1. Bundesliga 65: Taktikgeplänkel im Mittelfeld
Der FCV hat am Saisonende die 40 Punkte nicht erreicht, beendete die Saison aber
auf einem respektablen 12. Platz und weit weg von Abstiegssorgen. Wer glaubt im
trüben Tabellenmittelfeld rumzudümpeln ist langweilig, der irrt. Bei grauem
Mittelmaß handelt sich um ein Paradies für Leute, die das Gefühl brauchen,
tatsächlich etwas beeinflussen zu können.
In zahlreichen Spielen an denen nur Mitglieder der unteren Tabellenhälfte
teilnahmen, entbrannte zwischen taktisch Verantwortlichen ein Duell darum, wer
es schafft, am längsten die „bessere“ Taktik aufrecht zu erhalten. Oder dem
Gegner eine bestimmte Taktik vorzugaukeln. Per Taktik wäre vielleicht sogar ohne
kaptiale Fehler Anderer möglich, in der Tabelle besser dazustehen als es die AS
eigentlich hergibt. Oder eben schlechter. Egal. Manchmal wünscht man sich einzig
weniger Voraussagbarkeit.
Das Taktische ist mit das Spannendste in F-Cup. Es ist spürbar, immer wieder.
Aber es funktioniert effektiv nur mit annähernd gleich starken Teams. 200 Punkte
Unterschied oder weniger könnte schon zu viel sein. Eben noch in Führung schießt
der Gegner plötzlich vor der Halbzeit noch zwei Tore. Dieser andere geniale
Managermensch hat wohl was krasses aus dem Hut gezaubert, unverändert würde die
eigene Taktik nun zum „Vercoachen“ führen… Taktik wird angepasst und es läuft
wieder. Ausgleich! Geht vielleicht noch mehr als ein Unentschieden? Irgendwas
muss geändert werden… Tor für den Gegner. So kann es gehen. Weniger ist manchmal
mehr. Es kann auch einfach Glück sein, dass es perfekt passt. Ist der Manager
oder die Managerin auf der anderen Seite nicht online, kann leider nicht dagegen
gehalten werden.
Es darf diskutiert werden, ob es nun unfair ist, dass jemand nicht online kommen
kann oder will und dann dessen Taktik entschlüsselt wird oder ob es fair ist,
wenn jemand als Tabellenführer beruhigt offline bleiben kann in dem Wissen
sowieso zu gewinnen. Würde irgendwie mehr Sinn machen, wenn „Fleiß“ belohnt
werden würde.
Bei größeren AS-Unterschieden fällt Taktik kaum ins Gewicht. Da ist es dann nur
Glück, falls mehr dabei rauskommt als eine hohe Niederlage, weil die AS sich
selbst bei der bestmöglichen Taktik, die das eigene Team stärken und das zu
bespielende Team gleichzeitig schwächen würde, immer noch zu gering ist. Oft
genug vermöbelt der Tabellenführer selbst die Clubs aus dem oberen Drittel.
Ganz ehrlich, es wäre genial, wenn es noch mehr Einflussmöglichkeiten gäbe. Die
Formation. Sie ist leider auch völlig egal. Würde sonst ein Team ohne gelernte
Verteidiger ein Spiel gewinnen?
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Verfasst am : 08.10.2026 20:04
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Generationengerechtigkeit
Während die erfolgreiche Mannschaft um Kapitän Gessner ihre Abschlussfahrt
bestreitet, schreibt die neue Mannschaft um Kapitän Prus direkt weiter
Geschichte für den FCV.
