal, ... warum nicht gleich 22 Torschützen. Beweist mir
erstma das Gegenteil! Ich habe fertig, nu is Zeit zum Wischen! Und die ganzen
leeren Flaschen aus den Umkleiden zum Pfandautomaten bringen."
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Verfasst am : 28.12.2025 12:02
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Mal wieder was Schönes
SV Suchsdorf ist
Zweitligameister
In der Vorsaison in der 1. Bundesliga 8228 noch hatte sich der SV Suchsdorf mit
mit Rang 16 bei nur 20 Punkten und einer Tordifferenz von 46 zu 113 redlich den
Abstieg verdient. Zu löchrig die Defensive, zu harmlos die Offensive und das
Spielglück zudem nicht auf unserer Seite. So war allzu oft das Fazit der Spiele
gewesen. Da es personell für die Zweite Liga keine Verstärkung geben konnte, gab
es dementsprechend rund um das Vereinsheim einige höchst skeptische Stimmen, ob
das denn für den angestrebten Wiederaufstieg reichen könnte.
So sahen sich die Kritiker denn auch gleich im ersten Spiel der 2. Bundesliga
462 bestätigt: am Ende der 90 Minuten stand es 1:1 gegen den FSV Empor Loebau,
ein sicher gutes Team, aber eben auch kein Topfavorit auf die Aufstiegsplätze.
Die Misere aus der Vorsaison ging nahtlos weiter, vorne wurden gute Chancen
nicht genutzt, hinten nicht zu Null gespielt.
Glücklicherweise verlief von da an die Saison komplett anders. Von Spiel zu
Spiel steigerte sich die Mannschaft immer mehr in einen Rausch, heimsten Sieg um
Sieg ein und machten am 14. Spieltag im Auswärtssieg bei den Kameen Kickers 1981
dann auch Schluss mit Gleichschritt. Zuvor hatten beide Teams gemeinsam
punktgleich die Tabellenspitze innegehabt, nun aber konnte der SV Suchsdorf mit
5:1 in der ferne triumphieren und machte damit seine Ambitionen mehr als
deutlich. Danach war die Tabellenführung nie mehr ernsthaft in Gefahr, der
Vorsprung auf Rang zwei wuchs kontinuierlich. Bereits am 26. Spieltag war der
Wiederaufstieg gesichert, die Zweitligameisterschaft drei Spieltage spöter.
Am Ende der Saison nun waren 94 Punkte
und eine Tordifferenz von 117 (161:44) in
der Tabelle für die Suchsdorfer abzulesen, immerhin 19 Punkte vor den Zweiten
von den Imperialen Sturmtruppen und 24 vor FC KATZE 2016, die sich im direkten
Showdown-Duell den dritten Aufstiegsrang mit 2 Punkten Vorsprung vor den am Ende
unglücklichen Viertplatzierten von ziethekicker sichern konnten.
Allen Teams, ob Aufsteiger, Absteiger oder Verbleibern ein großes Kompliment für
die meist sehr fair ausgetragenen Spiele mit oft packendem Verlauf. Viel wurde
Wert auf attraktives Spiel mit vielen Toren gelegt, so dass einige Partien den
Zuschauern kaum Zeit zum Verschnaufen ließen.
Dass auch der SV Suchsdorf lieber ein 9:6 als ein 3:0 als Spielergebnis
anstrebt, findet sich auch in dem außergewöhnlichen Erfolg der Suchsdorfer
Teammitglieder in der Torschützenliste wieder. 12 Feldspieler, darunter auch
solche mit Kurzeinsätzen wie Hans-Werner Trittihn oder Siegbert Kienzl konnten
für Suchsdorf treffen, vier davon führten am Saisonende ligaweit die
Torjägerliste an: Gilbert Weyer (25
Buden), Nikolaus Geiser (25 Buden), Hans-Jörg Heeren (24 Buden) und Nduka Bojabamba (23 Buden) lagen mit ihren
zusammen fast einhundert erzielten Toren auf Rang
1 bis 4 vor dem Imperialen Sturmtruppler Gerhard Altegoer (21 Buden).
Am letzten Spieltag haben die Zuschauer dann noch einmal ein Torspektakel mit
dem 8:5 gegen die Fohlenelf 11 gesehen. In der 53. Minute stand es bereits 8:1,
dann erfolgten noch einige Wechsel und auf dem Platz machte sich Feiern und
Sorglosigkeit in der Abwehr breit. Aber - wer will es den Spielern verübeln nach
einer derart einmaligen Saison.
Mit dem Schlusspfiff endeten auch die Karrieren von Knipser Hans-Jörg Heeren,
unserem rechten Flügelflitzer Hans Hagemann und unserem defensiven Mister
Zuverlässig Eduard Frischknecht. Wir bedanken uns für die jahrelange
erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen allen dreien fürs Erste einen guten
Start in die „Zeit danach“.
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Verfasst am : 30.06.2023 19:33
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Wie Phönix aus dem Arsche - eine märchenhafte Meisterschale
Der heutige Spieltag 34 war schon für sich betrachtet eine große Nummer für den
SV Suchsdorf. Drei Teams konnten zu Beginn der letzten 90+x Saisonminuten noch
Meister werden. Suchsdorf hatte lediglich knappe 5 Tore Vorsprung vor dem 1. FC
Glubb 07, der noch in der Vorsaison die Kanalkicker knapp auf Rang 2 verwiesen
hatte. Hinter diesen beiden punktgleichen Teams lauerten mit zwei Zählern
weniger die Langner Allstars auf Ausrutscher der Führenden. Alle drei
Spitzenteams hatten sich gegenseitig je einmal in der Saison schlagen können und
ansonsten sehr souverän ihre Spiele zu Siegen verwandelt.
Am Ende der 91 Minuten konnten die Suchsdorfer dann aufatmen, das 6:0 auswärts
bei FC-E hatte gereicht, die Konkurrenten konnten zwar ebenfalls deutlich
gewinnen, der Torvorsprung betrug am Ende 7 Buden. Ragnar Klaven konnte mit 41
Toren in seiner letzten Saison noch die Torjägerkanone ergattern.
Mit ihm verlassen weitere 6 Leistungsträger zur neuen Saison altersbedingt das
Team, so dass es ein besonders emotionaler Abschied wurde. All die scheidenden
Profis trugen in der aktuellen Saison zusammen immerhin 142 Treffer zur
Meisterschaft bei.
Danke auch an die Glubberer und die Langner für die packende Saison.
Was jedoch das märchenhafte an dieser Schale war, ist die Geschichte
dahinter.
Trainermanager Rheumakaypi war quasi schon Fuzzicuptot, als Vereinsfreunde,
allen voran ein wohlbekannte Tommy eine Suchannonce Aufgaben.
Der zuletzt kaum noch im Vereinsheim Gesehene und seine Mannschaft übel
Vernachlässigende wurde durch Tommy, Smoky, Barcel, Honky und etliche andere aus
einer nihilistischen F-Cup-Sicht gerissen und begann nun nach und nach wieder,
Mannschaftstrainings anzusetzen, Würste zu ordern und Massagen zu nehmen, um der
Physiotherapeutin eine Daseinsberechtigung zu geben.
Alle Mannschaftsmitglieder, der gesamte Betreuerstab und die Treuen Fans dankten
es ihm mit dieser achten Suchsdorfer Schale.
Sie kann nur dem treuen, aufopferungsvollen, nimmermüden und großartigem Einsatz
wahrer FCup-Freunde gewidmet sein. Danke! Schnief.
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Verfasst am : 05.05.2020 22:58
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