20.474x gelesen 70x abonniert Ausgabe 29/26 19.07.2026 sportler KICKMAGAZIN Jetzt registrieren

Dem Glück auf die Sprünge helfen

Am morgigen Sonntag um 20:00 Uhr starten 5 Finalspiele des WM-Turniers 2026. Mit dabei ist etwas unerwartet auch der FC Vogtsburg.

Die 16. Meisterschaft konnte in der 1. Liga 9013 ohne Schwierigkeiten eingetütet werden. Im Kampf um die Torjägerkanone wurde allerdings schnell der Anschluss verloren. Zwar stehen am Ende 4 Vogtsburger Spieler mit mindestens 25 Toren, doch der nigerianische Wunder-ST Zuka Omaboe vom Vizemeister 1. FC Wackelzahn 09 hatte 40. Hierfür herzlichen Glückwunsch! Ein toller Erfolg! 40 Buden muss man erst mal schaffen.

Dass als stärkste Mannschaft der Staffel das Double nicht gewonnen wurde, hätte Manager Schmenker eigentlich in Erklärungsnot gebracht, doch mit dem Einzug ins Finale des WM-Turniers (2) war das Thema schnell vom Tisch.

Und noch ein weiteres erfreuliches Ereignis kann diese Zeitung in eigener Sache vermelden. Unser letzter Artikel traf offenbar einen Nerv und erregte eine unerwartete Aufmerksamkeit. Denn sonst hätten nicht 27 Manager/innen eine Bewertung abgegeben und durchschnittlich mit 4,85 bewertet. Je mehr Bewerter/innen, desto eher ist auch mal eine unterdurchschnittliche Bewertung dabei. Die Anzahl der bestätigten Leser ist jedenfalls unangefochtener Rekord seit Bestehen unserer Zeitung. Wir bedanken uns bei unserer treuen Leserschaft und sagen typisch südbadisch: „Chapeau!“

Wie konnte es eigentlich so weit kommen, dass die Kaiserstühler morgen das Finale der WM spielen? In erster Linie hatte der Manager ein gutes Händchen bei der Auswahl des Turniers. Offenbar war auch Glück im Spiel bei der Auslosung und dem daraus resultierenden Turnierbaum. Im Zusammnhang damit war natürlich auch die Vereinsgründung im Jahr 2009 entscheidend. Außerdem hat der FCV ein Team beinahe an seinem Leistungszenit. Bisher waren die Südbadener nach Meinung des Tickers immer die stärkere Mannschaft.

Zugegeben, es war im Sechzehntelfinale auch nochmal etwas Glück dabei. Der 1.Kölsche FC, zu dieser Zeit ziemlich weit vorne im Ranking, hatte am Vortag das letzte Saisonspiel, bevor einige Spieler in Rente geschickt werden sollten. Doch die Hoffnung von Manager Schmenker wurde nicht erfüllt. Da der FC über Nacht keiner Staffel zugeteilt worden war, waren alle Spieler noch da. Im Spiel waren die Kölner mindestens gleichwertig. In der 19. Minute gab es allerdings Rot für die Domstädter und die hatten fortan keine Chance mehr.

Zur Erinnerung: Manager N.N. Schmenker hatte vor einiger Zeit vielversprechend erklärt, dass ja auch mal ein gegnerisches Team von einer roten Karte betroffen sein könne und das den FCV auf die Siegerstraße bringen könnte. Allerdings hatte der Manager hierbei auf ein Finale gehofft. Und tatsächlich könnten die Vogtsburger im Endspiel sehr viel Glück gut gebrauchen.

Gegner ist der FC Hecke 09, derzeit auf Platz 6 der Rangliste, ausgestattet mit Spielern auf ihrem absoluten Leistungszenit, von denen so manche die 800er-Schallmauer erreicht haben. Darüber hinaus kann sich das Team von Manager Pierre982 mit einem Sieg als einer der Wenigen zum „König der Welt“ krönen. Der Druck müsste unermesslich sein.

Man könnte fast ahnen, wie es morgen laufen könnte, doch der FC Vogtsburg wird natürlich versuchen, alles auf den Platz zu bringen was möglich ist, bis das Ergebnis feststeht. Dieses Spiel ist ganz klar das größte Spiel in der Geschichte des FC Vogtsburg. Die WM ist nochmal deutlich höher zu bewerten als die CL und findet nur alle 4 Jahre statt.