In ihrer letzten Saison konnte nochmal die Meisterschaft und der Torjägerpokal
gewonnen werden. Insgesamt kommt das Team auf 3 Meisterschaften, 2
Torjägerpokale und den Pokal der Europaleague. Diese Bilanz wird vom FC
Vogtsburg kaum noch zu überbieten sein. Somit handelt es sich hierbei wohl um
die beste Mannschaft des FCV aller Zeiten:
Krenn, Mirco
Gelabert, Hilario
Messner, Nikolaus
Oldenburg, Raphael
Gessner, Daniel
Damm, Reinhard
Brenning, Kai
Engl, Marko
Thalhammer, Friedrich
Misch, Leo
Lewis, Chris
Sieger, Leopold
Mittlerweile dürfte das hochdekorierte Team auf Aruba angekommen sein. Manager
Schmenker erteilte kurzerhand Flugverbot wegen unserem letzten Artikel, so dass
die Mannschaft mit Segelbooten über den Atlantik geschickt wurde. Geplant ist
ein 3-wöchiger Aufenthalt am Strand von Aruba. Im Anschluss daran, d.h. nachdem
die Spieler schwimmend die 28 km bis zum südamerikanischen Festland zurückgelegt
haben, folgt der letzte Transfer der Spieler nach Paraguay auf den Landsitz von
Hilario Gelabert inklusive Autogrammstunde auf dem Rübenackerfest, genau auf dem
Rübenacker, wo ihn Herr Schmenker gegen eine Rübe tretend entdeckt hat. Zunächst
wartet aber noch für knapp 3.000 km ein Flug mit neuartigen Solartestflugzeugen
über den tropischen Regenwald von der Nordküste des südamerikanischen Festlands
bis nach Paraguay. Diese müssen geschickt die Gewitterwolkentürme umkurven ohne
dabei zu viel Schatten zu bekommen, damit sie nicht zum Segelflugzeug werden.
Kleiner Nervenkitzel für die Spieler, die ja auf das normale Leben vorbereitet
werden müssen. Da sieht sich Herr Schmenker in der Verantwortung und die nimmt
er ernst.
Das alles geht leider nicht anders, da die Ökobilanz der Vogtsburger nach der
Südbaden Trophee – „Overhead Kick“ mit unverhältnismäßig vielen Flügen in die
Karibik und im gesamten Karibikraum extrem miserabel aussieht. Das nächste
Südbaden Trophee Spezialturnier wird zu Hause stattfinden. Und ob die neue
Generation Aruba jemals sieht, ist fraglich.
Da kann sich auch Kapitän Prus höchstens ein verächtliches Prusten abringen.
Gleichzeitig hat das neue Team in der Hinrunde der 1. Bundesliga 65 22 Punkte
gesammelt und liegt damit 14 Punkte vor den Abstiegsplätzen. Der FCV ist drauf
und dran zum ersten Mal mit einer neuen Generation nicht aus der ersten Liga
abzusteigen. Da fallen die 3:14 Tore aus den Spieltagen 16 und 17 nicht
sonderlich ins Gewicht. In der nächsten Saison wird sich dann zeigen, ob das
einfach Glück war oder das Team wirklich so gut ist. Es liegt wohl am ehesten
daran, dass die neue Generation dieses Mal nicht 16, sondern 13 Jahre jünger ist
als ihre Vorgänger.
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Verfasst am : 14.09.2026 20:30
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Keine Marshallesen auf dem Transfermarkt
Unser Zeitungsartikel besteht hauptsächlich aus
Auszügen eines Artikels auf T-Online sowie Wikipedia.
„Am 21. August 1526, sichtete der spanische Konquistador Alonso de Salazar als
erster Europäer die Kette flacher Korallenatolle im Pazifik nordöstlich von
Australien.“ 1)
„Ihre Ureinwohner nannten sie Jolet-jen Anij, "Geschenke Gottes", doch
über ihr Schicksal entschieden stets andere. Zuerst kamen die Konquistadoren,
dann Kolonialmächte, schließlich die Atombomben der USA“ 1) (z.B. Tests auf dem
Bikini-Atoll), „die "zum Wohl der Menschheit" dort getestet wurden“
1)
„Mit knapp 43.000 Einwohnern auf einer Fläche von nur 181 Quadratkilometern
gehören die Marshallinseln zu den kleinsten Staaten der Erde.“ 2) Sie bestehen
aus rund 1.000 Inseln und Atollen.
