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Wie man in die Zeitung kommt?

Folge 6:
Überregionale Zeitungen

BILD
Mit einer verkauftenAuflage von derzeit rund 1,6 Millionen Exemplaren täglich ist die BILD-Zeitung aus dem Axel-Springer-Verlag Deutschlands größte Boulevardzeitung. Auch das Online-Angebot der Gazette wird täglich rege angeklickt. Wer Nachrichten, Klatsch und Sensationen liebt, sollte Bild.de als Lesezeichen markieren.

www.bild.de

DIE ZEIT
„Unabhängig, liberal und oft ‚zwischen allen Stühlen’“: So charakterisierte einmal die ehemalige Herausgeberin Gräfin Dönhoff die donnerstags erscheinende Wochenzeitung DIE ZEIT, die seit 1946 den deutschen Zeitungsmarkt bereichert.

www.zeit.de

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erscheint seit 1949 unter dem Titel „Zeitung für Deutschland“. Konservative Politiksicht, links tendierendes Feuilleton, liberales Wirtschaftsverständnis – so charakterisierte einer der früheren Herausgeber, Friedrich Karl Fromme, das Profil des Qualitätsblatts. Diese Linie spiegelt sich auch beim eigenständigen Online-Dienst FAZ.NET.

www.faz.net

Frankfurter Rundschau
„Unabhängig – aber nicht neutral“: so definierte einst Blattmacher Karl Gerold das Profil der Frankfurter Rundschau (FR). In der Redaktion des linksliberalen Blattes fühlte man sich stets dem Sozialstaatsgedanken und den Bürgerrechten verpflichtet.

www.fr-online.de

Süddeutsche Zeitung
Nachrichten, Features und Informationen: Die überregionale, täglich erscheinende Süddeutsche Zeitung (SZ) zeichnet ein meinungsfreudiger und unabhängiger Journalismus aus.

www.sueddeutsche.de

die tageszeitung (taz)
Einen Mix aus „relevanter Information, intelligenter Unterhaltung und Irritation“ liefert nach eigenem Bekunden die tageszeitung (taz). Das 1979 in Berlin gegründete links orientierte Blatt ist heute eine feste Stimme der deutschen Presselandschaft – auch wenn der Verlag schon mehrfach vor der Insolvenz stand. Leser lieben die taz für ihre scharfzüngige und bisweilen bissige Art.

www.taz.de

Die Welt
Mit Analysen und Kommentaren hält die bürgerlich-konservative Zeitung „Die Welt“ ihre Leser sieben Tage die Woche über das Geschehen in Deutschland und auf der Welt auf dem Laufenden. Sobald ein Artikel für „Die Welt“, „Welt kompakt“ oder die „Welt am Sonntag“ geschrieben worden ist, erscheint er auf dem gemeinsamen Internetportal „Welt online“.

www.welt.de
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Wie kommt man in die Zeitung?

Folge 5:
Beispiel eines Zeitungsberichts
Hier ein Zeitungsbericht, den du dir anschauen kannst. Du verfasst einen Zeitungsbericht sehr sachlich, also ohne Wertung und Gefühle. Der ganze Zeitungsbericht wird im Präteritum verfasst. Die Handlung liegt schließlich in der Vergangenheit. Möchtest du eine Vor- oder Nachzeitigkeit angeben, verwendest du zusätzlich das Plusquamperfekt.
Absätze lockern deinen Text auf. Besonders die Einleitung schreibt man häufig fett. Schreibst du einen langen Zeitungsartikel, verwendest du am besten auch Unterüberschriften. Diese erleichtern das Lesen des Artikels.
Ein Zeitungsbericht ist eine sehr allgemeine Form. Es gibt Unfallberichte, Reportagen und auch Reiseberichte. Es haben aber alle Berichte die gleichen Grundlagen.

Hier ein Beispiel:

Ein Tor-Festival im Stadion

Mann des Tages für den FC : Horst Held erzielte fünf Treffer.
Angreifer des Spitzenreiters erzielt fünf Tore. Auch der 2. landet einen Kantersieg.

Ein Held-Festival erlebt haben etwa 70000 Zuschauer im Stadion.

