19.04.2026 Top News Jetzt registrieren

4. Turniertag




“Kampf um die Krone“ - Vierter Turniertag

Der FC Vogtsburg wollte gestern Abend feiern. Der Verein steht vorzeitig als Meister der 1.BL fest und wird somit die 15. Meisterschale der Vereinsgeschichte in den Trophäenraum stellen können. Wir und alle anderen Teilnehmer des Turniers gratulieren aufs Herzlichste.
Es gab Kaiserstühler Grauburgundersekt zum Anstoßen, wahlweise Prinzessinnen-Champagner, Gully-Festtagsbier oder Wattenscheider Mineralwasser (die alkoholfreien Sektvarianten wurden praktisch gar nicht geordert, die eine geöffnete Flasche wurde nicht einmal leer).
Auf Wunsch des Managers Schmenker bot unser Chefkoch Franz Celdran auch drei badische Essen ohne Kohlroulade oder Kohl an. Wir verstehen nicht warum, aber der Gast ist König.
Trotzdem waren die Weißkohlrouladen in Irish-Cider-Soße mit „Arán bocht tí“ wieder einmal der absolute Renner. Fast 75 % unserer Gäste wählten sie.
Die Hauptspeise im asian-style war ein Flop. Nicht einmal 1 % der Gäste wollte sie probieren, was vielleicht an den Cashewkernen oder der Erdnusssoße lag.
Das Menü wurde zur Feier des Tages ergänzt mit:
Hauptspeise 3: Spargeln mit Kratzete (badische Pfannkuchenfetzen) - ca. 5 %
Hauptspeise 4: Schüffele mit Grummbiresalat - ca 5 %
Hauptspeise 5: Badische Zwiebelwaie (badischer Zwiebelkuchen) - ca. 25 %
als zusätzlicher Nachtisch gab es: Badischer Chirsiblotzer oder Schwarzwälder Kirschtorte
Nachtisch asian-style: Celdrans Kheer (indisches Milchreisdessert aus Reis, Milch, Pok-Choi und Zucker nach Art unseres Chefkochs)
Besonders beim Nachtisch sind die Prozentangaben problematisch, weil es viele Nach- und Zusatzbestellungen gab. Der ungekrönte Dessert-König des Abends verputzte sieben Nachtischportionen unterschiedlichster Art.

Maggia bezauberte danach ein vollgefressenes und leicht angetrunkenes Publikum (leicht angetrunken nur am Anfang der Vorstellung). Höhepunkt der Vorstellung war der Moment, als unser Nachwuchs-Buchmacher Gerhard Pacult wieder hervorgezaubert wurde und verdutzt erzählte, dass er gar nicht wüsste, dass so viel Zeit vergangen sei. - Tiefpunkt der Vorstellung war, als die alkoholisierte Ehefrau eines nicht näher benannten Managers nach seinen Worten: „Das traust Du Dich bestimmt nicht.“ auf die Bühne stapfte und sich „verschwinden“ ließ. Nach verzweifelten Rufen nach seiner Ehefrau winkte besagter Manager die Zauberin heran und wechselte einige leise Worte mit ihr. Dann stellte er ihr einen großzügigen Scheck aus und sagte: „Und jetzt zaubern Sie sie zurück.“
Leider missglückte der Rückzauber-Trick erneut. - Wir sind sicher, dass es bei der nächsten oder übernächsten Vorstellung von Maggia klappen wird.

Am heutigen Morgen war das Interesse an einem Ausflug mäßig. Wir bekamen gerade einmal eine Kutsche mit verkaterten Gästen zusammen, um schnell die Himmelstreppe und die Künstlersiedlung Halfmannshof abzufahren. Den längsten Aufenthalt hatten wir bei der Apotheke.