Ihren europäischen Namen tragen sie nicht wegen Tony Marshall, sondern nach
„Kapitän John Marshall, der sie 1788 als erster Engländer besuchte.“ 2)
Olaf Marschall, einer der Meistermacher des 1. FC Kaiserslautern im Jahr 1998,
hätte wohl die Ehrenstaatsbürgerschaft erhalten, sofern er seine Karriere auf
den Marshall-Inseln ausklingen lassen hätte. Doch dies blieb ihm verwehrt.
Fußball existierte auf den Marschall-Inseln zu dieser Zeit einfach nicht.
„Die Marshall Islands Soccer Federation (kurz: MISF) ist der nationale
Fußballverband der Marshallinseln. Er wurde im Jahr 2020 gegründet und ist nicht
Mitglied der OFC, der AFC oder der FIFA.
Der Verband wurde im Jahr 2020 gegründet, mit dem Ziel den Fußball im Land zu
etablieren, da es zuvor noch keine nennenswerten Aktivitäten in diesem Bereich
in dem Land gab.
Als Nationalstadion soll das Majuro Track and Field Stadium genutzt werden,
dessen Baubeginn im Jahr 2019 war und zu den Mikronesienspiele 2024
fertiggestellt wurde.
Im Dezember 2022 wurde bekannt gegeben, dass der Verband einen ersten
Technischen Direktor, den Briten Lloyd Owens, angestellt hat. Er ist Inhaber
einer UEFA-Trainer-Lizenz und soll für den Strukturaufbau inklusive der
Jugendmannschaft bis zur Nationalmannschaft zuständig sein.
Am 16. März 2023 wurde die britische Marke PlayerLayer als offizieller Ausrüster
der Nationalmannschaft bekannt gegeben.
Das erste Länderspiel fand am 14. August 2025 gegen die Amerikanischen
Jungferninseln statt und endete mit einer 0:4-Niederlage.“ 2)
„Die Marshall-Inseln ragen im Schnitt nur zwei Meter aus dem Ozean heraus, sie
sind der am stärksten vom steigenden Meeresspiegel bedrohte Staat der Welt. Das
Kohlendioxid, das die Atmosphäre erhitzt und die Gletscher schmelzen lässt,
deren Wasser nun die Inseln ertränkt, stammt zum größten Teil aus den Fabriken,
Straßennetzen und Wohnungen des globalen Nordens.“ 1)
Ein aufgrund des Ernstes der Lage eher Rand-Aspekt der Thematik, aber dennoch
erwähnenswert: Der frisch gegründete Verband wird bei gleichbleibender
Entwicklung der Höhe des Meerespiegels Fußball in absehbarer Zeit auf den Inseln
nicht mehr anbieten können.
Und um irgendwie die Kurve zu kriegen in Richtung FCup: Somit rückt es in noch
weitere Ferne, dass es jemals ein Marshallese auf den Transfermarkt von FCup
schafft.
„Woran es beim Klimaschutz hapert, ist der Wille, den Preis dafür jetzt zu
zahlen. Denn Klimaschutz kostet zunächst viel Geld: Er verlangt Investitionen in
Netze, Wärmeversorgung, Deiche, Tierhaltung und den Umbau ganzer Industrien.
Investitionen also, deren Nutzen unsichtbar bleibt: Schäden, die eben nicht
eintreten.“ 1)
„Doch jede Kalkulation, die am Klimaschutz spart, entpuppt sich als Trugschluss.
Denn die Alternative ist nicht billiger, sie wird nur später fällig. Jedes
verlorene Jahr lässt die erforderlichen Summen exponentiell steigen.“ 1)
„500 Jahre nach der Expedition de Salazars stellen die Marshall-Inseln eine
wertvolle Warnung dar. Ihr Schicksal sollte die Menschheit endlich begreifen
lassen, was auf dem Spiel steht. Die "Geschenke Gottes" versinken vor
unseren Augen.“ 1)
Für den größten Anteil des in die Atmosphäre eingebrachten Kohlendioxid ist der
Luftverkehr zuständig. Mal 650.000.000, mal 900.000.000 oder sogar 1.000.000.000
Tonnen pro Jahr. (Die Quellen sind sich nicht einig) Jedenfalls eine schier
erdrückende Zahl. Es wird wie selbstverständlich einfach so weitergemacht wie
bisher.
