14.04.2026 Top News Jetzt registrieren

Meisterpokal Sieger April 2026



Der FC Prignitz-Wittenberge e.V konnte heute im Finale des Meisterpokals, den Titel zum dritten mal gewinnen. Und zeigt, dass das Team in dieser Saison sehr stark unterwegs ist. In der Liga läuft es ja momentan auch sehr gut. Man hat zwar 3 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Aber das heißt ja nicht immer was.

Wir, die Fans, die Mannschaft und natürlich unsere Majestät freuen sich selbstverständlich über den Sieg heut im Finale.

Und hier ist er, der Pokal, den man heute wieder einmal gewinnen konnte.




Der Finalgegner hatte aber auch nicht wirklich eine Chance gehabt, gegen unsere Jungs irgendetwas holen zu können. Der Dynamo Dresden NL verlor am Ende sogar mit 0:6. Und das obwohl es ja eigentlich ein Ostderby war. Da ja beide Teams aus dem Osten Deutschlands kommen. Aber nichtsdestotrotz, WIR HABEN ES GESCHAFFT und das ist was zählt.









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Die Redaktion der Wittenberger-Street-News (WSN).
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geschrieben von Rey-de-los-Reyes ( Wittenb... )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm

1. Bgrüßung
Herzlich willkommen im Traumschlösschen. Wir freuen uns sehr über unsere ausgewählten Gäste und wünschen ihnen viel Erfolg und eine schöne Zeit. Nach dem Vorbild des Turniers „Südbaden Trophee 2026“ bieten wir auch ein Ausflugsprogramm zu den … ähm … Sehenswürdigkeiten unseres Stadtteils an.
Da die Anreisezeiten sehr unterschiedlich sind, beginnt unser Programm schon am Abend vor dem ersten Spieltag mit der lockeren Begrüßung der Manager, Spieler, Trainer und übrigen Mitarbeitern. Im Anschluss - noblesse oblige - fahren unsere Kutschen mit den Managern, Trainern und Spielern zu den Orten der Unterbringung, die Mitarbeiter müssen leider mit den eigenen Bussen oder unserem Vereinsbus folgen, da wir nicht so viele Kutschen auftreiben konnten.

Das Managermenü zur Begrüßung ist in der Tradition unseres siebten Turniers und eine Hommage an den legendären Chefkoch Niklas Ernemann (der noch immer aus unerfindlichen Gründen von Umwelt- und Tierschutzaktivisten verurteilt wird):
1. 1. Gang: als Vorspeise gibt es aufgeblasenes Spatzenhirn, mit Wortgrütze gefüllt und auf süßlichem Geschleime kredenzt.
2. 2. Gang: als Hauptspeise servieren wir geplatzte Lerchenzungen in einem ungrammatisierten Sud vorpubertärer Balzvögel. Dazu patzige Phrasenkartoffeln und extrem junges Gemüse.
3. 3. Gang: als zweitem Hauptspeisegang haben wir gespreizten Pfau in gesülztem Dressing und auf schlüpfrigen Nudeln. Als Beilage gibt es gepfefferte Floskeln.
4. 4. Gang: als Nachtisch darf honigklebriges Schakalgeseier in unverständlichen Satzhülsen genossen werden.

Für die Spieler gibt es die berühmte „vier-Tage-alte-Stulle“, selbstverständlich fensterbankgereift in einer Plastikdose aus den 70ern. Wahlweise mit Cervelatwurst, Gouda oder Erdbeermarmelade.
An Getränken stehen zur Verfügung: Princesse-Champagner, Gully-Pils, Jamaika-Rum, Grauburgunder und diverse Spezialitäten der Region (auch Bochumer Bier). Das Wasser stammt aus der Wattenscheider Quelle und die nicht alkoholischen Getränke sind regional und überregional.

Der Siegerpokal des Turniers wird ausgestellt. Es handelt sich um den einzigen Pokal der Welt, der als Krone entworfen wurde; - als „geschlossene Krone“, um Zacken zu vermeiden.
Die weiteren Preise sind kleinere Pokale in Kutschenform, natürlich - noblesse oblige - in Gold.

Das Team der elf Prinzessinnen wird sich höflich zurück halten bei diesem Turnier. Alle gehen von einem vornehmen achten Platz aus.

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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“ 2




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm

2. Unterbringung
Wir haben Kosten und Mühen gescheut und nur die Planung übernommen. Die Finanzierung erfolgte durch das Touristikbüro, das Land und mehrere Firmen, da von einem positiven Effekt auf Ausflügler und Touristen ausgegangen wird.

Alle Unterbringungen (Refugien) verfügen über Einzelzimmer, zusätzliche Küchen für eigene Spielerdiäten, Trainingsräume, medizinische Räumlichkeiten, eine öffentliche Kneipe, ein Restaurant, einen Konferenzsaal mit der üblichen Ausstattung für die Vor- und Nachbesprechungen, ein Raucherzimmer und ein Spielzimmer mit Billard, Dart, Tischtennis, Spieltisch, Automatenspielen, PC-Spielmöglichkeit und individuellenn Überraschungen.

Die Angel Grove Megascheichs sind in einem Power-Ranger-Camp auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Alma untergebracht. Es stehen Luxus-Zelte im Beduinen-Stil zur Verfügung, aber auch das Hauptgebäude, das nach dem Vorbild der “Angel Grove High School“ umgestaltet wurde.

Der Baltic Buccaneers FC hat ein Segelschiff auf dem See im Von-Wedelstaedt-Park. Einzelzimmer waren hier nicht möglich, aber ein gemeinsamer Raum mit Hängematten. Am Ufer wurde das kleine Dorf namens „Bartolomé de Las Casa“ mit Fleischräucherei und Rum-Ausschank errichtet. Hier gibt es auch Einzelzimmer für diejenigen, die dem Schlafsaal entkommen wollen - oder müssen (Verbannung wegen Schnarchen etwa).

Der Elsener SC aus Duisburg darf sich über Gelsenkirchner Barock freuen und sich somit richtig heimisch fühlen. Das Hotel “komma-bei-mich“ hat sich der Kultur des Ruhrgebiets verschrieben und gilt als eines der atmosphärischten Hotels Deutschlands. In den einschlägigen Hotel-Portalen heißt es begeistert: „prickelnder Kulturschock“ oder auch „Luxus-Muffigkeit die man erlebt haben muss“.

Für den FC Cooktown haben wir eine Hotel-Großküche umbauen und mit Schlafabteilen ausstatten lassen. Die Küche gehört zum Hotel Goethe, das auf Wunsch auch Zimmer zur Verfügung stellt. Alles ist im Bauhaus-Stil ausgestattet und jeden Abend finden Lesungen von Gedichten statt.

Den FC Vogtsburg haben wir in der Nähe des Doppel-Malakowturms untergebracht. Da wir keine besonderen Vorlieben kennen, wurde einfach nur das Luxus-Hotel “Burgvogt“ ausgewählt. Hier herrscht der englische Kolonialstil vor, es kann aber auch das Thema „Mittelalter“ gewählt werden.

Für den HSV Steppende Biber haben wir eine künstliche Luxus-Biberburg im Teich der ehemaligen Zeche Rhein-Elbe errichten lassen. Innen ist alles in Jugendstil gestaltet. Das sieht nicht nur chic aus, sondern ist jetzt schon eine Sehenswürdigkeit geworden. - Mit Schaulustigen ist zu rechnen.

Der SG Engel-Loope bekommt eine Wohn-Wolke im Wissenschaftspark Munscheid. Das ist allerneustes High-Tech und zukunftsweisend. Wir wünschen ein Schlafen wie auf Wolken.
Flügel zusammenklappen und Heiligenscheine festhalten: In der hauseigenen Achterbahn können jederzeit Loopings gefahren werden.

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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“ 5




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm


5. Abendprogramm:

Nur an sechs Abenden lohnt es sich ein Unterhaltungsprogramm anzubieten. Hier sind vor allem die Nichtspieler angesprochen, weil die Spieler selbstverständlich früh ins Bett gehen. Denn für die gilt:
Nur der frühe Vogel wird von der späten Eule gefangen … oder so ähnlich.
Alle Künstler treten nur regional in Ückendorf auf und sind über die Grenzen hinaus völlig unbekannt.
Uns ist klar, dass viele Spieler neidisch auf das Amusement der Vereinsmitarbeiter sein werden, darum schauen wir aufmerksam darauf, dass sich niemand hineinschleicht.

Montagabend:
Das „Kukirent-Orchester“ des Seniorenstifts „Hömma“ klappert bekannte Melodien mit ihrem Zahnersatz. Später gibt es kurzweiliges Liederraten, das „Dentalrätseln“, in dem nur ein oder zwei Orchestermitglieder etwas vorklappern oder -knirschen.

Dienstagabend:
Der Künstler Jakob Schulte Dördelmann zeigt unglaubliche Artistik. So jongliert er mit lebenden Rotkehlchen oder mit Katzen und zeigt uns Feuerakrobatik mit Streichhölzern.

Mittwochabend:
Die Zauberin Maggia führt uns in die Welt der Magie. Sie lässt Rollstühle und Brieftaschen verschwinden, löscht Steuernummern und liest die Zukunft aus einer Buchstabensuppe. Höhepunkt der Vorstellung ist, wenn sie einen Freiwilligen verschwinden lässt.
(wir erwarten zuversichtlich, dass unser Nachwuchsbuchmacher wieder erscheint. Er ging bei der letzten Verstellung verlustig)

Donnerstagabend:
Der Bergmannsgesangsverein „Püttchen“ schickt uns seine Jugend. Die rüstigen 80-Jährigen tragen traditionelle Bergmannsuniformen und singen alte Bergmannslieder. Höhepunkt ist das Konzert der Steinkohle-Xylophone, da die Kohleplatten einen einzigartigen Klang erzeugen.

Freitagabend:
Das internationale Quartett „Dütsch“ spielt bekannte Musikstücke in der ungewohnten Harmonie der vier Instrumente Cümbüş (türkische Laute), Kora (westafrikanische Stegharfe), Kobys (kasachische Schalenhalslaute) und Tanpura (indische Langhalslaute). Ein besonderes Erlebnis ist das Stück „Kampf der Gitarren“, das alle Körperregionen schwingen lässt.

Samstagabend:
Der Schrebergartenverein „grobe Scholle“ zeigt uns Ruhrpottkultur vom Feinsten. Eine Dia-Show präsentiert besondere Erntefunde, verwachsene Knollen und lustige Salatköpfe etwa. Dann wird die Grillkultur vorgeführt (Bauchfleisch und Wurst), Filme der schönsten Gärten gezeigt und die Schrebergartentanztruppe tritt auf. Besonders der Bergmannstango und der Hochofenfoxtrott sind sehenswert.
Später wird der schnell zu lernende Schrebergartenwalzer gemeinsam mit den Zuschauern getanzt. Damit endet das Abendprogramm des Turniers.



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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachrichten )

Prinzessinnenturnier „Kampf um die Krone“ 3




Inhalt:

1. Begrüßung
2. Unterbringung
3. Menüfolge
4. Ausflüge
5. Abendprogramm



3. Menüfolge
Selbstverständlich gibt es Kohlrouladen bis zum Abwinken, das sind wir unserem Ruf schuldig. Doch unser Luxemburger Koch Franz Celdran variiert sie dieses Mal auch international inspiriert.
Das Essen wird jeweils nach den Spielen im Ballsaal des Stadions serviert. Es besteht keine Kleiderordnung (Bitte: wer nicht essen möchte - oder darf - beim „Gruß des Kochs“ eine „Probierportion“ ordern; später im Camp dann beim eigenen Koch speisen oder einen Lieferservice nutzen).

Warnung: der „Gruß vom Koch“ ist … ähm … etwas anders.

Montag:
Gruß vom Koch: kandierter Blasentang mit Chili und geröstetem Pumahoden
Vorspeise mexican-style: Palmkohl-Tortillas mit einer pikanten Füllung aus Hackfleisch, Mais, Kidneybohnen, Palmkohl und Paprika
Hauptspeise 1: luxemburger Kabesroulleten mit Sahne-Senf-Soße und „Kniddelen“ (kleine Klöße aus Kartoffelteig)
Hauptspeise 2 mexican-style: Palmkohlroulade mit einer scharfen Füllung aus Hackfleisch, Reis, Mais und Paprika. Dazu Maisbrot und Guacamole.
Nachtisch mexican-style: „Jericalla Princesa de la Col“ (Jericalla nach Prinzessinnenart) - Pudding aus Milch, Eiern, Vanille, Zimt, Palmkohl und Zucker.

Dienstag:
Gruß vom Koch: knusprige Bärenaugäpfel auf Bärenlungenhaschee
Vorspeise russian-style: Moskauer Weißkohl-Borschtsch mit Borodino-Roggenbrot
Hauptspeise 1: Pasuts Dolma (vegetarische Kohlroulade) mit einer Füllung aus Bohnen, Kichererbsen, Linsen und Bulgur. Dazu Lavash (armenisches Fladenbrot).
Hauptspeise 2 russian-style: Weißkohlroulade mit einer pfeffrigen Füllung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Petersilie. Dazu leckerer Smjetana (russischer Sauerrahm) und Salat Olivier (Russischer Kartoffelsalat).
Nachtisch russian-style: Napoleon-Torte mit kandierten Blumenkohlstückchen

Mittwoch:
Gruß vom Koch: hastig zubereiteter Kugelfisch für Mutige
Vorspeise asian-style: panierte und frittierte Pok-Choi-Röllchen mit einer Füllung aus Glasnudeln, Hackfleisch, Pok-Choi und Karotten. Dazu süß-saure Soße.
Hauptspeise 1: Weißkohlrouladen in Irish-Cider-Soße mit einer Apfel-Sellerie-Hammelfleisch-Füllung. Dazu Arán bocht tí (irische Kartoffelpuffer).
Hauptspeise 2 asian-style: Pok-Choi-Kohlrouladen mit einer Füllung aus Hackfleisch, Bambus und Cashewkernen in Erdnusssoße. Dazu Reiskügelchen.
Nachtisch asian-style: Celdrans Kheer (indisches Milchreisdessert aus Reis, Milch, Pok-Choi und Zucker nach Art unseres Chefkochs).

Donnerstag:
Gruß vom Koch: Waraneier-Omelett mit frittiertem Honig-Rosenkohl.
Vorspeise arabian-style: Lammhackröllchen im Karfiolmantel (Blumenkohlblätter) auf Granatapfelsoße.
Hauptspeise 1: Kohlschneest in Wääßwää mët Grumbeere (saarländische Kohlroulade in Weißweinsoße mit Kartoffeln).
Hauptspeise 2 arabian-style: Malfouf (Kohlroulade aus der Levante mit einer Füllung aus würzigem Lammfleisch und Reis) mit Tomatensoße und Joghurt-Dipp. Dazu Fladenbrot und Couscous.
Nachtisch arabian-style: Celdrans Ma’amoul (libanesische Kekse, die mit Früchten, Nüssen und kandierten Rosenkohl gefüllt sind, nach Art unseres Chefkochs).

Freitag:
Gruß vom Koch: Grillspieß von Zebranierchen in Haselmaus-Soße.
Vorspeise african-style: Westafrikanischer Erdnusseintopf mit Blumenkohlröschen.
Hauptspeise 1: Polneti piperki (nordmazedonische Kohlrouladen) mit mazedonischer Reispfanne.
Hauptspeise 2 african-style für jeweils 6 Personen: Weißkohlroulade mit Chakalaka gefüllt. Dazu Amasi (saure Dickmilch) und Banku (riesiger Klos aus Maisgries und Maniok. Fußballgroß, darum jeweils für 6 Personen).
Nachtisch african-style: Nigerianische Eierrollen nach Celdrans Art (kleine gekochte Eier in zarte Weißkohlblätter gewickelt und in süßem Teig frittiert).

Samstag:
Gruß vom Koch: Babyhai am Stück gegrillt
Vorspeise karibian-style: Bull Jhol aus Trinidad und Tobago (kalter Stockfischsalat mit Tomaten, Paprika und Zwiebeln)
Hauptspeise 1: Rôl bresych mit Welsh Oggie (walisische Kohlrouladen mit Pasteten, die eine harte Kruste haben und mit Lauch, Kohl und Lammfleisch gefüllt sind)
Hauptspeise 2 karibian-style: Celdrans karibische Kohlrouladen mit Kokossoße, diesmal mit kubanischem Bohnenreis
Nachtisch karibian-style: Karibische Kokosmakronen mit einer Füllung aus Honigbrokkoliblättern

Sonntag (die meisten Teams werden wohl vorher abreisen):
Gruß vom Koch: zarte gebackene Dachsschenkelchen
Vorspeise ruhrpott-style: kleiner Dortmunder Rosenkranz auf Wirsingdurcheinander (Kringel aus grober westfälischer Bratwurst auf geschmorten Wirsing)
Hauptspeise 1: münsterländer Kohllappes mit Rübenoplauf (Kohlrouladen in Speck-Landbiersoße mit Steckrübenauflauf)
Hauptspeise 2 ruhrpott-style: Wirsingroulade „Gelsenkirchen“ mit Currysoße und Pommes
Nachtisch ruhrpott-style: Essener Wackelpudding Typ „Waldmeister“ (gefärbt durch Wirsing) mit Eierlikör

(Anmerkung: die Ruhrgebietsküche ist ein Beweis dafür, dass nicht automatisch kulinarische Leckerbissen entstehen, wenn man möglichst viele Esskulturen aufeinander los lässt. Manchmal bleibt etwas übrig, das man nicht einmal den kleinsten gemeinsamen Nenner nennen möchte. Aber - noblesse oblige - man genießt und schweigt.)



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geschrieben von Feine Dame ( die Ballsaal-Nachric... )

Das Erschleichen der Meisterschaft durch die Tordifferenz ist dem FCV zu billig

27 Spieltage sind gespielt in der 1. Bundesliga 8955. Der FC Vogtsburg ist noch immer Tabellenführer, 6 Punkte vor den deutlich stärkeren Kamener Kicker 1981, die im Schnitt 4 Jahre mehr Erfahrung in der ersten 11 haben. Wie ist das möglich?

Von der 24 Tore besseren Tordifferenz am 6. Spieltag blieben bis zur Winterpause noch 2 Tore Vorsprung. Zur Erinnerung: Das Hinspiel am Kaiserstuhl bestritt Kamen am 4. Spieltag in Unterzahl, kassierte dadurch eine Niederlage und „zerstörte“ sich weiterhin in Unterzahl, aber ohne Punktverlust, 2-3 weitere Tage lang das Torverhältnis restlos. Zur Winterpause hieß es nur noch plus 2. Bis zum Auswärtsspiel am 21. Spieltag in Kamen konnte verhindert werden, dass die Aufholjagd wieder Fahrt aufnahm. Allerdings war der bestehende Vorsprung nach unserer Rechnung zu wenig, um den Führungswechsel (bei Niederlage punktgleich aber dann bessere Tordifferenz der Kamener Kicker) zu verhindern. Es folgte was nicht für möglich gehalten wurde. Die Kamener Kicker konnten mit 2:1 auswärts besiegt werden. Der Vorsprung betrug fortan 6 Punkte.

Am selben Abend wurde der 1.Kölsche FC, immerhin auf Seite 1 der Rangliste zu finden, im Viertelfinale des Osterturniers mit 3:2 besiegt und völlig unerwartet konnte die Vorbereitung auf das Halbfinale beginnen. Es war der erfolgreichste Tag für den FCV seit Jahren.

Die Aussicht noch einmal die Baltic Buccaneers in ihrer derzeitigen Prime in einem Spezialturnier bespielen zu dürfen oder das Finale zu erreichen oder beides wirkte motivierend. Der Gegner im Viertelfinale SV Kornwestheim aus dem schwäbischen Teil Baden-Württembergs ist nach wie vor eines der Teams von der ersten Seite und wollte selbst in Finale. Wie zu erwarten war, stand nach diesem Spiel fest, dass es keine südbadische Finalteilnahme geben würde.

Der FCV hat für sich das Maximale herausgeholt. Ein stärkeres Team wurde bezwungen. Dies dann noch 1 oder gar 2 Mal öfter zu schaffen ist in einem Spezialturnier nahezu unmöglich. Nach dieser Saison stehen noch drei weitere Saisons zur Verfügung die Mannschaft auf ein ausreichend hohes Level zu heben, um bei sich bietenden Gelegenheiten nicht chancenlos zu sein.

Die Prioritäten lagen ab der Halbfinalniederlage eindeutig auf der Liga. Darum wurde das Spiel um Platz 3 mit der 2. Mannschaft in Angriff genommen, während die Buccaneers der Befriedigung ihres Goldrauschs im Finale eindrucksvoll nachgingen. Platz 3 ist nichts wert, er findet nicht mal eine Erwähnung. Da müssen dann auch nicht mehr die Knochen hingehalten werden, um sich ohne Not vor wichtigen Ligaspielen zu schwächen.

Der Druck sich die unerwartete Meisterschaftsgelegenheit noch durch eigenes Unvermögen zu Nichte machen zu können, prallt bisher an den Südbadenern ab.

Zusammenfassung:

Von einem Fehler des Konkurrenten profitieren
+
Selbst keine Fehler machen
+
Eines der wenigen Spiele aus der Kategorie „Wir haben keine Chance, aber gewinnen einfach trotzdem“ gegen den Konkurrenten erfolgreich gestalten
=
Meisterschaft


Wäre es normal gelaufen (unter Berücksichtigung des 2:1 Siegs des FCV), hätten die Kamener Kicker das Hinspiel gewonnen, es wären beide punktgleich und die Tordifferenz von entscheidender Bedeutung. Die Niederlage wäre sicherlich mit 2-3 Toren Unterschied ausgefallen, weshalb der FC Vogtsburg aktuell bis zu 4 Tore Rückstand hätte.

Es stehen noch einige schwere Spiele an. Wo ist das Schweinderl? Wir sehen keins. Auch gut. Die Rede ist von den Spielen gegen den FC Batschka Romeo (3.) und Augsburg Storm (4.). Auch wenn beide Aufeinandertreffen in Vogtsburg stattfinden ist das noch nicht gegessen. Die obligatorische Quotenniederlage droht jederzeit insbesondere gegen tabellarisch tiefer angesiedelte Clubs.

Sollte es tatsächlich mit dem Titel klappen, was für den FCV zu diesem Zeitpunkt wie ein Championleaguesieg wäre, hätte der Ablauf der Saison auch als „Schmenkers Werk und Kamener Kicker 1981ers Beitrag“ literarisch abgehandelt werden können. Allerdings ist dem mit einem etwas abgewandelten Titel vor ein paar Jahrzehnten schon jemand zuvorgekommen. Frechheit.


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geschrieben von Schmenker ( sportler KICKMAGAZIN )