Nun die Spiele:

2 : 4 ⚽ - FC Vogtsburg : Elsener SC
(vor 17.343 Zuschauern)
Sichtlich angeschlagen sieht das Team des Burgvogtes aus, als es das Spielfeld betritt. Da wurde am Abend wohl noch fleißig weiter gefeiert. Doch auch die Elsener wirken nicht so, als wären sie in Bestform. Der Regen tut ein Übriges, weckt aber zumindest die Lebensgeister. In der 10. Minute haut Vogt Gassner den Elsener Mast um (die Formulierung musste einfach sein) und sieht dafür die erste rote Karte des Turniers. Innerhalb von drei Minuten schießen sich dann die Elsener in Führung und bauen die bis zur Pause auf 0:3 aus. Erst nach dem vierten Tor lassen die Elsener locker und so können auch die Vogtsburger Tore schießen. - Klare Angelegenheit bei einem fairen Spiel trotz roter Karte. Vielleicht sollten Sportler die Finger vom Alkohol lassen.
Die Tore: 0:1 Mauser (17.), 0:2 Niehüser (20.), 0:3 Ehrenreich (42.), 0:4 Ehrenreich (57.), 1:4 Sieger-Vogt (68.), 2:4 Krenn-Vogt (77.) - die Torschützen von Vogtsburg sind diesmal mit „-Vogt“ gekennzeichnet.

4 : 0 ⚽ - Angel Grove Megascheichs : Baltic Buccaneers
(vor 18.556 Zuschauern)
Die Megascheichs sind ein Publikumsmagnet - und beim Spiel gegen die ebenfalls sehr beliebten Bukaniere finden sich noch mehr Fans ein. Das faire Spiel verläuft dann aber einseitig. Die Bukaniere können in der ersten Halbzeit noch dagegen halten und bekommen nur einen Treffer ins eigene Tor. In der zweiten Halbzeit jedoch gehen sie mit Mann und Maus unter.
Die Tore: 1:0 Jenny (23.), 2:0 Klose (48.), 3:0 Franchini (49.), 4:0 Franchini (82.) - alle Torschützen von Angel Grove Megascheichs.

7 : 0 ⚽ - HSV Steppende Biber : Engel-Loope
(vor 18.315 Zuschauern)
Die Biber gegen die zweite Garde von Engel-Loope. Auch nach der gestrigen Spontan-Party ist das eine klare Angelegenheit. Lobenswert ist eigentlich nur, dass es eine faire Begegnung bleibt und sich die Hilfsengel wirklich Mühe geben.
Die Tore: 1:0 Hirsch (6.), 2:0 Hirsch (29.), 3:0 Wiesel (30.), 4:0 Fink (31.), 5:0 Reh (51.), 6:0 Robbe (52.), 7:0 Fink (78.) - alle Torschützen von den steppenden Bibern

6 : 0 ⚽ - FC Cooktown : Elf Prinzessinnen
(vor 18.012 Zuschauern)
Auch hier trifft eine deutlich schwächere Mannschaft auf ein überlegenes Team. Das wird schon recht früh klargestellt und zieht sich bis zum Ende durch. Einigermaßen fair geht es zu, auch wenn sich der Cookie Kart eine gelbe Karte einfängt.
Die Tore: 1:0 Husterer (9.), 2:0 Salka (34.), 3:0 Salka (51.), 4:0 Salka (55.), 5:0 Niedra (67.), 6:0 Husterer (91.) - alle Torschützen vom FC Cooktown


Die Tabelle:
12 Punkte: Elsener SC
9 Punkte: Angel Grove Megascheichs und FC Vogtsburg
6 Punkte: HSV Steppende Biber und Baltic Buccaneer
3 Punkte: FC Cooktown und Elf Prinzessinnen
0 Punkte: SG Engel-Loope

Statistik:
erste rote Karte des Turniers für Gassner vom FC Vogtsburg
eine gelbe Karte für Kart vom FC Cooktown (seine zweite)

die meisten Tore:
3x Salka vom FC Cooktown
2x Ehrenreich vom Elsener SC (+ 2 vom Vortag)
2x Franchini von den Angel Grove Megascheichs
2x Hirsch von dem HSV Steppende Biber
2x Fink von dem HSV Steppende Biber
2x Husterer FC Cooktown
1x Sieger vom FC Vogtsburg (+ 2 vom Vortag)
1x Klose von den Angel Grove Megascheichs (+ 7 von den Vortagen)
1x Krenn vom FC Vogtsburg (+ 2 vom Vortag)


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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachric... )

