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Meisterpokal Sieger April 2026



Der FC Prignitz-Wittenberge e.V konnte heute im Finale des Meisterpokals, den Titel zum dritten mal gewinnen. Und zeigt, dass das Team in dieser Saison sehr stark unterwegs ist. In der Liga läuft es ja momentan auch sehr gut. Man hat zwar 3 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Aber das heißt ja nicht immer was.

Wir, die Fans, die Mannschaft und natürlich unsere Majestät freuen sich selbstverständlich über den Sieg heut im Finale.

Und hier ist er, der Pokal, den man heute wieder einmal gewinnen konnte.




Der Finalgegner hatte aber auch nicht wirklich eine Chance gehabt, gegen unsere Jungs irgendetwas holen zu können. Der Dynamo Dresden NL verlor am Ende sogar mit 0:6. Und das obwohl es ja eigentlich ein Ostderby war. Da ja beide Teams aus dem Osten Deutschlands kommen. Aber nichtsdestotrotz, WIR HABEN ES GESCHAFFT und das ist was zählt.









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Die Redaktion der Wittenberger-Street-News (WSN).
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geschrieben von Rey-de-los-Reyes ( Wittenb... )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“ 5




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm


5. Abendprogramm:

Nur an sechs Abenden lohnt es sich ein Unterhaltungsprogramm anzubieten. Hier sind vor allem die Nichtspieler angesprochen, weil die Spieler selbstverständlich früh ins Bett gehen. Denn für die gilt:
Nur der frühe Vogel wird von der späten Eule gefangen … oder so ähnlich.
Alle Künstler treten nur regional in Ückendorf auf und sind über die Grenzen hinaus völlig unbekannt.
Uns ist klar, dass viele Spieler neidisch auf das Amusement der Vereinsmitarbeiter sein werden, darum schauen wir aufmerksam darauf, dass sich niemand hineinschleicht.

Montagabend:
Das „Kukirent-Orchester“ des Seniorenstifts „Hömma“ klappert bekannte Melodien mit ihrem Zahnersatz. Später gibt es kurzweiliges Liederraten, das „Dentalrätseln“, in dem nur ein oder zwei Orchestermitglieder etwas vorklappern oder -knirschen.

Dienstagabend:
Der Künstler Jakob Schulte Dördelmann zeigt unglaubliche Artistik. So jongliert er mit lebenden Rotkehlchen oder mit Katzen und zeigt uns Feuerakrobatik mit Streichhölzern.

Mittwochabend:
Die Zauberin Maggia führt uns in die Welt der Magie. Sie lässt Rollstühle und Brieftaschen verschwinden, löscht Steuernummern und liest die Zukunft aus einer Buchstabensuppe. Höhepunkt der Vorstellung ist, wenn sie einen Freiwilligen verschwinden lässt.
(wir erwarten zuversichtlich, dass unser Nachwuchsbuchmacher wieder erscheint. Er ging bei der letzten Verstellung verlustig)

Donnerstagabend:
Der Bergmannsgesangsverein „Püttchen“ schickt uns seine Jugend. Die rüstigen 80-Jährigen tragen traditionelle Bergmannsuniformen und singen alte Bergmannslieder. Höhepunkt ist das Konzert der Steinkohle-Xylophone, da die Kohleplatten einen einzigartigen Klang erzeugen.

Freitagabend:
Das internationale Quartett „Dütsch“ spielt bekannte Musikstücke in der ungewohnten Harmonie der vier Instrumente Cümbüş (türkische Laute), Kora (westafrikanische Stegharfe), Kobys (kasachische Schalenhalslaute) und Tanpura (indische Langhalslaute). Ein besonderes Erlebnis ist das Stück „Kampf der Gitarren“, das alle Körperregionen schwingen lässt.

Samstagabend:
Der Schrebergartenverein „grobe Scholle“ zeigt uns Ruhrpottkultur vom Feinsten. Eine Dia-Show präsentiert besondere Erntefunde, verwachsene Knollen und lustige Salatköpfe etwa. Dann wird die Grillkultur vorgeführt (Bauchfleisch und Wurst), Filme der schönsten Gärten gezeigt und die Schrebergartentanztruppe tritt auf. Besonders der Bergmannstango und der Hochofenfoxtrott sind sehenswert.
Später wird der schnell zu lernende Schrebergartenwalzer gemeinsam mit den Zuschauern getanzt. Damit endet das Abendprogramm des Turniers.



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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

3. Liga



Hallo Fans!