Wer es mit dem FC Vogtsburg hält, darf an diesem Sonntag gerne die Daumen drücken, auf das Croissant beim Frühstück verzichten, das eine oder andere Gebet zum Himmel schicken, dem vielfach verehrten Fußballgott Deus pediludii ein Opfer darbringen, ein historisches Vereinswappen wiedereinführen oder plötzlich in einer komischen, hierfür zufällig geöffneten Büchse finden, das Universum um Hilfe bitten… Euch fällt schon was ein!

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Zeichen setzen für Tradition

4 Champions League-Spiele, 4 Niederlagen, 2 x aus in der Vorrunde.

Es steht 5:0 für den Gegner. Es sind noch 10 Minuten zu spielen. Im Ticker ist zu lesen, falls der Trainer noch ein Ass im Ärmel hätte, er es doch schleunigst ausspielen sollte, da ansonsten der Gegner als Sieger den Platz verlassen würde. Ein gut gemeinter Tipp!

Doch nein, wir haben kein Ass im Ärmel. Keine 805er Mittelfeldspieler auf der Bank, keine taktischen Einflussmöglichkeiten, die den perfekt spielenden späteren Sieger noch aus dem Konzept bringen könnten. Auch wenn der Gegner hauptsächlich mit Mittelfeldspielern aufläuft, komplett ohne Verteidiger auskommt und es nicht viel zu überlegen gibt, welche Defensivtaktik gewählt werden sollte, eine Änderung der eigenen Offensivtaktik bringt nichts.

Es gibt Motivationstraining. Es gibt Klonen. Denn so viele Spieler aus dem höchsten Regal existieren nicht, dass jedes Team sie ohne Klonen „ganz normal“ über den Transfermarkt bekommen könnte. Das sind auch keine Asse im eigentlichen Sinn, denn Asse sind nicht schon vor dem Spiel nutzbar.

Da kann man natürlich -nicht zu Unrecht- sagen, ein Manager, der weiß wie der Hase läuft und trotzdem nicht tut, was er müsste, ist ein schlechter Manager Das stimmt wohl, denn leider gibt es keine Möglichkeit, mit wirklichen Managerqualitäten zu zeigen, dass es sich doch nicht um einen schlechten Manager handelt. Die Zahlen sprechen natürlich Bände. Manch andere haben 10 Europa League-Pokale mit steigender Tendenz und die eigene Vitrine hat Nuuuuull.

Immerhin gibt es Zeichen, dass der Abstand zu den Topteams nicht riesig ist. z.B. wird das Ergebnis in der Nachspielzeit noch auf 4:3 kosmetisch verändert oder der Ticker redet einen gegen den überlegenen Gegner stark und der schießt kurz vor Schluss noch 4 Tore.

Allerdings verfestigt sich der Eindruck, dass das eigene Team tatsächlich nicht über den Status Sparringspartner hinauskommt, der den wirklich finanzkräftigen Clubs den Weg zum Titel ebnet und es eigentlich selbst als Titelgewinn feiern müsste, wenn überhaupt mal gegen ein stärkeres Team gewonnen wird. Anzutreten mit der Ambition jedes Mal aufs Neue einfach nur das Starterfeld aufzufüllen? Da stellt sich früher oder später die Frage nach dem Sinn.

Frage: Ist die Championsleague noch ein Habitat, wo sich Teams wie der FC Vogtsburg artgerecht wohlfühlen können?

Antwort: Der FCV trägt ab sofort offiziell und mit Stolz wieder das ursprüngliche „Niedrigglanz“-Vereinswappen auf der Brust, welches Manager Schmenker im Jahr 2009 vor Vereinsgründung über Nacht selbst gemalt hat.


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1. Liga 9013: Illusorischer Exot will Zähne ziehen

Im Meisterschaftsduell FCV gegen FCW alias FC Wackelzahn 09 steht Vogtsburg steht zwar auf 1, doch der Zahn konnte dem Titelkonkurrenten nicht gezogen werden. Die Flügelzange war dafür nicht effektiv genug. Der angebliche Wackelzahn hält sich stabil im Kieferknochen. Fraglich, ob da überhaupt was wackelt. Wird damit ein Milchzahn suggeriert, will er einfach nicht aufgeben.

Damit wird das Erreichen der ausgerufenen Ziele für den FCV eine ordentliche Herausforderung.

Der Torjägerpokal ist eigentlich schon weg, sofern der armenische LM vom FC Batschka Romeo nicht das Toreschießen einstellt. 7 Tore mehr als der beste Vogtsburger hat er schon. Für die Meisterschaft braucht es mindestens ein Unentschieden im Rückspiel gegen den FC Wackelzahn 09, denn die bessere Tordifferenz hat der FCW. Weiter ist eine weiße Weste gegen den Rest der Liga oder viele weiße Zahnarztkittel nötig.