3. Turniertag




“Kampf um die Krone“ - Dritter Turniertag

Der gestrige Abend war leider durchwachsen. Beim Menü kam die Smjetana (russischer Sauerrahm) sehr gut an. Der Salat Olivier und die Napoleon-Torte wurden begeistert nachbestellt. Aber das Abendprogramm hatte Schwächen. Nach Aussage von Jakob Schulte Dördelmann sei ihm noch nie ein Rotkehlchen weggeflogen und das mit dem Toupet eines ungenannten Managers täte ihm sehr leid.
Der Sprecher der Feuerwehr meinte, dass bei Ersatzhaar aus Kunsthaar auf die niedrige Entflammbarkeit geachtet werden solle und: „Ein Feuerball auf dem Kopf muss nicht sein.“ Die Flecken vom Feuerlöscherschaun sollen übrigens kein Problem für eine chemische Reinigung sein.

Heute Morgen wollten viele Spieler am Ausflug teilnehmen. Wir mussten - neben den Kutschen - auch noch den Vereinsbus anfordern. Für den Wissenschaftspark und das Amtsgericht interessierten sich allerdings wenige. Die meisten wollten Achterbahn fahren.

Die Spiele:

5 : 0 ⚽ - Elsener SC : FC Cooktown
(vor 18.012 Zuschauern)
Viel Gerede muss bei diesem Spiel wirklich nicht sein. Auch wenn die Cookies zu den Top-Mannschaften der zweiten Bundesliga gehören, gegen eine Top-Mannschaft der ersten Bundesliga bekommen sie keine Schnitte. In der ersten Halbzeit können sie den frühen Rückstand noch über die Zeit bringen, aber in der zweiten Halbzeit rappelt es dann vier Mal im Karton. Ein faires Spiel.
Die Tore: 1:0 Metzner (5.), 2:0 Mathieu (55.), 3:0 Tröger (68.), 4:0 Ehrenreich (70.), 5:0 Ehrenreich (87.) - alle Torschützen vom Elsener SC

6 : 0 ⚽ - Angel Grove Megascheichs : HSV Steppende Biber
(vor 19.448 Zuschauern)
Die Megascheichs locken mehr Zuschauer ins Stadion, auch wenn sie schon einmal verloren haben und kaum noch Turniersieger werden können. Bei den Steppenden hat heute vor allem die Ziege viel zu tun. In der ersten Halbzeit müssen vier Bälle aus dem eigenen Tor entfernt werden, in der zweiten noch einmal zwei. Bis auf ein Büffel-Tackling kurz vor Spielende, ist es eine faire Partie.
Die Tore: 1:0 Klose (4.), 2:0 Hilbert (8.), 3:0 Kupka (16.), 4:0 Wolf (20.), 5:0 Wolf (47.), 6:0 Franchini (78.) - alle Torschützen von Angel Grove Megascheichs (auch der Wolf! - Zum Beweis die hübsch zu lesende Mannschaft der steppenden Biber: Ziege, Fink, Reh, Strauß, Maus, Fuchs, Hirsch, Meise, Büffel, Robbe und Wiesel - kein einziger Wolf!)

1 : 6 ⚽ - Baltic Buccaneers : FC Vogtsburg
(vor 19.442 Zuschauern)
Eine sehr verhaltene erste Halbzeit der beiden Erstligisten. Die Vögte sind zwar favorisiert, aber bis auf den einen Konter in der 25. Minute kommt auch von ihnen nicht viel. Das ändert sich erst in der letzten halben Stunde das Spiels, als die Vögte endlich aufdrehen und fünf Treffer erzielen. Der Ehrentreffer der Bukaniere entspringt einer Standarssituation, einem Freistoß. Auch wieder ein überwiegend faires Spiel ohne bunte Karte.
Die Tore: 0:1 Lewis (25.), 0:2 Sieger (60.), 0:3 Brenning (61.), 1:3 Hansen-BB (66.), 1:4 Misch (67.), 1:5 Brenning (74.), 1:6 Sieger (86.) - der Torschütze der Bukaniere ist mit BB gekennzeichnet