Für den ersten echten Artikel unter dem neuen Logo wählen wir einen Zeitpunkt, an dem wir ausschließlich Positives berichten können; so häufig kommt das leider nicht vor. Unsere nicht mehr ganze junge Mannschaft unter dem Kapitän Sebastian Fröhlich (29) macht sich im erneuten Anlauf zur 2. Bundesliga wirklich gut. Das knappe Verpassen des Aufstiegs in der letzten Saison ist kein Thema mehr.
Was sagt der „Fröhliche“ dazu?
Sebastian: „Hammer! Echt Hammer! So macht Fußball doppelt Spaß. Diesmal rocken wir die dritte Liga.“

Der 5. Spieltag hat 15 Punkte im Gepäck und die Tabellenführung. Der FC Hotheels liegt hinter uns, hat aber auch 15 Punkte. Dann kommen zwei Vereine mit 12 Punkten, der SV Schmallenberg/Fredeburg 1 und die Hamburg Connection. Damit ist die Führungsgruppe schon abgeschlossen, denn danachs geht es mit 10 Punkten weiter.
Unser RM Daniel Reimers führt gerade mit einem gewissen Vollborn die Torschützenliste an, was die Stärke der rasenden Otter unterstreicht. Insgesamt sind gerade fünf Otter in der Liste der besten 20 Torschützen vertreten.
Was sagt unser Trainer Patric Reinke dazu?
Trainer Reinke: „Unser Ziel ist der Aufstieg, kein Torschützenpokal oder zahnloser Meistertitel. Diesmal dürfen wir den nicht wieder verdaddeln, sonst nimmt uns doch niemand mehr ernst.“

Dazu passt, dass diesmal keine Sonderturniere geplant sind, die von der Liga ablenken könnten. Auch die Planung für die neue Mannschaft läuft nur auf Sparflamme weiter.

das Österreich-Abenteuer:

Die Otterthaler Otter unter Trainer Ulrich Mich sind in der 2. Landesliga nicht abstiegsgefährdet. Die Hälfte der Rückrunde ist fast vorbei und ein guter 5. Platz erreicht. Theoretisch ist sogar der Aufstieg möglich, aber ist die Mannschaft bereit dafür? Wir fragten den Trainer.
Trainer Mich: „Mich hat es vorhergesagt. Die Otter steigen nicht ab. Das reicht Mich.“

Das erste eigene Turnier der Otterthaler Otter steht an, dabei ist das Stadion noch gar nicht groß genug dafür. Wir fragten die Vereinsvorsitzende Heide Witzka dazu.
Witzka: „Äh ja. - Servus erst'mal. - Bei uns in Österreich finden leider nicht so viele Turniere statt. Wir wollten aber keine Pause in den Turnierspielen, die bei unseren Fans so beliebt sind. Es sind Events, auch wenn die Otterthaler Otter häufig verlieren und noch kein Turnier gewonnen haben. Bei den Turnierspielen wird immer gefeiert. - Das können die Fans jetzt im heimischen Stadion, das ist doch Zucker, oder? - Na gut, es wird wohl finanziell nicht so gut laufen, aber egal. Baba.“

das Niederlande-Abenteuer:

Feeënoord Otterdam, unter dem Trainer Karel Flierboom, steht in der Hoofdklasse. Ob abstiegsgefährdet oder nicht steht nach dem 3. Spieltag noch nicht fest. Zur Zeit liegt die Mannschaft im Mittelfeld.
Otterdam veranstaltet mit dem „2e Toernooi van de Feëën“ schon das zweite eigene Turnier. Bei einem Gesamtpreisgeld von über 1 Mio und einer Stadiongröße von 31.800 Stehplätzen wird nicht mit einem Gewinn gerechnet. Bis gestern stand das Turnier sogar auf der Kippe, weil noch ein Teilnehmer fehlte. Das hat sich heute zum Glück erledigt.
Leider sind die Rahmenbedingungen in der Niederlande noch schwieriger als in Österreich. Noch weniger Mannschaften, noch weniger Ligen, noch weniger Auswahl bei den Turnieren. Hier wird es wohl zu regelmäßigen Turnieren der Feeen kommen.


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geschrieben von Paul Pupsbär ( Neues von den Ottern )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“ 3




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm



3. Menüfolge
Selbstverständlich gibt es Kohlrouladen bis zum Abwinken, das sind wir unserem Ruf schuldig. Doch unser Luxemburger Koch Franz Celdran variiert sie dieses Mal auch international inspiriert.
Das Essen wird jeweils nach den Spielen im Ballsaal des Stadions serviert. Es besteht keine Kleiderordnung (Bitte: wer nicht essen möchte - oder darf - beim „Gruß des Kochs“ eine „Probierportion“ ordern; später im Camp dann beim eigenen Koch speisen oder einen Lieferservice nutzen).