Um den Gegner zu demoralisieren erschienen einige Vogtsburger Fans beim Hinspiel als Zahnärzte verkleidet oder waren vielleicht tatsächlich Zahnärzte.

Widmen wir uns nun einem erfreulicheren Thema, also nicht ein solches, bei dem allenfalls Dentisten in Dauergrinsen verfallen.

Wir meinen damit nicht die Championsleague, wo der FC Vogtsburg schon in der Gruppenphase ausgeschieden ist. Ist aber auch logisch. Wenn da zwei Teams von der ersten Seite der Rangliste unterwegs sind, wirkt der FCV wie ein Exot.

Und auch nicht das Wetter, denn in F-Cup sind 38 Grad das ganze Jahr über möglich.

Wir meinen das baldige WM-Turnier. Während die Nagelsmänner mit ihren Schraubesfrauen bereits in ihrem selbst „erarbeiteten“ verfrühten Urlaub weilen dürften, haben die Managerinnen und Manager hier die Möglichkeit ihre eigene WM zu spielen und das nicht mit 48 Teams, sondern mit 256. Das schafft die FIFA niemals. Dilettanten!

In Vogtsburg ist die Hoffnung groß, dort weit zu kommen. Nie war der Zeitpunkt günstiger, denn das Team von Manager Schmenker hat nahezu seinen Zenit erreicht. Den Pokal am Ende mit nach Hause zu nehmen ist aus heutiger Sicht allerdings völlig illusorisch.


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Ende der Leidenszeit: Neuer Gastronom ersetzt Schmenker

Lange hat es gedauert, doch nun meldet der FCV Vollzug.

Angefangen hatte die Suche mit Willibald Frauen, doch der Manager wollte ihm die gewünschten Frauen nicht zu zur Verfügung stellen und schon gar nicht bald.

Harald Backhaus drohte damit Walfleisch anzubieten, sofern er nicht allein zum Backen eingestellt würde.

Tomas Rosin machte früh deutlich, dass allein er eine Ahnung davon hatte, was den Fans und der Mannschaft zu schmecken habe.

Norbert Hackbart hatte beim Zwiebelhacken immer wieder seinen Rauschebart mitgehackt und der wurde einfach nicht kürzer.

Norbert Unverdorben zeigte, dass er in der Lage wäre unverdorbenes Essen zu bereiten, aber sein Gedankengut, dass er gerne mitteilte, genau das Gegenteil war.

Qi-Chen Yang beharrte darauf, dass Quiche in China erfunden wurde.

Der Belgier Raimund Winkelhoch konnte auch im 130. Grad keine luxemburgischen Vorfahren nachweisen.

Maik Lebersorg hatte zwar Ahnung davon wie man durch richtiges Essen zur richtigen Zeit die Leber vor Fett bewahrte, aber nur, um im Gegenzug so viel hochprozentiges zu trinken, dass man sich um seine Leber Sorgen machen musste.

Der neue Gastronomiebetreiber heißt Bernhard Lieberwirth. Eigentlich sollte er als Mannschaftskoch eingestellt werden. Doch als er seinen Namen nannte, wurde ihm zum ersten Mal in seinem Leben bewusst, dass er lieber Wirt werden würde. Das wurde ihm zugestanden unter der Bedingung, dass er beides machen soll. Er sagte zu. Er ist halt auch ein lieber Wirt.

Kollektives Aufatmen bei den Fans – denn Lieberwirth löst Manager Schmenker ab, der sich während der erfolglosen Suche nach einem Nachfolger für Denis Alibasic selbst um die Verpflegung kümmerte.

In Badehose und verranztem Hawaii-Hemd, Sportkompressionsstrümpfen bis zum Knie und Sandaletten stand er bei jedem Heimspiel am eigenen Grill und reichte die Stadionwürste direkt in die mitgebrachten Brötchenhälften der Fans.

Daneben war eine überdimensionale Videowall aufgebaut, die in Dauerschleife folgendes anzeigte:

Beim Sport und auch beim Würstchen grillen,
hilft Kompression mit weichen Rillen.

Guter Sitz und schick geflochten,
Sandaletten wie wir sie immer mochten.

Kompression in Sandaletten
wird das Wohlbefinden retten.

Top für Fuß und Unterschenkel,
Sundaalo und Abibas für ein gutes Gefühl
ohne späteres Hautgespränkel.