2 : 0 ⚽ - Elf Prinzessinnen : SG Engel-Loope
(vor 18.012 Zuschauern)
Gegen die zweite Garde der Engel haben sogar unsere Prinzessinnen eine Chance. Und nach dem Kontertor unseres litauischen Kapitäns Ipolitas Maciejauskienë (RM) gibt es sogar Szenenapplaus im Stadion. Ipolitas hat schon länger nicht mehr getroffen. Von den Engeln gibt es leider nur etwas Gehampel in dieser fairen Begegnung.
Über die zweite Halbzeit legen wir besser das Tuch des Schweigens. Nur soviel: nach dem Schlusspfiff mussten Dutzende Zuschauer geweckt werden.
Die Tore: 1:0 Weder (12.), 2:0 Maciejauskienë (18.) - alle Torschützen von den elf Prinzessinnen (mit diesem Eintrag hatten wir wirklich nicht mehr gerechnet)

Die Tabelle:
9 Punkte: FC Vogtsburg und Elsener SC
6 Punkte: Angel Grove Megascheichs und Baltic Buccaneer
3 Punkte: HSV Steppende Biber und Elf Prinzessinnen
0 Punkte: SG Engel-Loope und FC Cooktown

Statistik:

Keine gelbe oder rote Karte!

Die meisten Tore:
2x Ehrenreich vom Elsener SC
2x Wolf von den Angel Grove Megascheichs
2x Sieger vom FC Vogtsburg
1x Klose von den Angel Grove Megascheichs (+ 6 von den Vortagen)




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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

Der FC Vogtsburg ist Meister

Wir tippen uns derzeit die Finger wund. Schließlich es gibt aus Vogtsburger Sicht Großes zu vermelden.

Der 32. Spieltag gestern bei 6 Punkten mehr und 7 Toren Vorsprung bei der Tordifferenz verleitete nicht zu verfrühter Freude. Schnell ist die erste Niederlage da oder aus Versehen das Nachwuchsteam aufgestellt. Es wurde zwar die Topmannschaft FC Batschka Romeo deutlich besiegt, dies jedoch begünstigt durch einen frühen Platzverweis per Ampelkarte.

Am 15.4.2026 um 18:09 war es dann aber soweit. Der FC Vogtsburg hat wieder einmal Vereins-Geschichte geschrieben und seine 15. Deutsche Meisterschaft in der 147. Saison seines Bestehens errungen.

Der Gegner am heutigen Tag FC Son Serra de Marina ließ sein Herz wahrlich auf dem Platz. Der FCV konnte sich dennoch mit 6:4 durchsetzen. Nicht überzeugend, aber eben das, was rechnerisch die Meisterschaft sicherstellt.

Laut Manager Schmenker fühlt sich der zugegeben doch etwas überraschende Meistertitel zu diesem frühen Zeitpunkt der Teamentwicklung wie ein Europaleague-Sieg an.

Zu diesem feierlichen Anlass wird beim morgigen Ückendorfer Turnier-Bankett eine Ballsaal-Runde bestehend aus einem Glas Kaiserstühler Grauburgundersekt mit oder ohne Alkohol ausgegeben. Da dies sicherlich nicht allen mundet, wird die Ration der offiziellen Turniergetränke an Bochumer Bier und Jamaika-Rum auf Kosten von Herrn Schmenker an diesem Abend verdoppelt.

Zudem wurde auf Wunsch der Vogtsburger Spieler im Küchenhaus angefragt, ob nicht eigens für die Meistermannschaft einige Amuse-Gueule der für die nächsten Tage angekündigten Rouladengerichte zusätzlich zur tagesaktuellen Speisekarte bereitet werden könnten.

Beim „Kampf um die Krone“ in der Grafschaft Ückendorf sieht es für die Vogtsburger gut aus. Wir verweisen hier auf die traumhafte Berichterstattung direkt aus dem Traumschlösschen, die derzeit Top News in Reihe produziert! Von Vogtsburger Seite wird aufgetreten, als wäre da die stärkste Mannschaft des Turniers am Werk. Mit dezenter Zurückhaltung, was weitere Meisterfeierlichkeiten angeht, soll das Ziel Turniersieg nicht gefährdet werden.

Sollte am Ende auch diese einzigartige Krone, der garantiert kein Zacken aus der Krone bricht, in den Vogtsburger Trophäenraum einziehen, würde selbstredend empfunden werden als wäre es der Championsleaguetitel! Es könnte gut sein, dass die Südbadener diese Freude auf regulärem Weg niemals empfinden werden und hier Vorsorge treffen wollen.

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geschrieben von Schmenker ( sportler KICKMAGAZIN )

5. Turniertag




“Kampf um die Krone“ - Fünfter Turniertag

Gleich zu Anfang: Heute ist viel passiert.