Warnung: der „Gruß vom Koch“ ist … ähm … etwas anders.

Montag:
Gruß vom Koch: kandierter Blasentang mit Chili und geröstetem Pumahoden
Vorspeise mexican-style: Palmkohl-Tortillas mit einer pikanten Füllung aus Hackfleisch, Mais, Kidneybohnen, Palmkohl und Paprika
Hauptspeise 1: luxemburger Kabesroulleten mit Sahne-Senf-Soße und „Kniddelen“ (kleine Klöße aus Kartoffelteig)
Hauptspeise 2 mexican-style: Palmkohlroulade mit einer scharfen Füllung aus Hackfleisch, Reis, Mais und Paprika. Dazu Maisbrot und Guacamole.
Nachtisch mexican-style: „Jericalla Princesa de la Col“ (Jericalla nach Prinzessinnenart) - Pudding aus Milch, Eiern, Vanille, Zimt, Palmkohl und Zucker.

Dienstag:
Gruß vom Koch: knusprige Bärenaugäpfel auf Bärenlungenhaschee
Vorspeise russian-style: Moskauer Weißkohl-Borschtsch mit Borodino-Roggenbrot
Hauptspeise 1: Pasuts Dolma (vegetarische Kohlroulade) mit einer Füllung aus Bohnen, Kichererbsen, Linsen und Bulgur. Dazu Lavash (armenisches Fladenbrot).
Hauptspeise 2 russian-style: Weißkohlroulade mit einer pfeffrigen Füllung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Petersilie. Dazu leckerer Smjetana (russischer Sauerrahm) und Salat Olivier (Russischer Kartoffelsalat).
Nachtisch russian-style: Napoleon-Torte mit kandierten Blumenkohlstückchen

Mittwoch:
Gruß vom Koch: hastig zubereiteter Kugelfisch für Mutige
Vorspeise asian-style: panierte und frittierte Pok-Choi-Röllchen mit einer Füllung aus Glasnudeln, Hackfleisch, Pok-Choi und Karotten. Dazu süß-saure Soße.
Hauptspeise 1: Weißkohlrouladen in Irish-Cider-Soße mit einer Apfel-Sellerie-Hammelfleisch-Füllung. Dazu Arán bocht tí (irische Kartoffelpuffer).
Hauptspeise 2 asian-style: Pok-Choi-Kohlrouladen mit einer Füllung aus Hackfleisch, Bambus und Cashewkernen in Erdnusssoße. Dazu Reiskügelchen.
Nachtisch asian-style: Celdrans Kheer (indisches Milchreisdessert aus Reis, Milch, Pok-Choi und Zucker nach Art unseres Chefkochs).

Donnerstag:
Gruß vom Koch: Waraneier-Omelett mit frittiertem Honig-Rosenkohl.
Vorspeise arabian-style: Lammhackröllchen im Karfiolmantel (Blumenkohlblätter) auf Granatapfelsoße.
Hauptspeise 1: Kohlschneest in Wääßwää mët Grumbeere (saarländische Kohlroulade in Weißweinsoße mit Kartoffeln).
Hauptspeise 2 arabian-style: Malfouf (Kohlroulade aus der Levante mit einer Füllung aus würzigem Lammfleisch und Reis) mit Tomatensoße und Joghurt-Dipp. Dazu Fladenbrot und Couscous.
Nachtisch arabian-style: Celdrans Ma’amoul (libanesische Kekse, die mit Früchten, Nüssen und kandierten Rosenkohl gefüllt sind, nach Art unseres Chefkochs).

Freitag:
Gruß vom Koch: Grillspieß von Zebranierchen in Haselmaus-Soße.
Vorspeise african-style: Westafrikanischer Erdnusseintopf mit Blumenkohlröschen.
Hauptspeise 1: Polneti piperki (nordmazedonische Kohlrouladen) mit mazedonischer Reispfanne.
Hauptspeise 2 african-style für jeweils 6 Personen: Weißkohlroulade mit Chakalaka gefüllt. Dazu Amasi (saure Dickmilch) und Banku (riesiger Klos aus Maisgries und Maniok. Fußballgroß, darum jeweils für 6 Personen).
Nachtisch african-style: Nigerianische Eierrollen nach Celdrans Art (kleine gekochte Eier in zarte Weißkohlblätter gewickelt und in süßem Teig frittiert).

