22.875x gelesen 92x abonniert Ausgabe 15/26 12.04.2026 BBFC Logbuch Jetzt registrieren

BBFC Logbuch 061831B APR 26 Eintrag 132-1

Pochende, fast unerträgliche Kopfschmerzen waren das Erste, was der Kapitän empfand, als der aus einem ohnmachtgleichen, traumlosen Schlaf erwachte.
Das gleißende Sonnenlicht, das die völlig verwüstete Penthouse Suite im noblen Secrets St. James Hotel in Montego Bay, Jamaika, durchflutete, tat in seinen Augen weh.
Obwohl er noch kaum Details erkennen konnte, manifestierten sich die Fragmente des ersten halbwegs klaren Gedankens schnell zu der schrecklichen Gewissheit, dass der Berggorilla, wie damals in Las Vegas, auch hier furchtbar gewütet haben muss!
Ein schrecklich reales Deja Vu.

(Den unwissenden Lesern, die nun mit spärlich möbliertem Gesichtsausdruck vor diesen Zeilen sitzen, sei an dieser Stelle erläutert, dass der Berggorilla immer in der Zeit nach einer rauschenden Feier den Ort des Geschehens heimsucht und
alle Alkoholika verschwinden läst oder verschüttet,
eine Riesensauerei in den Räumlichkeiten hinterlässt,
das Geld aus dem Geldbeutel nimmt,
dir voll gegen den Kopf tritt und zuletzt
dir ins Maul scheisst!) (Anm. der Redaktion)


Der Kapitän hatte mit der ganzen Mannschaft der Baltic Buccaneer im mondänen Montego Bay die Erfolge dieser überragenden Feindfahrt gefeiert. Das Ganze ist wiedermal gehörig aus dem Ruder gelaufen!
Nachdem wir souverän als Erste den Raid beendet haben und darüber hinaus weitere Trophäen gewinnen konnten, der Sieg in Schwenkers Südbadischem Turnier in der Karibik und dem Titelgewinn im Osterturnier sowie die Auszeichnung als beste Schützen der letzten Feindfahrt, gab es für die Crew kein Halten mehr.
STeuermann Hiski Grönholm war mit 37 Treffern der treffsicherste Schütze, dicht gefolgt von RelingsMaat Hanshiro Tesingahara mit 32 Treffern.

Das Bild, welches sich dem Kapitän jetzt bietet, ist verheerend.
Die Räume sehen aus wie nach einer veritablen Seeschlacht inklusive Enterattacke.
Noch schlimmer ist der Zustand der Mannschaft. Wo immer der exzessive Genuss von Unmengen von Alkohol sie am Ende der Nacht hat fallen lassen, lagen die Männer, oft in Lachen aus einem Gemisch von Schnaps und Körperflüssigkeiten.
Einige spärlich bedeckte und nicht minder alkoholisierte Dirnen ergänzten das chaotische Bild.

Noch fataler hat es die beiden Schützenkönige der letzen beiden Raids - nicht nur metaphorisch - getroffen. Bei einem unsinnigen Duell, bei dem geklärt werden sollte, wer denn nun der Beste sei, haben sich der bereits erwähnte Grönholm, 40, 740, und sein „Amtsvorgänger“ OberMatrose Reinhard Männer, 40, 725, gegenseitig hässliche Schusswunden zugefügt.

TakelWard Kritian Anfang, 43, 780, InnenVorschoter Dan Bonner, 40, 715 und AußenVorschoter Luigi Trois, 40, 720, die stark alkoholisiert und zudem nur spärlich bekleidet in der Hotelkombüse des Nächtens Spiegeleier braten wollten, wurden von der örtlichen Polizei in Gewahrsam genommen.

Ebenso erging es DecksMeister Wilfried Siede, 40, 725 und dem LeichtMatrosen Dexter Zickler, 40, 740, die in der Hotelbar bei einem Streit mit anderen Gästen auf den Gebrauch ihrer Entermesser nicht verzichten wollten.

Der InnenVorschoter Jake Masterton, 40, 730, wollte den RelingsMaaten Cristian Neuberth, 40, 780, und Hanshiro Teshigahara, 40, 750, die Schönheit seines Heimatlandes zeigen und stürzten bei dem Versuch vom Hoteldach zu pinkeln in die Tiefe.

Gott möge ihren schwarzen Seelen hold sein. RIP

In einer anderen Ecken der Suite kauern zwei völlig verängstigte Green Peace Aktivisten, die ihren Entschluss nachhaltig bereuen, auf den erneut geschrumpften Lebensraum der Trophäenschrankspinne (lat. Arachna Pokalis) hinweisen zu wollen...
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BBFC Logbuch 262014A FEB 26 Eintrag 131-1

Die Bande ungehobelter Raufbolde hat wieder diese Gier im Blick.
Wenn man den Männern in die Augen blickt, sieht man sie wieder, diese unbändige Lust auf Kampf, Prisengeld und Ru(h)m.

Eine neue Entschlossenheit weht durch die Decks der Baltic Buccaneer, wie eine aufkommende frische Brise nach einer langen Flaute. Sie vertreibt den fauligen Gestank von erfolgloser Mittelmäßigkeit.

In den europäischen Gewässern mussten wir nur das letzte Gefecht verloren geben und bei unserem aktuellen Raid kamen wir als dritte in den Hafen zurück. Dabei hatten wir die beiden besten Schützen in unseren Reihen. OberMatrose Männer traf 32 mal und RelingsMaat Neuberth erzielte 26 Treffer.