Der Manager machte mal wieder aus der Not eine Tugend und bescherte dem Club einen großen Werbedeal. Dabei war er sich nicht zu schade sich selbst als Werbeikone aufzudrängen, was wiederrum die Fans schade fanden. Doch jetzt wird endlich alles gut!


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Nova in Vogtsburg: Team Gelb – Team Rot 2 : 3

Diese Überschrift wurde nominiert für den dÜÜb – Award für die dümmsten Artikel-Überschriften – in der Kategorie „Klugsch***er“

Rückblick 1. Bundesliga 9 (zum 3. Mal in vier Saisons)

Im Gegensatz zur Vorsaison, in der der FC Vogtsburg die Meisterschale holte, war dieses Mal kein Gegner dabei, der den damals den Vogtsburgern überlegenen Kamener Kicker 1981 hätte das Wasser reichen können und doch wurde der FCV nur 3. und verpasste die Championsleague.

Immerhin gab es nach langer Zeit wieder den Torjägerpokal für 27 Tore von Lewis.

Um die Torjägerkanone musste hart gekämpft werden. Sie wurde nur gewonnen, weil der Meister es am letzten Spieltag nicht schaffte, seinen Toptorjäger (ein LM) in eine gute Position zu bringen. Die Vogtsburger brachten es dementsprechend auch nicht auf die Reihe, allerdings sollte ein ST besser wissen wo das Tor steht als ein LM. Angesichts von 40 mehr erzielten Toren und dennoch eines mit Müh und Not erkämpften geteilten Torjägerpokals wird deutlich, dass diese Saison bis zum Ende nicht wirklich überzeugend war.

Man kommt nicht umhin, auch die bescheidene Abwehrleistung zu kritisieren. 75 Gegentore sind für ein auf Platz 3 einlaufendes Team zu schlecht. Dabei wurden ca. 3/4 der Gegentore ab der 75. Minute kassiert und mehrere Duzend in der Nachspielzeit, als die Spiele längst entschieden waren. So kamen u.a. folgende Ergebnisse zustande: 7:5, 10:6, 12:5.

Und dann waren da noch die roten Karten. 3 an der Zahl. Die dritte rote Karte war die Unnötigste. Letzte Aktion in der Nachspielzeit. Der FC Vogtsburg schaffte es, mehr rote als gelbe Karten zu kassieren. Das gab es noch nie. Und auch 3 rote Karten in einer Bundesligasaison sind ein Novum.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen den frischgebackenen erstmaligen Meister Rentner Rowdys Röthenbach nochmals als Highlight dieser vergangenen Saison zu würdigen. Herzlichen Glückwunsch zur ersten Meisterschaft!!! Und viel Spaß in einer anderen neuen Liga als der FCV. Eine Revanche kann der FCV also auch vergessen.

Fazit: Eine Saison zum Vergessen, aber der Torjägerpokal wird natürlich gerne mitgenommen.


Von der 1. Bundesliga 9 zur 1. Bundesliga 9013. Was möchte uns diese wundersame Transformation sagen? Da die 3 Roten Karten sicher einmalig waren und so etwas nie wieder passieren wird, sind wir nicht abergläubisch, übergehen das geradezu ins Auge stechende Zahlenwerk und sagen mit Überzeugung und zittriger Stimme: Die neue Saison wird ein gewissen Mehrwert im Vergleich zur vergangenen Saison mit sich bringen.

Schlüsselzahlen der Liga:


Durchschnittliche Kaderstärke: 11.160
Meisterschalenindex pro Team: 2,1
Meisterindex: 8 Teams waren mindestens 1x Meister

Prognose:


Hierbei zu berücksichtigen: Stärkster Spieler der anderen Teams maximal 745, eine Liga der gehobenen Durchschnittsklasse.
Im Hinblick auf die zweitletzte Saison der aktuellen Mannschaft und die zurückhaltende Qualität der Liga, ist das Double aus Meisterschaft und Torjägerpokal für den FCV Pflicht. Alles andere darf der Manager dann nach der Saison erklären.


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Es nimmt überhand

Sind die heutigen Spieler nur noch Ja-Sager? Wo sind die Baslers, Borowkas, Jeremiese, Kahns, Sammers und Effenberge? Gibt es nur noch Jan-Ingwers??? (Nichts gegen Herrn Callsen-Bracker)

Neulich auf FATAL:

"Wir haben, ja, wir haben gut gespielt und ja, es war eine ansprechende Leistung, ja, wir sind schon etwas stolz, ja - JA, auch wenn wir uns, und ja, ich gebe es zu, ja, dass wir uns - ja - davon, ja, nichts kaufen können. Ja und?"


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