Samstag:
Gruß vom Koch: Babyhai am Stück gegrillt
Vorspeise karibian-style: Bull Jhol aus Trinidad und Tobago (kalter Stockfischsalat mit Tomaten, Paprika und Zwiebeln)
Hauptspeise 1: Rôl bresych mit Welsh Oggie (walisische Kohlrouladen mit Pasteten, die eine harte Kruste haben und mit Lauch, Kohl und Lammfleisch gefüllt sind)
Hauptspeise 2 karibian-style: Celdrans karibische Kohlrouladen mit Kokossoße, diesmal mit kubanischem Bohnenreis
Nachtisch karibian-style: Karibische Kokosmakronen mit einer Füllung aus Honigbrokkoliblättern

Sonntag (die meisten Teams werden wohl vorher abreisen):
Gruß vom Koch: zarte gebackene Dachsschenkelchen
Vorspeise ruhrpott-style: kleiner Dortmunder Rosenkranz auf Wirsingdurcheinander (Kringel aus grober westfälischer Bratwurst auf geschmorten Wirsing)
Hauptspeise 1: münsterländer Kohllappes mit Rübenoplauf (Kohlrouladen in Speck-Landbiersoße mit Steckrübenauflauf)
Hauptspeise 2 ruhrpott-style: Wirsingroulade „Gelsenkirchen“ mit Currysoße und Pommes
Nachtisch ruhrpott-style: Essener Wackelpudding Typ „Waldmeister“ (gefärbt durch Wirsing) mit Eierlikör

(Anmerkung: die Ruhrgebietsküche ist ein Beweis dafür, dass nicht automatisch kulinarische Leckerbissen entstehen, wenn man möglichst viele Esskulturen aufeinander los lässt. Manchmal bleibt etwas übrig, das man nicht einmal den kleinsten gemeinsamen Nenner nennen möchte. Aber - noblesse oblige - man genießt und schweigt.)



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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

1. Turniertag




“Kampf um die Krone“ - Erster Turniertag

Am gestrigen Abend dröppelten die Vereinsbusse, wie erwartet, zu unterschiedlichen Zeiten ein. Nicht alle Manager konnten an dem Begrüßungsmenü teilnehmen und einige der Anwesenden klagten über Magen- oder Verdauungsprobleme, wodurch sie wenig essen konnten, aber viel trinken mussten.
Seltsamerweise kam die Spezialität der Prinzessinnen, die „vier Tage alte Stulle“, bei den Spielern nicht so gut an. Es ist vielleicht eine Generationenfrage dieser Burger-Generation. Bei Duisburger und Dortmunder Spielern fiel auch der Begriff „Hasenbrot“, was zeigt, wie wenig diese jungen Menschen über die Fütterung von Haustieren wissen.

Überraschenderweise wurde der heutige Ausflug zum Von-Wedelstaedt-Park nur spärlich besucht, - vermutlich liegt das am Jetlag. Diejenigen, die mitfuhren, waren jedenfalls begeistert, folgten interessiert der botanischen Führung, machten bei der Gymnastik auf der großen Wiese mit und besichtigten das Bukanier-Dorf. Danach ging es zurück zu den eigenen Refugien, um das Mittagessen einzunehmen und sich auf das erste Spiel vorzubereiten.

Die Spiele:

7 : 3 ⚽ - FC Vogtsburg : HSV Steppende Biber
(vor 18.572 Zuschauern)
Die Freiburger sind natürlich Favorit in dieser Begegnung und werden dem auch gerecht. Es beginnt durch die Führung der Vogtsburger in der ersten Halbzeit. Doch nach der Pause sieht es nach einer Überraschung aus, als die Biber ausgleichen und sogar in Führung gehen. Das stellt dann Vogtsburg durch sechs Tore in Folge richtig, erlaubt den Bibern zum Ende der Partie aber noch einen dritten Treffer.
Die Tore: 1:0 Krenn (19.), 1:1Schwan (46.), 1:2 Meise (47.), 2:2 Misch (48.), 3:2 Thalhammer (58.), 4:2Messner (70.), 5:2 Misch (73.), 6:2 Misch (74.), 7:2 Messner (78.) und 7:3 Fink (86.) - Die Spieler der steppenden Biber sind an den Tiernamen zu erkennen