Im arabischen Raum, der seinen Reichtum aufgrund der Förderung von Öl und Gas
erreicht hat, was mit zur Folge hat, dass viel zu viel klimaschädliches
Kohlendioxid in der Atmosphäre steckt, gibt es mindestens 3 große
Fluggesellschaften, die hunderte Millionen als Sponsor in den europäischen
Fußball investieren. Bevorzugt geht es um Teams, die regelmäßig um den CL-Titel
spielen. Ein Verein davon gehört sogar einem Land und die Fluggesellschaft
gleich mit. Wenn man ehrlich ist, nennt sich das Ganze „Wettbewerbsverzerrung
durch Geld, welches mit Technologien verdient wird, die Kohlendioxid-Ausstoß in
riesigen Mengen zur Folge haben“. Da werden Erfolge gefeiert, die auf Kosten
unseres Planeten erreicht werden. Und die Menschheit ist weiter vollauf
begeistert und feiert die strahlenden Sieger von der CL. Und das Investment
lohnt sich weiter.
„Der bequemste Irrtum unserer Zeit ist der Glaube, das eigene Handeln sei zu
klein, um zu zählen.“ 1)
Das gilt nicht nur für Klimaschutz.
1) Quelle: T-Online.de
2) Quelle: wikipedia.de
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Verfasst am : 03.09.2026 20:27
Kommentare: 6
150 Saisons FC Vogtsburg – halb verstaubt und mitten im Leben (Teil 3)
Skandale und Zukunftspläne
Im Juli 2016 stand Schmenker mangels guter Resultate kurz vor der Entlassung und
bei Bratwurstwerfern hoch im Kurs, doch wurde bei ruu’s Turnier „Vier gewinnt“
der Vierte Platz erreicht, was Cooker zur Aussage brachte, dass dieses Turnier
„dem Schmenker soin Arsch gerettet“ habe. Das hat er aber oft genug auch sich
selbst, mit abenteuerlichen Deals, die zunächst direkt Richtung Abgrund zu
führen schienen und sich meist spät als absolut richtig darstellten.
Dass der Inkognito-Wimpel seit dem 12.5.2013 in der Vitrine steht, kann nur
daran liegen, dass die Sache mit dem Traditionsverein irgendwie kurz mal
vergessen wurde, als Schmenker offenbar der Vitrinenvöllerei/Wimpelsammlerei
verfiel. Ein Traditionsverein ändert seinen Namen nicht, wobei La Coruna wurde
auch zu A Coruna. Egal, die Namensänderung erfolgte zwar nur von FC Vogtsburg in
FC Vogtsburq und am nächsten Tag gleich wieder zurück, aber Skandal bleibt
Skandal!
Auch ging die absolut unverfrorene Ungeheuerlichkeit in die Geschichte ein, dass
am Tag nach Erscheinen eines Artikels des Dresdner DSC, in dem über das
Erreichen eines Freundschaftswimpels berichtet wurde, plötzlich massenweise
Briefumschläge das Vereinsgelände verließen in den Farben des FC Vogtsburg.
Zurück kamen nicht ganz so viele Briefe, in allen möglichen Farbkombinationen.
So wurde der Erschleichung des Freundschaftswimpels für 100 Freunde zum
16.8.2014 Vorschub geleistet. Freunde erarbeitet man sich, auch
Zeitungsabonnenten.
Das größte Versagenseingeständnis des Managers war der Verkauf einer gesamten
Generation im Mai 2023. Und das Schlimmste: Aus dem Move, die Mannschaft zum
Sündenbock zu machen und gleichzeitig von sich selbst abzulenken, resultierte
die Meisterschaft im Februar 2025.