Schon das gestrige Menü war ein voller Erfolg. Franz Celdran bot wie am Vortag auch noch badische Spezialitäten und - auf Wunsch einiger Spieler - westfälische Graupensuppe an (sehr verwunderlich, denn gerade Graupensuppe kommt bei der Jugend meist gar nicht an).
Nachgeordert wurde schon die Vorspeise (Lammhackröllchen auf Granatapfelsoße), aber besonders das „Kohlschneest in Wääßwää mët Grumbeere“ (saarländische Kohlroulade in Weißweinsoße mit Kartoffeln) und „Celdrans Ma’amoul“ (libanesische Kekse, mit Früchten, Nüssen und kandierten Rosenkohl gefüllt, nach Art unseres Chefkochs) wurde vielfach nachbestellt.

Der Bergmannsgesangsverein „Püttchen“ sang vor kleinem Publikum und der Beifall war eher höflich. Am Ende stürmten aber einige Spieler - aus unterschiedlichen Mannschaften - die Bühne und begannen eine „Session“ mit dem Chor und dem Steinkohle-Xylophon. Das wurde dann auch im Internet gepostet und die Rapp-Version von „Der Steiger kommt“ hat fantastische Klickzahlen bekommen.
Es würde uns nicht wundern, wenn das bald im Radio laufen würde.

Unschön war nach dem Ende der Veranstaltung das Auftreten der Zauberin Maggia, die öffentlich erklärte, dass sie die Zauberei an den Nagel hängt und in Zukunft Gartenblumen malen will. Der ungenannt bleibende Manager, dessen Ehefrau weggezaubert wurde (die seit dem verschwunden ist), brach laut in einem Weinkrampf zusammen und musste völlig aufgelöst von seiner Sekretärin ins Hotelzimmer gebracht werden. - Wir sind sehr betroffen.

Der Ausflug heute morgen zu den Klangsteinen wurde von einigen Trainern für das Lauftraining genutzt, - auch noch durch den Rheinelbepark bis zur neuen Biberburg. Die Begeisterung hielt sich bei den schnaufenden Spielern in Grenzen.

Nun die Spiele:

2 : 4 ⚽ - Elsener SC : Angel Grove Megascheichs
(vor 14.954 Zuschauern)
Trotz strömendem Regen locken die beliebten Megascheichs wieder viele Zuschauer ins Stadion. Immerhin geht es gegen die bisher ungeschlagenen und souverän aufspielenden Elsener. Offenbar gibt es gewisse Spannungen zwischen den Mannschaften in diesem Revier-Derby, denn die erste Halbzeit ist für ein freundliches Turnierspiel dann doch etwas ruppig. Mehrere Fouls und eine gelbe Karte für Megascheich Schicklgruber (wieder wurde der Elsener Mast gefällt). - Nach einigen missglückten Aktionen auf beiden Seiten, die nicht zur Begeisterung der Fans beitragen, gehen die Duisburg-Elsener in Führung und können sie eine Viertelstunde halten. Dann treffen die Megas (so rufen einige Fangruppen) und zehn Minuten später gehen sie in Führung.
Nach der Pause bauen die Megascheichs diese Führung sogar noch auf ein 1:4 aus. Diese deutlich friedlichere Spielhälfte (bis auf eine weitere Fällung vom Elsener Mast) dominieren die Dortmunder und lassen am Ende doch noch einen zweiten Treffer der Duisburger zu.
Die Tore: 1:0 Mellinghaus-Els. (16.), 1:1 Klose (30.), 1:2 Wolf (42.), 1:3 Klose (55.), 1:4 Backhaus (59.), 2 : 4 Tröger-Els. (72.) - die Torschützen vom Elsener SC sind mit „-Els.“ gekennzeichnet.

2 : 0 ⚽ - Baltic Buccaneers : HSV Steppende Biber
(vor 18.315 Zuschauern)
Großartige Prognosen braucht dieses Spiel nicht. Platz 4 gegen Platz 15 in der ersten Bundesliga, da stehen die Wettquoten fest. Aber die Fans feiern beide Mannschaften, denn beide sind trotz (oder wegen?) ihrer Eigenarten sehr beliebt. Manche Fangruppen sind gleich in Kostümen erschienen und machen ihre ganz eigene Party. - Gut … bei einer der Gruppen vermuten wir Waschbärkostüme und eine andere Gruppe scheint den Fundus von Peter Pan geplündert zu haben, aber wer sind wir, dass wir uns darüber ein Urteil erlauben dürfen?
Das Spiel ist spannend und überaus fair. Auf spielerischem Weg suchen die Teams den Erfolg und so manche Aktion findet sogar den Beifall der gegnerischen Spieler. Da haben wir schon sehr viel verbissenere Freundschaftsspiele gesehen.
Die beiden Tore von Sutter fallen erst in der zweiten Spielhälfte und entspringen einem Konter und einem sehenswerten Dribbling (das langen Beifall bekommt).
Die Tore: 1:0 Sutter (65.) und 2:0 Sutter (71.) - beide Torschützen von den Baltic Buccaneers

3 : 0 ⚽ - Engel-Loope : FC Cooktown
(vor 18.315 Zuschauern)
Sagen wir einmal so: in der zweiten Halbzeit passiert nicht viel, da das Spiel eigentlich nur vor der Pause stattfindet. In guter Tradition zeigt Kart auf, als der Schiedsrichter eine gelbe Karte verteilen möchte. Vielleicht sollte ihm mal jemand erklären, dass hier nicht „nomen est omen“ gilt und diese bunten Karten keine Auszeichnung sind. Es ist schon seine dritte gelbe Karte in diesem Turnier.
Das Spiel, oder besser: die erste Halbzeit, ist eine klare Angelegenheit, bei der die Cookies nur als Statisten mitspielen. Besonders sehenswert sind die Treffer auch nicht: zwei Abstaubertore und ein Elfmeter.
Die Tore: 1:0 Eschmann(8.), 2:0 Linz (19.) und 3:0 Schüppel (42.) - alle Torschützen von Engel-Loope

0 : 6 ⚽ - Elf Prinzessinnen : FC Vogtsburg
(vor 18.315 Zuschauern)
Hier läuft wirklich ein Freundschaftsspiel ab, so fair wie das Ganze ist. Die Prinzessinnen sind sogar so freundlich, dass sie den Vogtsburgern auch noch den Weg zum Tor freimachen. Wer einen Wettkampf sehen möchte, wird enttäuscht. Aber wer einfach ein schönes Spiel sehen möchte, kommt voll auf seine Kosten. - Leider sind die Tore, bis auf den Flugkopfball von Damm, nicht überragend. Dafür zeigt die Prinzessin Holzbrecher einige schön Torparaden.
Die Tore: 0:1 Gessner (19.), 0:2 Oldenburg (45.), 0:3 Oldenburg (61.), 0:4 Damm (65.), 0:5 Thalhammer (73.) und 0:6 Thalhammer (76.) - alle Torschützen vom FC Vogtsburg

Der Spieltag kegelt ganz schön in der Tabelle. Kein Team ist jetzt noch ungeschlagen und der Turniersieg sieht nicht mehr nach einem Durchmarsch aus.

Die Tabelle:
12 Punkte: FC Vogtsburg, Angel Grove Megascheichs und Elsener SC
9 Punkte: Baltic Buccaneer
6 Punkte: HSV Steppende Biber
3 Punkte: FC Cooktown, SG Engel-Loope und Elf Prinzessinnen


Statistik:
eine gelbe Karte für Kart vom FC Cooktown (seine dritte) und eine für Schicklgruber von den Angel Grove Megascheichs

die meisten Tore:
2x Klose von den Angel Grove Megascheichs
2x Sutter von den Baltic Buccaneers
2x Oldenburg vom FC Vogtsburg



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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

Aufstieg perfekt – Zürii träumt weiter!




Der FC Zürii 1896 hat es geschafft – der Aufstieg ist rechnerisch fix! Mit 21 Punkten Vorsprung auf Platz 4 kann das Team nicht mehr von einem Aufstiegsrang verdrängt werden. Aktuell steht Zürii auf dem 2. Platz, nur 4 Punkte hinter dem Tabellenführer. Die Fans feiern bereits die kommende Saison in der 2. Bundesliga – doch intern ist klar: Ganz abschreiben will man den 1. Platz noch nicht.

Tabellenstand:



Analyse:

Der Aufstieg ist das Ergebnis einer konstant starken Saison. Über Monate hinweg zeigte der FC Zürii 1896 Stabilität, Offensivkraft und Mentalität. Mit einem komfortablen Polster von 21 Punkten auf Rang 4 ist der Schritt in die 2. Bundesliga nun offiziell geschafft.

Ein kleiner Dämpfer war jedoch die deutliche 4:0-Niederlage gegen VFB Eppingen 1921. An diesem Tag lief vieles gegen Zürii. Bereits kurz nach Spielbeginn gab es eine Rote Karte wegen einer Notbremse – ein früher Rückschlag, der das Spiel komplett veränderte. In Unterzahl wurde es extrem schwierig, die Ordnung zu halten, und am Ende fiel die Niederlage deutlich aus.

Trotzdem schmälert dieses Spiel nicht die starke Gesamtleistung der Saison. Der Blick geht nach vorne – und vielleicht noch einmal nach ganz oben.


Trainer- und Spielerstimmen:

Trainer Dani:
„Der Aufstieg war unser großes Ziel und wir sind unglaublich stolz, es erreicht zu haben. Die Niederlage zuletzt war schmerzhaft, aber solche Spiele passieren. Jetzt wollen wir die Saison würdig zu Ende bringen – und solange rechnerisch etwas möglich ist, geben wir nicht auf.


Stürmer Sala:
„2. Bundesliga – das klingt einfach unglaublich! Wir haben hart dafür gearbeitet. Natürlich wollen wir noch versuchen, Platz 1 anzugreifen, aber wir wissen auch, wie konstant unser Konkurrent spielt.“


Stimmen aus den Rängen:

„Aufstieg! Was für eine Saison – wir sind bereit für die 2. Bundesliga!“begeisterter Fan

„Schade wegen der Niederlage, aber der Aufstieg zählt. Und wer weiß – vielleicht geht nach oben ja doch noch was.“hoffnungsvoller Anhänger

Fazit:

Der FC Zürii 1896 steht verdient auf einem Aufstiegsplatz und darf sich über eine herausragende Saison freuen. Der Vorsprung auf Platz 4 ist beruhigend, die Fans sind euphorisch und die Mannschaft brennt auf die neue Herausforderung in der 2. Bundesliga.

Der 1. Platz bleibt eine enorme Herausforderung – denn SG Blau-Weiß Schorbus e.V. ist in dieser Saison noch ungeschlagen. Es scheint eine fast unmögliche Aufgabe, diesen Rückstand noch aufzuholen.

Doch eines ist sicher:
Zürii hat Geschichte geschrieben – und das nächste Kapitel beginnt jetzt.



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geschrieben von dani12 ( Fc Zürii 1896 )

Matrix

eine Flucht aus der Realität

Es ist ein beschissener Tag.
Regen prügelt vom Himmel, der Wind pfeift wie ein schlecht gelaunter Platzwart mit Laubbläser durch die Häuserschluchten,
und der ganze Dreck der Straße klatscht dir ins Gesicht, als hätte sich das Universum persönlich vorgenommen, dir heute in die Eier zu treten.


So ein Tag, an dem man sich fragt, warum man überhaupt aufgestanden ist.
Selbst der Kaffee von Moon-Bucks schmeckt, als hätte jemand Aschenbecherwasser durch den Filter gejagt.

Es ist nicht nur ein beschissener Tag.
Es ist ein trauriger Tag.

Die KT Rinnenkings haben den Aufstieg in die 3. Liga verkackt!

Das Handy klingelt.
Karla Kolumna.

Ich liege noch halb tot im Bett, verkatert bis unter die Schädeldecke, zermürbt vom Frustsaufen nach der Niederlage gegen den „FC Die Kleinen“.
Mit letzter Würde nehme ich ab.

Sie redet wie ein aufgezogenes Kofferradio auf Dauersendung nach drei Dosen Energy und ohne Aus-Knopf.
Fotos. Tagebücher. Irgendwas Großes.
Ich verstehe kaum ein Wort.

Es ist elf Uhr morgens.
ELF.

Unchristliche Zeit für Menschen meines Zustands.