5 : 1 ⚽ - Elsener SC : Elf Prinzessinnen
(vor 17.871 Zuschauern)
Auch hier steht der Favorit: es sind die Duisburger. Begünstigt wird der Erfolg der Elsener auch dadurch, dass die Prinzessinnen nur mit zehn Spielern auflaufen, was an der Unaufmerksamkeit zu Beginn der neuen Saison und zu viel Grauburgunder am Abend zuvor liegen mag. Die erste Halbzeit ist eher schlabbrig auf beiden Seiten und das erste Tor in der 21. Minute, durch den Elsener Innenverteidiger Lübbe, ist eine verunglückte Flanke, kein echter Schuss aufs Tor. Doch in der zweiten Halbzeit sind die Prinzessinnen 5 Minuten lang völlig durch den Wind. Nach dem großartigen Torlauf und Treffer des Elseners LM Metzner in der 55. Minute können sich die Gastgeber nicht koordinieren und RM Mellinghaus, LM Mast und OM Mauser nutzen das für drei weitere Treffer.
Mellinghaus, Mast und Mauser, wie melodisch das schon klingt! - Den Ehrentreffer der Gastgeber köpft LM Hans-Jörg Hoffellner in der 74. Minute ein.
Die Tore: 1:0 Lübbe-Els. (21.), 2:0 Metzner-Els. (55.), 3:0 Mellinghaus-Els. (57.), 4:0 Mast-Els. (59.), 5:0 Mauser-Els. (60.) und 5:1 Hoffellner-Pri (74) - die Elsener Spieler sind mit Els. gekennzeichnet

6 : 0 ⚽ - Angel Grove Megascheichs : FC Cooktown
(vor 18.012 Zuschauern)
Dortmund steht bei den Buchmachern als Sieger gegen Weimar praktisch fest. Oder wie ein Fan uns ins Mikro brüllte: „De Scheichs hau'n dat Köch' so'watt von wech.“ - Schon in der 8. Minute geht der Torreigen los, denn hier hatten die Buchmacher und Fans vollkommen Recht. Sechs Tore, aber kein bedeutendes Foul. Die Zuschauer kommen auf ihre Kosten: schöner Flugkopfball durch Maurer und ein sehenswerter Fallrückzieher durch Klose. Vier Tore durch Klose, aber kein Hattrick.
Die Tore: 1:0 Klose (8.), 2:0 Kupka (18.), 3:0 Klose (22.), 4:0 Klose (51.), 5:0 Maurer (70.) und 6:0 Klose (74.) - alle Torschützen von den Angel Grove Megascheichs


6 : 0 ⚽ - Baltic Buccaneers : SG Engel-Loope
(vor 18.012 Zuschauern)
Glücksburg oder Engelskirchen? - Traditionalisten sehen die Bukaniere vorne, aber Realisten schielen auf die Saison der Engel und platzieren die Wetten anders. Die Fans buhen und pfeifen, denn augenscheinlich schicken die Engel nur ihre zweite Mannschaft auf den Platz. So erklärt sich dann wohl das Versenken durch die Buccaneers ohne große Gegenwehr, beginnend mit dem ersten Tor des Turniers in der 4. Minute durch den Bukanier Thurk. Gelbe Karte für den Engel Scherer bei einer unglücklichen Abwehraktion. - Die Bukaniere werden enthusiastisch gefeiert, die Engel ohne Applaus entlassen.
Die Tore: 1:0 Thurk (4.), 2:0 Thurre (35.), 3:0 Helmes (43.), 4:0 Sutter (56.), 5:0 Thurk (77.), 6:0 Sutter (87.) - alle Torschützen von den Baltic Buccaneers

Statistik:
erstes Tor des Turniers durch Thurk von den Baltic Buccaneers
einzige gelbe Karte des Turniertags für Scherer vom SG Engel-Loope
Die meisten Tore:
4x Klose von den Angel Grove Megascheichs
2x Misch vom FC Vogtsburg
2x Thurk von den Baltic Buccaneers
2x Sutter von den Baltic Buccaneers


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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachric... )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“ 4




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm

4. Ausflüge

Nach dem Frühstück und Frühtraining werden kleine Kutschfahrten angeboten. Es werden ausschließlich Ziele innerhalb des Stadtteils Ückendorf angesteuert und für das Team der elf Prinzessinnen ist es obligatorisch, da so mancher keine Ahnung von diesen Schönheiten hat.
Ückendorf ist überraschend groß und wenig überraschend unbekannt. Dabei ist es - laut Wikipedia - 6,821 km² groß und hat über 20.000 Einwohner.

