32.914x gelesen 110x abonniert Ausgabe 32/26 09.08.2026 IdioLoLcrazy Jetzt registrieren

Profil von 1. FC Schelm Rothschild 1744

gottileini
  • Manager: gottileini
  • Geschlecht: männlich
  • Alter: 55
  • Gegründet: Am 25.06.2009
  • Heimatstadt: Berlin
  • Mannschaftsstärke: 16.390

    1. Bundesliga 48

    1
    Mannschaftslogo im Vereinsprofil
    1. FC Schelm Rothschild 1744
    19 : 1 9
    2
    Mannschaftslogo im Vereinsprofil
    1. FC Mirko
    14 : 0 9
    3
    Mannschaftslogo im Vereinsprofil
    Dortmund City 18
    14 : 2 9
    4
    Mannschaftslogo im Vereinsprofil
    Rheinlöwen
    15 : 4 9
    5
    FC Brugg
    8 : 2 7

    Letzter Zeitungsartikel

    Angeln und Jagen
    Die Frau des Anglers wartete bereits, ohne zu wissen was auf sie zu kam. Sie war einst eine kolossale Schönheit die nie gedacht hätte jemals in eine solche Situation zu geraten. Aber wie viele Frauen vor ihr machte sie die Erfahrung, dass Schönheit eben nicht alles war. Im hier und jetzt war sie eine 48 Jahre alte Frau mit Falten, angegrauten, lockigen Haaren und ein paar Kilo zu viel, was sie zweifellos ihrem Mann zu verdanken hatte der sich stets darum bemühte, dass Hunger selbst in Zeiten wie diesen keine Rolle spielte.
    Liebe und körperliche Begehrlichkeiten gehörten allenfalls zu einem Teil ihrer Erinnerungen den sie am liebsten vergessen wollte, schon allein deshalb, weil sie Realistin war. Und in dieser Realität war ihr Mann schon längst nicht mehr der strahlende junge Liebhaber von einst. Wenigstens schaffte er genug Essen heran, und das war heutzutage mehr als man von anderen Männern erwarten konnte. Wenn er auf Nahrungssuche ging hatte sie nur eine Aufgabe. Zeckenwarnschilder kontrollieren, Essen vorbereiten, und den Wohnwagen sauber halten. Es gab eigentlich nur eine Sache die sie bedauerte und wofür sie ihren Mann abgrundtief hasste. Sie war nie Mutter geworden. Nicht das es an Gelegenheiten oder der praktischen Umsetzung gemangelt hätte. Oh nein, die Sache war viel schlimmer. Lange nach ihrer Flucht aus der großen Stadt vor dem großen Krieg hatte er ihr gebeichtet, dass er zeugungsunfähig war, und das als großen Glücksfall bezeichnet, und damit begründet, wie albern es wäre in einer solchen Zeit ein Kind großzuziehen. Seitdem hasste sie ihn noch mehr.
    Seine Ankunft registrierte sie mit einer Mischung aus Langeweile, Verärgerung und Neugier.
    „Ich habe eine Festmahl für uns gefangen!“, verkündete er stolz und zeigte den ein Meter langen Aal. Die Frau des Anglers sah kurz auf, war zugegeben kurz beeindruckt, und putzte anschließend weiter die Fenster. „Leg ihn auf den Küchentisch, ich kümmere mich gleich um ihn.“, erwiderte sie ohne ihre Arbeit zu unterbrechen. Der Angler seufzte schwer. „Wozu brauche ich dich eigentlich noch, wenn du nicht mal die kleinsten Sachen erledigen kannst?“
    Erbost warf die Frau den Putzlappen zu Boden. „Ohne mich wäre dieser Wohnwagen ein einziger Saustall!“, fauchte sie wild. „Jemand hat eines unserer Zeckenwarnschilder entfernt.“; antwortete der Angler ruhig. „Und zwar weil du nicht aufgepasst hast.“, fügte er zornig hinzu. Die Frau begann mit ihrer Atmung zu arbeiten. „Weil ich nicht aufgepasst habe? Und was ist das hier?“ Mit einer schnellen Handbewegung zog sie die Decke von der Sitzecke und enthüllte die frische Leiche eines jungen Mannes mit eingeschlagenen Schädel. Der Angler konnte gar nicht anders als beeindruckt zu sein. Dennoch blieb ein Restzweifel. „Sicher, dass er das Schild geklaut hat?“ Die Frau bückte sich und kramte das Schild unter der Sitzecke hervor. „Während du angeln warst, war ich jagen. Er wollte gerade die Polizei anrufen, da hab ich ihn erwischt. Eigentlich wollte ich ihn am Leben lassen, aber er hat darauf bestanden uns wegen falscher Schilder anzuzeigen.“ Der Angler vergaß seinen Zorn und nickte. „Was dagegen wenn ich den Aal zubereite?“
    „Ist mir scheißegal, Hauptsache du schaffst die Leiche weg.“
    „Hast du den Akku für die Säbelsäge aufgeladen?“
    „Wie hatten zu wenig Sonne, du musst das mit der Knochensäge von Hand machen.“ Der Angler war nicht glücklich darüber, unterwarf sich aber der Einschätzung seiner Frau. Kaum setzte er an, begann das mutmaßlich gestorbene Opfer störende Lebenszeichen zu senden. „Bitte, tun Sie das nicht!“





    Autor:

    Mannschaftslogo im Vereinsprofil
    gottileini
    Vereinszeitung lesen

    Vereinsinfo

    Freundschaftsspielserien

    22. des Monats am besten 12 Uhr Mittag 1. FC Spagackenkaak






    826062018Start84402018 Ende 1