Ich will wieder pennen.
Einfach weg.
Aber ich verspreche, in die Redaktion zu kommen.
Es wäre ehrenlos, jetzt nicht aufzutauchen und sich stattdessen wieder aufs Ohr zu hauen.

Im Büro dann das nächste Bild für die Galerie des Absurden:
Karla sitzt auf der Leder-Couch.
Neben ihr Alexandra Neumann – Physiotherapeutin der Rinnenkings und offenbar inzwischen mehr als das.
Offensichtlich sind die beiden jetzt ein Liebespaar.


„Schade“, denke ich mir leise.
„Diese Alexandra Neumann könnte glatt als Zwillingsschwester von der verdammt heißen Linda Lindemann durchgehen…“

In meinem Kopf laufen Filme, die mit Journalismus ungefähr so viel zu tun haben wie van Heutchen mit Bescheidenheit.
Ich reiße mich zusammen.
Mehr schlecht als recht.

Auf dem Tisch: Fotos, lose Blätter, Chaos.
Also alles wie immer – nur mit mehr Drama.

„Hier, schau dir das an“, sagt Karla und drückt mir ein Bild in die Hand.

Van Heutchen.
Natürlich.
Wer auch sonst!?


„Und das hier musst du lesen.“

Ein Tagebucheintrag

Ich lese:

„Ich muss mich entscheiden. Nehme ich die blaue Pille? Bleibe ich in der bequemen Lüge?
Oder nehme ich die rote Pille und sehe die Wahrheit - egal wie dreckig sie ist?
Ich bleibe in der Matrix … oder ich erkenne, was diese Welt wirklich ist!?
So kann ich jedenfalls nicht weitermachen.“


Ich starre auf das Papier.
Mir wird kurz nüchtern.
Und übel.
Ich will ein Bier.

Was zum Teufel…

Ist das der Moment, in dem dieser größenwahnsinnige Zirkusdirektor endlich komplett durchdreht?
Oder schlimmer: aufwacht?

„Hier ist noch mehr“, flüstert Karla und hebt einen Bierdeckel hoch.
Dreckig, speckig, durchtränkt von Bier, Senf und Rotwein – also quasi ein offizielles Vereinsdokument.

Karla grinst schief.
„Erinnerst du dich an Weihnachten bei van Heutchen in der Villa?“

Leider ja.
„Das Interview ist beendet! Verlassen Sie sofort das Haus – oder ich lasse die Hunde los!“

Ich hatte Todesangst und vermutlich weniger Würde als der Teppich im Flur.


„Den hat mir Linda zugesteckt“, sagt Karla und hält mir den stinkenden Deckel unter die Nase.
„Konnte lange nichts damit anfangen. Aber jetzt… es geht um Betrug. So schnell? Das kann nicht legal sein! Irgendwer hat da richtig Scheiße gebaut. Der Name ist kaum lesbar… irgendwas mit—“


BAM!!!

Die Tür fliegt auf.
Mehr Nebel als im Darkroom vom Berghain an Silvester.

Ein Typ steht im Raum.
Schwarzer Trenchcoat, geschniegelt wie aus einem billigen Actionfilm.
Schwarzer Rollkragen. Kampfstiefel. Diese alberne, kleine Sonnenbrille.
Irgendwo zwischen Terminator auf Wish bestellt und Matrix für Arme.

Komplett drüber.
Komplett ernst.
Cringe in Reinform.


Er schaut uns an und sagt nur:

„Folgt nicht dem weißen Kaninchen.“

Ich schrecke hoch.

Mein Bett.
Mein Zimmer.

Ich bin klatschnass geschwitzt, stinke nach Bier, Nikotin und schlechten Entscheidungen.
Der Kopf hämmert wie ein Presslufthammer auf Koks.

War das alles nur ein Traum?

Ich greife zum Handy.

Nachricht:
KT Rinnenkings verpassen den Aufstieg!


Scheiße.
Also doch Realität.


Ich starre ins Leere.

Dann sehe ich es.

Unter meinem Bett.

Ein dreckiger, speckiger, erbärmlich stinkender Bierdeckel.

Ich hebe ihn auf.
Drehe ihn.
Starre ihn an, als könnte er mir die Wahrheit ins Gesicht schreien.


Und sehe:

Nichts
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geschrieben von van Heutchen ( KT Rinnenkings )