Warnung: Gelsenkirchen ist keine schöne Stadt und im Ranking der hässlichsten Städte Deutschlands sicherlich ziemlich weit oben. Das wissen auch die Gelsenkirchner und geben es unter vier Augen offen zu, - aber unter mehr als vier Augen riskiert jeder, der das ausspricht, eine blutige Nase. Also bitte: Contenance!

Montag geht es zum Von-Wedelstaedt-Park, einem historischem Kleinod der Gartenkunst, das neuerdings mit einem Bukanier-Ensemble mit Segelschiff auftrumpft. Wir haben den Montag gewählt, weil wir nicht wissen wieviel am Dienstag noch davon steht.

Dienstag geht es zum Doppel-Malakowturm, genauer gesagt: Werkhalle, Doppel-Malakowturm, Lüftergebäude, Direktorenvilla und Maschinenhalle der Zeche Holland Schacht I/II. Auch auf das große Unglück wird natürlich eingegangen.

Mittwoch ist der Wissenschaftspark Gelsenkirchen dran. Wir bekommen Einblicke in die Geschichte der Gußstahl- und Eisenwerke Munscheid und Co und die neue Nutzung des Geländes. Wir besuchen auch das ehemalige Verwaltungsgebäude. Dort kann auch an einer der seltenen öffentlichen Sitzungen des dort befindlichen Amtsgerichts teilgenommen werden.
Die Wohnwolke kann besichtigt werden und Fahrten mit der Achterbahn sind möglich.

Donnerstag fahren wir zur Himmelstreppe, einer Skulptur von Herman Prigann. Von hier, einer stillgelegten Halde der Zeche Rheinelbe, haben wir eine wunderschöne Aussicht, etwa auf das Lohrheidestadion vom SG Wattenscheid 09 (gehört nicht zu Ückendorf, sondern zu Bochum, wird also nicht besucht). Danach geht es zur Künstlersiedlung Halfmannshof, etwas, worauf sich bestimmt alle Spieler freuen.

Freitag besuchen wir kurz die Klangsteine (Basalt-Klang-Stelen von Thomas Link), da bisher noch niemand einen durch den Wind erzeugten Klang hören konnte. Wir machen ein Lauftraining zur Mechtenbergbrücke, ein hübsches architektonisches Kunstwerk, das völlig überteuert war und ziemlich nutzlos ist. Von dort können wir den Mechtenberg sehen, der eine tolle Aussicht bietet, aber auf Essener Stadtgebiet liegt. Danach geht es durch den wunderschönen Rheinelbepark zur ehemaligen Zeche Rheinelbe, wo neben den Gebäuden auch der Teich mit der neuen Biberburg besichtigt wird.

Samstag ist die ehemalige Zeche Alma dran. Dort sind einige der historischen Gebäude momentan im PowerRanger-Stil gestaltet, aber dort ist auch ein großer Indoor Freizeitpark, der „Alma Park“. Es kann Kart gefahren werden, aber es gibt auch: Escape Room, Abenteuergolf, Lasertag, Paintball, Bubbleball, Virtual Reality, Axtwerfen und Trampolin, - also alles, was das junge Herz begehrt. Leider kann das nur mit der Erlaubnis vom eigenen Trainer und Manager genutzt werden.

Sonntag fahren wir durch die Zechenkolonie „Siedlung Flöz Dickebank“ und versuchen die heutige Idylle mit dem früheren harten Lebensalltag in Verbindung zu setzen. Dann fahren wir als Kontrast durch die Bochumer Straße, die einen ganz besonderen Ruf besitzt. Dort besuchen wir die ehemalige und denkmalgeschützte Heilig-Kreuz-Kirche, die jetzt als Event-Lokation fungiert. Danach fahren wir noch einige Straßen entlang, deren eine Straßenseite zu Ückendorf gehört, die andere jedoch zu Bochum oder Herne. Außerhalb des Herzens des Ruhrgebiet ist so etwas kaum einmal zu erleben (über die peinlichen Gründe referiert unsere Stadtteilbegleiterin Aische Yildirim, denn es waren überwiegend Planungsfehler bei den hastigen Eingemeindungen und dem Gebietstausch unter unseren ach so gewissenhaften kaiserlichen Verwaltungsbehörden). Zuletzt geht es noch sehr kurz zur Ückendorfer Exklave im Bochumer Stadtgebiet. Als „GE-Büsch“ benannt, sind diese etwa zwei Hektar Land auch eine Kuriosität.



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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )