21.197x gelesen 159x abonniert Ausgabe 26/24 24.06.2024 Hier spricht der Bierbauch Jetzt registrieren

Wer kauft den 999,99-Euro-Burger?

Der Burger.

Heute wurde er angeliefert. In der Auslage liegt er neben den schrumpeligen Würstchen und den gummiartigen Steaks. Davor ein handgekritzeltes Preisschild: ”Bierbauchberserkerburger, besondere Bezialität – 999,99€”.
Es ist der höchste Preis, den das Fuzzikap-Kartellamt zulässt, und die Delikatesse ist jeden Cent davon Wert.

Angefangen beim Brötchen, das von Banksy persönlich (oder von jemandem, der sich am Telefon für ihn ausgab) dekoriert wurde, mit einem genialen Muster aus Mohn und Sesam, das auf den ersten Blick geradezu zufällig wirkt. Auf den zweiten auch. Ein hochspannendes Kunstwerk schon dieses Detail.

Auch unser Hausgastronom Tobias Podolski, 63, zeigte sich beeindruckt: ”Das Teil sieht recht appetitlich aus, sag ich mal so als Experte. Also, ich hatte schon Lust gekriekt, mal dran zu lecken. Aber das verrate ich jetzt mal nicht, ob ich das gemacht habe.”

Über weitere Zutaten wie Aji-Charapita-Chili und die Safransoße mit naturtrübem Einhornschweiß wollen wir hier nicht weiter berichten. Es ist auch wenig darüber bekannt.
Das Gürkchen wurde separate und ohne Absender angeliefert. Niemand weiß, wo es herkommt, welche liebevollen Gärtnerhände es heranzüchteten. Die Spur verliert sich him Spreewald.

Das Herzstück aber – die Bulette, der Klops, der/die/das Patty – ist nach einem hochgeheimen Verfahren in einem schweizer Speziallabor hergestellt worden. Natürlich vegan (Fleisch ist viel zu billig). Man munkelt, es bestehe aus Quark-Gluon-Plasma und sei mit Nanopartikeln angereichert, die sich über die Geschmacksnerven direkt mit den Synapsen im Gehirn verbinden und so genau das Geschmackserlebnis hervorrufen, das man sich gewünscht hat. Von dem man vielleicht nichtmal wusste, dass man es sich gewünscht hat. Das man auch niemals wird beschreiben können, auch nicht mit Wörtern wie umami, al dente oder zartschmelzend. Höchstens mit "joa, ganz lecker".
Aber das sind ja nur Munkeleien.

Es gibt weltweit nur ein einziges Exemplar von diesem hochwertigen Imbiss – wer ihn kosten will, sollte also schnell sein und das nötige Kleingeld mitbringen.
Nicht dass es nicht bereits Kaufinteress-enten gäbe. “Ich bin gleich hin und wollte mir das Ding holen”, berichtet Dagobert D. aus E. ”Aber ich hatten ur einen Tausender dabei, und die Kassiererin hatte kein Centstück zum Wechseln. Also, so weit kommt’s noch, dass ich hier Trinkgeld dalasse.”

So wartet der Bierbauchberserkerburger weiter auf einen qualitätsbewussten (oder einfach sehr hungrigen) Konsumenten.

Wer wird ihn kaufen? Ein gieriger Gourmet, neugieriger Neureicher oder ein schleckiger Scheich? Ein Gästefan, der seine Vesperbox im Zug vergessen hat?
Wir werden sehen.

Über weitere Details darf munter spekuliert werden. Unser Buchhalter nimmt auch Wetten über das Datum des Verkaufs entgegen.
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Winterklares Sommerrätsel


Winterpause.

Siebzehn Spiele sind absolviert, es bierbauchberserkert an der Tabellenspitze. Das wird nicht so bleiben, darum muss schnell und schon jetzt eine triumphale Pressemeldung her, so eine in multicolor, eine die wo dem Leser und auch der Leserin zeigt, wie unglaublich erfolgreich man hier arbeitet, also spielt, also eigentlich ziemlich wenig tut, aber hey:


Herbstmeister im Juni!



Und nun das Rätsel: Was haben der obige Satz und die folgenden Phrasen gemeinsam?


Tiefkühlgemüse aus dem „Frischemarkt“

assymptomatisch erkrankt

freiwillig pflichtversichert

Verteidigung des Friedens durch schwere Geschütze

Eine weitere Engstelle

„Beeil dich mal langsam“

Eckball

„Ich hab ja nichts gegen Ausländer, solnage sie in ihrem eigenen Land bleiben.“

„Das XY ist ein diskriminierungsfreier Raum. Zutritt nach 2G+/-*-Regel.“

„Dir ist wohl schlecht geworden"

„Die Straße ist eben hügelig“



Die Kommentarfunktion ist schließlich geöffnet, damit jeder seinen geschmacklosen Senf dazugeben kann. Die letzten werden die ersten sein.
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Der Radiowecker


Neulich träumte ich davon, ins Kino zu gehen.
Man kann ja nun auch in der Realität ins Kino gehen, aber ich habe eben nur davon geträumt.
Mein Kumpel Sascha war dabei, es war so ein großer Filmpalast, wo man an einer riesen Theke gigantische Popcorntüten kauft, mit zehn Cent Rabatt für den Parkschein. Aber so weit waren wir noch nicht, Sascha und ich. Wir waren noch am Eingang, bei der Zugangskontrolle.

"Haben Sie Ihren Ukraine-Solidaritätsnachweis dabei?" fragte zollbeamtenstreng der Kontrolleur.
"Selbstverständlich", antwortete ich und zückte mein iPhone, "ich nutze die neue NATO-App".
Der Kontrolleur scannte den Code und schaute auf sein Gerät. "Solidaritäts-Score 87 Punkte, nicht schlecht", lobte er mich.
"Ja ich habe erst gestern ein Meme geteilt, wo ein Bär mit Putin-Gesicht abgeschossen wird. Also symbolisch natürlich. Naja, man tut was man kann."
"Richtig", pflichtete der Kontrolleur mir bei. "In dieser Krise ist jeder Einzelne gefragt."

Dann war Sascha an der Reihe. Der Kontrolleur hielt sich seinen Führerschein vor die Brille und runzelte die Stirn. "Alexander Zaslavski? Sind Sie etwa Russe??"
"Nur zur Hälfte. Die andere Hälfte – jüdisch."
"Ach so ist das", brummte der Kontrolleur verwirrt und kontrollierte die Nachweise, die Sascha auf zerknitterten Ausdrucken aus der Tasche zog. Dann drückte er ihm einen blau-gelben Aufkleber auf den Ärmel. Das sei vorgeschrieben, erklärte er, weil Herr Zaslavsky keinen Solidaritäts-Score über 50 vorweisen könne.
"Ach so ist das", brummte Sascha.

Der Film war ein Thriller. "Der Superspreader". Ein Ungeimpfter bricht aus der QNAST (QuaraNtäne-AnSTalt, wo alle solchen aufbewahrt werden) aus, läuft gruselig atmend durch die Straßen, dringt in ein Restaurant ein. Große Panik, Geschrei, Entrüstung. Aber der Unhold wird eingefangen von Helden in Ganzkörperschutzanzügen, zum Pranger geführt, eine Politikerin hält eine Rede, im Hintergrund fährt ein Panzer vorbei, Tauben fliegen auf, und die Leute stehen auf dem Platz mit strahlend weißen Masken unter strahlend blauem Himmel, den ein Düsenjet durchkreuzt von West nach Ost.
Nicht der einfallsreichste Plot, aber moralisch erhebend, und das ist doch das wichtigste in dieser Zeit.

Ich sah mich nach Sascha um, hoffentlich hatte dieser gute Film ihn belehrt. Doch Sascha war schon draußen. Er war ein Krokodil übrigens, er stand mit der Quetschkommode auf der Straße und er johlte einen Song: "... cause life is still worth living, yeah life is still worth living... I sacrificed, sacrificed, your love for more of the night, of the night..:"
Aber nein, das war ja schon der Radiowecker.
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beispielhafte Bierbauchberserker

Bei den Bierbauchberserkern ist vieles veraltet:

Die Brötchen vom Imbissstand sind noch vom letzten Jahr. Aber das ist okay, sie werden im Wurstwasser von letzter Woche wieder aufgekocht.
Die Meisterschalen in der Vitrine sind noch aus Schellack. Aber besser als diese Ultra-Mini-Nano-Schalen, wie in Spagackenkaak, die man ja gar nicht richtig anfassen, bewundern, liebkosen kann. Hachja, die guten alten Meisterschalen... aber wir schweifen ab.
Auf den Briefköpfen steht noch eine Fax-Nummer.
Der Medienbeauftrage hält „Instagramm“ für eine Maßeinheit.
Die spreiseligen Holzbänke im Stadion hat der Schreiner Karl-Heinz Dreifinger damals in seiner Lehre nach Feierabend bei einer Flasche Obstler zugesägt, und irgendwo müsste noch sein linker kleiner Finger... aber das ist eine andere Geschichte.

"Andere, progressive Vereine machen mega neiße progressive Sachen und haben viele Follower. *innen. Das können die Bierbauchberserker doch auch.“
So jedenfalls erklärte der Stadtbeauftragte für Progressives Ordnungshüten und Notstandswahrende Kandarenahme (S.P.O.N.K.) bei einer Pressekonferenz voller Stolz, dass er es dem veralteten Schorsch Chancentod erklärt habe.

Aus dem Protokoll:

S.P.O.N.K.: „… haben sich die Bierbauchberserker zu dem mutigen und sehr progressiven Schritt entschlossen, ihre gesellschaftliche Verantwortung für Ordnunk und Sicherhait wahrzunehmen und sich zu dem progressiven und sehr mutigen Schritt zu entscheiden, dass ab sofort nur noch solchen Person*innen Zutritt zum Stadion gewährt wird, die einen behördlich anerkannten Führerschein, mindestens Klasse B, vorweisen können.“
[S.P.O.N.K. rückt seine Brille zurecht und macht ein sehr beeindruckendes, wichtiges Gesicht. Verhaltenes Gemurmel, Getippe auf mobilen Endgeräten.]

Eine Journalistin, Lokalpresse: „Also, wenn ich Sie richtig verstehe…“

S.P.O.N.K.: „So ist es.“

Journalistin: „Und wenn ich doch gar nicht mit dem Auto zum Stadion fahre?“

S.P.O.N.K.: „Dann wollen Sie ja trotzdem ein sicheres Event genießen. Sehen Sie, so ein Fußballspiel ist ja sehr aufregend. Wenn Sie da zum Beispiel einen Herzstillstand erleiden oder Ihre Wehen einsetzen oder Ihnen die Galle platzt – da sind Sie doch froh, wenn die Person neben Ihnen Sie in die Klinik fahren kann. Da wollen Sie sich doch drauf verlassen können.“

Journalistin: „Sollte man nicht lieber einen Krankenwagen rufen?“

S.P.O.N.K.: „Einen Krankenwagen?! Wissen Sie, was so ein Einsatz kostet? Wollen Sie damit das Gesundheitssystem belasten? Das bezahlt am Ende der Steuerzahler. *in.“

Irgendein Typ, der gar nicht wie ein Journalist aussieht, aber einen Presseausweis hat: „Ja gut, das kann man ja verstehen, aber muss denn jede und jeder, ich meine, manche Leute brauchen ja eigentlich gar keinen Führerschein?"

S.P.O.N.K.: „Die Bierbauchberserker leisten ihren gesellschaftlichen Beitrag dazu, eine möglichst hohe Führerscheinquote in der Bevölkerung zu erreichen.“
[beeindruckendes, wichtiges Gesicht]

Typ: „Ja gut, das kann man ja verstehen, aber ich meine, es gibt doch Bus und Bahn?“

S.P.O.N.K.: „Bus und Bahn?! Damit profitieren Sie von Subventionen, anstatt selber Steuern zu zahlen. Sie kommen da auch mit Krankheitserregern in Kontakt. Und mit Rauschgifthändlern. Da gibt es Belästigungen, Gewaltverbrechen, üble Gerüche, und so weiter. Das belastet alles das Gesundheitssystem, das zahlt am Ende die Steuer*innenzahlerin.“

Typ: „Ja gut, das…“

Ein Mensch in Turnschuhen: „Also, ich fahr überall mit dem Fahrrad hin – frische Luft, Bewegung, klimaneutral…“

S.P.O.N.K.: „Fahrrad?! Ist Ihnen bewusst, welches Unfallrisiko Sie da haben? Im Auto sind Sie viel sicherer. Gesundheitssystem. Steuerzahlende.“

Mensch: „Ich fahr aber halt echt gerne Fahrrad.“

S.P.O.N.K.: „Machen Sie einen Führerschein, Sie Esoteriker. *in. Gesellschaftliche Verantwortung. Quote. Stadioneinlass.“

Mensch: „Menno.“

S.P.O.N.K., mit dem Anflug eines bürokratischen Lächelns: „Es zwingt Sie ja niemand.“

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Der Bierbauchberserkerbesitzerboss Schorsch Chancentod war bei der Pressekonferenz nicht anwesend. Er hatte einen Termin bei der Fahrschule.
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Spielbericht, zeitgemäß

Fuzzikap ist zur Zeit ja realistischer als die Realität.
Das ist halt kacke von der Realität, aber der war noch nie so ganz zu trauen.
Jedenfalls.

Im Fuzzikap-Liveticker passieren unwirkliche, anachronistische Dinge. Deshalb hat der Stadtbeauftragte für Poesie, Orthographie und Neuerungen im Kalenderwesen (S.P.O.N.K.) kompetenzüberschreitend dem Schreiberling des Sprechenden Bierbauchs ein aus Schorsch Chancentods schwarzem Sparschwein finanziertes Stipendium für diesen viel zu langen Satz zuerkannt, und außerdem.

Der Liveticker könnte jetzt so gehen, zum Beispiel:


Willkommen zum Ligaspiel in der Sagrotan-Arena. 15 Zuschauer haben sich trotz Ausgangsverbot ins Stadion getraut. Die sollen sich schämen!

Der Münzwurf findet bargeldlos statt: der Schiedsrichter wischt seine Kreditkarte kontaktfrei über den Boden.

Ein schöner Ballwechsel von Gunkel und Hunkel. Nur leider scheinen sie den gegnerischen Strafraum für eine Quarantäne-Zone zu halten.

Der Vereinskoch hat heute ein neues Rezept ausprobiert. Aber das neuartige Corona-Gyros scheint nicht jedem zu bekommen.

Jetzt geht’s endlich mal schnell nach vorne, Steilpass in die Spitze – und da stehen gleich drei Mann im Abseits. Ja, das ist vorbildliches social distancing!

«Hab ich dich!» Triumphierend betrachtet Tormann das freche kleine Virus, das ihm an die Schleimhäute wollte. Aber dass ihm Klawitter derweil einen strammen Schuss in die Maschen setzt, ringt ihm kein Hüsteln ab?

Schöne Infektionskette über Bolle, Wolle und Knolle. Aber Pasteur impft dazwischen.

Nichts passiert auf dem Spielfeld. Da sorgt ein Flitzer für Abwechslung. «Ich brauch Klopapier» ruft er verzweifelt und rupft die Fahne von der Eckstange.

Egmont geht viel zu forsch in den Zweikampf, dringt auf 90 cm an Diogenes heran – so nahen Kontakt sollte er eigentlich nur zu seiner Fau haben. Diogenes ist zurecht angewidert und bekommt den Freistoß.

Einer der Spieler wirkt nicht topfit. Den sollte der Trainer mal lieber nach Hause schicken, oder gleich zum testen.

Tormann rückt verzweifelt seine Mauer zurecht. Aber es hilft alles nichts, die Lücken von 1,5m bleiben. Klawitter nutzt das aus und kickt den Ball ins Tor. Unsolidarisch, aber der Treffer zählt.

Halbzeit. Die Bierbude hat zu, der Würstchenstand auch. Man kann ja mal Händewaschen gehen.

Tolle Tricks von Krawuttke! Dreifacher Übersteiger, Drehung, Hackentrick. Damit hat er jetzt aber Freund und Feind vervirt. Verwirrt, meine ich natürlich.

Schöner Pass von Koko, Lores kommt ganz frei zum Schuss – aber er jagt den Ball in einer Exponentialkurve übers Tor. #flattenthecurve

Der Trainer von Bierbauchberserker reibt sich die Hände, seine Mannschaft führt. Und er hat Desinfektionsmittel.

Also, diese Eckballvariante haben sie in einem Video-Tutorial einstudiert. Die Kugel springt vom einen zum anderen über und landet ohne Inkubationszeit im Tor.

3:0 heißt es hier auf der Anzeigetafel. Nach Angaben der John Hopkins University steht es aber schon 5:0.

Litbarski stolpert beim Dribbling über seine eigenen Beine. Der Schiedsrichter meldet auch diesen Fall ans Gesundheitsamt.

Schon wieder ein Fehlschuss von Dulli. Der hat heute echt die Seuche am Fuß. … Was? Achso, neinnein, das war metaphorisch gemeint.

Das Spiel ist aus, Bierbauchberserker kann heute wieder drei Punkte hamstern. Und der Kapitän des unterlegenen Teams verweigert den Handschlag, so ist es recht!
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Tut das weh?

Gegen Abend am siebenten Tage, als Er sich langweilte, schuf Gott den Fuzzikapianer.

Er machte ihm eine Kackfrisur und hauchte ihm einen nicht allzu komplizierten Algorithmus ein. Und siehe, der Fuzzikapianer mehrte täglich seine Skills.

Gegen Nachmittag am zweiten siebenten Tage, als Er sich des Fuzzikapianers erinnerte, schickte Gott ihm einen Säbelzahntiger, dem Er gebot, den Fuzzikapianer von den Beinen zu säbeln.
Doch das hatte dem Fuzzikapianer nicht mal wehgetan. Er sprang schon wieder wie ein junger Hirsch durch den Garten Eden.
Da schickte Gott einen Ellenbogen, dem Er gebot, dem Fuzzikapianer ins Gesicht zu hauen. Der Fuzzikapianer wälzte sich theatralisch am Boden, doch das war wohl etwas übertrieben, denn wenig später stand er mit einem Lächeln wieder auf.
Da sprach Gott: Wohlan, lasst Uns ein Update aufspielen, auf dass gehumpelt und gehinkt werde, Pottwale sich gestrandet winden und Mannschaftsärzte signalisierend fuchteln.

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Die Bierbauchberserker feiern diesen seltenen Schöpfungsakt mit einem Turnier, bei dem sich die neuen Sensibelchen ordentlich eins auf den Möckel geben können.
Wer k.o. geht, der ist halt raus.
Das Spektakel findet statt vom 8.-10.5. zu Alpirsbach im virtuellen Raum.
Zur allgemeinen Belustigung wird es abends im “Strotzenden Bierbauch” einen Tanzwettbewerb der Invaliden geben.
In der Kantine werden Blutwurst und Hirnsuppe kredenzt; die Herkunft der Zutaten wird nicht deklariert.
Die Preisgelder sind gesponsert von Orthopädietechnik Karl-Heinz Dreifinger, einem führenden Hersteller höhenverstellbarer Holzbeine. Falls genügend Material anfällt, wird es auch einen Siegerpokal aus Elfenbein – ich korrigiere, aus elf Beinen – geben.

Fragen zur Festorganisation bitte an Morsch Massentod, Im Hohlen Baum 1, 7xxxx Alpirsbach.
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