Dass der Super-Angreifer satte fünf Tore zum Kantersieg beisteuern würde, war in der Anfangsphase der Partie allerdings noch nicht abzusehen gewesen. Der Gegner hielt zunächst gut mit, erarbeitete sich dabei auch die eine oder andere Chance. Doch nach 40 Minuten brach dann das Unheil in Person von Held über die Gäste herein. Seinem 1:0 ließ er noch vor dem Pausenpfiff ein Elfmeter-Tor zum 2:0-Halbzeitstand folgen. Und noch waren keine 60 Sekunden in Halbzeit zwei gespielt, da stand es 3:0. Torschütze war erneut Held. Danach war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und Miessen (68.), Buchtab (85.) sowie zwei weitere Male Held (80./Foulelfmeter und 87.) schraubten das Ergebnis auf 7:0.

Ein herrlicher Frühlingstag, 70000 Zuschauer und ein Kantersieg der Heimelf. Fußball-Herz, was willst du mehr – falls man zum Tabellenführer hält. Der Tabellenführer schlossen in dieser Partie nahtlos an die hervorragende Herbstrunde an und ließen den Gästen keine Chance.


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Wie kommt man in die Zeitung?

Folge 4:
Schutz eines Zeitungsartikel
Damit eine Veröffentlichung überhaupt unzulässig sein kann, darf es sich bei dem Zeitungsartikel gem. § 49 Abs. 2 UrhG nicht um gemeinfreie „vermischte Nachrichten tatsächlichen Inhalts und Tagesneuigkeiten, die durch Presse oder Funk veröffentlicht worden sind“ handeln. Der Artikel selbst muss also eine persönliche, geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen. Dies wird zumindest in den Fällen anzunehmen sein, in denen der Artikel nicht lediglich eine stumpfe Darstellung von Fakten ist und möglicherweise auch optisch durch Einbeziehung von Grafiken und Bildern aufgewertet wurde.

Wird nun ein solch urheberrechtlich schutzfähiger Zeitungsartikel ohne Einwilligung des Berechtigten im Internet veröffentlicht, liegt eine unzulässige Verwendung vor. Ausnahmsweise kann diese Verwendung jedoch von den Schrankenbestimmungen des Urheberrechts gedeckt sein. In Frage kommen hierbei die §§ 49, 53 und 51 UrhG.

§ 49 UrhG – Verwendung der Zeitungsartikel im Rahmen eines Pressespiegels
Die erste, möglicherweise passende Ausnahme, ist die zulässige Verwendung der Zeitungsartikel für einen Pressespiegel. Dies umfasst auch die im Artikel enthaltenen Bilder und Grafiken. Dass es sich bei den verwendeten Artikel nicht zwingend um solche einer Tageszeitung handeln muss, stellt der BGH klar:

„Zeitungen i.S. von § 49 Abs. 1 Satz 1 UrhG können auch wöchentlich oder gar monatlich erscheinende Periodika sein, die nach ihrem Gesamtcharakter im wesentlichen lediglich der aktuellen Information dienen.“ (BGH, Urteil v. 27.01.2005, Az.: I ZR 119/02 – Wirtschaftswoche)

Dies hilft jedoch insofern nicht weiter, als dass es sich bei dem Produkt in dem der Artikel verwendet wird, um einen herkömmlichen Pressespiegel zum internen Gebrauch handeln muss:

„Vor diesem Hintergrund entspricht es heute – trotz der nicht unberechtigten Zweifel, die sich aus dem Gesetzeswortlaut ergeben – der überwiegenden Auffassung im Schrifttum, daß § 49 Abs. 1 UrhG den zum internen Gebrauch erstellten herkömmlichen Pressespiegel erfaßt und die dort vorgesehene Vergütungspflicht gerade auf die Pressespiegelnutzung abzielt. […] Zu den herkömmlichen Pressespiegeln, die – wie dargelegt – ohne weiteres durch § 49 Abs. 1 UrhG privilegiert sind, zählen alle Pressespiegel, die in Papierform verbreitet werden.“ (BGH, Urteil vom 11.07.2002, Az.; I ZR 255/00 – Elektronischer Pressespiegel)

Davon sind auch elektronische Pressespiegel umfasst, solange sie keine Volltextsuche ermöglichen, also z. B. als Grafik- oder nicht durchsuchbare PDF-Datei vorliegen:

„Auch Pressespiegel, die elektronisch übermittelt werden, jedoch nach Funktion und Nutzungspotential noch im wesentlichen dem herkömmlichen Pressespiegel entsprechen, fallen unter § 49 Abs. 1 UrhG. Dies setzt voraus, daß der elektronisch übermittelte Pressespiegel nur betriebs- oder behördenintern und nur in einer Form zugänglich gemacht wird, die sich im Falle der Speicherung nicht zu einer Volltextrecherche eignet.“ (BGH, Urteil vom 11.07.2002, Az.; I ZR 255/00 – Elektronischer Pressespiegel)

Trotz allem gilt die Ausnahme des § 49 UrhG nur für den unternehmensinternen Gebrauch und dieser ist bei der Veröffentlichung auf einer Website wohl auszuschließen.
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Wie kommt man in die Zeitung?

Folge3:
Zuerst musst du dir überlegen, über welches Thema du eigentlich schreiben möchtest. Das kann etwas Spannendes sein, etwas Lustiges, etwas Außergewöhnliches, aber auch etwas Trauriges.
Dann baust du dir ein Gerüst für deine Geschichte: Wenn du die Sieben-W-Fragen beantwortest und dir Stichpunkte dazu machst, bekommst du die wichtigsten Informationen für deinen Artikel.

Nun geht's ans Schreiben. Doch wie fängt man an? Auf keinen Fall darf es langweilig sein, du möchtest ja, dass der Leser weiterliest. Also: Das Wichtigste und Interessanteste deiner Geschichte sollte am Anfang stehen! Wenn du einen Artikel über ein Fußballspiel liest, steht ja auch nicht erst am Ende, wer gewonnen hat. Fang also mit der wichtigsten Information an, dann können sich deine Leser schnell ein Bild von dem Ereignis machen, über das du berichtest.

Formuliere nun aus deinen Stichpunkten vollständige Sätze. Besondere Einzelheiten und weitere Informationen zu dem Ereignis kannst du ans Ende deines Artikels stellen.
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Wie kommt man in die Zeitung?

Folge 2:
Die Entscheidung trifft die Redaktion bzw. der Redakteur, der auch im Presserecht dafür verantwortlich ist, was wie in der Zeitung steht. Er entscheidet auch, an welcher Stelle, in welcher Länge und mit einer dicken oder dünnen Überschrift und ob oder mit ohne Bild(er) der Artikel
erscheint.

Klar ist auch: Es handelt sich bei der Redaktion um ein Team, dass das ggf. in der Redaktionskonferenz sehr konträr über einzelne Artikel beraten wird. Der Redakteur sitzt aber nicht nur auf seinem Hintern am Schreibtisch und macht einen Bericht druckreif (diese Arbeit nennt man redigieren), sondern er schreibt auch selbst Berichte, meist über Ereignisse, denen er beigewohnt hat, und er verfasst den einen oder anderen Kommentar, die in der Zeitung stehen.

Presseabteilung des 1.F.C. Toni 05
Fortsetzung folgt.
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Wie kommt man in die Zeitung?

Folge 1:
Gut, wenn Sie sich diese Frage schon einmal gestellt haben. Oder haben Sie sich noch nie darüber Gedanken gemacht, wie wichtig es ist,interessante Neuigkeiten über Ihren Verein publik zu machen? Die Gründe liegen auf der Hand: Ein Artikel über Ihren Verein ist eine hervorragende Möglichkeit, sich in der Öffentlichkeit, aber auch gegenüber Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern zu profilieren. Dies motiviert auch die Mitarbeiter.

Damit die Medien über Highlights aus Ihrem Verein berichten können, brauchen die Redaktionen vor allem aktuelle Informationen von Seiten des Verein. Üblicherweise geschieht dies in Form von Pressemitteilungen, die an die Redaktionen geschickt werden. Um die Zusammenarbeit mit den Redaktionen erfolgreich zu gestalten und somit Ihre Nachrichten auch veröffentlicht werden, sollten Sie einige Tipps und Hinweise zu Anlass, Inhalt und Form einer Pressemitteilung beachten. Anlass für eine Pressemitteilung
Bedenken Sie bitte, dass die Zeitungsredaktionen mit Informationsmaterial von allen Seiten überschüttet werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Nachricht wirklich wichtig ist.
Deshalb wenn es dich interessiert dann Like meinen Artikel.

Folge 2: In wenigen Tagen.
Die neue Presseabteilung des 1.F.C. Toni 05.
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