Es gab auch wirklich schlechte Zeiten. Der Spaß ging verloren, was auch am
plötzlichen und dauerhaften Einbruch der Zeitungartikel zu erkennen war: 2022 4
Artikel, 2023 1 Artikel, 2024 3 Artikel. Doch zu gehen, wie es schon so viele
taten, war keine Option. Ob solche Depriphasen in der Zukunft von vorneherein zu
vermeiden wären? Schwer zu sagen. Dagegen helfen würde natürlich irgendwas
Neues, Interessantes im Spiel!
Ab Juli 2025 lief die Druckmaschine wieder, regelmäßige Artikel folgten und
unsere Zeitung war wieder so produktiv wie seit 2015 nicht mehr.
Die Schreiberzunft hat im Spiel durchaus einen gewissen Status, denn um den
„König der Welt Pokal zu bekommen, muss man auch die Wimpel Massen-Medium (20
Abos) und Starjournalist (Artikel des Tages) in der Vitrine haben.
Was gibt es für den FCV in diesem Spiel noch zu
erreichen, was noch nicht geschafft wurde?
Der König der Welt wird in Südbaden nicht mehr Einzug halten. Dazu fehlen noch
ca. 20 Pokale und Wimpel.
Nach dem EL-Sieg ist der Glaube wieder da, auch mit einer geringeren AS nicht
völlig chancenlos zu sein, wenn man auf das Eintreten gewisser Eventualitäten
soweit vorbereitet ist, um das dazukommende Glück im richtigen Moment nutzen zu
können.
CL? Offenbar nicht ganz die Kragenweite des FCV, auch wenn aktuell sogar das
Halbfinale ansteht, aber ansonsten nur noch stärkere Mannschaften dabei sind.
Die Zeiten sind leider vorbei, dass nur 3 Teams an einem Turnier teilnahmen und
die Wahrscheinlichkeit größer war, dass alle anderen zufällig weniger AS hatten.
Hier spielen am ehesten die Teams mit den maximalen Aufstellungsstärken und an
die kommen wir nicht ganz ran. Den CL-Pokal erkennen wir derzeit nur mit einem
Teleskop, doch die Chance kann plötzlich wie aus dem Nichts entstehen. Sollten
wir das wohl letzte möglicherweise erreichbare Ziel CL-Titel noch verwirklichen,
bekommen wir direkt auch noch den Wimpel „Meister aller Klassen“
ausgehändigt.
Auch nochmal ein Spezialturnier zu gewinnen, ist nicht ganz ausgeschlossen.
Natürlich nur mit viel Glück, denn von stärkeren Teams wimmelt es hier noch viel
mehr.
Manager des Tages? Wir wissen nicht so recht, ob wir das überhaupt werden
wollen. Möglicherweise widerspricht es unserer Vereinsphilosophie bzw. würden
wir den Wimpel deswegen nicht bekommen. Seit 2009 dabei und trotz abnehmender
Nutzerzahl bisher daran vorbeigekommen zu sein, ist schon fast unmöglich. Zu
100% sicher, was alles darüber entscheidet, können wir uns nicht sein.
Abstieg in die Kreisliga und alles nochmal von vorne erleben? Normalerweise wird
ein Manager oder eine Managerin es nur einmal erleben, sich von der Kreisliga in
die Bundesliga zu hiefen. Man kann sich nicht so dumm anstellen den eigenen
Verein in den Ruin zu treiben und gezwungenermaßen wieder in der Kreisliga
anfangen zu müssen. Entsprechende Fallstricke fehlen im Spiel – Schade
eigentlich, während wir uns daran erinnern in der „Rising-Phase“ kurz vor der
Verpfändung des Wurststands gestanden zu haben. Ist man erstmal in der Ersten
Liga, kann nur durch willentlich herbeigeführte Maßnahmen wieder in der
Versenkung verschwunden werden, was nicht fair wäre gegenüber denen, die sich
erst noch ein Stadion bauen müssen. In den unteren Ligen haben Kader, die
Neulinge einfach überrennen, nichts verloren. Also kein Ziel für den FCV.
Vielleicht wäre es noch eine Option, irgendwann eine Mannschaft
zusammenzustellen, die aus Nachnamen aktueller und/oder ehemaliger
Nationalspieler besteht. Natürlich ohne Klonen. Hier wäre noch zu klären, ob
durch die Namensbildung auch ein tatsächlich existierender Name herauskommen
könnte und es dass so aussieht, als wäre der Spieler geklont, ohne das Gegenteil
beweisen zu können.
Endlich möchten wir schließen mit Zitaten
und Songtextauszügen, die die Zukunft des FCV am treffendsten beschreiben. (wer
zuerst alle 4 Urheber nennt, gewinnt – was genau müssen wir dann erst noch
besprechen)
„Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“
„Weiter, immer weiter.“
„Gekommen, um zu bleiben, wir gehen nicht mehr weg.“
Ihr habt es geschafft. Der Artikel-Serie ist durch. Demnächst auch die 150.
Saison und die komplette Mannschaft, die dringend ihren Ruhestand braucht.
„Bitte gehen Sie weiter! Es gibt nicht das geringste zu sehen, Leute!“
zum Artikel
Verfasst am : 19.08.2026 17:03
Kommentare: 11
150 Saisons FC Vogtsburg – halb verstaubt und mitt...
Ein Blick zurück in die Geschichte
Wir versuchen, dieses Spiel möglichst so zu interpretieren, als wäre es eine
einigermaßen realistische Managersimulation. Das Anwenden von Sofortkauf,
Vertragsverlängerungen, obwohl der Vertrag abgelaufen ist etc. kommt damit für
uns nicht in Frage. Das war schon immer so und als der Verein 2009 gegründet
wurde, haben wir es auch noch mehr wie eine Managersimulation empfunden. Viel
musste man sich selbst herleiten, der perfekte Trainingsplan war noch nicht
veröffentlicht, bzw. wer wie wir das Forum nicht betrat, wusste erstmal nicht,
dass der irgendwann öffentlich verfügbar war. Die „großen Vereine“ mussten noch
angeschrieben werden, um sie zu überzeugen, dass sie einen als Kreisligist in
ihr Stadion einladen. Das war dann der Jackpot. Die haben das nicht einfach so
gemacht.
Wir haben das Stadion und die Vereinsgebäude über Jahre aufgebaut und aus
damaliger Sicht abzuwägen müssen, ob nun in Steine oder Beine investiert werden
sollte, zu erahnen, was einen auf längere Sicht eher nach oben führt. Bewusst
wurde entschieden, sich Stück für Stück hocharbeiten zu wollen, eben mit
realistischem Touch und ohne 50.000 Zuschauer-Stadion in der Verbandsliga.
Manchmal war da die Frage, wie es gehen soll, es jemals in die 1. Bundesliga zu
schaffen? Doch wurde immer weitergemacht und neue Ideen entstanden, was besser
laufen könnte, wie mehr Geld im Spiel verdient werden kann, um die Mannschaft
weiterzuentwickeln. Öfter mal bewusst einen Schritt zurück, um zwei nach vorne
zu machen.
Das war alles ziemlich spannend.
Hier noch ein Beweis, dass früher so manches vielleicht wirklich besser war:
Aus dem Nachrichtenthread im Forum geht hervor, dass Ende 2008 die
Credit-Funktion Doping eingeführt wurde (diese dürfte mittlerweile durch
Motivationstraining ersetzt worden sein). Dadurch ließ sich in der noch nicht so
sehr AS-bezogenen Spielsimulation ein Vorteil generieren. Allerdings mit dem
Risiko, dass die gedopten Spieler erwischt werden konnten und in dem Fall
mindestens 3 Tage gesperrt wurden, bei mehrfacher Wiederholung bis zu 7 Tage.
Dass durch einen Vorteil auch Nachteile entstehen können, ist heute wohl nicht
mehr vermittelbar. Beim FCV hätte es das aber nicht gegeben, da die Vereins-DNA
das nicht zugelassen hätte.
Meilensteine
10.06.2009: 1. Spiel
12.06.2009: 1. Zeitungsartikel
01.08.2010: 1. Bewertung (bis hierhin dürfte sich die Leserschaft gegen Null
gegangen sein)
2010: 1. Vereinsfreundschaft (mit TSV Oberstimm 2009)
06.10.2010: 1. Kommentar unter einem unserer Artikel
November 2010: 1. Aufstieg in die Bundesliga. (Es brauchte 15 Saisons)
28.04.2011: Erstmals Tabellenführer in der Bundesliga
23.05.2011: 1. Qualifikation für Europa aufgrund Platz 4 - Zwischendurch 1., am
Ende 4.: Fast schon vergessen, dass man sich in der Tabelle auch bewegen konnte
und nicht da blieb, wo man nach den ersten paar Spieltagen war. Gefühlt gab es
auch sowas wie Formschwankungen, was aus unserer Sicht eher realistisch ist. Ich
erinnere mich an unerklärliche Negativläufe von 10 Niederlagen am Stück, die mit
irgendeiner Änderung plötzlich zu Positivläufen mit 5 1:0-Siegen am Stück
wurden.
02.01.2013: 1. Freundschaft mit einem noch existierenden Verein: Angel Grove
Megascheichs
Januar 2013: Erstmals Torjägerpokal
August 2013: 1. Weltklassespieler: TW Peer Zaugg
28.02.2014: 1. Meisterschaft
Großes Sommerturnier 2015 Platz 1
Osterturnier 2016 Platz 1
05.02.2017: Donald-Duck-Wimpel
22.07.2019: Meisterpokal
Der FCV gewann 2015/2016 Osterturnier und Sommerturnier, was im Prinzip das Ende
der besten Zeit der Südbadener einläutete. Solche Erfolge sind heute eher
unwahrscheinlich und vor 10 Jahren hatten wir sicher keine Mannschaft, die
annähernd in Sachen AS mit der heutigen zu vergleichen ist. Das zeigt uns, was
wir schon wussten: Es ist heute schwieriger, etwas zählbares zu holen.
Meisterpokale hätten wir mehr gewinnen können, doch mehr als einen sieht man im
Trophäenraum nicht und andere Teams sollen ja auch die Möglichkeit haben auf
etwas stolz sein zu können.
2014 wurde auf das Generationenmodell umgestellt, was bedeutet mehr Geduld zu
brauchen, um dann aber einige wenige Saisons noch weiter oben angreifen zu
können.
Von Generation zu Generation wurde versucht, ein immer stärkeres Team auf den
Platz zu bringen.
- Im nächsten und letzten Teil beleuchten wir, wie trotz S(k)andalen eine
Zukunft möglich ist. -
zum Artikel
Verfasst am : 15.08.2026 09:52
Kommentare: 10
150 Saisons FC Vogtsburg – halb verstaubt und mitten im Leben (Teil 1)
Eine Werbeanzeige im Internet veränderte alles. Ab diesem Moment war ich
gefesselt von diesem Spiel. Manager Schmenker trat ins Rampenlicht. Es ging
sogar soweit, dass ich bei jeder Gelegenheit um 18:00 Uhr am PC sitzen musste:
„Sorry, es ist wieder 18 Uhr, bin gleich wieder da…“ In dieser Ausprägung ist
das heute nicht mehr der Fall.
Viele Vereine sahen wir kommen und gehen. Manche auch mehrfach. Bei vielen gab
es keinen Rücktritt vom Rücktritt. Darunter Kultvereine.
Der FCV war nie weg, ist immer noch da und gehört mittlerweile zu den ältesten
Vereinen hier.
In dieser Artikel-Serie gibt es die Möglichkeit, ungefragt Bilanz zu ziehen,
zurück zu blicken und zu reflektieren, wofür der FCV eigentlich steht.
Was war in dieser langen Zeit typisch für den
FCV? Wofür steht der Club?