Ja, der Ton an Bord ist rauher geworden, die alte, wohltuende und erfolgsverheißende Aggressivität der Crew ist zurück. Der Hunger nach Erfolg ist allgegenwärtig, zunächst gestillt durch den Gewinn des Honkyschwonkals und der goldenen Suppenkelle beim 16. Cooktownfestivals bei Cooker, dem alten Kochtopfjongleur.
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Honkyschwonkgerangelzwischenflaschenpost

Vom Wanderpokal zur Immobilie?

Das vierte Honkyschwonkgerangel im Umbruch?!

Harry mit seinem V-Team 66 segelt hoch am Wind und führt, nach gut der Hälfte der Duelle, das Feld der Honkyschwonkrangler souverän an.
Er steuert somit bis dato einer ungefährdeten Titelverteidigung entgegen, was ein Novum in diesem Wettstreit darstellen würde.

Dem Vernehmen nach beginnt sich bereits in Harry’s Trophäenschrank eine dünne Staubschicht auf dem Honkyschwonkal zu bilden…
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BBFC Logbuch 151710A JAN 26 Eintrag 130-1

Vierte, na ja…

Eigentlich hat die Crew sich in den vergangenen Duell gut geschlagen und ist als Vierte in den Hafen zurückgekehrt. Gerade im letzten Gefecht gegen Polnischen Wodka FC waren sie besonders motiviert. (Alles, was einen Bezug zu alkoholischen Getränken hat, wirkt traditionell auf die Horde übelriechender Trunkenbolde besonders stimulierend. Anm. d.R.)
Dennoch wird es immer offenbarer, dass zunehmende Unzufriedenheit durch die Decks der Baltic Buccaneers weht.

Kapitän und Besatzung sind eine eingespielte Kampfgemeinschaft, der letzte Triumph liegt jedoch schon einige Zeit zurück.
Das Rumoren innerhalb der Mannschaft tritt mittlerweile schon offen zu Tage und wurde nach außen getragen. Tommy Oliver machte unverhohlene Andeutungen.

So geht das nicht weiter!

Die Bande unzufriednerer Piraten braucht neue Reizpunkte, damit sie auf andere Gedanken kommt und sich refokusiert.

Dafür hat der Kapitän ein Wintertrainingslager anberaumt.

Zuerst wird angebadet. Eisbaden in der Ostsee mit anschließendem Orientierungslauf durch die Holsteinische Schweiz. Wenn die Bande dann auf den Geschmack gekommen ist und Betriebstemperatur erreicht hat, verlegen wir zum Wintercamping in den Manteler Forst, wo die Crew sich mit ausgedehnten Waldläufen auf das vierte Honkyschwonkgerangel bei Harry vorbereitet.

Anschließend verlagern wir das Animationsprogramm Richtung Weimar, wo die Horde angriffslustiger Freibeuter bei Cooker, dem alten Bulettenschmied, im Rahmen des Cooktown Festivals, die Kombüse mal amtlich gefechtsklar macht, dass anschließend ein ausgedehntes Großreinschiff angesagt ist.

(„Reinschiff“ bezeichnet das Reinigen von Decks und Betriebsräumen an Bord, wo hingegen „Klarschiff“ - als Kurzform von Klarschiff zum Gefecht - das Bereitmachen von Schiff und Besatzung zum Gefecht beschreibt. Anm.d.R.)

Wollen wir hoffen, er hat genug Rum auf Lager. Randalieren macht die Piraten immer durstig…

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Finalflaschenpost 3. HSG

Neuer, schwerer Umweltskandal.
Naturschutzverbände sind empört.
Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen Chef-Manager H. aus W. ein.

Der Lebensraum der Trophäenschrankspinne (lat. Arachna Pokalis) wurde erneut deutlich reduziert! Die Netzanbaufläche der geschütztenTiere ist erheblich geschrumpft.
Durch den mutwilligen, ja vorsätzlichen, Gewinn des Honkyschwonkals, hat das V-Team66 das Refugium der ohnehin schon bedrohten Spezies weiter verkleinert.
Die Verantwortlichen waren, bedingt durch eine Mischung aus euphorischer Stimmung und alkoholischer Einwirkung, nicht zu einer Stellungnahme bereit. Alle stanken nach Ru(h)m...

Die Befragung der weiteren Beteiligten

Pappnase (8.),
Hotte (7.),
g.g.Banane (6.),
Schorsch (5.),
gottileini (4., sonst eher literarisch auffällig und durch Kleinanzeigen bekannt),
Cooker (3., kulinarisch vorbelastet) sowie
Hein S. (2., maritimaffiner, abgesetzter Titelverteidiger)

ergab, auch hervorgerufen durch den Genuss diverser berauschender Getränke, keine zusätzlichen Anhaltspunkte.

Die Ermittlungen wurden vorläufig ausgesetzt, bis die überschwänglichen „Harry, Harry“ -Rufe abebben…
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Vorabend des Triumpfs?

Das V-Team66 steht vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte!

Nach einem souveränen 10:1 gegen Hotte hat die Krake Harry auch den vorletzten Tentakel um den Honkyschwonkal geschlungen.
Mit drei Punkten und acht Toren Toren Vorsprung auf den BBFC, der sich im Duell der bisherigen Titelträger bei gottileini, unserem Zwergpoeten, mit 5:3 durchsetzen konnte.

Auch bei den Marienbornern haben die Pappnasen mit 6:0 verloren, genau wie Schorsch, der nach einem 0:3 von Cooker, dem alten Kochlöffeldompteur, vernascht wurde.

Harry, stell den Schampus kalt… ;)
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