Geduld - das Warten bis (wieder)
erfolgreichere Zeiten anbrechen
Mittelstand - kein unbegrenzter Einsatz
von externen Finanzmitteln, realistische Ausprägung des Wachstums, familiäre
Strukturen
Tradition - dauerhafte Werte über die wir
uns definieren, wie Fairness, Hilfsbereitschaft, Respekt, kollegiales
Miteinander, Stolz auf die eigene Identität und Geschichte, Fußball ist für die
Menschen da und nicht für den Kommerz, Erfolg ist gut - aber nicht um jeden
Preis
Identifikation - wir bleiben uns treu
Kontinuität - Langfristiges Denken,
Prinzipien werden nicht für den schnellen Erfolg aufgegeben
Berichterstattung - zunächst auf rein
sachlicher Ebene, in der neueren Zeit auch mal kritisch betrachtend und
überspitzt. Die Zeitung erhielt übrigens am 24.04.2016 in „Cooker‘s Stiftung
Zeitungstest“ das Prädikat „kontinuierlich gute Informationen“. Der Ritterschlag
für die Schreiber des FCV.
Fußballromantik - Wir leben in diesem
Spiel Dinge, die aus unserer Sicht den Fußball und das Managerleben ausmachen.
Es ist weniger der Erfolg in Reinform, auch wenn es immer mal wieder schön ist,
etwas zählbares „in der Hand“ zu haben. Es ist mehr der Erfolg mit
eingeschränkten Mitteln und erst recht die vielen Geschichten, die aus einem
„Sport-Verein“ entstehen können. Es geht
um die Managerkollegen, die man nicht nur erahnen kann, solche mit denen
tatsächlich Kontakte – und zwar gute - bestehen über zahlreiche Zeitungsartikel,
gemeinsame Turniere, Reisen in die Karibik etc.
Wir unterstützen das Fortbestehen des Spiels durch den Kauf von Credits. Wir
nutzen Credits ausschließlich für das Premiumpaket und Zusatztraining. Wir wären
bereit, auch mehr für Credits zu bezahlen, sofern dadurch die aus unserer Sicht
störenden und Realismus zerstörenden Möglichkeiten wie Sofortkauf von Spielern,
Motivationstraining und nachträglich abgelaufene Verträge verlängern, wegfallen.
Möglichkeiten auf Kosten der möglichst realistischen Darstellung eines
Fußball-Clubs lehnen wir ab.
Der Transfermarkt ist aus unserer Sicht der Ort, wo man sich hier am ehesten
noch als Manager fühlen kann und das nicht, indem gewartet wird, bis ein Spieler
der höchsten Kategorie auf dem Markt ist und er garantiert einfach so und ohne
Verhandlung mit dem abgebenden Verein Teil der eigenen Mannschaft wird.
Pünktlich zur laufenden 150. Saison konnten wir bis hierhin schon Erfolge feiern
wie noch nie. Europaleague-Sieg, Finale des WM-Turniers, höchste AS aller
Zeiten, in der Rangliste die beste Platzierung auf 32 korrigiert.
Doch was würde uns dieser Erfolg bringen, wenn er ausschließlich darauf beruht,
dass die Schatulle ordentlich leergemacht wird, um ferab jeglicher Realität
Spieler zu vervielfältigen für den entscheidenden Zusatz an AS? (zu den höchsten
AS laut Hall of Fame im Forum fehlen uns über 300 Punkte) Klar, es kann trotzdem
gesagt werden, dass der Erfolg erarbeitet wurde, das eigene Team besser ist als
andere und das absolut verdient ist, da eben genau das getan wird, was nötig
ist. Das ist für uns in Ordnung. Aber kann man sich dann auch wirklich drüber
freuen und sagen, ich bin zufrieden mit meiner managerlichen Tätigkeit? So wäre
uns das zu einfach.
- Im nächsten Teil wagen wir einen ausführlichen
Blick in die Geschichte. -
zum Artikel
Verfasst am : 12.08.2026 18:21
Kommentare: 11